Wie immer ist mir die Auswahl schwer gefallen, aber das Leid in den Nachkriegsjahren und vor allem die sehr gut durchdachte Story mit Tiefgang haben mich absolut überzeugt. Welches sind eure Lese-Highlights?
Stell dir vor, du hast nur eine Wahl: das Richtige zu tun – oder zu überleben
In »Die Zentrale«, dem 2. Teil von Veit Etzolds brillant recherchierten Thriller-Reihe aus den Untiefen der Finanzwelt, gerät Bankerin Laura unter Mordverdacht – und das ist erst der Anfang.
Für die junge Bankerin Laura Jakobs scheint sich eigentlich alles zum Besten zu wenden: Ihr Arbeitgeber versetzt sie auf ein Spezialprojekt in die Zentrale der Bank, was einer beachtlichen Beförderung gleichkommt.
Doch je tiefer Laura in das Projekt eintaucht, desto tiefer werden auch die Abgründe der Finanzwelt, die sich vor ihr auftun. Erneut stößt sie dabei auf jenen unheimlichen Investor, der sie beinahe um ihr Haus gebracht hätte. Laura muss feststellen, dass ihr Gegner keineswegs aufgegeben hat – er hat längst einen neuen Plan für sie. Einen Plan, der einen Mord beinhaltet. Und sämtliche Indizien deuten auf Laura als Täterin …
Hochspannend knöpft sich Ex-Banker und Bestseller-Autor Veit Etzold in seinem zweiten Thriller um Bankerin Laura Jakobs die brisanten Themen Bilanzskandal und Geldwäsche vor. Er zeigt die Welt der Banken, wie wir sie noch nie gesehen haben und erzählt den mitreissenden Kampf einen jungen Frau, die sich gegen das System stellt.
Buchvorstellung Friedrich Kalpenstein Prost, auf die Feinschmecker
Verärgere niemals den Koch. Er könnte dir dein letztes Gericht servieren!«
Sechs Gourmets, drei Gänge, ein Toter. So ruhig hatte sich der Lehrer Klaus Busch seinen Ruhestand nicht vorgestellt: Nach einem gemeinsamen Essen im Kreise befreundeter Feinschmecker bricht er tot vor seiner Haustür zusammen. Schnell ist klar, dass er vergiftet wurde.
Hauptkommissar Tischler ermittelt. Die Herausforderung könnte nicht größer sein. Denn unter den sechs Personen befinden sich zwei Herren, die der Kommissar nur allzu gut kennt, Polizeioberrat Schwenk und der Bürgermeister von Brunngries, Max Gmeinwieser. Die beiden sind natürlich fest davon überzeugt, dass dadurch ihre Unschuld bewiesen ist.
Tischler sieht das anders. Denn er ermittelt wie immer in alle Richtungen.
Das Buch erscheint am 02.05.2023 und kann bereits vorbestellt werden. Link zum Buch https://amzn.to/3KuLmhU
Meine Rezension zu Katharina Fuchs Der Traum vom Leben
Luise ist mager, groß, Friseurin und wohnt auf einem Bauernhof in Ostfriesland. Das Leben dort ist beschwerlich, aber sie meistert es sehr gut und ist glücklich. Bei einem Friseurwettbewerb bekommt sie das Angebot bei der Fashion Week in Paris die Frisuren der Models zu gestalten. Sie nimmt es an und kurze Zeit später wird sie für den Laufsteg entdeckt. Ist das ihr Traum vom Leben?
Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da viel Dialekt gesprochen wird. Luise ist ein bodenständiges Mädchen und arbeitet fleißig zu Hause auf dem Bauernhof und als Friseurin. Wir begleiten sie, als sie in die Glamourwelt eintritt und wie selbstverständlich sie auf dem Catwalk sich bewegt. Aber auch ihr Staunen, was Kultur angeht, wird liebevoll beschrieben. Viele Stardesigner und Starmodels lernt sie kennen. Auch das Flair von Paris in den Neunziger Jahren ist zu spüren. Die strikte Nahrungszufuhr, um ja nicht zuzunehmen, sexuelle und finanzielle Ausbeutung, Drogen und Party kommen hier zur Sprache.
Fazit: Von der einfachen und naiven Bauerntochter zu einem gefeierten Model wird Luise. Dies hat hier Katharina Fuchs in einem eindrucksvollen Roman wiedergegeben. Mir hat es sehr gefallen, Luise zu begleiten und ihre Entwicklung vom Aschenputtel zum gefeierten Star mitzuverfolgen. Es gab zwar für mich manches, das nicht unbedingt der Realität entspricht, aber ich nenne das künstlerische Freiheit. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Vielen Dank an Droemer Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Die Kanzlerkandidatin verspricht eine strahlende Zukunft und den Wahlsieg – bis Ungereimtheiten in der Geschichte der Politikerin auftauchen. Gleichzeitig sterben mehrere Menschen unter mysteriösen Umständen. Haben sie zu viel gewusst?
Ein junger deutscher Historiker wird bei Warschau tot aufgefunden. Carla, seine Schwester, glaubt nicht an Selbstmord, vor allem, als zwei weitere Personen sterben, die mit ihm in Kontakt standen. Als sie versucht herauszufinden, woran ihr Bruder gearbeitet hat, stößt sie auf eine höchst brisante Recherche, die der Kanzlerkandidatin zum Verhängnis werden könnte. Doch die eigentliche Gefahr lauert im Hintergrund. Und als Carla die Dimension des Komplotts begreift, auf das sie gestoßen ist, schwebt sie längst selbst in Lebensgefahr.
