Shepherd Catherine – Böse Stunde

Unbezahlte Werbung Rezension

Gegenwart: Oliver Bergmann stößt am Ort des Verbrechens auf ein beunruhigendes Bild. Ein Mann ist am Steuer gefesselt, und das Fahrzeug ist luftdicht verschlossen. Der Täter hat ein Zahnrad hinterlassen, dessen Bedeutung Oliver und sein Team zunächst nicht verstehen. Als Oliver eine Nachricht des Verbrechers erhält, befürchtet er weitere Mordopfern. Die Zeit drängt.
Zons 1507: Der Soldat Bastian Mühlenberger findet den Leichnam einer Frau, in deren Mund sich ein Zahnrad befindet. Neben ihr steht eine Sanduhr. Bastian fürchtet auch hier, dass weitere Morde folgen werden, und diese lassen nicht lange auf sich warten.

Die Geschichte beginnt wie gewohnt spannend. Sie wird in zwei Zeitebenen erzählt und dennoch scheinen die beiden Fälle in einem gewissen Zusammenhang zu stehen. Einerseits geschieht alles in der Gegenwart und andererseits spielt es in der Vergangenheit. Zudem gibt es einen Countdown von einer Stunde. Dies war für mich hinsichtlich des Zeitgefühls etwas verwirrend, da die Handlung auf der einen Seite schnell voranschreitet und auf der anderen Seite die Stunde sehr gemächlich vergeht. Zudem gibt in der Handlung einige Wiederholungen, die mich ein wenig gestört haben.

Fazit: Die Geschichte startet spannend und konnte mich zunächst gut fesseln. Im weiteren Verlauf wirkte sie auf mich stellenweise etwas konstruiert und konnte mich nicht ganz so begeistern wie die vorherigen Bücher der Autorin. Das überraschende Ende hat mich jedoch wieder mit der Geschichte versöhnt und für einen gelungenen Abschluss gesorgt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Archan Isabella – Die geheime Grotte von Garda

Rezension

Die Chefinspektorin Edwina Teufel befindet sich immer noch in ihrem selbstgewählten Sabbatical am Gardasee. Eigentlich wollte sie dort nur die Seele baumeln lassen, doch ihr läuft nicht nur ein Hund über den Weg, sondern auch Peppe. Sie nimmt sich seiner an und macht sich gleichzeitig auf die Suche nach seiner Mamma. Als sie dann auch noch von einer Tragödie auf einem Weingut erfährt, kann sie das Ermitteln einfach nicht lassen.

Dies ist der zweite Teil mit Edwina Teufel, der am Gardasee spielt. Edwina ist wieder ganz in ihrem Element und kann ihre Ermittlerinstinkte einfach nicht abschalten. Bei der Suche nach Peppes Mutter bittet sie Commissario Alceste um Hilfe. Doch dieser ist selbst noch anderweitig beschäftigt.

Edwina wird nicht umsonst Zornnatter genannt, obwohl sie ihre Gefühle diesmal besser im Zaum halten kann. Sie ist sympathisch, eigenwillig und lässt sich nicht verbiegen. Genau das macht sie für mich zu einer besonderen Protagonistin.

Der Krimi verbindet interessante Ermittlungen mit einer wunderschönen Kulisse. Die bildhaften Beschreibungen des Gardasees und der Umgebung machen direkt Lust darauf, selbst loszufahren und die Gegend zu erkunden. Bis zum Ende bleibt die Geschichte spannend und der Ausgang war für mich nicht vorhersehbar.

Fazit: Ein interessanter Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin, spannenden Entwicklungen und viel Gardaseeflair. Die bildhafte Kulisse weckt direkt die Reiselust und das Ende konnte mich überraschen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Haymonkrimi herzlich bedanke.

Wilmes Frank – Lass den Tag nicht vorübergehen

Rezension

Theodor hat eine große Leidenschaft für die Malerei. Sein Vater ermöglicht es ihm, in einem Keller ein Atelier einzurichten. Da das Malen jedoch nicht immer finanziell tragfähig ist, nimmt er eine Anstellung bei dem Uhrenhändler Sir Martin an. Dieser erkennt sein Talent und führt ihn in die Welt der Kunst ein. Besonders die Farbe Weiß in all ihren Variationen hat es Theodor angetan. Die Stille wird zu einem stetigen Begleiter in seinem Leben.

In diesem Roman begleiten wir Theodor auf seinem Weg in die Künstlerwelt. Dabei bleibt er stets bescheiden und möchte keineswegs im Rampenlicht stehen, obwohl er schon bald sehr bekannt wird. Vielmehr liebt er die Ruhe und zieht sich gerne zurück. Seine Bilder entstehen aus Überzeugung und von innen heraus. Genau das macht ihn zu einem besonderen Künstler.

