Buchvorstellung Fiona Limar Die Nebel des Schweigens
Der Ausflug der beiden Freundinnen Tuva und Celine nach Hyssna endet tragisch. Tuva wird anschließend von einem Ehepaar bewusstlos in einer Kirche aufgefunden, Celine ist spurlos verschwunden. In der Nähe einer bekannten Höhle habe sich vor ihnen das Tor zu einer anderen Welt aufgetan, so lautet jedenfalls die letzte Erinnerung von Tuva, die nicht erklären kann, wie sie in die Kirche gelangt ist. Trotz intensiver Suche wird Celine nicht gefunden, und Tuva bleibt hartnäckig bei ihrer mysteriösen Geschichte. Während sich Verschwörungstheorien um ihre Aussage ranken, ist das Team um Polizeiinspektorin Alva Claesson überzeugt, dass Tuva absichtlich die Wahrheit verschweigt. Als ein Jahr später an der gleichen Stelle eine Journalistin verschwindet, die zu dem Fall recherchierte, und in einem nahegelegenen Hotel ein Mord geschieht, nehmen die Ermittlungen Fahrt auf. Wie viele Opfer muss es noch geben, bevor Tuva endlich ihr Schweigen bricht?
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Miri wacht nachts durch Lichtsignale auf. Als sie aus dem Fenster schaut, sieht sie ihren Nachbarn und bekommt es mit der Angst zu tun. Weitere mysteriöse und rätselhafte Ereignisse folgen.
Fazit: Wow, dieser Kurzkrimi hat es in sich. Er ist spannend, geheimnisvoll und ist mit einem ungeahntes Ende versehen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Meine Rezension zu Kate Delore Schachmatt, Schädling
Runa wacht morgens auf und hat keine Erinnerungen mehr an den letzten Abend. Vor dem Haus warten Fotografen und sie stellt sich die Frage, was diese von ihr wollen.
Fazit: Kurz und knackig ist dieser Krimi, der im Nu gelesen ist. Die Kurzgeschichte ist spannend und ich wusste nicht, wie sie ausgehen würde. Am Ende war ich überrascht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Daniel Decker erwacht in einem fremden Bett. Neben ihm liegt eine blutüberströmte Leiche. Am Tag zuvor war er auf einem Kostümfest, kann sich aber nicht erinnern, wie er in das fremde Bett kam und taucht unter. Die Journalistin Jette Johannsen war ebenfalls auf dem Fest und ist neugierig. Hauptkommissar Falk Richter ermittelt in dem Fall. Jette kontaktiert Daniels Lebensgefährten auf und empfiehlt den Privatdetektiv Horst Hemer. Jette versucht herauszufinden, was wirklich geschah, und kommt in Gefahr.
Es beginnt gleich spannend. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig. Ein Verdächtiger ist gleich gefunden, aber es mehren sich Zweifel, ob er wirklich schuldig ist. Die Zusammenarbeit zwischen Jette, Helmer und Falk ist sehr gut, da sie sich untereinander austauschen.
Fazit: Das Buch zeichnet sich durch angenehme Charaktere und die Kulisse von Sylt aus. Der Schreibstil ist locker und leicht lesen zu lesen. Dies ist bereits der vierte Fall, der jedoch unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Silvia Hildebrandt vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Die Deutschrumänin Silvia Hildebrandt wurde 1985 in der Nähe von Timișoara geboren. 1990 siedelte ihre Familie nach Deutschland um. Nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte widmete sie sich dem Schreiben historischer Romane mit Schauplatz Rumänien. Von 2018 – 2022 veröffentlichte sie ihre Timisoara-Reihe in sieben Bänden, die die Geschichte Rumäniens von 1941 bis zum Jahr 2000 in der Art einer Familiensaga beinhaltet.
2023 begann sie mit dem Schreiben der neuen Reihe Glasvulkan, die sich um den homosexuellen, jüdischen Stummfilmschauspieler Franz Morolt dreht und in München, Berlin, Budapest und Dublin spielt. Seit Januar 2024 ist mit Glasvulkan Schall & Rauch der erste Band dieser neuen Reihe um die Goldenen Zwanziger erschienen. Im Juli 2024 wird Band 2 Funken & Flamme erhältlich sein.
Als der Totengräber Reinhardt Felgenhauer die Grabstelle für eine bevorstehende Beerdigung vorbereiten möchte, macht er eine grausige Entdeckung. Eine junge Frau wurde dort bereits in einer Plane verhüllt vergraben. Während der Obduktion entdeckt der Rechtsmediziner im Inneren des Leichnams einen mysteriösen Gegenstand: eine Münze mit dem Symbol des Baphomet und der Zahl 666.
