Klaffke Bernhard

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Bernhard Klaffke vorstellen.
Vielen Dank,  dass Du heute mein Gast bist.

Schon immer hat es mich fasziniert, was sich in den Köpfen anderer Menschen abspielt – besonders die dunkle Seite der Seele. Die menschlichen Abgründe, über die niemand gerne redet. Wie zum Beispiel: Was treibt gewöhnliche Menschen dazu an, sich in schreckliche Ungeheuer zu verwandeln, ohne dass es jemandem zuvor auffällt?

Irgendwann saß ich mit einem wirklich guten Freund bei einem Glas Rotwein zusammen, und wir waren uns einig: Duisburg birgt ein riesiges Potenzial für fesselnde und packende Geschichten. Man könnte jetzt an „Tatort“ und Schimanski denken, doch das war nicht der Punkt. Mein Freund war der verrückten Ansicht, dass die dunklen Gedanken, die mir hin und wieder durch den Kopf gehen, genug Stoff für ein Buch bieten könnten. Was an jenem Abend jedoch unklar blieb: War das als Kompliment gedacht, oder sprach da der Wein aus ihm?

Der Gedanke, zu schreiben, hatte mich nie beschäftigt. Bis dahin war ich vollkommen zufrieden damit, mich in den Geschichten anderer zu verlieren. Anfangs schien mir die Vorstellung, ein Buch zu schreiben, vollkommen unrealistisch. Dazu muss man vielleicht sagen, ich komme aus dem Handwerk und bin gelernter Maschinenbaumechaniker. Was ich sagen will: Ich habe alle Rechtschreibreformen verpasst, die es bis dato gab. Doch rückblickend war der Gedanke vielleicht das Beste, was mir passieren konnte. Anfänglich hatte ich selbstverständlich meine Probleme, denn Schreiben ist weit mehr als nur das Aneinanderreihen von Wörtern – nach und nach fing ich an zu verstehen, wie es funktioniert. Um das klarzustellen: Ich rede von Jahren.

Inzwischen bereitet es mir eine fast diabolische Freude, wenn Leser;innen mir mitteilen, dass ich mit meinen Texten Bilder in ihren Köpfen erschaffe oder sie zum Lachen bringe. Solche Rückmeldungen sind für uns Autor;innenm von unschätzbarem Wert. Wichtiger als das Lob ist jedoch die Kritik – ohne sie geht es nicht. Ich bin meinen Leser;innen deswegen auch aufrichtig dankbar, wenn wir uns über meine Arbeit austauschen. Angelehnt daran schreibe ich gerne folgenden Text in meine Bücher: „Ein Autor ohne Leser ist wie eine Ente ohne Wasser.“

Bernhard Klaffke, 1968 in Duisburg geboren, machte zunächst eine Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker. Anschließend arbeitete er als Vorarbeiter für die Deutsche Gesellschaft für Industriekultur. Zudem war er als freier Mitarbeiter und Projektleiter im Restaurierungsatelier „Die Schmiede“ in Duisburg tätig.

Seit 2004 ist er bis heute an der Kunstakademie Düsseldorf beschäftigt, unter anderem als technischer Mitarbeiter im Bereich Bauunterhaltung. 2005 eröffnete er seine eigene „Galerie 9/46“ in Duisburg-Ruhrort. 2023 veröffentlichte er im CW Niemeyer Buchverlag seinen ersten Thriller „Totemwald. Band zwei erscheint im Herbst 2025.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

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Knospe Bernd Richard Augenblicke des Bösen

Nach dem Unfalltod ihres Mannes macht Kathrin Claussen in dessen Arbeitszimmer eine verstörende Entdeckung. Zutiefst beunruhigt beauftragt sie einen Privatdetektiv, der gemeinsam mit einer ehemaligen Ermittlerin der Mordkommission Verbindungen zu einem
ungeklärten Fall entdeckt.

