Halbe Sandra

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sandra Halbe vorstellen.
Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.

Hallo, ich bin Sandra Halbe.
Ich stamme aus dem Sauerland und bin nach dem Studium in Köln, Aix-en-Provence und Newcastle nach einem Abstecher im Rhein-Main-Gebiet im schönen Siegen-Wittgenstein gelandet. Dort lebe ich seit 2014 mit meinem Mann.
Schon als Kind habe ich alle Bücher verschlungen, die mir vor die Nase gekommen sind, und bin auch heute noch eine Leseratte.
Mit dem Schreiben angefangen habe ich als Jugendliche – zu der Zeit waren es eher Kurzgeschichten.
2016 habe ich meinen ersten Roman veröffentlicht.
2020 erschien mein erster Regionalkrimi, in dem meine Kommissarin Caro König mittelt.
2024 erschien mit „Verlorene Träume“ bereits ihr dritter Fall.
Auch in diesem Jahr finden noch Lesungen statt und ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut! Termine findet ihr hier auf Instagram unter Sandra_Halbe oder auf http://www.sandra-halbe.de.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

2 Kommentare zu „Halbe Sandra

  1. Die Autorin bestätigt eine alte und wohlbekannte Beobachtung: Autoren werden Leute, die schon als Kinder auf die Begegnung mit Büchern mit spontaner Faszination reagiert haben. Klar. Komponisten werden Leute, die schon als Kinder vom Klavier nicht wegkamen … Aber ich gäb was drum zu wissen, warum das so ist. Ich weiß aus eigener Erinnerung, dass ich von Büchern fasziniert bin, seit ich denken kann, und ich kann mir nie vorstellen, dass es Leute geben soll, denen es anders geht. Das muss irgendwas Angeborenes sein, aber wie ist das möglich? Schließlich, in unserer natürlichen Umwelt gibt es keine Bücher, wie können wir da spontan darauf anspringen, als kleine Kinder, noch bevor wir lesen können? Ich weiß defintiv, ich habe lesen gelernt, weil es die Bücher gab und weil ich unbedingt wissen wollte, was da drin steht. Als ich in die Schule kam, habe ich mich zu Tode gelangweilt, denn Lesen und Schreiben, das konnte ich schon, und ich weiß auch, wie ich das gemacht habe: ich habe Schlagzeilen aus Zeitungen abgeschrieben, oder besser, abgemalt, Strich für Strich, Buchstabe für Buchstabe, und bin dann mit meinem Werk zu meiner alten Tante gegangen und habe gefragt, was das bedeutet. Mein Abmalen war immerhin so genau, dass sie es lesen konnte, und sie las mir also vor, was ich gekritzelt hatte, und nachdem ich ein paar Mal das getan hatte, konnte ich lesen. Es geschah, wie wenn ein Kind eine natürliche Fertigkeit lernt, Laufen oder Sprechen. Nur, wie gesagt, Lesen ist keine natürliche Fertigkeit. Und trotzdem … ich glaube immer mehr, dass die geistige Welt tatsächlich zu unserer natürlichen Umwelt gehört, und dass wir angeborenerweise Zugang haben zu ihr. Vermutlich sind wir eben doch nicht nur biologische, sondern auch geistige Wesen, und manche von uns haben den natürlichen Drang, sich diese geistigen Bereiche zu eigen zu machen. Jedenfalls sagt mir meine Erfahrung, niemand hat mich, kleines Kind, das ich war, zu irgendwas gezwungen. Niemand hat mich dazu gedrängt, mich mit Büchern zu beschäftigen. Ich war vier Jahre alt, und ich wollte das einfach.

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    1. Da hast du echt früh lesen gelernt. Bei uns zu Hause hat meine Mutter und meine Tante gelesen und auch bei mir wurde die Leidenschaft früh geweckt. Ich habe xmal meine Bücher gelesen, da kein Geld für neue da waren. Zum Geburtstag wünschte ich mir immer Bücher

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