Eigentlich sollte es ein schnelles Mittagessen mit Pälzer Grumbeersupp aus der Dose werden; doch für Oberkommissarin Paula Stern ist es der Beginn eines kniffligen Falls – denn in der Suppe schwimmt ein Finger. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen kritischen Besuch ab. Die Hände der jungen Betreiberin sind unversehrt; aber ob sie auch rein sind; wird sich herausstellen. Ist zwischen Kesseln und Töpfen ein schrecklicher Mord geschehen?
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Frank Wilmes vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Frank Wilmes hat als Wirtschaftsjournalist für Handelsblatt, Wirtschaftswoche und Capital und als Regierungskorrespondent für Welt am Sonntag gearbeitet. Danach als Ghostwriter für Top-Manager. Doch dann gab er sich vollständig der Literatur hin, schreibt nun Krimis und klassische Romane. Er stammt aus dem Münsterland, dem Land der Springreiter und Bauernhöfe, und lebt seit Jahrzehnten überwiegend in Düsseldorf. Er spielt Schach, interessiert sich für die Geschichte der Klöster und geht häufig ins Fußballstadion.
Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie.
Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.
Annika muss eine Entscheidung treffen. Das Erbe ihrer Tante bringt große Herausforderungen mit sich, da sie in Maasholm eine Bonbonkocherei übernehmen soll. Es fällt ihr schwer, Stuttgart hinter sich zu lassen, doch sie wagt einen Neuanfang. Glücklicherweise hat sie Lars an ihrer Seite, der sie in die Kunst des Bonbonmachens einführt. Zudem scheint sie ein Talent dafür zu haben, die richtigen Zutaten für die Menschen auszuwählen.
Hier handelt es sich um die Geschichte von Annika, die vor einer Entscheidung steht, die ihr ganzes Leben verändert. Sie denkt an die Zeit bei ihrem Großvater in der Bonbonkocherei zurück, da sie sich dort immer wohlgefühlt hat. Der Start in ihr neues Leben wird durch viele neue Bekanntschaften erfreulich einfach. Die Beschreibungen von der Schlei und der Ostsee sind stimmig, sodass sofort Bilder im Kopf entstehen. Auch die Einblicke in die Bonbonproduktion sind gut umgesetzt und verleihen der Erzählung das besondere Etwas.
Fazit: Die Geschichte liest sich leicht und locker und hat eine gute Bildsprache, die zum Träumen einlädt. Die Autorin hat ihre eigenen Erfahrungen in die Erzählung einfließen lassen, da auch sie Stuttgart verlassen und ans Meer gezogen ist. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.
Anna sieht im Supermarkt Katrin und dieses Wiedersehen nimmt einen dramatischen Verlauf. Beide Frauen stammen aus der DDR und haben die schmerzhaften Erfahrungen des damaligen Regimes durchlebt. Ein Beweis dafür befindet sich in einem Schließfach, und jemand tut alles, um zu verhindern, dass dieser ans Licht kommt. Der Tod einer der beiden Frauen ist für die Kommissare Lara Kraft und Martin Weber zunächst ein Rätsel.
Zwei Frauen begegnen sich und es wird nach und nach sichtbar, was sie in der Zeit der Stasi durchstehen mussten. Die allgegenwärtige Angst, ständige Bedrohungen und das Gefühl, jederzeit beobachtet zu werden, ziehen sich durch die Geschichte. Vertrauen existiert kaum und das macht das Buch so beklemmend. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Anna und Katrin geschildert, was mich tief berührt hat. Gleichzeitig tragen die Ermittlungen der Kommissare zur Spannung bei. Sie verfolgen unterschiedliche Spuren. Nichts wirkt übertrieben. Im Gegenteil, es wird deutlich, dass die Wirklichkeit oft noch schlimmer war. Die Erzählung macht ebenfalls klar, dass die Aufarbeitung dieser Zeit bis heute nicht abgeschlossen ist.
Fazit: Das Buch ist durchgehend spannend und zugleich sehr bewegend. Die Schicksale gehen unter die Haut und lassen mich nicht los. Es ist erschreckend, was Menschen damals erleben mussten und wie tief diese Erfahrungen bis in die Gegenwart hinein wirken. Es handelt sich um einen packenden und realitätsnahen Roman, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Ein kleines Team um die Biologin Lara hat ein Gehöft auf der menschenleeren Hallig Westeroog gekauft, um es ökologisch zu bewirtschaften. Doch bald nach der Ankunft geschehen seltsame Dinge. Laras Bruder Malte verschwindet spurlos, kurz darauf reißt die Funkverbindung ab. Die Gruppe ist von der Außenwelt abgeschnitten; ein Entkommen ist wegen der gefährlichen Strömung in einem Priel unmöglich. Lara ist sich sicher, dass sie nicht allein auf der Insel sind. Zugleich verdichten sich Hinweise, dass ihr Lebensgefährte Henry etwas mit dem Verschwinden von Malte zu tun hat. Werden sie von einem Unbekannten verfolgt oder besitzt Henry eine dunkle, gewalttätige Seite? Als eine weitere Person verschwindet, eskaliert die Situation.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke.
