Gruber Birgit Glitzer, Tod und Törtchen

Buchvorstellung

Zusammen mit der Dogge ihrer Schwiegermutter ist Kati Blum zur Fastenzeit neuerdings sportlich unterwegs. Dass sie ausgerechnet am Bayreuther Hundestrand über eine Leiche stolpert, ist für die Hobbydetektivin eine willkommene Abwechslung. Das Opfer: ein Konditor, dessen berühmtes Törtchen-Rezept mit ihm verschwunden ist.

Während Kripo-Hauptkommissar Lars Winkelmann eine Spur ins Drogenmilieu verfolgt, glaubt Kati, dass Liebe das Tatmotiv gewesen sein muss. Um der Wahrheit näher zu kommen, schleicht sie sich mit ihrer Freundin Nina als Model bei der anstehenden Hochzeitsmesse ein und jagt wenig später im Brautkleid quer durch die Stadt.

Lars hat genug von ihren eigenmächtigen Methoden. Doch zwischen Zuckerguss, Spitzenstoff und einem mysteriösen Mann im Anzug stößt Kati auf immer mehr Ungereimtheiten. Fest steht: Hinter der süßen Fassade verbergen sich Geheimnisse, für die jemand bereit ist, alles zu tun …

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Kohfink Heiko – Rosalie und der blutige Pfeil

Rezension

Der Krimiclub findet sich zu einem Outdoor-Event auf einem Bogenschießplatz ein. Dort entdeckt Rosalie einen Pfeil, der mit Blut befleckt ist. Sogleich machen sich die Seniorendetektive Rosalie und Gustav ans Ermitteln. Doch je tiefer sie in die Sache eintauchen, desto mehr geraten sie in außergewöhnliche Situationen, sehr zum Leidwesen des Lukas Eisele.

In diesem zweiten Teil bringt der Autor seine Rentnerdetektivin erneut in die Handlung, und es dauert nicht lange, bis Rosalies und Gustavs kriminalistisches Gespür geweckt wird. Was anfangs wie ein Rätsel erscheint, verwandelt sich nach und nach zu einem spannenden Fall, bei dem lange unklar bleibt, ob tatsächlich ein Verbrechen begangen wurde.
Mit viel Neugier, Mut und einer gehörigen Portion Engagement machen sie sich daran, die Hintergründe aufzudecken. Dabei bringen sie sich wieder in gefährliche Situationen. Rosalie wäre allerdings nicht Rosalie, wenn sie sich davon abschrecken ließe. Gustav unterstützt sie wie gewohnt mit seiner ruhigen Art, sodass das Duo als Ermittler hervorragend harmoniert. Auch diesmal beweist Rosalie, dass sie nicht nur mutig, sondern auch klug ist, denn mit Einfallsreichtum gelingt es ihr, dem Täter auf die Schliche zu kommen.
Gelungen ist auch die Verbindung zur Reihe Schwabencops.

Fazit: Der Krimi überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Der dezente schwäbische Dialekt ist leicht verständlich, und ein hilfreiches Glossar am Ende des Buches bietet Übersetzungen. Es ist eine unterhaltsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren, die Lust auf mehr macht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Franke Heike – Bange machen zählt nicht

Rezension

Lissi ist nach ihrer erfolgreichen Zeit wieder in Berlin, um an einer Weltaufführung teilzunehmen, trotz einiger Warnungen. Die Mitwirkenden geben sich alle Mühe, ohne Rücksicht darauf, dass die Stimme leiden könnte. Wie wird Lissi die Anforderungen erfüllen, ohne ihre Stimme zu gefährden und ihren Ruf aufs Spiel zu setzen?

Dies ist bereits der vierte Teil der Reihe über Lissi und ich habe alle vorherigen Bände gelesen. Meiner Meinung nach ist es sehr lohnenswert, die Geschichte von Anfang an zu verfolgen, da man so Lissis Entwicklung besonders gut nachvollziehen kann. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch erneut so viele neue und spannende Einblicke in Lissis Leben bietet. Obwohl ich selbst kein Fan der Oper bin, hat mich die Geschichte von Beginn an begeistert. Die Welt der Oper wird so lebendig beschrieben, dass ich völlig darin eintauchen konnte.
Lissi steht diesmal vor einer besonders großen Herausforderung und muss sich gegen zahlreiche Hindernisse behaupten. Ihr Weg ist alles andere als einfach. Sie bleibt zielstrebig, weiß genau, was sie will, und wirkt dabei gleichzeitig bescheiden und unglaublich sympathisch.
Ein ganz besonderer Moment war für mich die Szene während der Probe, als Lissi um eine Änderung bittet und schließlich der letzte Ton verklingt. Diese Passage war so eindrucksvoll und authentisch beschrieben, dass ich wirklich Gänsehaut hatte und kurz sprachlos war.
Es hat mir auch gefallen, viele bekannte Figuren aus den vorherigen Bänden wiederzutreffen.