Auch als Mensch hat mir Theodor gut gefallen. Er ist hilfsbereit und kümmert sich beispielsweise auf besondere Weise um den Fahrradhändler. Dabei zeigt sich, dass ihm die Menschen in seinem Umfeld wichtig sind und er trotz seines Erfolges auf dem Boden bleibt.

Fazit: Es ist ein Roman über einen stillen Maler, der sich nicht verbiegen lässt und trotz seines Erfolges bescheiden bleibt. Die Geschichte ist eher ruhig gehalten und wird feinfühlig und stellenweise fast poetisch erzählt. Eine schöne Lektüre für alle, die ruhige und besondere Geschichten mögen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Carter Chris – Du kriegst mich nicht

Rezension

Nelson Stewart wird für häusliche Gewalt und Freiheitsberaubung an Samantha verurteilt. Im Gerichtssaal droht er ihr, dass er zurückkehren wird. Samantha beschließt daraufhin, umzuziehen, ändert ihren Namen in Mary Smith und beginnt ein neues Leben. Trotzdem bleibt die Angst ihr ständiger Begleiter. Sie ist clever genug, um nicht aufzufallen, bis sie erkennt, dass jemand ihr auf der Spur ist.

Der Autor ist für mich ein Garant für spannende Thriller, aber dieses Buch unterscheidet sich deutlich von seinen anderen. Genau das hat mich positiv überrascht. Schon von Beginn an hat mich die Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen.

Zu Beginn steht das Gerichtsverfahren im Mittelpunkt. Danach begleiten wir Mary, die nach ihrem Identitätswechsel versucht, ein möglichst unauffälliges Leben zu führen. Sie weiß, dass Nelson sie finden und sich an ihr rächen will. Deshalb ist ihre ständige Angst, entdeckt zu werden, förmlich greifbar. Ich hatte zwar schon früh eine Ahnung, dass nicht alles so sein könnte, wie es zunächst scheint, doch es blieb lange Zeit unklar.

Dann nimmt die Geschichte eine Wendung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Plötzlich führt die Spur in eine völlig andere Richtung und ich war gespannt, wohin das noch führen würde. Gerade dieses Spiel mit meinen Erwartungen hat für zusätzliche Spannung gesorgt.

Und dann kommt das Finale. Es war so großartig und eindringlich inszeniert, dass ich am Ende tatsächlich sprachlos zurückblieb.

Fazit: Für mich ist es ein intelligenter, genialer und unglaublich fesselnder Pageturner, der es wirklich in sich hat. Keine Zeile war für mich langweilig und die Geschichte hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Für mich ganz großes Thrillerkino und eine echte Überraschung.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐+

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

Frey Carolin – Das Krähenzimmer

Rezension

Nach einer langen Reise von Berlin ist Lotta endlich in Geelekow in der Villa Sturmmöwe angekommen. Ihre Ferien hat sie dort schon häufig verbracht. Doch jetzt hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden, und entdeckt, dass in dem Krähenzimmer eine Frau geschlafen hat, die verstorben ist.

Bereits der Prolog beginnt spannend und macht neugierig auf die Geschichte. Lotta kommt in der Villa an und findet schnell Kontakt zu anderen. Dennoch fühlt sie sich von Beginn an unbehaglich. Immer wieder hat sie den Eindruck, dass jemand sie beobachtet und bedroht. Bald fragt sie sich, ob es jemanden gibt, der möchte, dass sie die Villa verlässt.
Als Lotta erfährt, dass in der Villa vor einiger Zeit eine Frau gestorben ist, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Sie beginnt, Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die Erzählung erfolgt größtenteils aus Lottas Perspektive. Tagebucheinträge und Regeln werfen zusätzliche Fragen auf.
Lange Zeit wusste ich nicht, was wirklich hinter den Ereignissen steckt und vor allem, wem Lotta überhaupt vertrauen kann. Im Mittelteil hat die Spannung allerdings etwas nachgelassen und die Handlung kam stellenweise etwas ruhiger voran. Dafür konnte mich die Auflösung am Ende überraschen, denn mit dieser Entwicklung hatte ich nicht gerechnet.

Fazit: Es ist ein gelungenes Debüt, das eher ruhig erzählt wird und seine Spannung vor allem durch Geheimnisse, Zweifel und die Frage nach der Wahrheit aufbaut.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Thomas Fiona – Der Tunnel

Rezension

Rachels engste Freundin Amy wird seit einem Jahrzehnt vermisst. Nun wurde ihre Leiche entdeckt, und Rachel macht sich auf den Weg zur Beisetzung. In einem Tunnel ereignet sich ein furchtbares Unglück, doch Rachel erleidet nur leichte Verletzungen. Allerdings gibt es viele Tote zu beklagen. Die Überlebenden halten zusammen, aber einer unter ihnen ist der Mörder von Amy. Als er Rachel erkennt, hat er nur einen Gedanken: Sie muss sterben.

