Gruber Birgit Neujahrsträume auf Norderney

Buchvorstellung

Olivia muss sich eingestehen, dass ihre Ehe mit Jan durch ihren unerfüllten Kinderwunsch nicht mehr dieselbe ist. Ihre Freundinnen raten ihr, sich wieder im Flirten zu versuchen. So beginnt sie online mit „Grisu“ zu schreiben – einem Fremden, der sie besser zu verstehen scheint als ihr eigener Mann.
Sie braucht Abstand, beschließt sie, und reist Hals über Kopf nach Norderney. Nur damit, dass sie schon bei ihrer Ankunft den überaus hilfsbereiten wie attraktiven Koch Malte kennenlernt, der ihre Gefühle noch mehr durcheinanderbringt, hat sie nicht gerechnet.
Als ihre Internetbekanntschaft sie dann auch noch treffen will und plötzlich Jan auf der Insel auftaucht, muss Liv sich zwischen salziger Meeresluft und alten Geheimnissen die Frage stellen, was sie wirklich im Leben will.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Sommer Melanie – Habt ihr es vorher gewusst?

Rezension

Dies ist eine zutiefst bewegende autobiografische Erzählung von Melanie Sommer, die einen Einblick in die gefühlvolle Welt einer Mutter gibt, die sich mit der Diagnose Trisomie 21 und einem Herzfehler ihres neugeborenen Kindes auseinandersetzen muss.
Bereits in den ersten Augenblicken nach der Geburt wird Melanies Verzweiflung und Trauer spürbar, während sie die Neuigkeiten über ihr Kind verarbeitet. Ihre ehrliche Schilderung des Schmerzes, der Angst und der Verzweiflung, die sie während der langen Klinikaufenthalte ihres Kindes empfindet, berührt zutiefst. Es wird deutlich, dass Melanie nicht nur mit der Diagnose selbst kämpft, sondern auch mit ihren eigenen Erwartungen und Vorstellungen von der Mutterschaft.
Die wiederkehrende Frage: „Wusstet ihr das vorher? ” macht den Druck deutlich, dem betroffene Eltern oft ausgesetzt sind. Melanie gewährt einen Einblick von der anfänglichen Unsicherheit hin zu einer liebevollen Akzeptanz ihrer Tochter.
Das Buch ist nicht nur für betroffene Eltern von großer Bedeutung, es ist ein Mutmacher und ein Appell für mehr Offenheit und Verständnis im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Eine Besonderheit ist, dass sowohl die dunklen als auch die hellen Momente aufgezeigt werden, und macht das Buch zu einem emotionalen Erlebnis, das tief berührt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Kollritsch Ursula

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Ursula Kollritsch vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Usch Kollritsch ist eine bekennende Worte-Liebhaberin. Die Autorin von Romanen und erzählenden Sachbüchern liebt es, das Leuchtende, den Zauber, die Verbundenheit von Menschen und Orten festzuhalten. Und diese können ihr überall begegnen. Als Inhaberin des Redaktionsbüros sommerfrisch gibt sie Schreibworkshops, coacht andere Autoren und ist Host des eigenen Literaturpodcasts „Bücher feiern“, in dem sie sich regelmäßig mit Kollegen und Büchermenschen über das Lesen, Schreiben, Leben austauscht und Herzensbücher vorstellt. Bei Lesungen und Bücherabenden erzählt sie auch live mitreißend von ihrer Liebe zur Literatur und manchmal auch über „diesen einen wunderbaren Satz“, der alles verändern kann.
Das Schreiben und Geschichtenerzählerin ist neben der Familie ihr großes Glück.
Nach beruflichen Stationen in Kulturmanagement und PR in Sankt Petersburg lebt und arbeitet die studierte
Literaturwissenschaftlerin bei Bonn.
Foto: Carmen Lindlar

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Lacrosse Marie –  Montmartre Traum und Schicksal

Rezension

Während Elise Lambert im Moulin Rouge großen Erfolg hat, wird Valérie Dumas in eine ungewollte Ehe gedrängt. Ihr inniger Wunsch, Malerin zu werden, ist riesig, doch zahlreiche Hindernisse stehen ihr im Weg. Es fällt ihr nahezu unmöglich, die Fesseln ihrer Ehe abzulegen. Wird sie ihren Traum verwirklichen?

