Abwechslung gibt es im Leben von Herbert in Hülle und Fülle. Neue Nachbarn stehen ihm und seiner Frau Anja mit Rat und Tat zur Seite, ob sie wollen oder nicht. Ein Kater beschert ihm Träume und Lehrer sehen in seinem 7-jährigen Sohn mehr Potenzial. Außerdem nimmt er zusammen mit seinem besten Freund Hans an einem Grillwettbewerb teil.
Nachdem ich nun bereits den achten Teil der Reihe mit Herbert gelesen habe, kann ich sagen, dass sich die lange Wartezeit auf die Fortsetzung gelohnt hat. In diesem Buch zeigt sich Herbert erwachsener und reifer. Er tritt nicht mehr in jedes Fettnäpfchen, aber es geht trotzdem sehr humorvoll zu. Besonders gefallen hat mir, wie Herbert seine Nachbarn auf seine ganz eigene Art in die Schranken weist. Der Grillwettbewerb sorgt zudem für jede Menge Chaos und es läuft nicht immer alles glatt. Dennoch funktioniert die Zusammenarbeit mit Hans meist sehr gut, abgesehen von einer Ausnahme. Auch Anja an seiner Seite ist die perfekte Frau für ihn und sein Sohn Oskar tritt so langsam in die Fußstapfen seines Vaters. Ein Höhepunkt ist unter anderem die Szene mit dem Hund und der Katze, bei der ich herzhaft lachen musste. Die Charaktere sind äußerst gut gelungen und Herbert und Hans pflegen eine Männerfreundschaft mit Höhen und Tiefen.
Fazit: Das Buch ist humorvoll und perfekt in Szene gesetzt, und der Autor bleibt seinem gewohnt leichtem und lockerem Stil treu. Die Situationskomik ist vom Feinsten und hat mir tolle Lesestunden bereitet. Bitte mehr davon. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Martin und Larissa verwirklichen ihren Traum von einer Eigentumswohnung. Leider stellt sich ihre Nachbarin Frau Strobl als Hausdrachen heraus und macht ihnen von Anfang an das Leben schwer. Da kommt der Gewinn eines Aufenthalts in einem Chalet in der Schweiz gerade recht, doch wen treffen sie dort? Ihre Nachbarin ist ebenfalls anwesend. Bereits am ersten Morgen entdecken sie eine Leiche im Alpakagehege, und ein Erdrutsch macht es ihnen unmöglich, die Polizei zu benachrichtigen.
Der Alpenkrimi entführt in die malerische Kulisse der Alpen, in der der Urlaub von Martin und Larissa alles andere als erholsam verläuft. Mit einem humorvollen Stil und skurrilen Protagonisten wird man von der ersten Seite an überrascht, was für viel Unterhaltung sorgt. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, als das Paar unverhofft seiner Nachbarin begegnet und ein Mordfall die Idylle auf den Kopf stellt. Die Verwirrung ist groß, und die beiden finden sich mitten in einem spannenden Krimi wieder, in dem Alpakas eine unerwartete Rolle spielen. Was mich besonders begeistert hat, sind die zahlreichen Verwicklungen und der schwarze Humor, der sich durch die gesamte Handlung zieht. Die verschiedenen Wendungen sind nicht nur amüsant, sie sind auch so clever platziert, dass man nie sicher ist, was als Nächstes geschehen wird.
Mein Fazit: Der Alpenkrimi ist eine völlig schräge Geschichte, die zwar manchmal etwas übertrieben wirkt, aber dadurch meinen Lesespaß keineswegs gemindert hat. Es ist ein spannendes, unterhaltsames und unvorhersehbares Lesevergnügen, das mich regelmäßig zum Lächeln gebracht hat. Insbesondere Alpaka Richie hat mein Herz gewonnen. Die Geschichte glänzt mit ihren Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Wer Spaß an humorvollen Kriminalromanen mit einer Portion Absurdität hat, wird hier fündig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Piper Verlag herzlich bedanke
Annes Mutter lässt eine Bombe mitten auf ihrer goldenen Hochzeit platzen. Sie möchte sich scheiden lassen und endlich nach ihren eigenen Vorstellungen leben. Leider ist das ganz und gar nicht im Sinne von Anne, die alles unternimmt, um dies zu verhindern. Zudem ist der neue Freund ihrer Mutter viel zu jung. Das kann doch nicht gut enden. Sie begegnet dem Sohn des Freundes ihrer Mutter und plötzlich fragt sie sich: Ist es wirklich so unmöglich, einen jüngeren Mann zu lieben?
