Ein besonders heikler Fall landet 1949 auf dem Schreibtisch von Kriminalinspektor Carl Bruns: In Essen wurde der angesehene Richter Dr. Vahrendonk Opfer eines Giftmords.
Erste Ermittlungen ergeben, dass der Tote zu Hause ein wahrer Tyrann war und seine junge Ehefrau misshandelte, als er von ihrer Affäre erfuhr. Ist sie die gesuchte Mörderin? Plötzlich tauchen als Anklageschriften formulierte Vorwürfe auf, die Vahrendonk schwer belasten: Während der Nazizeit soll er aufs Grausamste seine Macht missbraucht haben. Durch die Urteile des Richters hat ein Vater seine Tochter verloren, ein Sohn seinen Vater, ein jüdischer Anwalt seine ganze Familie. Sie alle haben ein Motiv für den Mord. Doch für wen geht Vergeltung über alles?
Meine Rezension zu Marie Bonstein Gefährlicher Isarblick
Rosa Kleinschmidt möchte mit ihrer Enkelin einige schöne Tage auf dem Oktoberfest verbringen und mietet sich nahe der Wies’n in einem Hotel ein. Sie beobachtet in einem Zimmer einen Mord, doch als die Polizei eintrifft, gibt es keine Leiche und auch sonst nichts, was auf ein Verbrechen hinweisen könnte. Am nächsten Tag wird Rosa ermordet aufgefunden. Kommissarin Clara Liebig und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf und diese führen aufs Oktoberfest. War Rosa zur falschen Zeit am falschen Ort und musste deshalb sterben?
Dies ist bereits der dritte Fall für Clara Liebig und Team, kann aber als eigenständige Geschichte gelesen werden. Es beginnt gleich spannend und bleibt es bis zum Ende. Die Dialoge sind lebendig und authentisch, was den Charakteren eine Tiefe verleiht. Die Autorin versteht es, humorvolle Szenen einzuflechten, die die Spannung auflockern und mich zum Schmunzeln gebracht haben. Darüber hinaus muss Clara eine schwere Entscheidung treffen, die sie sich nicht leicht macht. Bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, wer der Mörder ist. Erst am Ende gibt es eine unerwartete Enthüllung.
Fazit: Die Geschichte bietet nicht nur eine spannende Wendung, sondern auch Einblicke auf das Oktoberfest. Es ist eine sehr gute Mischung aus Spannung, Humor und gut ausgearbeiteten Charakteren. Ich freue mich, wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben und fiebere schon der Fortsetzung entgegen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
So faszinierend die humanoide Lebensform auch ist, so dringend muss sie vernichtet werden.
Nach einem Terroranschlag herrscht auf dem friedlichen Planeten Patriam ein Bürgerkrieg. Gewaltsam konnte der Erlöser Balendin die Vorherrschaft über den Mond Aurum erlangen, der die Quelle des Lebens – Divinus – in sich beherbergt. Die Aufständischen haben die Regierung gestürzt. Die Hauptstadt Oppida Prima ist Schauplatz dieses grausamen Krieges. In dem herrschenden Chaos versucht Ordnungshüter Peregrin mit dem Widerstand die geheimen Pläne des Erlösers zu durchkreuzen. Er benutzt den patriamischen Aufstand, um sein Ziel voranzutreiben – die Auslöschung des humanoiden Lebens im gesamten Universum. Das muss um jeden Preis verhindert werden. Peregrin stellt sich dem aussichtlosen Kampf, um nicht nur die Patriamer vor ihrer Vernichtung, sondern auch die Menschheit auf dem Planeten Nova Domus – besser bekannt als die Erde – zu bewahren.
Buchvorstellung Evelyn Kühne Ostseeinsel zum Verlieben
Wenn das, was von dir bleibt, ein letzter Wunsch ist, sollte man dann nicht alles tun, um diesen zu erfüllen?
Genau darum macht Altenpflegerin Romy sich an einem nasskalten Tag Anfang Dezember auf den Weg zur Ostseeinsel Sundholm. Im Gepäck zwei Briefe und ein geheimnisvolles Schmuckstück ihrer verstorbenen Patientin Resi. Es gilt einen gewissen Kalle Strockel ausfindig zu machen und ihm diese Dinge zu übergeben.
