Bookstagram Newsletter 7


#bookstagram Magazin 07/2026 ist frisch erschienen!

Meine lieben Bücherfreunde, Autoren und Blogger,

heute möchte ich euch auf eine Homepage hinweisen, die einen monatlichen Newsletter anbietet. Dort findet ihr Rezensionen, Autorenvorstellungen, Berichte von den Buchmessen und jede Menge Lesestoff-Inspiration. Bücherfreunde können sich ganz einfach für den Newsletter anmelden.

Buchblogger
Neue Buchblogger melden sich bei Interesse gerne über das Kontaktformular auf der Webseite. Wenn ihr eure Rezensionen ebenfalls bereitstellen möchtet, gebt das einfach mit an.

Autoren
Autoren, die ihre Bücher im Buchkatalog eintragen möchten (und damit
auch im jeweiligen Bookstagram Magazin genannt werden möchten) könnten
das Buch einfach über den Menüpunkt „Buchkatalog“ -> „Buch für Katalog
einreichen“ in den Katalog einreichen.

Folgende Rezensionen von mir findet ihr im Newsletter
Thea Fischer
Roland Hebesberger
Dina Casparis
Florian Schwiecker

Autorenvorstellungen:
Thorsten Falk
Michael J. Scheidle
Caroline Seibt
Richard Brandes

#Wo findet ihr das Magazin?
Schaut direkt auf der Startseite
vorbei. Ihr könnt dort ganz gemütlich durch die Web-Version stöbern oder euch das Magazin als schickes PDF herunterladen.

In den Kommentaren findet ihr die Links oder auf Instagram in meiner Bio.

productive-books.org

https://productive-books.org/bukido/?bm_page=magazin&action=view&id=1

https://productive-books.org/bukido/?bm_page=magazin&action=view&id=5

Götz Gabrielle Plötzlich war da Weite

Buchvorstellung

Es sind Geschichten über Hoffnung, persönliches Wachstum und Lebendigkeit. Mal ernst, mal weniger ernst oder als parabelhafte Fantasie. Wie die Geschichte über Marthe, die mit sechzehn Jahren den Neuenburgersee durchschwamm, aber erst spät den Mut fand, zu ihren Gefühlen zu stehen. Mia erlebt, dass «Gehen» die Freiheit und Selbstfindung stärkt. Elena spürt plötzlich Weite und ein älteres Paar eine neue Liebe. Die Autorin erzählt aber auch von der Unbeständigkeit des Lebens und – mit Fantasie – was für eine «heile Welt» notwendig wäre.

Gabrielle Götz erzählt neun emotionale Geschichten, die sich mit Mut und Neuanfang auseinandersetzen: Die Pionierin *** Ohne Altersbeschränkung *** Im Knoten *** Das Date *** Achterbahn *** Im Nebel *** Gargoyles *** Paula *** Es sind schreckliche Zeiten

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Aichner Bernhard – Totenfrau Der Rausch

Rezension

Blum wird weiterhin gesucht, und in Hamburg findet sie Unterstützung, um eine neue Identität für sich und ihre Kinder zu schaffen. Allerdings ist der Preis dafür hoch, denn sie wird gezwungen, einen Menschen zu töten. Ständig hat sie Angst, dass derjenige seine Forderungen stellen könnte.

Voller Vorfreude habe ich den dritten Band der Totenfrau-Reihe begonnen und wurde nicht enttäuscht. Nachdem der zweite Teil etwas ruhiger angelegt war, geht es diesmal wieder richtig zur Sache. Die Handlung ist von Anfang an spannend und es wird brutal, blutig und stellenweise schonungslos.
Blum wächst erneut über sich hinaus. Immer wieder findet sie sich in Situationen wieder, die sie unbedingt vermeiden wollte. Daraus resultiert oft mein Mitgefühl für sie. Trotz aller Rückschläge bleibt sie stark, und zielstrebig und zeigt erneut ihren Einfallsreichtum und ihren Willen zum Überleben.
Besonders spannend fand ich den Konflikt mit dem Zuhälter Schiele. Er fordert einen hohen Preis für ihre neue Identität und setzt Blum enorm unter Druck. Dadurch ist sie gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen, die weitreichende Konsequenzen haben. Die Spannung stieg an und ließ mir kaum Raum zum Durchatmen.
Sein fesselnder Schreibstil sorgt dafür, dass die Seiten im Flug vergehen. Zwar erscheinen einige Entwicklungen etwas übertrieben, doch das hat mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt.