Zur selben Zeit erhält Autor Eric Teubner von der Millionenerbin Amelie Simon das zweifelhafte, aber finanziell reizvolle Angebot, ein Buch über das Lebenswerk ihres Großvaters Jonathan Simon zu verfassen. Der alte Skandalregisseur abstoßender Filme erweist sich während der Zusammenarbeit als anstrengend und manipulativ, während seine Enkelin Eric zunehmend in ihren Bann zieht.

Erste Recherchen für das Buchprojekt wecken den Verdacht, Simon könnte als künstlerisches Vermächtnis einen unfassbaren Tabubruch begangen haben. Außerdem machen Eric die Abgründe der eigenen Vergangenheit zu schaffen.

Am Ende fügen sich die Augenblicke des Bösen zu einer düsteren Wahrheit zusammen.

https://www.bernd-richard-knospe.de

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Dross Anna

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Anna Dross vorstellen.
Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.

In meinem Leben war lange Zeit der Wechsel das einzig Beständige: von Kiel in den Südlichen Hochschwarzwald, von der Arbeit als Arzthelferin zum Kunststudium, von einer unbefristeten Anstellung im Öffentlichen Dienst nach Mallorca ohne Arbeit und ohne Wohnung. Und auch dort: von der gut bezahlten Praxis-Managerin zum Existenzminimum als freiberufliche Malerin und vom Dauer-Single-Leben in die Ehe mit einem Spanier.

Ein Leserbrief in der ZEIT über die miserablen Deutschkenntnisse deutscher Studenten war vor 40 Jahren meine erste Veröffentlichung. Es folgten in den 80-igern Artikel und Kurzgeschichten in der ZEIT, der taz und in der Bremer Literaturzeitschrift skript. 1989 erhielt ich vom Bremer Senat das mit 5000 DM dotierte Autorenstipendium für den Beginn eines Romans, zu dessen Vollendung es nie kam. Stattdessen wagte ich mich an einen Roman über die Wiedervereinigung – und kassierte 39 Verlags-Absagen.

2016 kauften wir ein Wohnmobil und ich schrieb mein selbstironisch erzählendes Sachbuch „Abenteuerreise Wohnmobil“, erschienen im Goldmann-Verlag. Mein zweites Buch, den Psychokrimi „Der Tod trinkt Rot … am Gardasee“, habe ich 2024 selbst veröffentlicht und bin froh, dass ich nicht vorher gewusst habe, was da auf mich zukam – dann hätte ich es vielleicht nicht getan. Heute, wenn ich die positiven Bewertungen lese, bin ich stolz darauf, diesen Schritt mit 72 Jahren gewagt zu haben. Das erste Mordopfer liegt im Wohnmobil, so gar nicht cosy-mäßig. Gerade arbeite ich am Folgekrimi, der mit derselben Protagonistin auf Mallorca spielt.

Ihr könnt mich stalken auf meiner Webseite https://www.womo-kladde.net und auf Instagram anna_dross_reisende_Autorin

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Stein Lea Alter Zorn

Juli 1949. Zwei Monate nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland geht in Hamburg alles seinen gewohnten Gang, zumindest bei Ida Rabe. Die Schutzpolizistin teilt sich das Büro an der Reeperbahn mit Heide Brasch und ihr Leben mal mehr, mal weniger mit dem Gerichtsmediziner Ares Konstantinos. Als am Strand von Övelgönne die Leiche eines Jungen angeschwemmt wird, ist Ida erschüttert: Handelt es sich bei ihm um dasselbe Kind, das Heide und sie ein paar Monate zuvor halb erfroren und stark abgemagert in einem Hauseingang gefunden haben? Ida schwört, es herauszufinden. Die Spur führt sie auf die Elbinsel Waltershof, zu einer kleinen verschworenen Gemeinschaft. In deren Mitte: selbsternannter Wunderheiler Wilhelm Maurer. Ida bleibt nichts anderes übrig, als sich unter seine Anhänger zu mischen. Doch jemand wird auf sie aufmerksam und es wird gefährlich für Ida.

