Dies ist der neue Roman von Werner Pfeil und er klingt sehr gut und interessant
Klappentext Markus, ein Malocher unterm Herrn, dem es schwerfällt, seiner Gattin Simone, die erfolgreich ein Schuhgeschäft führt, wenigstens ab und zu die ach so gern gehörten drei Worte zu sagen. Ehrlicherweise hat er das schon seit Jahren nicht mehr getan und sie hört eh kaum hin, sollte er mal etwas von sich geben. Sie geht eher mit ihrer Freundin shoppen, wenn er müde nachhause kommt, und am Wochenende ist für ihn Fußball wichtiger als alles andere. Was sie jedoch gemeinsam haben, ist ihr Sohn Matthias, den sie abgöttisch lieben und ihre westfälische Dickköpfigkeit. Haben Sie zufällig Bekannte und Nachbarn wie diese beiden? Dann sollten Sie das Buch lesen, denn ausgerechnet bei ihnen passiert das, wovor sich jeder insgeheim fürchtet. Ein Arbeitsunfall bringt Markus ins Krankenhaus, wo seine Frau Simone dem zwielichtigen Arzt Dr. Brinkmann nicht widerstehen kann. Da trösten ihn auch nicht die Worte seines neuen Freundes Alfonso, den er Rocker nennt: „Vergiss die Olle“ Einfacher gesagt als getan.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Petra Liebkind K. Gungl vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Die Wienerin Petra K. Gungl alias Petra Liebkind lebt für das geschriebene Wort – zu Beginn noch als Juristin, mittlerweile hauptberuflich als Autorin. Neuerdings gehört dazu auch die Herausgabe von Kurzgeschichtensammlungen sowie professionelles Sprechen. Ihr Repertoire reicht vom Krimi bis zur romantischen Komödie. Für die kampfsporterprobte Autorin ist ihre Familie, inklusive Kätzchen, die wichtigste Kraftquelle. In KUNG FU MAMA findet Ihr einiges an persönlicher Trainingserfahrung – allem voran: die vielen Muskelkater!
Petra Liebkind, Kung Fu Mama, PIPER-Verlag, 2021 Erster Satz aus KUNG FU MAMA: Das Leben war kein Rummelplatz, eher ein Klassenzimmer, aus dem der Lehrer nie rausging. Textschnipsel: »Tut mir leid, Mali – aber ohne Liebe sind wir bloß Zombies.«
In 18 Morden um die Welt, Leinpfad Verlag, 2021, Hg. Fenna Williams & Petra K. Gungl, Print & Hörbuch mit Soundtrack
Petra K. Gungl, Diabolische List (2014), Diabolisches Spiel (2016), Tannenglühen (2017) – Gemeiner Verlag
Die neuesten Anthologien mit Geschichten von Petra K. Gungl: Tour de Mord, Benevento Verlag, 2021, Hg. Carola Christiansen & Mareike Fröhlich Kaffee.Mokka.Tot., Emons Verlag, 2021, Hg. Anja Marschall Teufelspakt, Lüge und Moral, Adakia Verlag 2021, Hg. Ursula Schmid-Spreer, Birgit Lambert
Die alleinerziehende Marlene hat es bisher nicht leicht gehabt in ihrem Leben. Nicht nur ihr Ex-Freund Charly ist unzuverlässlich, auch ihre Eltern haben sie groß enttäuscht. Permanent ist der Geldbeutel leer. Dann entdeckt sie für sich und ihren Sohn Stephan Kung-Fu und das Leben erscheint auf einmal leichter.