Mein Fazit: Es handelt sich um einen absolut packenden Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend unterhält. Wer die Reihe bisher mochte, wird auch diesen Teil verschlingen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und  ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Aichner Bernhard – Totenfrau Das Haus

Rezension

Es ist einige Zeit vergangen, als bei einer Exhumierung zwei Köpfe und vier Beine gefunden wurden. Bestatterin Blum wird rasch zur Hauptverdächtigen und findet Zuflucht in einem leerstehenden Hotel. Dort stößt sie endlich auf Antworten zu ihrer Vergangenheit, doch ist dieser Ort wirklich sicher?

Dieser zweite Teil schließt direkt an die Geschehnisse des ersten Bandes an. Daher empfehle ich jedem, die Reihe unbedingt der Reihenfolge nach zu lesen. Ohne die vorhergehenden Informationen fehlen wichtige Zusammenhänge und viele Entwicklungen in Blums Geschichte.
Blum befindet sich erneut in einer extremen Ausnahmesituation. Sie muss ohne ihre Kinder fliehen und findet Unterschlupf bei Alfred, Ingmar und deren Haushälterin in einem leerstehenden Hotel. Von dort an nimmt die Geschichte eine Richtung an, die gleichermaßen unheimlich wie schockierend ist.
Besonders beeindruckt hat mich, dass ich während des Lesens nie vorhersagen konnte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde.
Der Autor schafft es bemerkenswert gut, Spannung aufzubauen, und überrascht mich immer wieder.
Obwohl die Geschehnisse wieder intensiv sind, fand ich diesen Band etwas weniger grausam als den ersten. Das mindert jedoch nicht die Spannung.
Auch stilistisch überzeugt der Autor wieder mit seinem prägnanten und mitreißenden Schreibstil.

Mein Fazit: Auch der zweite Teil der Reihe hat mich bestens unterhalten. Spannend, überraschend und hervorragend inszeniert. Das offene Ende weckt sofort die Vorfreude auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Seemayer Karin

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Karin Seemayer vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Karin Seemayer ist in Frankfurt aufgewachsen und lebt seit über dreißig Jahren mit ihrer Familie, einem Hund und zwei  griechischen Landschildkröten in einem idyllischen Ort im Main-Taunus-Kreis.

Mit acht Jahren schrieb sie ihre ersten Tiergeschichten. Später verfasste sie weitere Werke, von Wildwestgeschichten, bis hin zu Science Fiction und Romantik.

Anfang zwanzig packte sie das Fernweh. Sie machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war die nächsten Jahre beruflich und privat viel unterwegs.

Ihre Reisen inspirierten sie schließlich zu ihren erfolgreichen Romanen.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

Roos Sonja Das Geheimnis der Frauen

Buchvorstellung

Nach einem Streit hat Lulu ihre Karriere als Köchin in einem Sylter Nobelrestaurant beendet – und die Beziehung zu ihrem Chef gleich mit. Mit 34 muss sie nun von vorne anfangen und kehrt zurück in ihren kleinen Heimatort im Westerwald, wo ihre Eltern die Dorfkneipe führen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben, und doch beschließt Lulu zu bleiben, um dem Wirtshaus mit ihrer Schwester und ihrem Großvater Max neues Leben einzuhauchen. Als sie kurz nach ihrer Ankunft auf einen Stapel ungeöffneter Briefe stößt, weckt Max‘ rätselhafte Reaktion Lulus Neugier. Sie kann nicht ahnen, dass das jahrzehntelang gehütete Geheimnis ihrer Familie ihrem Leben eine schicksalhafte Wendung geben wird. Alles begann 1945 mit dem Absturz eines britischen Piloten, als im Dorf nur noch Frauen übrig waren …

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Aichner Bernhard – Totenfrau Die Rache

Rezension

Brunhilde Blums Leben wird abrupt auf den Kopf gestellt, als ein Fahrzeug direkt vor ihr ihren Ehemann erfasst. Sie erkennt schnell, dass dies kein alltäglicher Unfall war. Auf der Suche nach Antworten entdeckt sie, dass fünf Männer seinen Tod wollten. Jetzt verfolgt sie das Ziel der Vergeltung. Welche Taktiken sie dafür wählt, solltet ihr unbedingt selbst lesen.