Die Autorin nimmt uns mit auf eine spannende Reise ins Paris des 19. Jahrhunderts. Um die Fortsetzung besser nachvollziehen zu können, ist es ratsam, auch den ersten Teil der Erzählung gelesen zu haben, um die Verbindungen und Schicksale vollständig zu verstehen.
Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen, deren Lebenswege von Neid, Ehrgeiz und gesellschaftliche Widrigkeiten geprägt sind. Elise, die aus bescheidenen Verhältnissen stammt, hat den Sprung zur Tänzerin im renommierten Moulin Rouge geschafft. Doch mit dem Ruhm kommen auch negative Seiten. Ein Streit mit ihrer besten Freundin, La Goulue, offenbart die Konkurrenz und den Druck in der glitzernden Tanzwelt.
Simone, Elises Schwester, führt ein bedauernswertes Leben und ist unfreiwillig im sogenannten Schlachthaus gelandet, wo die Zustände erschreckend sind.
Valérie hingegen hat durch ihre Heirat alle Rechte an ihren Ehemann abgetreten. Sie ist unglücklich, findet aber Förderer zum Malen bis erneut das Schicksal zuschlägt.

Fazit: Die Autorin versteht es gut, Fiktion und Realität zu verbinden Ich bin tief in die Welt des 19. Jahrhundert eingetaucht und finde es bemerkenswert, wie die starken Frauen ihren eigenen Weg meistern. Die Erzählung ist schicksalshaft, spannend und unterhaltsam und ich bin dankbar für die Einblicke in die Künstlerwelt und Kunstszene.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch. Die Dilogie endet mit einigen offenen Fragen, die mich enttäuscht zurücklassen. Ich hätte mir gewünscht, mehr über das Schicksal dieser faszinierenden Frauen zu erfahren.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Goldmann Verlag herzlich bedanke.

Filz Sylvia und Konopatzki Sigrid – Tierisch schöne Winterzeit

Rezension

Tim und seine Partnerin möchten einen ruhigen Urlaub in Finnland genießen. Dort begegnen sie Anuk, die eine große Vorliebe für ihre Rentiere hat. Als eines der Tiere sich verletzt, bittet sie Tim um Unterstützung, was seiner Freundin gar nicht gefällt. Je länger Tim und Anuk zusammen sind, desto stärker wird ihre Anziehung zueinander.

Den Autorinnen ist wieder ein schöner Roman gelungen, der mich in die winterliche Landschaft Finnlands entführt, wo der Schnee leise fällt und der Duft von Zimtschnecken und frisch gebackenem Gebäck in der Luft liegt. In dieser zauberhaften Kulisse treffen wir auf  Anuk und Tim, die sich von Anfang an gut verstehen. Es knistert so schön, aber Tim ist gebunden.

Fazit: Ich konnte hier die weihnachtliche Stimmung förmlich spüren. Es ist eine wunderbare Auszeit, die perfekt für die Vorweihnachtszeit ist. Das Cover des Buches ist wieder ein echter Blickfang, und der farbige Buchschnitt verleiht ihm etwas Besonderes. Die Erzählung ist voller Gefühl und Liebe.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Denk Regina Die Schwarzgeherin

Buchvorstellung

Ein abgelegenes Tal in den Tiroler Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts. Das entbehrungsreiche Leben in ihrem von Aufklärung und Fortschritt vergessenen Dorf hat die 18-jährige Theres hart werden lassen – aber auch mutig, stolz und stark.Als der mysteriöse Xaver im Tal auftaucht, verliebt sich Theres in den Fremden, den alle anderen bald für einen Wilddieb halten. In einer Gewitternacht wollen die Bauern dem Wilderer eine Falle stellen, doch der Vermummte entkommt schwer verletzt. Am nächsten Tag ist auch Xaver spurlos verschwunden. Außer sich verkündet Theres, Xavers Kind unter dem Herzen zu tragen, und flüchtet in die wilde Einsamkeit der Hochalpen. Dort will sie ihre uneheliche Tochter in Freiheit großziehen und von dem leben, was ihr die Berge schenken.Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Maria in den Hochalpen mit Blick auf ihre Heimat, die sie verstoßen hat, aber auch nicht loslässt. Maria kann Theres´ unbändigen Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmtheit nicht teilen. Und so will das Kind als erwachsene Frau genau das, was Theres zurückgelassen hat und bringt so beide in tödliche Gefahr.