Die Erzählung über Anne, die das Fest ihrer Eltern plant und dieses in einer Katastrophe endet, ist sehr humorvoll geschrieben. Besonders interessant fand ich, wie Anne mit der unerwarteten Trennung ihrer Mutter umgeht und versucht, diese Ehe zu retten. Der Flirt mit einem Mann bringt Anne ordentlich durcheinander und hat mich oft schmunzeln lassen. Ich konnte mich gut in Anne hineinversetzen. Sie hatte lange Zeit ihre eigenen Wünsche hinten angestellt hat und steckte in ihrem Alltag fest. Die Entwicklung, die Anne durchlebt, ist beeindruckend.
Fazit: Mich begeistern die Bücher der Autorin und auch in diesem geht es turbulent zu, aber es gibt auch einen ernsten Unterton. Für einen Neuanfang ist es nie zu spät, oder wendet sich doch noch alles zum Guten? Das müsst ihr unbedingt selbst lesen. Ich liebe die Situationskomik und den Humor. Gerne mehr davon. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Aufbau Verlage herzlich bedanke
In der ansonsten ruhigen Kleingartenanlage ertönt plötzlich ein Schrei, und der smarte Heilpraktiker Sebastian wird leblos aufgefunden. Er kam durch einen Bienenstich ums Leben. Valentina, die Lerche, und Friedl sind überzeugt, dass jemand nachgeholfen hat, und schon beginnen die Untersuchungen der Kleingartendetektive, die feststellen, dass einige Menschen ein Motiv hatten.
Die Erzählung erfolgt aus Valentinas Sicht, einer über vierzigjährigen Frau. Valentina, ihre Freundin Barbara, die liebevoll „die Lerche“ genannt wird, und ihrer Nachbarin Friedl, die deutlich über 70 ist. Jede von ihnen hat eine Parzelle in einer Kleingartenanlage. Als dort ein Toter entdeckt wird, ist es mit der Ruhe vorbei. Von diesem Zeitpunkt an starten die Gartenbesitzer ihre Ermittlungen bei Kaffee, Kuchen und Gin. Zwischendurch wird auch kräftig gegärtnert. Der Anfang ist bereits sehr amüsant und hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Figuren sind außergewöhnlich, aber auf eine charmante und liebenswerte Weise. Insbesondere die drei Frauen mit ihren unterschiedlichen Charakteren sorgen für humorvolle Situationen.
Fazit: Es ist ein humorvolles, charmantes und skurriles Lesevergnügen, das durch seine liebenswerten Charaktere begeistert. Erst am Ende wird enthüllt, was wirklich geschehen ist. Für mich war das Buch sogar noch besser als „Nur die Wühlmaus war Zeuge“, das ich ebenfalls sehr gelungen fand. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ https://helgasbuecherparadies.com/2024/10/13/pahr-martina-%f0%9f%93%96-nur-die-wuehlmaus-war-zeuge/
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.
Oma Käthe hat neuerdings ein Helfer-und-Putz-Syndrom: Sie übernimmt für eine erkrankte Bekannte deren Job als Haushälterin in der Villa der Unternehmerfamilie Lindholm. Dort rasselt sie sofort mit der jungen und bildhübschen Millionärsgattin Fernanda aneinander. Am nächsten Tag wird die Brasilianerin tot in den Dünen gefunden. Ermordet!
Während für die Kripo Fernandas Stalker dringend tatverdächtig ist, ermittelt Oma Käthe mit dem Staubwedel bewaffnet auf eigene Faust, um mehr über die Familie des Opfers herauszufinden. Kurios: Niemand trauert um das unbeliebte Opfer. Welches Geheimnis die Lindholms wohl unter den Teppich zu kehren versuchten? In diesem Vier-Generationen-Haus verhalten sich nämlich alle merkwürdig.