Doch die Suche nach Kalle gestaltet sich schwierig. Überall trifft Romy auf eine Mauer des Schweigens. Und das, wo sie doch eigentlich so schnell wie möglich wieder ins adventlich geschmückte Dresden zurückkehren wollte.
Aber dann nimmt sie der raue Charme Sundholms mehr und mehr gefangen. Zwischen altem Leuchtturm, tosendem Meer und Glühweinduft spürt Romy den Zauber, der über dieser Insel liegt. Und sie fragt sich allmählich, warum Resi sie wirklich in den hohen Norden geschickt hat. Denn da ist ja auch noch Jan, der ihr gehörig den Kopf verdreht und alte Wunden heilen lässt.
Gleich mit drei Leichen wird das Team vom LKA konfrontiert. Eine ganze Familie wurde grausam ermordet. Clara Vidalis und ihr Team stehen unter Druck, denn das Opfer war ein Ministerpräsident. Aber es kommt noch schlimmer, denn ein Video erscheint auf TikTok, das kurz nach der Tat aufgenommen wurde. Das LKA ermittelt in allen Richtungen, und bald schon gibt es den zweiten Toten. Warum musste die ganze Familie sterben? Wer steckt dahinter?
Die Geschichte beginnt aus der Perspektive der Tochter, die uns mit ihren Gedanken und Gefühlen in die Handlung einführt. Dann gibt es Einblicke in den Reitunterricht von Clara Vidalis, was mich persönlich nicht sonderlich interessierte. Des Weiteren hat der Autor hier sehr viel Politik einfließen lassen, die die Spannung wiederum gebremst haben. Erst zum Ende nimmt das ganze Geschehen an Dramatik zu. Der Täter selbst geht sehr brutal vor und hat mich oft an die Grenzen gebracht, sodass ich das Buch aus der Hand legen musste.
Fazit: Dieser neunte Teil konnte mich nicht ganz so überzeugen wie die vorherigen. Die Spannung litt meines Erachtens darunter, dass sich der Autor viel mit Politik und dem Weltgeschehen befasst. Einige Passagen wirken überladen und manches habe ich als überflüssig empfunden, während andere Momente interessant waren. Es ist nichts für schwache Nerven, denn der Täter ist erbarmungslos gegenüber seinen Opfern. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei Droemer Knaur bedanke
Buchvorstellung Alexandra Stiglmeier Törtchen, Tod und Techtelmechtel
Spannend, saulustig, schräg. Eine Party im Wirtshaus ist immer eine Gaudi – solange man nicht ahnt, dass nebenan die Hofreiter Mona sitzt. Und zwar tot in der Gefriertruhe, zwischen Schweinsbraten und Knödeln. Da muss Elli Fuchs, Sanitärfachverkäuferin mit einer Schwäche für süße Backwaren, dringend ermitteln. Dabei stößt sie auf ein Geflecht aus Eifersucht und Habgier, und zu allem Übel tauchen auch noch dreiste Diebe und ein ominöser Putzmittelvertreter auf. Der Fall ringt Elli einiges ab!
Meine Rezension zu Marie Sand Und morgen wieder schön
Als 17-jährige kehrt Amanda ihrer Heimatstadt Palmersheim den Rücken, um ihren Traum in Paris zu verwirklichen. Ihr Skizzenbuch mit Frisuren möchte sie Karl Lagerfeld überreichen und ihn überzeugen. Sein Interesse ist gleich null, aber er vermittelt sie an einen Starfriseur. Ihr Durchbruch gelingt ihr mit einem modischen Pony bei einer bekannten Schauspielerin. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu, denn ihre beste Freundin erkrankt an Brustkrebs.