Dieser humorvolle Roman hat mich von der ersten Zeile an vom Alltag abgelenkt. Marlene ist oft am Ende ihrer Kräfte und trotzdem versucht sie es allen recht zu machen. Der Spagat zwischen Arbeit und Kind ist groß. Ihre Sorgen und ihre Liebe zu ihrem Sohn sind spürbar und nachvollziehbar. Stephan ist ein wenig mollig und mir hat es sehr gefallen, dass dies nicht zum Hauptthema wurde. Alle Charaktere sind authentisch und die Vielfalt hat mir sehr gefallen. Man konnte sich in jeden reinversetzen, aber die Sympathie galt nicht jedem. Es gibt einige lustige Szenen, die mich laut auflachen ließen, aber der Autorin ist es gelungen Ernsthaftigkeit in die Geschichte zu involvieren, dabei aber auch die Liebe nicht außer acht gelassen. Am Ende wurde es noch unerwartet spannend. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Fazit: Ein humorvolles Buch, dass sich durch Ernsthaftigkeit auszeichnet und beschreibt, dass das Leben nicht immer geradlinig verläuft, es durchaus auch Lichtblicke geben kann.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Eine schicksalhafte Begegnung lässt Chrissie am Heiligabend ihren Zug nach Oberstdorf verpassen. Sie möchte das Weihnachtsfest bei ihren Eltern verbringen. Jonas bietet ihr eine Mitfahrgelegenheit, da er seine Freunde im Allgäu besuchen möchte. Voller Bedenken nimmt sie an und Jonas entpuppt sich als charmanter Begleiter. Bei ihren Eltern geht es turbulent weiter. Am nächsten Tag treffen sich die beiden wieder und kommen sich näher. Dann gibt es ein großes Missverständnis und die neue Liebe zeigt Risse.
Sehr amüsant fängt die Geschichte an und turbulent geht sie weiter. Das Familienleben steht hier im Mittelpunkt und Chrissie ist ständig unter Beobachtung. Die beginnende Liebe ist nicht frei von Störungen. Allerdings hatte ich eher den Eindruck, dass Chrissie und Jonas im Alter von unter 20 Jahren sind und nicht knapp an die 30. Die Charaktere sind lebendig und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ein bisschen mehr Romantik und auch die Beschreibungen vom Allgäu und Oberstdorf hätten ausführlicher beschrieben werden können. Auch die weihnachtliche Stimmung kam bei mir leider nicht an. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Fazit: Eine nette Liebesgeschichte im Winter für kuschelige Lesestunden. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
Ich hätte nie gedacht, dass mir Gedichte so gut gefallen könnten. Eine nicht ganz leichte Zeit liegt hinter mir und genau zu diesem Zeitpunkt und zu meiner Stimmung hat mir Christina Schwarz diesen Gedichtsband geschickt. In manchen Gedichten spiegelt sich mein Gemütszustand wieder, manche haben mich berührt und aufgebaut und manche wiederum sind traurig.
Es ist in verschiedene Kapitel unterteilt und eins ist schöner als das andere. Von höchstem Genuss und Niveau und viel Feingefühl ist der Autorin ein Buch voller Gedichte und Poesie gelungen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Fazit: ein liebevoller und berührender Gedichtsband zeichnet sich mit großer Vielfalt aus. Diese Gedichte haben mich sehr berührt und vom Alltag abgelenkt.
Margarete hat sich ihren Urlaub in Cornwell anders vorgestellt und ihr Freund Robert entpuppt sich als Nervensäge. Um ihm zu entkommen, klaut sie kurzerhand sein Auto und landet im träumerischen Dörfchen Port Piran. Dort lernt sie nicht nur Chris kennen, sondern auch die seltsame Mabel. Und plötzlich steht sie vor einer großen Aufgabe. Wird es ihr gelingen, diese zu meistern und findet sie doch noch ihre große Liebe?
Elisabeth Kabatek hat einen unterhaltsamen und humorvollen Roman geschrieben. Hier finden die unterschiedlichsten Charaktere zusammen. Angefangen von der liebenswerten Margarete, die das Chaos nach sich zieht. Sie wollte doch nur Urlaub machen und plötzlich steht sie vor großen Problemen. Dabei tritt sie nicht nur einmal ins Fettnäpfchen. Dann gibt es die schrullige Mabel, die ein Geheimnis umgibt und am liebsten alleine ist. Auch die Urlauber im B&B Honeysuckle Cottage sind so verschieden und typisch englisch, dass das Lesen richtig Spaß macht. Sehr gut sind der Autorin die Gegensätze der Deutschen und Engländer gelungen. Da wäre zum einen die Offenheit und zum anderen die zurückhaltende Art und Vermeidung von Peinlichkeiten. Auch wird Cornwall näher gebracht und man möchte sich sofort aufmachen um durch das kleine Städtchen zu schlendern.