Fazit: Es ist erneut ein sehr emotionaler und intensiver Einblick in die Opernwelt. Besonders schön fand ich zu beobachten, wie sich Lissi weiterentwickelt hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe jede Seite genossen. Für mich ist auch dieser Band ein voller Erfolg und ich gebe eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Greifenstein Gina – Grumbeersupp

Rezension


Eine Dose Grumbeersupp sorgt für Überraschung bei Kriminaloberkommissarin Paula Stern, denn sie findet einen Finger darin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernd Keeser beginnen sie die Ermittlungen. Diese führen sie zu der neu eröffneten Suppenmanufaktur von Sabrina König. Ihr fehlt aber kein Finger. Hat dort ein Verbrechen stattgefunden und wo ist die Leiche?

Dies ist bereits der zehnte Band der Pfälzer-Reihe, aber mein erstes dieser Serie. Der Einstieg fiel mir sehr leicht.
Schon der ungewöhnliche Auftakt sorgt für Aufmerksamkeit. Paula ist völlig perplex, als sie plötzlich einen Finger in ihrer Suppe entdeckt. Doch eine passende Leiche fehlt zunächst. Die Ermittlungsarbeit bleibt durchgehend interessant, ohne dass es langweilig wird oder ins Stocken gerät.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Kriminalfall und Alltag. Zwischen den Ermittlungen spielt gutes Essen in gemütlichen Lokalen immer wieder eine Rolle. Die Ermittler wirken sympathisch und authentisch, auch weil ihr Privatleben immer wieder dezent mitschwingt. Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Gerade als ich dachte, dass die Geschichte zu Ende erzählt ist, eröffnet sich noch einmal eine neue Richtung, die mich überrascht hat.

Fazit: Dies ist ein humorvoller Pfälzer Krimi mit ausdrucksstarken Charakteren und viel Charme. Der Dialekt ist dezent eingesetzt und war für mich ohne regionale Vorkenntnisse gut verständlich. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin, denn meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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McFadden Freida – Die Ehefrau

Rezension

Als sich für Sylvia die Gelegenheit bietet, als private Pflegekraft tätig zu werden, ergreift sie die Chance. Victoria kann nicht sprechen, ist nicht in der Lage, eigenständig zu essen, sitzt im Rollstuhl und benötigt Hilfe. Sie findet Victorias Tagebuch und erfährt nach und nach einiges über ihr Leben.

Dieses Buch hat mich erneut mit einer eher subtilen, aber dennoch konstanten Spannung gefesselt. Sylvia widmet sich Victoria mit großer Hingabe und Geduld. Dabei wirkt Victoria beinahe apathisch und ist im Rollstuhl gefangen, während ihre Versuche zu kommunizieren unverständlich bleiben. Ihr Ehemann Adam ist sehr fürsorglich.
Besonders gelungen sind die wechselnden Perspektiven und die eingestreuten Tagebucheinträge. Je mehr Sylvia aus dem Tagebuch erfährt, desto deutlicher wird, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Diese schleichende Erkenntnis ist sehr wirkungsvoll umgesetzt und gibt nach und nach weitere Einblicke in das Eheleben. Der Schneesturm, die Abgeschiedenheit des Hauses und der Stromausfall verstärken die unheimliche Stimmung zusätzlich.

Fazit: Es ist ein Thriller mit unterschwelliger Spannung von Anfang an, der durch Atmosphäre und mehrere Twists punktet. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Besonders hervorzuheben sind die überraschenden Wendungen, und selbst am Ende gelingt es der Autorin, noch eine Überraschung einzufügen.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und gebe eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Weinhold Kirsten Gestohlene Morde

Buchvorstellung

Louisa Engels, eine einstmals gefeierte Krimiautorin, lebt zurückgezogen im beschaulichen Soest. Als bei ihr eingebrochen wird und die Erstausgaben ihrer fünf Kriminalromane gestohlen werden, ahnen sie und ihre Nachbarin, Kriminaloberkommissarin Fenja Grothe, noch nichts von dem perfiden, mörderischen Plan, den der Einbrecher verfolgt.