Aller Anfang ist schwer, diese Erfahrung musste Amanda in Paris machen. Sie trifft auf Catherine und lernt gleichzeitig das Schlafzimmer der Vergessenen kennen. Im ersten Teil erfahren wir, wie es ihr in Paris ergangen ist und im zweiten Teil nimmt die Autorin uns nach Berlin mit. Auch dort muss Amanda viele Hürden in Kauf nehmen, denn die Stars bleiben aus. Der Wendepunkt tritt ein, als bei Amandas bester Freundin Brustkrebs diagnostiziert wird. Diese tragische Nachricht zwingt Amanda, ihre Prioritäten neu zu überdenken. Denn sie weiß, ohne Haare schwindet die Schönheit. Sie möchte Frauen helfen, sich trotz der Herausforderungen, die diese Krankheit mit sich bringt, wieder schön zu fühlen.
Fazit: Marie Sand gelingt es, die emotionalen Belastungen, die die Krebserkrankung für die Betroffenen und deren Familien mit sich bringt, eindrucksvoll darzustellen. Der Verlust der Haare wird als gravierendes Erlebnis beschrieben. Es ist ein Symbol für Schönheit und den Kampf um Selbstwertgefühl in schwierigen Zeiten. Die Erzählung ist durchzogen von einer tiefen Empathie und Sensibilität, die mich sehr berührt haben und ich öfters den Tränen nahe war. Es gelingt ihr außerdem, die Verletzlichkeit und Stärke der Frauen, die mit dieser Krankheit kämpfen, auf eine Weise darzustellen, die sehr bewegend sind. Die Autorin wurde von einer wahren Begebenheit inspiriert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung Julia Rogasch Wintertee im kleinen Büchercafé am Meer
Tilda ist zutiefst gerührt, als ihre Freundin sie bittet, als Partnerin in ihrem Büchercafé auf Sylt miteinzusteigen. Auf ihrer Lieblingsinsel war die ehemalige Buchhändlerin Tilda nicht mehr, seit ihr damaliger Partner dort verunglückt ist. Doch zwischen den Bücherstapeln und den frisch gebackenen Kuchen beginnt sie langsam zu heilen und knüpft ein zartes Band zu einem Stammkunden, der regelmäßig in den Laden kommt. Außerdem lässt sie sich zum ersten Mal seit Jahren wieder auf einen Liebesroman ein – und im Austausch mit der Autorin erwacht ihre alte Leidenschaft für Bücher wieder. Dabei ahnt Tilda zunächst nicht, dass nicht nur ein gebrochenes Herz Zuflucht im kleinen Büchercafé sucht
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Per Sjørndahl vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ich bin am 30. Oktober 1965 geboren und lebe glücklich mit meiner Frau Carmen in Berlin. Uns verbindet die Liebe zur Ostsee, auch zum Mittelmeer – und eine Vorliebe für die einfachen Menschen, denen es nichts ausmacht, einfach nur sie selbst zu sein.
Wann immer meine Frau mich entbehren kann, sitze ich im Grünen und schreibe, auch wenn es manchmal mühselig und anstrengend ist und ich viel zu langsam vorankomme, ungeduldig werde – vielleicht sogar schlecht gelaunt, weil ich das Gefühl habe, keine Lösungen für meinen Protagonisten zu finden – und am Ende wird doch immer alles gut.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verkaufe ich nun meine osteopathische Praxis und gehe in einen kreativen Frühruhestand, für den die nächsten Jahre schon fest verplant sind – der zweite Teil von ALSENSUND, dann ein Roman, der die Serie unterbricht und zugleich weiterführt. https://www.xn--persjrndahl-kgb.de/
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Ein Serienmörder, der von der Presse „Das Phantom der Nacht“ genannt wird, versetzt Berlin in Angst und Schrecken. Er steigt nachts in die Wohnungen alleinstehender Frauen ein, ohne Spuren zu hinterlassen. Panik verursacht sein Treiben auch bei den Freundinnen Cordula und Amelie, die beide eine nahe Verwandte durch den unheimlichen Täter verloren haben. Als ein Mann verhaftet und in den Maßregelvollzug eingewiesen wird, ist das nur kurzzeitig ein Grund zum Aufatmen. Nach seiner spektakulären Flucht scheint es das Phantom auf die beiden ohnehin traumatisierten Frauen abgesehen zu haben. Welche Verbindung gibt es zwischen ihnen und dem Täter? Und wem dürfen sie noch trauen?