Ich habe den Gedichtband von Susanne Rasser gelesen. Gedichte sind normalerweise nicht so meins, aber ich versuche objektiv zu beurteilen. Man muss sich darauf einlassen, vielleicht ein Gedicht mehrmals lesen. Mir ist aufgefallen, dass manche kritisch sind, zum Nachdenken anregen, aber auch positiv und mit Gefühl versetzt sind. Es gibt verschiedene Bereiche. Einige sind poetisch. Die Autorin hat ihre Gedanken und Gefühle in Gedichten ausgedrückt. Sie nimmt Bezug auf das Weltgeschehen, so z. B. bei Gedicht Greta.
Mir hat es gut gefallen, mich in die Welt der Gedichte entführen zu lassen.
Vielen Dank an Dahlemer Verlagsanstalt für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Buchvorstellung Teresa Simon Die Reporterin Worte der Wahrheit
September 1965: Malou Graf kämpft darum, in ihrem Beruf als Reporterin weiter Erfolg zu haben. Sie schreibt mit viel Feingefühl und Empathie, entlockt ihren Gesprächspartnern private Informationen, ohne sie bloßzustellen. Bald wird sie als »Gräfin der Gesellschaftskolumnen« bekannt. Romy Schneider, die Rolling Stones, Roy Black: Sie alle reißen sich förmlich darum, von ihr interviewt zu werden. Als sie Mutter wird und versucht, die angeschlagene Beziehung zu ihren Eltern zu kitten, erfährt Malou auf schmerzhafte Weise, wie schwierig es als Frau ist, Karriere und privates Glück zu vereinen. Muss sie eine Entscheidung fällen? Kann sie das überhaupt?
Michael Friedensfurt beobachtet einen Mord. Er wird dabei bemerkt und die Killer verfolgen seine Spur. Dann muss er eine weitreichende Entscheidung fällen. Ein anonymer Anrufer schickt Kommissar Frank Gerste und seine Kollegin Corinne Meier an einem vermeintlichen Tatort. Dort gibt es aber kaum verwertbare Spuren. Sie haben es plötzlich mit einem äußerst kniffligen Fall zu tun. Nichts passt zusammen und doch kommen sie im Laufe der Zeit dem Täter näher.
Diese Wuppertal Krimi beginnt gleich spannend und es geht sofort zur Sache. Es ist nichts für schwache Nerven. Die Besprechungen im Kommissariat fangen bei einer guten Tasse Kaffee an. Da geht das Denken doch gleich leichter. Rückblickend begleiten wir Michael Friedensfurt, der vor einer moralischen und schwerwiegenden Entscheidung steht. Friedensfurt ist glaubhaft und authentisch dargestellt. Mir haben die Perspektivenwechsel sehr gut gefallen. Bringen sie doch Abwechslung ins Geschehen. Sehr gut ist die Ermittlungsarbeit und Einblicke in die Jagd. Am Ende werden alle losen Zusammenhänge gekonnt zusammen geführt.
Fazit: Es ist ein spannender Krimi, der in Wuppertal spielt. Gleichermaßen gibt es Einblicke bei Opfer und Täter. Hier spielt Moral eine große Rolle. Der Plot ist raffiniert konstruiert. Anfangs läßt sich nicht erahnen, wohin das Ganze führt. Die Kommissare leisten gute Ermittlungsarbeit. Corinne war mir nicht so sehr sympathisch und das Kaffeetrinken war mir etwas zu viel des Guten. Die Story wird mit etwas Sarkasmus und Ironie untermalt. Mit dem Ende hadere ich ein wenig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Meine Rezension zu Astrid Korten Overkill Tod der Schwalben
Der Sohn des russischen Ex Ministers Kanjukov wird tot aufgefunden. Das ruft den Polizeihauptmann Felix Bojko auf den Plan. Gemeinsam mit Mo Celta, die an einem Austauschprogramm der EU-Ermittlungsbehörden in Kiew teilnimmt, möchten sie den Täter fassen. Kanjukov traut den Behörden aber nicht und schickt den russischen Polizisten Alexey Markow in die Ukraine. Mo Celta ist außerdem immer noch auf der Suche nach ihrer Schwester. Die Kommissare kommen einem alten Fall auf die Spur. Werden sie den Täter und Mo ihre Schwester finden?
Dieser Thriller hat mir von Anfang an Gänsehaut beschert. Es spiegelt auch die derzeitige politische Lage von Russland und Ukraine wider. Die Gefahr einer nuklearen Katastrophe ist real und erschreckend beschrieben. Die Ereignisse von Tschernobyl habe ich noch im Hinterkopf und sehr detailliert geht die Autorin darauf ein. Auch welche Gefahren heute noch lauern, nimmt sie sich an. Die Kommissare versuchen, den Fall zu lösen. Dabei kommen sie aber auch psychisch an ihre Grenzen und setzen sich außerdem einer unsichtbaren Gefahr aus.
