Simon Dorn bekommt über das Internet einen seltsamen Hilferuf. Er kontaktiert die BKA-Beamtin Lea Wagner und übermittelt ihr die Koordinaten. Dort entdeckt sie eine Frau, die verdurstet ist, jedoch bereits seit mehreren Wochen. Zudem hat sich ein Computer, der mit einer KI ausgestattet ist, als die Tote ausgegeben und mit Dorn kommuniziert. Bei seinen Nachforschungen stößt Dorn auf weitere ungelöste Fälle, in denen ein Verbrecher seine Opfer verdursten ließ. Die Zeit drängt, denn die KI setzt sich erneut mit Dorn in Verbindung.
Nach Zimmer 103 ist dem Autor erneut ein grandioser Thriller gelungen. Von Anfang an ist die Spannung greifbar. Das Buch setzt auf mehrere Perspektiven und Handlungsstränge. Im Mittelpunkt steht Dorn, der von einer KI kontaktiert wird und mit Hilfe von Lea Wagner versucht, dieser Bedrohung Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig benötigt Leas Bruder Karl dringende Hilfe, und eine Journalistin will die Machenschaften von Zero ans Licht bringen. Die verschiedenen Handlungsstränge sorgen für abwechslungsreiche Wendungen und halten den Nervenkitzel hoch. Immer wieder treten neue Einblicke durch die Erzählung auf, wodurch ich das Gefühl habe, allmählich die Geheimnisse zu entschlüsseln. Die Atmosphäre des alten Hotels, in dem Dorn wohnt, spielt erneut eine zentrale Rolle und trägt maßgeblich zur beklemmenden Stimmung bei. Die Schauplätze sind stimmig, düster und wirkungsvoll inszeniert. Auch die Charaktere überzeugen erneut, denn sie sind stark in Szene gesetzt und bleiben im Gedächtnis. Ich freue mich auf weitere Enthüllungen aus Dorns Leben.
Fazit: Es handelt sich um eine äußerst gelungene und packende Fortsetzung. Ein absoluter Pageturner, der mich überzeugt hat und Neugier auf das nächste Buch mit Dorn und Wagner weckt. Themen wie KI, Korruption und Vertuschung werden aufgegriffen und spannend in die Handlung integriert. Genau so sollte ein spannungsgeladener Thriller gestaltet sein: fesselnde und packende Geschichte bis zum Ende. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.
Eine ganze Stadt gerät in Panik, als Radio Nordseewelle am frühen Morgen den Fund zweier Leichen meldet. Die eine wurde vor dem berühmten Teemuseum in der Norder Innenstadt abgelegt, die andere im neu eröffneten Krimimuseum. Schon sprechen die ersten vom „Museumsmörder“ und fragen sich, wo und wann er wieder zuschlagen wird. Doch als Ann Kathrin Klaasen die Leiche von Helga Bornemann sieht, weiß sie, dass hier etwas viel Größeres auf dem Spiel steht und dieser Fall zu einem Wendepunkt in ihrem Leben und ihrer beruflichen Laufbahn werden wird.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei S. Fischer Verlag bedanke.
Bei einem abendlichen Spaziergang durch Tübingen hört Eva aus einer Kneipe ansprechende Livemusik. Ihre Neugier treibt sie näher heran, und sie ist beeindruckt von dem Sänger mit seiner großartigen Stimme. Nach seinem Auftritt nähert sich Klaus Frosch Eva und schlägt ihr eine Beziehung ohne feste Bindung vor, was für Eva, die keine ernsthafte Beziehung wünscht, passend ist. Bald darauf planen sie einen gemeinsamen Urlaub mit Freunden auf Korfu, der sie aus dem Gleichgewicht bringt.