Für Jana Brinkhorst und ihr Ermittlerteam beginnt eine Reise in die Vergangenheit, da die gleiche Münze acht Jahre zuvor bei einem Mordopfer gefunden wurde. Ein bis heute unaufgeklärter Fall. Ein erster Tatverdächtiger ist schnell gefunden, doch die Wahrheit ist komplexer, als es zunächst scheint, und ein weiteres Opfer lässt nicht lange auf sich warten. In einem tödlichen Netz aus Intrigen und illegalen Machenschaften werden die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischt.
Meine Rezension zu Andreas Winkelmann Hast du Zeit?
Michelle bittet ihren Vater Lars Erik Grotheer um Hilfe, denn ihre Kollegin Conny scheint beobachtet und verfolgt zu werden. Der ehemalige Bundestagspolizist, der bereits in Frührente ist, kann Conny nicht helfen, denn kurz darauf wird sie ermordet. Als dann auch noch Felicitas Möller entführt wird und ihre Lebensgefährtin Lilly dies am Telefon miterlebt, versucht sie auf eigene Faust, sie zu finden. Die Wege von Grotheer und Lilly kreuzen sich. Werden sie Felicitas lebend finden?
Der Prolog ist spannend, aber auch verwirrend. Erst am Ende wird das Geheimnis des Anfangs gelüftet. Dem Täter scheint Zeit sehr wichtig zu sein, aber warum? Grotheer und Lilly gehen auf Spurensuche und das wird äußerst spannend geschildert, aber der Leser nimmt auch an der Gedankenwelt des Täters teil, ohne eine Ahnung zu haben, wer er ist. Er ist grausam, kompromisslos und gnadenlos. Endlich findet Grotheer eine Gemeinsamkeit der Opfer. Bis zum Schluss hoffte ich auf einen guten Ausgang und konnte das Motiv nicht erahnen.
Fazit: Ich habe das Buch und die damit verbundene Zeit sehr genossen. Es ist voller Spannung, auch wenn es etwas übertrieben und nicht unbedingt realistisch ist. Ich habe mich anschließend gefragt, womit wir unsere Zeit verschwenden, denn Zeit ist ein kostbares Gut. Der Thriller ist äußerst spannend, packend und rasant. Es ist mein erstes Buch von ihm und definitiv nicht mein letztes. Auch das Cover finde ich genial und sehe es nach dem Lesen mit anderen Augen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐⭐ ⭐
In einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung zeichnet Lilly, die eigentlich Blumen liebt, plötzlich verstörende Bilder einer toten Frau in einer Holzkiste. Ihre Kunst wird zur Realität, als genau solch ein Mord geschieht. Spezialermittlerin Laura Kern steht vor einem Rätsel: Woher kennt die von der Außenwelt isolierte Lilly derartige Details? Doch schon bald kündigen weitere Zeichnungen neue Morde an und ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Laura muss in die Abgründe der menschlichen Psyche vordringen, um das Geheimnis hinter Lillys unheimlichen Bildern zu lüften und einen skrupellosen Serienmörder zu stoppen.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Elisabeth Florin vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Hallo, ich heiße Elisabet Florin. Na ja, das ist mein Pseudonym. Mit dem Romanschreiben habe ich vor gut 15 Jahren angefangen. Alle meine bisherigen Krimis spielen in Südtirol. Aber das heißt nicht, dass das so bleiben wird
Ich kombiniere in meinen Büchern Spannung mit einem Schuss Humor und dem zauberhaften Südtiroler Flair. Derzeit arbeite ich an zwei Reihen: der Comissario Pavarotti-Reihe, und der Merano-Reihe um Ispettore Emmenegger, mit dem aktuellen Titel »Merano Fatale«.
Ispettore Emmengger und seine Mitarbeiterin und Freundin Eva Marthaler sind die Garanten für süffige Unterhaltung. Die beiden sorgen für locker-leichte Spannung mit viel Humor in der herrlichen Kulisse um Meran. Die Krimis um Comissario Pavarotti sind ein bisschen anders; vielschichtig, actionreich, manchmal düster. Diese Krimis tauchen in die Geschichte Merans und Südtirols ein.
Bevor ich literarisch begonnen habe zu morden, war ich Journalistin bei großen Fernsehsendern und Zeitungsverlagen, und danach Managerin in der Finanzbranche. Dort habe ich die Kommunikation bei Banken und Vermögensverwaltern verantwortet. Während meiner Dienstreisen habe ich begonnen, mir die Wartezeit auf Flughäfen mit der Arbeit für einen Krimi zu verkürzen. Irgendwann habe ich den Text an einen Verlag geschickt – der hat zugegriffen. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Ich habe mein Pseudonym gewählt, um Finanzjob und Literatur sauber zu trennen. Seit zehn Jahren arbeite ich Vollzeit als Schriftstellerin. Und: Es macht viel mehr Spaß als der Finanzkram! Ich lebe heute mit meinem Mann und unserem Hund auf einer winzigen Kanareninsel im Atlantik. Ein zauberhafter Ort – im Herbst 2025 wird meine erster Krimi erscheinen, der hier auf La Gomera spielt.