Der Prolog fängt schon sehr fesselnd an und ich war gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt. Blum genießt ein glückliches Leben mit ihrem Ehemann Mark und ihren beiden Kindern.
Nach dem Verlust von Mark bricht ihre gesamte Welt auseinander. Von Trauer wandelt sich ihre Empfindung in Wut, und aus dieser Wut entwickelt sich ein unerbittlicher Rachefeldzug. Blum agiert dabei mit Entschlossenheit. Es ist sehr verblüffend, wie sehr ich Verständnis für sie empfinde. Vielleicht liegt es daran, dass ihre Rache sich gegen Personen richtet, die selbst schreckliche Dinge getan haben. Nach und nach wird deutlicher, weshalb Mark sterben musste. Die Hintergründe werden Stück für Stück enthüllt und sorgen immer wieder für neue Spannung. Dennoch sollte man sich bewusst sein, was einen erwartet. Einige Szenen sind recht intensiv und nicht für Zartbesaitete geeignet.
Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist dabei ein echtes Markenzeichen. Kurze, abgehackte Sätze treiben die Handlung voran und erzeugen ein enormes Tempo. Man fliegt förmlich durch die Seiten.

Fazit: Für mich ist dieser Auftakt ein durch und durch gelungener, spannender und fesselnder Start in die Reihe. Ich kannte die Geschichte bereits aus der Vergangenheit und war neugierig, ob sie mich erneut fesseln würde. Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Die Faszination bleibt ungebrochen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Duncan Tessa Wer blind vertraut

Buchvorstellung

Ein neuer Fall aus ihrer therapeutischen Praxis bringt Lily Brown an ihre Grenzen und sogar in höchste Lebensgefahr. Was ist der Tochter ihrer schwer depressiven Patientin Mary-Ann zugestoßen, die seit fast drei Jahren vermisst wird? Lebt die inzwischen 13-jährige Laura noch? Und wie kann sie dem Heiratsschwindler Paul das Handwerk legen, der ihre Patientin Caroline um viel Geld betrogen hat? Aber nicht nur das: Ist dieser Mann womöglich ein Mörder?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke.

Van der Meer Bente – Willkommen in Deerhusen Scheitern mit Meerblick

Rezension

Isabell Duval und ihre Familie lebten in Wohlstand, bis ihr Ehemann Sebastian wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis kam und ihre finanziellen Mittel eingefroren wurden. Mit kaum Geld machen sie sich auf den spannenden Weg nach Deerhusen in Nordfriesland und finden Unterkunft bei Isabells Schwester Stine. Von nun an sind Champagner und Shoppingausflüge Vergangenheit. Alle müssen mitanpacken.

Nach einem folgenschweren Skandal verliert die Familie Duval von einem Tag auf den anderen ihr gewohntes Luxusleben. Plötzlich müssen sie mit Geldsorgen kämpfen, während sich Personen, die früher als Freunde galten, von ihnen abwenden. Schon die chaotische Anreise nach Deerhusen brachte mich zum Schmunzeln. Unweigerlich kam mir der Gedanke in den Sinn, dass Hochmut tatsächlich vor dem Fall kommt. Anfangs hielt sich mein Mitleid mit der Familie deshalb in Grenzen.
In Deerhusen beginnt jedoch für alle ein neuer Lebensabschnitt. Jeder ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Weg zu entdecken. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick.
Im Verlauf der Geschichte wachsen alle spürbar über sich hinaus. Es hat mir viel Freude bereitet, die Veränderungen der einzelnen Familienmitglieder mitzuerleben und zu sehen, wie sie Schritt für Schritt zu sich selbst finden.

Fazit: Dies ist ein wunderbarer Auftakt einer Geschichte, mit Herz, Humor und glaubwürdigen Entwicklungen, sowie mit Tiefgang. Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und freue mich schon darauf, wie es mit den Bewohnern von Deerhusen weitergeht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.