Gleich zu Beginn spürt man eine erdrückende Stimmung. Der Tunnel verwandelt sich in eine tödliche Falle, da es keinen Ausweg gibt und die Überlebenden gefangen sind. Zusätzlich verstärkt der Regen die bedrückende Atmosphäre. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, befindet sich auch ein Mörder unter ihnen. Was für ein Szenario!

Als er Rachel erkennt, steht für ihn fest, dass sie sterben muss. Damit nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wir erleben die Ereignisse aus der Gegenwart, erfahren, was damals passiert ist, und erhalten Einblicke in die Sichtweise des Mörders. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Geschichte abwechslungsreich.

Besonders spannend fand ich die Frage, wer sich tatsächlich hinter dem Mörder verbirgt. Die Autorin hält diese Information bis zum Schluss zurück und sorgt damit für einige spannende Momente und Spekulationen.

An manchen Stellen hätte ich mir von Rachel und den anderen Beteiligten etwas mehr Emotionen gewünscht, um ihre Ängste und ihre verzweifelte Situation noch intensiver mitzuerleben. Das ist allerdings mein persönlicher Eindruck und hat meinen Gesamteindruck nur wenig getrübt.

Fazit: Ein spannungsreicher Thriller mit einem Szenario, das man sich selbst wohl keinesfalls wünschen möchte. Das hohe Tempo, die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven machen den Thriller abwechslungsreich und fesselnd. Besonders die Frage nach der Identität des Mörders sorgt bis zum Schluss für Spannung.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Piper Verlag herzlich bedanke.

Kohfink Heiko – Trollinger Trauma

Rezension

Kriminalhauptkommissar Böcker erwacht inmitten der Weinberge und neben ihm liegt die Leiche einer Frau. Für das Team aus Kleingrubenstetten wird dies zu einer komplizierten Angelegenheit, da die Zeit drängt und der Chef nicht ins Gefängnis kommen soll. Es werden Gruppen gebildet, die jeder noch so kleinen Spur nachgehen. Die Frage ist, was Böcker in den Weinbergen gemacht hat und welche Verbindung er zur Ermordeten hatte. Leider kann er sich daran nicht erinnern.

Dies ist bereits der fünfte Fall für die Schwabencops und auch diesmal wird es keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Die Geschichte hat wieder einiges zu bieten und sorgt für Spannung, Unterhaltung und die eine oder andere humorvolle Szene.
Diesmal gerät ausgerechnet der Chef selbst unter Verdacht. Böcker wird blutverschmiert am Tatort aufgefunden und die Beweislage sieht zunächst alles andere als gut für ihn aus. Für die Schwabencops beginnt damit eine schwierige Aufgabe, denn sie sind fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Band deutlich weniger Anglizismen vorkommen. Auch die Namensverwechslungen, die mich in den vorherigen Büchern gelegentlich aus meinem Lesefluss gebracht haben, sind diesmal ausgeblieben. Ich hoffe sehr, dass das auch in den nächsten Fällen so bleibt, denn dadurch lässt sich die Geschichte für mich noch angenehmer lesen.
Wie schon bei den vorherigen Fällen überzeugen mich auch diesmal die unterschiedlichen und liebevoll gezeichneten Charaktere. Die Handlung spielt erneut auf der Schwäbischen Alb und der schwäbische Dialekt wird dezent eingesetzt. Wer nicht mit allen schwäbischen Begriffen vertraut ist, findet im Glossar am Ende hilfreiche Erklärungen.

Fazit: Es ist wieder eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Krimi, Humor und schwäbischem Lokalkolorit. Die Handlung bleibt interessant und die Schwabencops sind für mich inzwischen zu einer liebgewonnenen Ermittlertruppe geworden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Winter Nova – Die Nachbarin

Rezension

Bei ihrer Joggingrunde entdeckt Smilla einen kleinen Jungen im See und rettet ihn. Dabei verspürt sie ein seltsames Gefühl, als ob es ihr eigenes Kind wäre. Die Mutter reagiert nicht mit Dankbarkeit, sondern eher feindselig. Kurz danach stellt sich heraus, dass diese Mutter ihre Nachbarin ist, und ihr Ehemann Quentin lädt sie aus Dank für die Rettung ein. Seine Frau bleibt jedoch weiterhin kühl, und auch Smillas Mann Jonas verhält sich seltsam.