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Sagenroth S. 📖 Frühstück mit Elvis

Elvis befindet sich plötzlich im Tierheim und wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder mit Klärchen vereint zu werden. Ein Ausbruch muss sorgfältig geplant werden. Nachdem es ihm gelingt, trifft er auf Chloe, die sofort seine Aufmerksamkeit erregt. Sie ist fest entschlossen, ihm bei der Suche nach Klärchen zu helfen. Doch während ihrer Mission stoßen die Katzen auf einen alten Kriminalfall, den sie ebenfalls lösen möchten.

Die Autorin versteht es hervorragend, die Gedanken und Dialoge der Katzen lebendig werden zu lassen. Die Art, wie sie miteinander kommunizieren und wie die Katzenbesitzer Elvis ihr Vertrauen schenken, ist sowohl amüsant als auch berührend. Besonders beeindruckend ist die parallel verlaufende Geschichte von Aylin, die mit starkem Heimweh kämpft. Was es mit Bruno auf sich hat, der nicht sehr vertrauenserweckend wirkt, verrate ich nicht.

Fazit: Die bildhafte Sprache und die humorvolle Erzählweise machten das Lesen für mich zu einem wahren Vergnügen. Obwohl ich selbst keine Katze habe, hat die Lektüre in mir eine unerwartete Sehnsucht nach einem pelzigen Begleiter geweckt. Die Autorin schafft es, eine leichte, lockere und gleichzeitig tiefgründige Geschichte zu erzählen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

https://www.sagenroth.de

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Sagenroth S. 📖 Alle Bücher

Nachdem ich euch heute meine Meinung zum neuen Buch von S. Sagenroth mitgeteilt habe, möchte ich euch auch noch ihre anderen Bücher vorstellen, die ich alle sehr empfehlen kann.

A. S. Tory Band 1-4 https://helgasbuecherparadies.com/2023/02/18/sagenroth-s-a-s-tory/ Band 1-4

Monsieur Lucile und die Suche nach dem Glück
https://helgasbuecherparadies.com/2023/02/18/sagenroth-s-%f0%9f%93%96-monsieur-lucile-und-die-suche-nach-dem-glueck/

Rezepte in the Road https://helgasbuecherparadies.com/2023/10/01/sagenroth-s-%f0%9f%93%96-rezepte-on-the-road/

Frühstück mit Elvis https://helgasbuecherparadies.com/2025/01/18/sagenroth-s-%f0%9f%93%96-fruehstueck-mit-elvis/

Alle Jahre wieder mit Elvis https://helgasbuecherparadies.com/2025/11/12/sagenroth-s-alle-jahre-wieder-mit-elvis-2/

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Schlumberger Fabian 📖 Preis des Zorns

Leonhardt Kanter erwacht in den gefährlichen Straßen von Caracas und hat jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit verloren. Doch Unterstützung findet er bei Marta und Miguel, die ihm helfen, nach und nach seine Erinnerungen zurückzugewinnen. Es wird schnell klar, dass seine eigene Familie ihn beseitigen wollte, um zu verhindern, dass er die kriminellen Machenschaften seines Vaters und Bruders aufdeckt. Diese schrecken vor nichts zurück, um ihn zu stoppen.

Hier werden  die Abgründe sowie familiäre Loyalität und kriminelle Machenschaften aufgedeckt. Leonhardt ist seit seiner Kindheit in die kriminellen Aktivitäten seiner Familie verwickelt, und sein später Wunsch, die Wahrheit ans Licht zu bringen, macht ihn zu einer ebenso sympathischen wie tragischen Figur. Die ständige Bedrohung durch seinen brutalen Bruder Edmund, der als gnadenloser Widersacher agiert, trägt zur spannungsgeladenen Atmosphäre der Erzählung bei.