Fazit: Hier handelt es sich um eine humorvolle und unterhaltsame Geschichte, die ein Geheimnis birgt und mit verschiedensartigen Charakteren sich auseinandersetzt Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an die Verlagsgruppe Droemer für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Marion Bischoff vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Marion Bischoff lebt und arbeitet als Autorin und Referentin im Pfälzerwald und in ihrer Herzensheimat Aschau im Chiemgau.
Neben belletristischen Werken widmet sie sich immer auch pädagogischen Themen, die sie als ausgebildete Pädagogin nach wie vor beschäftigen. Für große Verlage wie Herder, Klett und einige andere verfasst sie regelmäßig Beiträge. Nun hat sie sich entschieden, im Jahr 2022,ein eigenes Magazin unter dem Label „Pädagogik für dich“ auf den Markt zu bringen.
In ihren Romanen widmet sich die Autorin zumeist Geschehnissen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. So entstanden ihre ersten beiden Romane „Heidelbeerkind“ und „Heidelbeerfrau“ aus Berichten von Zeitzeugen, die Marion zu einem fiktiven Stoff verwoben hat. Ganz anders ist es bei ihrem aktuell erschienen Roman „Da, wo du bist…“, in dem sie die Geschichte ihrer Großeltern väterlicherseits aufarbeitet, die zum Teil den Berichten ihrer Großmutter Elisabeth, zum anderen einer intensiven Recherchearbeit im Bundesarchiv, beim DRK und anderen Quellen entspringen. Die Aufarbeitung dieser Erlebnisse ihrer Vorfahren war für Marion eine emotionale Herausforderung, die sicherlich auch Spuren beim Schreiben hinterlassen hat.
Wo wir schon beim Schreiben sind: Marion arbeitet am liebsten in der Natur und schreibt all ihre Geschichten zuerst handschriftlich nieder. Da verwundert es nicht, dass sie ein regelrechter Notizbuch-Junkie ist und immer mehrere neue Notizbücher Zuhause hat. Man weiß nie, welche Idee einem gerade zufällt 😉
Marion liebt den Wald und noch viel mehr die Berge rund um Aschau im Chiemgau. Ihr Kraftort ist die Kampenwand, wo auch das Foto von ihr in diesem Sommer entstand. Übrigens an einem ganz besonderen Ort. Die Gori-Alm unterhalb des Kampenwandmassives ist nämlich Handlungsort ihres nächsten Romans, für den sie derzeit zu Recherchezwecken unterwegs ist.
Neben historischen Stoffen, die sie selbst schreibt, ist Marion auch Herausgeberin der Edition Brücken Bauen im Rhein-Mosel-Verlag, wo die Bücher erscheinen, die bewegen, verbinden und inspirieren. So wurde dort in diesem Jahr DA IST MEHR, NOCH SO VIEL MEHR, ein autobiografischer Roman von Andrea Volkelt, veröffentlicht, in dem die Autorin anderen Menschen Mut macht, die ein ähnliches Schicksal trifft wie sie selbst, denn Andrea und ihr Mann sind nach dem tragischen Unfalltod ihres Sohnes verwaiste Eltern.
Das zweite Buch der Edition Brücken Bauen entstand in Kooperation zwischen Marion Bischoff und Petra Knickenberg. ZWISCHEN DEN ZEILEN wurde mit einem Stipendium gefördert und beinhaltet neben Marions Kurzgeschichten jede Menge metaphysischer Weisheiten von Petra Knickenberg. Deswegen lautet auch der Untertitel dieses Buches „Metaphysik trifft Literatur“ – Ein Handbuch zum Staunen, Bewusstwerden und Anwenden.