Das Taschenbuch erscheint am 01.12.2025

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Soost Rachel

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Rachel Soost vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Ich bin selbst manchmal noch ganz ungläubig, wenn ich mich als Schriftstellerin vorstelle. Das war ursprünglich nie mein Plan.
Eigentlich habe ich vor 12 Jahren nur herausfinden wollen, was mit der Familie meines jüdischen Vaters während der NS-Zeit passiert ist. Da er verstarb, als ich noch ein Kleinkind war, bin ich ohne jeden Bezug zu diesem Teil meiner Herkunft aufgewachsen.
In über 10 Jahren Recherche habe ich dann nicht nur herausfinden können, wie es meinem Vater, seinen Geschwistern und Eltern, meinen Großeltern, ergangen ist, sondern auch noch etliche Verwandte und ihre Schicksale finden dürfen.
Bald wurde ihr klar, dass ihre Geschichten zu lange vergessen gewesen waren und es wurde meine Lebensaufgabe, dies zu ändern. Seit September sind für alle Smedresmans an drei Orten in Berlin Stolpersteine verlegt und ich schreibe ihre Erlebnisse auf. So erschien im letzten November „Bernie und Luise“ und in diesem November „Hilde und Robin“.
Warum als Romane? Ich bin selbst eine begeisterte Leserin, sowohl von Romanen, als auch von Sachbüchern. Allerdings habe ich festgestellt, dass mich Romane oft tiefer berühren, da ich während des Lesens den Personen nahe bin und gewissermaßen eine Zeit mit ihnen verbringe. Ihre Geschichten vergesse ich nicht so schnell.
Und das ist es, was ich mit meinen Romanen über die Familie Smedresman erreichen möchte: Jeder Leser, jede Leserin ist eine Person mehr, die sich mit mir an sie erinnert.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Hoppe Rosita

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Rosita Hoppe vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Rosita Hoppe ist in einem kleinen Ort, unweit der Rattenfängerstadt Hameln, aufgewachsen und lebt noch heute dort. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Die gelernte Reiseverkehrsfrau arbeitete einige Jahre als pädagogische Mitarbeiterin an einer Grundschule und als freie Mitarbeiterin für die Lokalzeitung ihres Heimatortes, als sie die Liebe zum Schreiben entdeckte.
Ihre Leidenschaft gilt den Liebesromanen, in denen sich die Höhen und Tiefen des Lebens zeigen. Inspiration für ihre einfühlsamen, turbulenten wie auch prickelnden Werke, die unter verschiedenen Namen veröffentlicht sind, findet die Autorin unter anderem bei Reisen.
Ihre Liebe zum Meer und ganz besonders zu den Nordseeinseln spiegelt sich auch in ihren Romanen wider.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Unbezahlte Werbung

Filz Sylvia und Konopatzki Sigrid Voll verzuckert ins Glück

Buchvorstellung

Gunda hat in Sandum ein neues Leben begonnen, mit Nordseeblick und neuem Job. In der Keksmanufaktur hat sie sich inzwischen zu einer festen Stütze des Teams gemausert.
Die Weihnachtszeit naht. Gemeinsam mit Kollegin Marie backt sie voller Leidenschaft außergewöhnliche Weihnachtskekse. Mitten im Advent steht plötzlich der Vorsitzende des Yachtclubs in der Tür. Ein Lieferfehler hat die geplanten Geschenke für die Clubmitglieder platzen lassen – und nun soll Gunda hunderte Kekse als Sonderanfertigung zaubern.
Zwischen Keksbergen und Zuckerguss stolpert Gunda nicht nur in den größten Auftrag ihres Lebens, sondern auch mitten ins Herz eines Mannes. Sie erkennt, dass dieser Winter mehr Magie für sie bereithält, als sie je zu träumen gewagt hätte.

Das Buch erscheint am 02.12.2025

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Schöll Björn

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Björn Schöll vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Mein Name ist Björn Schöll. Ich wurde 1977 südlich von Stuttgart geboren und bin dort bei meinen Eltern zusammen mit 2 Geschwistern aufgewachsen.
In meiner Jugendzeit interessierte ich mich für Literatur und Philosophie, entschied mich dann während des Zivildienstes aber spontan für das Studium der Mathematik und arbeite seither als Software-Ingenieur in der Industrie.
2006 habe ich geheiratet und später mit meiner Frau 2 wunderbare Kinder bekommen. Beim allabendlichen Vorlesen wurde mir bewusst, dass eine Sache viele Jahre lang in meinem Leben gefehlt hat: Das Schreiben.
Die ersten Versuche, einen ganzen Roman zu verfassen, scheiterten allesamt. Traurigerweise war es das Weltgeschehen, welches mich letztlich dazu motiviert hat, nicht aufzugeben: Die kriegerischen Konflikte in so vielen Ländern, unser erschreckendes Verhalten während der Corona Pandemie, der politische Aufstieg menschenverachtender Soziopathen etc.
Ich beschloss, mich von nun an diesen schwierigen gesellschaftlichen Themen schriftstellerisch zu widmen. Und begann mein Vorhaben mit dem Roman „Briefe aus dem Feindesland“ beim Verlag Archelon aus Österreich.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.