McFadden Freida – Die Psychiaterin

Rezension

Tricia und Ethan sind auf der Suche nach einem Eigenheim. Sie schauen sich das abgelegenes Haus der Psychiaterin Adrienne Hale an, die seit drei Jahren verschwunden ist. Ein Schneesturm macht eine Rückkehr unmöglich, sodass sie im weitläufigen Anwesen schlafen müssen. Das Gebäude birgt jede Menge Geheimnisse, und Tricia stößt in einem versteckten Raum auf Kassetten von den Therapiesitzungen der Psychologin.

Der Autorin gelingt es, wieder von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Schon beim Betreten des abgelegenen Hauses wird deutlich, dass etwas nicht stimmt. Die bedrückende Stimmung ist spürbar, und ich konnte Tricias Unbehagen jederzeit nachvollziehen.
Besonders Ethan war für mich nur schwer einzuschätzen. Ich wusste nie, was ich von ihm halten sollte, und genau das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Immer wieder versuchte ich, die folgenden Ereignisse vorauszusehen, und war überzeugt, bereits die Lösung zu kennen. Am Ende kam jedoch alles ganz anders. Die Autorin lenkte mich geschickt auf eine falsche Spur, und die unerwartete Wendung hat mich völlig überrascht.

Fazit: Die Autorin versteht es einfach, ihre Leser bis kurz vor dem Ende im Unklaren zu lassen. Die Geschichte ist fesselnd erzählt, das Tempo stimmt und die Auflösung ist wieder einmal grandios. Für mich war es wieder ein weiterer spannender Thriller mit einer großartigen Atmosphäre, vielen Gänsehautmomenten und einem Ende, das mich vollkommen überrascht hat.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

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