Fazit: Der Thriller lehnt sich an wahre Begebenheiten an und die gründliche Recherche ist ihm anzumerken. Durch die heutige Situation wirkt das Ganze noch viel bedrohlicher. Von Anfang an wird der Spannungsbogen hochgehalten. Geschickte Wendungen führen den Leser in die falsche Richtung. Mich haben diese überrascht und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Thriller ist packend, fesselnd und eine sehr bedrückende Atmosphäre wurde hier wiedergegeben. Von mir gibt es klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Caitlyn Young Miss Pinky und der tote Pastor
Belinda findet in der Kirche den jungen Pastor Gray Guss tot vor. In seine Jackentasche befindet sich ein Liebesbrief der auffälligen und extravaganten Erin Lovejoy. Sie wird auch Miss Pinky genannt, denn dies ist ihre Lieblingsfarbe. Sie ist vor 15 Jahren mit ihrem Mann nach Hollowfield gezogen und hat dabei viele Änderungen herbeigeführt. Miss Pinky möchte unbedingt herausfinden, wer den Pastor ermordet hat und ermittelt auf eigene Faust.
Miss Pinky hat ihre eigenen Regeln. Sie ist anders als die Einwohner des kleinen verschlafenen Städtchen Hollowfield. Nachdem ein Mord geschehen ist, ist es mit der Ruhe vorbei und Miss Pinky wird verdächtigt. Sie hält die Polizei für unfähig, den Mord aufzuklären und nimmt sich der Sache an. Miss Pinky gefällt mir sehr, denn sie ist ein Charakter mit Ecken und Kanten. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Geschichte zieht sich über mehrere Monate. Dabei bleibt ein wenig die Spannung auf der Strecke.
Fazit: Am Ende wird alles aufgeklärt. Dieser Krimi zeichnet sich mit außergewöhnlichen und authentischen Charakteren zeichnen aus. Auch das Thema Zölibat wird hier angeschnitten. Dieser unterhaltsame Cosy-Crime hat mir schöne Lesestunden beschert und ich gebe eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Ein abgelegener Gutshof im Taunus: In der dortigen Klinik für psychisch Kranke wird eine Frau auf bestialische Weise ermordet. Die Polizei soll bei den Ermittlungen behutsam vorgehen, fordert der charismatische Leiter der Anstalt. Doch will er wirklich nur seine Patienten schützen?
Allein Polizeipsychologin Caro Löwenstein darf verdeckt ermitteln. Was ihrem Kollegen, Kommissar Simon Berger, schlaflose Nächte bereitet: Für die Dauer der Untersuchungen wird sie gemeinsam mit den Patienten auf dem Hof wohnen. Schon bald stößt Caro auf finstere Geheimnisse, die sich auf dem Anwesen tief im Wald verbergen. Aber eines ahnt sie nicht: Der Mörder hat sie bereits als nächstes Opfer im Visier …
Aus einer Wohnung dringt ein fauliger Geruch und eine Nachbarin findet eine junge Frau ermordet auf. Kerzen sind um die Leiche drapiert. Haben es Kriminalinspektorin Ava Claesson, ihr Kollege Sven Falk und Team mit einem Ritualmord zu tun? Ein neuer Kollege geht davon aus, denn er hatte einen ähnlichen Fall in Stockholm. Berit sorgt sich um ihren Sohn Oliver, denn er hat einen Aufkleber mit einem mysteriösen Drachen auf seinem Unterarm. Weitere Morde geschehen und eine Aufklärung scheint in absehbarer Zeit nicht in Sicht zu sein.
Dies ist bereits der siebte Teil der Schweden-Thriller-Reihe von Fiona Limar. Er beginnt gleich spannend und grausam. Weitere Morde geschehen und die Ermittler kommen erst mal keinen Schritt weiter. Einen kleinen Jungen gilt es zu beschützen. Das gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Auch hier lebt die Geschichte wieder von ihren authentischen und ausdrucksstarken Charakteren. Ein neuer Kollege löst die schwangere Caroline ab. Dieser stößt aber nicht überall auf Begeisterung. Der Spannungsbogen wird von Anfang an hochgehalten. Es werden falsche Fährten gelegt, aber ich hatte früh eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Dennoch konnte ich die Geschichte genießen.