Schon der Prolog macht neugierig und verspricht eine spannende Geschichte. Dieses hohe Niveau hält der Thriller bis zum Schluss.
Smilla hat das Gefühl, dass etwas mit ihrem Ehemann nicht stimmt. Sein Verhalten verändert sich mehr und mehr und ihr Misstrauen wächst. Auch die neue Nachbarin Lou wirkt rätselhaft, distanziert und abweisend. Ich habe mich oft gefragt, warum sie so reagiert und welche Geheimnisse sie möglicherweise hat.
Es war interessant, dass ich nicht nur Lou skeptisch gegenüberstand. Auch Smilla schien mir in manchen Momenten nicht glaubwürdig. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht, wem ich wirklich vertrauen kann. Genau diese  Zweifeln haben mich gefesselt und dafür gesorgt, dass ich meine Vermutungen oft geändert habe.
Die wechselnden Perspektiven sorgen für zusätzliches Tempo und halten die Spannung durchgehend aufrecht. Die Anzahl der Charaktere ist angenehm überschaubar. Gleichzeitig sind die Charaktere überzeugend gezeichnet.

Fazit: Dies ist ein sehr guter und fesselnder Thriller, der mit einer Spannung, glaubwürdigen Charakteren und einer überraschenden Auflösung überzeugt hat. Ich habe bis zum Ende gerne mitgerätselt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Bro Tuva – Polarblut Tödliches Leuchten

Rezension

Im eher beschaulichen Tromsø ereignet sich ein Verbrechen. Der angesehene Unternehmer Glen Solberg wird vor seinem Eigenheim erschossen. Anta Thorsen und Hans Vigeland beginnen mit den Nachforschungen, und nicht lange danach wird ein weiterer Mann erstochen in einer Hütte entdeckt. Stehen diese beiden Vorfälle in irgendeinem Zusammenhang?

Der Krimi spielt in Tromsø, einer Stadt, die für ihre beeindruckenden Polarlichter bekannt ist und mit ihrer winterlichen Atmosphäre eine stimmungsvolle Kulisse für diesen Kriminalroman bietet.
Zu Beginn stehen die Ermittler vor einem rätselhaften Fall. Zwischen den Opfern scheint es zunächst keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten zu geben und die Suche nach dem Täter entwickelt sich zu einer echten Herausforderung. Zwar geraten mehrere Personen in den Fokus der Ermittlungen, doch die Hinweise sind spärlich und führen immer wieder in neue Richtungen. Dadurch bleibt lange offen, wer tatsächlich hinter den Verbrechen steckt.
Neben dem Kriminalfall nimmt auch das Privatleben der Ermittler viel Raum ein. Anta steckt in einer persönlichen Krise und versucht, beim Sport den Kopf freizubekommen. Die Trainingseinheiten sind für sie weit mehr als ein Ausgleich und geben ihrem Leben Halt. Hans beschäftigt sich dagegen intensiv mit seiner eigenen Herkunft und möchte mehr über seine Vergangenheit erfahren.
Besonders gelungen sind die atmosphärischen Beschreibungen der nordnorwegischen Landschaft. Die verschneite Umgebung und die faszinierenden Polarlichter schaffen eine eindrucksvolle Stimmung.

Mein Fazit: Dies ist ein spannender Kriminalroman mit einer interessanten und durchdachten Handlung, die fast bis zum Schluss undurchsichtig bleibt. Die gelungene Mischung aus packenden Ermittlungen, glaubwürdigen Figuren und der beeindruckenden Kulisse macht das Buch zu einer lesenswerten Lektüre.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kleinknecht Markus – Mordshitze in Hamburg

Rezension

Es muss nicht immer ein umfangreicher Kriminalroman sein. Der Schriftsteller zeigt, dass er auch die Kunst des Kurzkrimis beherrscht. Hier stellt der Autor 13 Kurzkrimis vor, die alle in Hamburg angesiedelt sind, und wie vielseitig das Verbrechen sein kann. Jede Geschichte ist anders und überrascht mit einer eigenen Idee. Mal geht es um eine teuflische Intrige gegen einen Angeklagten, mal verhindert ausgerechnet eine leere Hülle ein Attentat. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte um einen raffinierten Heiratsschwindler. Auch die Erzählung darüber, wie man sein Personal auf ganz ungewöhnliche Weise behält, bleibt lange im Gedächtnis.
Die Geschichten sind spannend, böse und immer wieder mit einer guten Portion schwarzen Humors versehen. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Trotz ihrer Kürze entwickeln die Krimis eine erstaunliche Spannung. Das Hamburger Ambiente ist dabei in vielen Geschichten spürbar und verleiht eine besondere Stimmung.

Fazit: Es ist eine rundum gelungene Sammlung von kurzen und knackigen Kurzkrimis. Wer spannende und originelle Geschichten mit überraschenden Wendungen und einer Prise schwarzem Humor mag, wird hier bestens unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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