Hier wird Evas Geschichte erzählt, die vor 30 Jahren von einem einschneidenden Erlebnis betroffen war. Sie ist fest entschlossen, die Kontrolle über ihr Leben zu wahren. Der Wendepunkt tritt ein, als Klaus in ihr Leben tritt und alles auf den Kopf stellt. Es folgt eine Selbstentdeckungsreise, die nicht nur emotional ist. Während ihres Urlaubs auf Korfu verbringt Eva Zeit mit eher unbekannten Leuten, und unerwartet tritt ein weiterer Mann in ihr Leben. Man merkt, wie sich Evas Perspektive während dieser Reise wandelt. Die Gespräche mit den neuen Freunden sind tiefgründig, informativ und gefühlvoll. Es gibt keine oberflächlichen Dialoge. Gemeinsam werden Wege zur Lösung von Problemen gesucht, was ich besonders positiv fand. Nicht nur Eva zeigt eine nachvollziehbare Entwicklung, sondern auch jeder der neuen Freunde.
Fazit: Ich liebe die Bücher der Autorin, denn sie sind voller Gefühl und Tiefgang, ohne kitschig zu wirken. Alle Charaktere sind gut gezeichnet und der psychologische Aspekt überzeugt erneut. Es ist berührend und emotional. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Anka kämpft immer noch mit den Folgen ihrer Entführung, die vor sechs Jahren stattfand. Sie wurde gefangen gehalten und gequält, konnte jedoch entkommen. Danach legte sie ihren Beruf als Polizistin nieder und wurde selbstständig. Kürzlich erhielt sie eine Nachricht mit GPS-Daten. An diesem Ort entdeckt sie in einer Hütte abgetrennte Körperteile, die sie an ihren früheren Peiniger erinnern. Sie hat das Gefühl, verfolgt zu werden, und es geschehen seltsame Ereignisse. Ist sie erneut in Gefahr, sein Opfer zu werden?
Die Geschichte beginnt ausgesprochen fesselnd mit einem aufregenden Prolog und wechselt geschickt zwischen den Sichtweisen des Verbrechers und Anka. Dieser Perspektivenwechsel erzeugt Spannung. Die Entführung vor 6 Jahren hat nicht nur körperliche, sondern auch seelische Spuren hinterlassen. Als Anka die menschlichen Überreste findet, wird sie erneut in einen traumatischen Albtraum gezogen. Ihre Angst ist berechtigt, denn viele Hinweise deuten darauf hin, dass sie wieder ins Visier des Täters geraten ist. Es gibt zwar einige Rückblicke, aber näheres über ihre damalige Gefangenschaft erfährt man leider nicht.
Fazit: Dies ist eine spannende und fesselnde Geschichte, die unter die Haut geht. Das letzte Drittel empfand ich als etwas übertrieben und unrealistisch. Einige von Ankas Entscheidungen waren für mich schwer verständlich. Trotz dieser kleinen Schwächen habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.
Simon Dorn, nach dem Tod seiner bisherigen »Sponsorin« Karla Hofbauer finanziell am Abgrund, wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich als Teil eines perfiden Spiels. Als sie den Kontakt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen. Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das schon mehrere Wochen zuvor. Neben der Leiche steht ein Computer, auf dem eine KI läuft, die im Namen der Toten mit Dorn kommuniziert hat. Dorn sieht eine Verbindung zu einem ungelösten Fall, bei dem ein Täter seine Opfer in seinem Beisein verdursten ließ. Lange Zeit war der Mörder untergetaucht. Ist er nun zurück? Und warum wenden sich die Toten ausgerechnet an Simon Dorn? Dorn und Wagner müssen sich auch in diesem Fall zusammenraufen, wenn sie den Mörder stoppen wollen. Und erneut erweisen sich ihre unterschiedlichen Temperamente und Methoden als äußerst zielführend.
Das Buch erscheint am 21.01.2026
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Ein schockierendes Video verbreitet sich rasant, in dem ein Täter seine Opfer live tötet und aus deren Blut sogenannte Kunstwerke schafft. Die Ermittlerin Tara Kronberg vom LKA übernimmt zusammen mit ihrem Partner Gabriel die Ermittlungen, bis sie persönlich betroffen ist und das BKA die Aufklärung übernimmt.