Auch bei Käthe und ihrem Lebensgefährten Hinnerk, einem pensionierten Kriminalkommissar, hängt der Haussegen schief: Hinnerks Schwester zieht bei den Senioren ein und sorgt für jede Menge Zündstoff. Kein Wunder, dass Käthe lieber bei den Millionären wischt und saugt, statt sich daheim mit dem Pöbel zu quälen und zu zoffen!
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Anne kriegt die Krise. Da hat sie monatelang die Goldene Hochzeit ihrer Eltern vorbereitet, doch bei der Feier verkündet ihre Mutter, dass sie sich scheiden lässt. Altersstarrsinn oder Late Life Crisis? Als die Mutter dann auch noch einen deutlich jüngeren Freund präsentiert, wendet sich Anne an Tom, den Sohn des neuen Lovers – der jedoch kein Problem damit hat. Prompt bringt eine überraschende Versuchung Annes eigenes Eheleben durcheinander, und sie muss sich fragen: Ist die Liebe zu einem jüngeren Mann wirklich so abwegig?
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Loni und Anneliese sind zu Freds und Constanzes Hochzeit in einem romantischen Hotel eingeladen. Kaum angekommen, wird eine tote Frau entdeckt. Die beiden Amateurdetektivinnen fühlen sich sofort angesprochen und möchten die Umstände klären. Die zentrale Frage bleibt: Handelt es sich um einen Mord, Selbstmord oder könnte es ein Unfall gewesen sein?
Ich habe mich sehr auf den dritten Fall mit den sympathischen Seniorinnen Loni und Anneliese gefreut und wurde nicht enttäuscht. Sie werden von Jupp und Willi unterstützt. Zu Beginn gibt es keine richtig erkennbare Spur, doch im Verlauf der Geschichte kommen einige Hinweise ans Licht, die allerdings zunächst nicht weiterhelfen. Einige der Beteiligten scheinen dunkle Geheimnisse zu hüten. Die Charaktere sind originell gestaltet. Die meisten sind recht angenehm, aber es gibt auch einige unsympathische Charaktere, besonders die Braut und die zukünftige Schwiegermutter stechen hervor. Besonders gut hat mir die liebevolle Erwähnung des Eierlikörs gefallen, ob als Getränk, im Kaffee oder im Gebäck.
Fazit: Die Auflösung des Falls erfolgt erst zum Schluss, was mir gut gefallen hat. Es handelt sich um einen unterhaltsamen Kriminalroman mit Humor. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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In diesem Buch berichtet der Autor von seiner Jugend in den 1970er Jahren. Seine Großmutter spielte dabei eine zentrale Rolle in seinem Leben. Von ihr erhielt er wertvolle Lehrstunden.
Mit großer Begeisterung habe ich dieses Buch gelesen. Es ist eine liebevolle Würdigung von Großmüttern sowie der sorglosen Ära, in der man mit einfachen Dingen zufrieden war. Es hat mich an die schönen und unkomplizierten Zeiten meiner eigenen Jugend erinnert. Nicht nur der Autor fand die Spiele und Sprüche seiner Oma lehrreich und witzig, sondern auch ich konnte ähnliche Erlebnisse nachfühlen. Sie verdeutlichen, dass ein Leben mit wenig Besitz dennoch von Glück und Zufriedenheit geprägt sein kann. Der humorvolle Schreibstil des Buches strahlt viel Glück aus. Die Beschreibungen des Schwarzwalds waren so anschaulich, dass ich fast das Gefühl hatte, erneut dort zu sein, da ich vor kurzem selbst Urlaub in der Region gemacht habe und viele Orte wiedererkannte. Es war ein Vergnügen, die Erinnerungen an frühere Zeiten aufzufrischen und die Gemeinsamkeiten zu meiner eigenen Kindheit zu entdecken.
Fazit: Es ist eine wundervolle Erinnerung an die guten alten Zeiten, an die Unbeschwertheit und das Glück, das wir damals erlebten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