Serafine Montalin nimmt einen Job als interne Ermittlerin im Schokoladenkonzern CacaoBest an – mit einem heimlichen Ziel: Sie will den Jahre zurückliegenden angeblichen Unfalltod ihres Vaters aufklären. Doch weitere verdächtige Machenschaften und der erbitterte Übernahmekampf um die Schokoladenfabrik Grison werden Serafine zum Verhängnis. Sie gerät zwischen die Fronten – und stößt auf ein düsteres Kapitel in der Vergangenheit eines Schweizer Schokoladenherstellers, das sie selbst in den Abgrund reißen könnte.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.
Nach dem Verlust ihres Mannes hat Kristiane es schwer, denn man möchte ihr das Lotsenrecht entziehen, welches ausschließlich Männern zusteht. Sie sieht sich gezwungen, erneut zu heiraten, damit die Schifffahrt fortgesetzt werden kann, und muss darüber nachdenken, ob Vernunft oder Liebe wichtiger sind.
Die Handlung dieses Buches spielt im 19. Jahrhundert in Norwegen. Es wird eine Geschichte erzählt, in der Frauen kaum Gehör finden und oft den Vorschriften einer von Männern bestimmten Gesellschaft folgen mussten. Kristiane hat es nicht leicht, dennoch fügt sie sich nicht einfach in diese Rolle. Mit viel Mut behauptet sie sich und es scheint, dass niemand mit ihrer Entschlossenheit gerechnet hat. Aus diesem Grund hat sie mich fasziniert. Sehr gut gefallen hat mir auch die Atmosphäre des Romans. Die raue Landschaft sowie das Leben am Meer werden eindrucksvoll beschrieben.
Fazit: Es handelt sich um einen atmosphärischen historischen Roman mit einer beeindruckenden Frau und einer starken Kulisse. Die Autorin erzählt ruhig. Dies war mein erstes Buch von Trude Teige und sicherlich nicht das Letzte. Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt und fand besonders Kristiane und die eindrucksvolle Kulisse gelungen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei S.Fischer Verlage herzlich bedanke.
Nina hat sich über viele Jahre um ihre Mutter gekümmert, und als diese verstirbt, zerbricht für sie alles. Sie entscheidet sich, in den Ort zu reisen, den sie damals mit ihrer Familie besucht hat. Es war der Geburtsort ihrer Mutter vor dem Krieg. Nach diesem Urlaub war nichts mehr so, wie es einst gewesen war.
Dies ist eine berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die Spuren der Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht Nina. Mit dem Tod ihrer Mutter bleiben viele ungeklärte Fragen zurück. Nina hat gemerkt, dass ihre Mutter ihr Leben lang mit etwas Schwerem gerungen hat. Um mehr darüber zu erfahren, begibt sie sich nach Böhmen und beginnt, die Wurzeln ihrer Familie zu erkunden. Während ihrer Nachforschungen begegnet sie einem Historiker, der ihr hilft, die Vergangenheit besser zu verstehen. Nach und nach fügen sich für Nina die Puzzlestücke zusammen. Sie entdeckt, weshalb ihre Mutter oft melancholisch und verschlossen war und warum das Verhältnis zu ihrer Schwester Katja so belastet ist mit Spannungen. Die Erzählung wird auf verschiedenen Zeitebenen präsentiert. Allmählich entsteht ein umfassendes Bild der Familiengeschichte. Der Schreibstil ist ruhig und stimmungsvoll, was gut zur Atmosphäre des Buches passt. Das Buch steht stellvertretend für viele Lebensgeschichten von Vertriebenen und zeigt, wie stark Vergangenheit und Herkunft auch noch nach Generationen nachwirken können. Wichtige Themen wie Geheimnisse, Schuld, Verarbeitung und die Möglichkeit zur Versöhnung haben hier ihren Platz.
Fazit: Die Geschichte hat mich von Anfang an berührt und ich habe Nina sehr gerne auf ihrer Reise begleitet. Für mich war es eine bewegende und zugleich nachdenkliche Lektüre, die lange nachhallt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.
Henning hat es schwer in der Schule. Nur Julia gelingt es, ihn zu erreichen, während er von anderen gemobbt wird. Der Lehrer Torsten Albrecht nimmt das Leben locker, bis seine Frau spurlos verschwunden ist. Er ist überzeugt, dass sie ihn nicht verlassen hat, und informiert die Polizei. Doch die Ermittler Susann Greve und Reiner Groß finden keinerlei Hinweise auf sie. Dann passiert ein tragisches Ereignis.
Die Handlung beginnt ruhig und nimmt sich bewusst Zeit, um die Charaktere und ihre Sichtweisen näherzubringen. Mehrere Blickwinkel eröffnen die Handlung und geben nach und nach Einblick in das Leben der Beteiligten. Im Mittelpunkt stehen die Lehrkräfte Bettina und Monika, die an einer Schule arbeiten, wo Mobbing alltäglich ist und häufig vorkommt. Bettina ist verliebt und möchte einen speziellen Mann für sich allein gewinnen. Aus dieser Eifersucht heraus entwickelt sie einen Plan, der immer mehr außer Kontrolle gerät. Etwa ab der Mitte des Buches gewinnt die Geschichte deutlich an Intensität und mündet in einem unerwarteten Drama.
Fazit: Ich habe mich gut unterhalten. Besonders die zweite Hälfte sorgt für Spannung. Für mich fühlt sich die Erzählung eher wie ein Krimi an, statt wie ein Thriller. Dennoch bietet das Buch eine interessante und dramatische Geschichte mit mehreren ernsten Themen, wie Mobbing und Eifersucht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dco Verlag herzlich bedanke.