Das Buch erscheint am 21.04.2023 und kann bereits vorbestellt werden. Link zum Buch https://amzn.to/3ntzrYm
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Regine Bott vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Nach ihrem Studium der Literaturwissenschaften, Anglistik und Kunstgeschichte arbeitete Regine Bott fast 20 Jahre lang festangestellt als Medienlektorin. 2014 machte sie sich als Lektorin selbstständig und begann nebenher als Kris Brynn im Bereich des Near-Future-Genres zu schreiben. Ihr Debutroman »The Shelter« (Bastei Lübbe) gewann 2019 den Deutschen Phantastikpreis SERAPH. »Out of Balance – Kollision« (Bastei Lübbe) wurde 2020 für den SERAPH als bester Roman nominiert. »BORN« (Knaur) erreichte 2022 die Skoutz-Midlist und »A.R.T – Coup zwischen den Sternen« (Knaur) wurde vor kurzem für den Kurd-Lasswitz-Preis 2023 nominiert. Neben Near Future schreibt sie als Charlotte Blum gemeinsam mit Dorothea Böhme im Genre des historischen Krimis.
2020 erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in BW e. V. für »Raketenträume« (bisher noch unveröffentlicht) und 2022 ein Stipendium der VG Wort für den Roman »A.R.T – Coup zwischen den Sternen«.
Regine ist »Mörderische Schwester« und Mitglied bei PAN e. V., und sie besucht gern und regelmäßig den SF-Stammtisch in Stuttgart. Sie tourt als Teil der »get-shorties-Lesebühne« durch die baden-württembergischen Lande und haut mit der »Schreibbude« in die Tasten einer Olympia-Schreibmaschine aus den 70ern.
Mit Familie und Kater lebt sie in Kornwestheim, 300 Meter von der Stuttgarter Stadtgrenze entfernt. Wenn sie nicht schreibt, findet man sie entweder im Kino, in einem Museum, irgendeiner Bibliothek, in der Natur, in der Küche oder auf dem Sofa – lesend oder Serien bingend.
Im morgendlichen Schneegestöber an der Berliner Siegessäule steht ein verlassener Kleinlaster. Auf der Ladefläche findet die Polizei eine halbnackte tote Frau. Jemand hat ihr mit roter Farbe etwas auf den Körper geschrieben – die Privatadresse des Bundeskanzlers. Am Tatort trifft die unerfahrene und ehrgeizige Kommissar-Anwärterin Nele Tschaikowski auf den berüchtigten Ermittler Artur Mayer. Was sie nicht wissen: Das ist kein Zufall. Kurz darauf tauchen im Netz Videos von der Toten auf, und der Fall nimmt eine dramatische Wende
Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Sie wurde vor ihrem Tod schwerst misshandelt. Da es sich um eine Prostituierte handelt, wird der Fall schnell von der Polizei abgehakt. Die Mutter wendet sich verzweifelt an Walter Pulaski und gemeinsam führt sie eine Spur nach Prag. Endlich bekommen sie erste Hinweise. Doch es gilt einen weiteren Mord zu verhindern, denn so wie es aussieht, ist die Schwester der Toten in großer Gefahr. Evelyn Meyers nimmt die Verteidigung eines Klienten an, aber immer mehr Zweifel schleichen sich bei ihr ein, ob er die Wahrheit sagt. Kann Pulaski die Schwester retten und Evelyn die weitere Verteidigung übernehmen?
Dies ist der zweite Fall für Pulaski und Meyers. Hier sind es zwei völlig verschiedene Fälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Auch hier bestechen wieder die sehr guten Charaktere. Pulaski ist zynisch und rau, besinnt sich etwas mehr auf seine Gesundheit, aber wenn er an einem Fall dran ist, verbeißt er sich. Evelyn hat ein Mandat übernommen und der Schlagabtausch vor Gericht hat mir außerordentlich gut gefallen. Zudem hat sie aber noch private Probleme. Von Anfang an herrscht eine große Spannung, die bis zum Schluss anhält. Der Mörder ist perfide und schreckt vor nichts zurück.
Fazit: Dieser Thriller ist spannend und fesselnd. Durch die Perspektivenwechsel bleibt sie konstant erhalten. Spannung, Thrill und ein genialer Showdown haben mich bis zur letzten Seite in Atem gehalten. Auch keine lange Ausschweifung sind hier feststellbar. Der Erzählstil ist einfach klasse, mit etwas Humor und Sarkasmus gewürzt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Bloggerportal und Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Gestern hatte Catrine Bauer ihre Premierenlesung und die Zuhörer bekamen nicht nur kleine Einblicke in das Buch, sondern sie erzählte, wie sie auf die Idee kam ein Buch zu schreiben.
Sehr interessant fand ich auch, wie der Krimi am PC entsteht, wo sie ihre Recherchen hernimmt und wie strukturiert der Buchaufbau gestaltet wird.
Alle Fragen der Zuhörer wurden beantwortet. Ich fand es sehr unterhaltsam und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung des Kriminalromans, der in Tübingen spielt.