Dies ist der dritte Teil der Serie und gleichzeitig mein absoluter Favorit. Schon zu Beginn wird man sofort gepackt und kann sich nicht mehr losreißen, da man sofort mitten im Geschehen ist. Der Prolog ist fesselnd und schafft die Grundlage für ein finsteres Katz-und-Maus-Spiel, das sich durch das gesamte Buch zieht. Der Täter kontaktiert Tara und inszeniert mit ihr ein gefährliches Spiel. Es werden Rätsel hinterlassen, die nur schwer zu lösen sind. Während das BKA die Ermittlungen zunächst leitet, arbeitet Tara eigenständig weiter. Sie beweist ein gutes Gespür und entdeckt Details, die dem BKA entgangen sind. Ihre persönliche Betroffenheit macht sie greifbar und man spürt förmlich, wie nah die Bedrohung ist. Der Täter geht äußerst brutal vor, was dem Buch eine zusätzliche grausame Intensität verleiht. Dieses Buch ist nicht für schwache Nerven ausgelegt, und genau das macht diesen Thriller so packend. Es gibt keinen Raum für Entspannung, bis das Finale die Spannung endgültig erreicht.
Fazit: Der Blutmacher ist sehr spannend inszeniert, fesselnd und nervenaufreibend. Es ist ein Thriller, der es in sich hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein und sein Team stehen vor einem rätselhaften Verbrechen. Ein Mann hat eine Frau mit in den Tod gerissen. Kurz darauf taucht ein weiterer Fall auf, der zahlreiche Fragen aufwirft. Das gesamte Team wird gefordert, wobei zunächst keine Verbindung zwischen den Fällen besteht.
Dies war mein erster Roman aus dieser Reihe sowie das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Die Taten beschäftigen die Kommissare, und es geht kaum einen Schritt vorwärts. Es gibt spannende Momente, doch der Fokus liegt eindeutig auf dem Ermitteln. Das Team arbeitet normalerweise gut zusammen, bis auf einige Frotzeleien, die mir persönlich nicht so gut gefallen haben. Das ist jedoch meine persönliche Einschätzung.
Fazit: Die Auflösung ist lange nicht vorhersehbar und auch der Täter dahinter bleibt unklar. Es gibt eine Wendung, die für mich überraschend war. Es handelt sich um einen soliden Regionalkrimi, der in München spielt und auch mit einer gewissen Portion Humor gewürzt ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Karl verbringt seine Zeit am liebsten im Freien, vergisst dabei jedoch oft die Uhrzeit. Es gibt so viel Aufregendes zu entdecken. Sein Großvater erklärt ihm die Zeitmonster, doch ganz nachvollziehen kann Karl es noch nicht.
Wir begleiten Karl auf seinen Erkundungen in der Natur, auch in der Dunkelheit. Er spürt, wie die Zeit unbemerkt verstreicht, ohne dass er sie aufhalten kann. Karl macht viele Entdeckungen, und meistens reicht seine Zeit dazu nicht aus. Seine Erlebnisse mit den Tieren machen die Geschichte aufregend. Auch die Zeitmonster, über die ich nicht zu viel erzählen möchte, tragen zur Spannung bei. Die Frage „Wo ist die Zeit hingegangen? “ bleibt wie ein roter Faden im Hintergrund und regt zum Nachdenken an, ohne dabei belehrend zu wirken.
Fazit: Das Buch eignet sich sowohl zum eigenen Lesen als auch zum Vorlesen. Es verwendet eine kinderfreundliche und spannende Sprache. Die Illustrationen von Isa Fischer bereichern das Leseerlebnis. Dank der lebendigen Bilder kann man sich Karls Abenteuer noch lebhafter vorstellen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Sechs Jahre sind vergangen, seit Anka ihrem sadistischen Entführer entkam. Gequält und gefoltert hat die Gefangenschaft Spuren bei ihr hinterlassen – sie quittierte ihren Dienst als Polizistin. Bis eine rätselhafte SMS mit GPS-Daten und dem Wort HILFE sie zurück in ihre Albträume reißt. In einer Hütte im Wald stößt Anka auf makabre »Kunstwerke«: menschliche Körperteile, fein säuberlich eingelegt in Formaldehyd, ausgestellt wie in einer Galerie. Es ist die Handschrift ihres einstigen Peinigers. Doch ist er wirklich zurück? Plötzlich spürt Anka etwas, das sie nie wieder fühlen wollte: Todesangst.
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.