Fazit: Die Erzählweise ist spannend, auch wenn einige Elemente der Geschichte etwas überzogen wirken. Die Schauplätze reichen von Venezuela über die Schwäbische Alb bis nach New York.
Von mir gibt es  eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Baecker Sybille 📖 Adiós, mein Liebster

Diese fesselnde Sammlung von acht kriminellen Kurzgeschichten hat mich auf eine packende und unterhaltsame Reise durch die Welt des Verbrechens mitgenommen. Die abwechslungsreichen Erzählungen zeigen, dass Mord und Intrigen nicht nur in fernen Ländern, sondern auch im idyllischen Schwabenländle ihren Platz haben.
Die Autorin versteht es, Mord mit einem Hauch von Humor zu verbinden. Ob es sich um Auftragskiller handelt, die ihre „Aufträge“ mit bemerkenswerter Professionalität ausführen, oder um clever ausgeklügelte Pläne, die einem Erpresser das Handwerk legen. Jede Geschichte hat ihren eigenen Reiz. Besonders hervorzuheben, ist die, Erzählung „Herrgotts Bscheißerle“, die mir persönlich am besten gefallen hat. Sie kombiniert Witz und Spannung auf eine Art und Weise, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Fazit: Die Geschichten sind kurz, aber knackig, was sie perfekt für eine schnelle Lektüre zwischendurch machen. Die Mischung aus Spannung, Humor und Cleverness hat das Buch für mich zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen gemacht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Hafermeyer Franz Die Datschi-Connection

Privatdetektiv Sven Schäfer rettet am Augsburger Hauptbahnhof eine Frau mit Kind vor zwei Schlägern – doch die Gerettete springt in einen Zug und lässt ihn mit der Kleinen am Bahnsteig zurück. „Beschütze das Mädchen!“, ruft sie noch. Schäfer wendet sich an seine Vertraute bei der Polizei, Kommissarin Elsa Dorn. Doch die hat gerade anderes zu tun: Ein Mitglied der kriminellen Augsburger Datschi-Connection wurde ermordet – die Spuren deuten auf die italienische Mafia hin. Oder gibt es etwa einen Zusammenhang zu dem Kind?

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Kohfink Heiko 📖 Heuballen Mafia

Eigentlich hatte Lukas Eisele andere Pläne, aber es gibt eine Leiche. Zusammen mit seinem Kollegen Martin Wagner macht er sich auf den Weg zur Fundstelle, wo sie in einem Heuballen die Leiche eines Mannes entdecken. Alles deutet auf ein Verbrechen hin. Eifrig beginnen die beiden Ermittler mit ihren Recherchen, und für Lukas ist dies nicht nur ein schockierendes Ereignis, sondern auch seine erste Mordermittlung.

Der Autor nimmt uns mit in die charmante schwäbische Gemeinde Kleingrubenstetten und verwandelt die friedliche Idylle in ein spannendes Kriminalabenteuer. Lukas Eisele sieht sich der Herausforderung seiner ersten Mordermittlung gegenüber, unterstützt von Martin und Hauptkommissar Johannes Böker. Letzterer scheint jedoch mehr Zeit mit seinen Hobbys als mit der Aufklärung des Verbrechens zu verbringen, was für einige amüsante Situationen sorgt. Besonders charmant ist das kleine Schweinchen Hugo, das auf seine eigene Weise zur Klärung des Falls beiträgt. Diese unerwartete Wendung bringt nicht nur Humor in die Geschichte, sondern zeigt auch den kreativen Umgang mit den Charakteren.

Fazit: Dies ist eine spannende und humorvolle Kriminalgeschichte, die  zum Schmunzeln einlädt.
Nicht nur die Dialoge sind herrlich erfrischend, sondern auch die Charaktere. Ich freue mich schon auf weitere spannende Fälle.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

https://www.heiko-kohfink.de

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