Fazit: Ich bin übrigens immer wieder überrascht, welche Themen der Autorin zu einem Thriller einfallen. Das Ganze hat einen psychologischen Touch, denn die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Es ist ein Thriller auf hohem Niveau. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Meine Rezension zu Lucy Goacher Abgrund Du weißt, sie ist nicht gesprungen
Nach dem Selbstmord ihrer Schwester Poppy ist Clementine am Boden zerstört. Einen letzten Anruf von ihr hat sie ignoriert. Schwere Schuldgefühle lassen sie kaum zur Ruhe kommen. An Selbstmord glaubt sie aber nicht. Einige Ungereimtheiten ergeben sich bei ihren Nachforschungen. Keiner glaubt ihr, als sie von Mord ausgeht. Dabei scheint es die Wahrheit zu sein und womöglich schwebt sie selbst in Gefahr.
Es beginnt gleich düster und Clementine ist voller Schuldgefühle. Es wird aus Sicht von ihr erzählt und der Schmerz und die Trauer werden eindringlich an den Leser vermittelt. Poppy ist sehr schüchtern und leidet unter einer Sozialphobie. Deshalb glaubt Clementine nicht an Selbstmord. Sie begibt sich auf Spurensuche und lernt einige Leute kennen, die vielleicht infrage kommen. Bei der polizeilichen Untersuchung kamen viele Details ans Tageslicht. Das hinterließ bei mir eine Gänsehaut. In der Mitte gab es einige Längen und Wiederholungen. Da wären aus meiner Sicht Kürzungen angebracht gewesen. Im letzten Drittel baut sich echte Spannung auf und ich fieberte mit. Eine Ahnung hatte ich schon. Geschickte Wendungen führten mich aber immer wieder auf eine falsche Fährte.
Fazit: Düster, emotional und ein beklemmendes Thema über Suizid zeichnen dieses Buch aus. Spannende Szenen und überraschende Wendungen hielten mich in Atem. Verluste, Ängste und ein packendes Ende haben mir spannende Lesestunden beschert. Der Debütthriller ist gut gelungen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Meine Rezension zu B.C. Schiller Gretchen Larssen und der Ostseezorn
Gretchen Larssen und ihr Kollege Henry Bülow haben es mit einem Vermisstenfall zu tun. Die Lehrerin Lena Engelmann wird vermisst und in ihrem Auto befinden sich Blutspuren. Kurz darauf wird eine männliche Leiche gefunden und alles deutet auf einen Zusammenhang hin. Lena hatte ein Geheimnis, von dem kaum jemand wusste. In Verdacht geraten viele, aber nachweisen lässt sich erstmal niemanden etwas. Werden sie Lena lebend finden?
Dies ist bereits der dritte Teil mit der Ostseekommissarin Gretchen Larssen. Auch hier kommt Spannung von der ersten Seite auf. Zuerst haben sie es mit einer Vermissten zu tun und kurz darauf mit Mord. Sie ermitteln in alle Richtungen. Es gibt einige Verdächtige. Während Greta die Verhöre ruhig und sachlich durchführt, ist Henry oft impulsiv. Die beiden ergänzen sich aber prächtig. Greta ist außerdem immer noch auf der Suche nach ihrem Sohn. Tante Edda mit ihrem Campingplatz hat es mir sehr angetan. Wie sie für den Erhalt kämpft, ist mutig. Von Anfang an rätselte ich mit, wer der Täter sein konnte. Ich war auf der falschen Fährte. Wie gewohnt wird der Mörder erst ganz zum Schluss präsentiert. Hier besticht wieder die bildhafte Sprache und bringt uns Rügen näher.
Fazit: Auch der dritte Teil der Reihe hat mich nicht enttäuscht. Der Spannungsbogen wird von Anfang an konstant hochgehalten. Ich hoffe, dass Gretchens Leiden bald ein Ende hat. Spannend, fesselnd und dramatisch ist dieser Küstenkrimi Von mir gibt es Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Er geht um das Auto herum und kommt mit zwei Schaufeln wieder. Oh Mann! Ich hatte gehofft, das sei nur ein Filmklischee, aber anscheinend lassen Mafiosi einen wirklich sein eigenes Grab schaufeln, was, wenn man meine Einstellung zu körperlicher Arbeit kennt, schon irgendwie ganz schön fies ist.«
Damit seine Eltern ihn nicht enterben und rausschmeißen, braucht der antriebslose Mittdreißiger Theo dringend einen neuen Job. Dave, sein Kumpel aus Kindertagen, besorgt ihm eine Arbeitsstelle im Call-Center. Was genau er dort tut, weiß Theo zwar nicht so richtig, aber das stört den notorischen Faulpelz wenig. Auch nicht, als sich herausstellt, dass er direkt für das lokale Organisierte Verbrechen arbeitet. Denn wer fürchten muss, dass ihm WLAN und Mamas Mittagessen gestrichen werden, der schreckt auch vor Mord und Totschlag nicht zurück!