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Dominik Chris Narbensommer

Buchvorstellung

Es hätte eine Nacht voller Freude sein sollen – das Ende der Schulzeit, die erste Freiheit. Doch auf dem Heimweg von einer Abiturfeier gerät ein junger Mann in den Sog eines grausamen Verbrechens, das ihn nie wieder loslassen wird.

Jahre später: Über Frankfurt braut sich ein Sturm zusammen. Brutale Morde, gnadenlose Machtkämpfe zwischen rivalisierenden Gangs und ein verheerender Anschlag drohen, die Stadt ins Chaos zu stürzen. Und zwischen den dunklen Hochhausschluchten jagt eine Bestie … Ihre Beute entkommt nur, wenn die Bestie es will.

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Schwank Thomas

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Thomas Schwank vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Seit unglaublichen 30 Jahren bin ich als Drehbuchautor unterwegs. In dieser Zeit habe ich für Tatort und verschiedene Krimiserien geschrieben, Psychothriller, Dramen und auch eine Komödie.

Jetzt habe ich meinen ersten Roman „NIE WIEDER OPFER: TOTGESAGT“ geschrieben, und das war eine Art Befreiung. Alles, was ich beim Drehbuchschreiben auf wenige Regieanweisungen und Dialoge eindampfen muss, konnte ich im Buch ausbreiten und „befreien“. Ich musste mich nicht darum kümmern, was im Film realisierbar oder finanzierbar ist. Genau das begeistert mich am Romanschreiben: Hier kann ich Gefühle beschreiben, die Vielschichtigkeit meiner Hauptfiguren herausarbeiten und innere Prozesse direkt in die Handlung und den Plot einfließen lassen. Wichtige Themen in diesem Thriller sind Identität, Selbstermächtigung und der Kampf von Menschen um ihren Platz im Leben.

Mein Thriller spielt größtenteils in meiner Heimatstadt Hamburg. Ich bewege mich mit meinen Figuren quer durch die Stadt, von Blankenese bis nach Rothenburgsort. „NIE WIEDER OPFER: TOTGESAGT“ beginnt an einem Ort, der mich schon als Kind extrem beeindruckt hat: dem Elbwehr Geesthacht kurz vor Hamburg. In den eiskalten Fluten kommt es zu einem brutalen Mord.

Heute lebe ich in Brandenburg, im Ruppiner Land. Hunde sind meine große Leidenschaft; ich schreibe über sie, habe einen Dokumentarfilm über die „Hundewelt“ gedreht und betreibe seit zehn Jahren die Seite DOGZINE auf Facebook.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Baumann Manfred Mord und Mozartkugel

Buchvorstellung

Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe – Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht?

20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen.

Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg. Mit Beiträgen von: Mina Albich, Sandra Åslund, Volker Beckert, Manfred Baumann, Wolfgang Bortlik, Christine Brand, Nadine Buranaseda, Herbert Dutzler, Katharina Eigner, Beate Ferchländer, Heike und Peter Gerdes, Andreas Gruber, Andreas Izquierdo, Lutz Kreutzer, Niemann & Goerz, Robert Preis, Jutta Profijt, Claudia Rossbacher, Gudrun Wieser und Bastian Zach.

Die CRIMINALE 2026 findet vom 6. bis 9. Mai 2026 in Salzburg statt.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Syndikat herzlich bedanke.

Roesler- Kleint Alfred Pfefferminzhimmel

Buchvorstellung

Ostberlin in den achtziger Jahren. Eigentlich sucht Charlotte nur einen Unterschlupf, um ungestört mit ihrem Freund aus Westberlin zu schlafen. Abhauen und nach drüben gehen kommt für sie nicht infrage. Ihre Exitstrategie sieht anders aus. Charlotte will nicht alt werden, höchstens dreißig. Live fast, love hard, die young. Bloß nicht fest binden. Schon gar nicht an einen, der seinem gewesenen Glück nachhängt. Doch ausgerechnet bei so einem ist ein Zimmer frei. Pfefferminzhimmel ist eine Reise in ein verschwundenes Land. Keine schwermütige Abrechnung, sondern eine Liebesgeschichte, die sich nur dort und dann zutragen konnte, wo Freiheit die Freiheit der Gefühle war und alles anders kam als man dachte.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Eulenspiegel Verlagsgruppe herzlich bedanke.