Immer wieder widmet Marion sich auch besonderen Kindergeschichten. In diesem Jahr hat sie das Adventskalender-Bilderbuch Lenny und der Surfstern auf den Markt gebracht, das in 24 Kapiteln erzählt, wie wertvoll Traumzauberkräfte sind.
Als Initiatorin der Aschauer Autorenwoche trifft sie sich alljährlich im April mit vielen schreibenden Kolleginnen und Kollegen, zum Austausch, Lernen und zur Inspiration. Dort kommen stets Neuautoren und „alte Hasen“ zusammen und profitieren von- und miteinander in abwechslungsreicher Runde.
Ruhe und Erholung findet Marion bei ihren täglichen Meditationen und beim Kochen. Dabei probiert sie gern neue Rezepte aus und überrascht ihren Mann immer wieder mit neuen Kreationen.
Lesungs- und Seminartermine, neue Veröffentlichungen und viel mehr kannst du auf ihren Homepages entdecken:
Alle bereits veröffentlichten Bücher von Marion findest du hier:
• Danke, kleines Herz (Bilderbuch) • Uups, da bin ich wieder (Bilderbuch) • Lenny und der Surfstern (Adventskalender-Bilderbuch/ NEU) • Simon – der Großmuttereinsatz (Kinderroman ab 8 Jahren) • Heidelbeerkind (historischer Roman) • Heidelbeerfrau (historischer Roman) • Da, wo du bist (historischer Roman/NEU) • Bier mit DIR (Liebesroman) • ZWISCHEN DEN ZEILEN (Handbuch zum Staunen, Bewusstwerden, Anwenden/NEU) Anthologien: • Bankerl-Gschichten • Kampenwand • Genussvolles Aschau • Lichter im Advent • Feierabend Kleinere Projekte: • Josefina und die wundersame Nacht • Florian, die Kampendohle • Nick und die Virokopter • U.v.m.
Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern. Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Bin ganz überwältigt und den Tränen nahe. Ich habe den Skoutz-Award 2021 als bester Buchblog gewonnen. Dankeschön an alle, die für mich abgestimmt haben
Helenas Traum war schon immer das Gasthaus in Meersburg in ein Grandhotel zu verwandeln, aber die schlechte Zeit und die leeren Zimmer lassen dies nicht zu. Ihr Vater kommt verwundet aus dem Krieg zurück und gemeinsam mit ihren Schwestern Lilly und Katharina wird kurzerhand aus dem Gasthaus ein Lazarett geschaffen. Dann lernt sie den faszinierenden Maxim kennen und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Welche Tragweiten sich daraus ergeben und ob ihr Traum doch in Erfüllung geht, müsst ihr unbedingt selbst lesen
Dies ist der Start einer Familiensaga, die in Meersburg am Bodensee spielt. Sehr eindrucksvoll führt uns Maria Nikolai durch dieses wunderschöne Städtchen. Als häufiger Besucher diesen Ortes fand ich mich ausgezeichnet zurecht. Selbst das ehemalige Krankenhaus von Dr. Zimmermann kenne ich. Hier kommt das Leid und Elend des Krieges sehr gut zur Geltung. Die Hilfsbereitschaft, Aufopferung und Erschöpfung, die sich durch die Pflege der Kriegsversehrten ergeben, sind zu spüren. Aber auch der Traum von Helena wird bildlich vor Augen geführt. Sie ist eine starke Persönlichkeit und ihre Vergangenheit birgt ein Geheimnis. Dabei wurden die Emotionen und Tiefe auch der anderen Charaktere vorbildlich gezeichnet. Auch die großartige Recherche, die dahinter steckt, hat mich begeistert. Eine rundum gelungene Geschichte, die mich jetzt schon auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt.
Fazit: Mit einer wunderschönen Kulisse am Bodensee und einer Familiengeschichte, die nicht nur spannend ist, sondern auch Themen wie die Auswirkungen des ersten Weltkrieges beeinhaltet, sowie Romantik aber auch kriminelle Elemente haben mich sehr beeindruckt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an das Bloggerportal und penguinverlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/rezensionen-m-z/
Der Klappentext macht neugierigFreddie Mercury ist tot! Diese Nachricht erschüttert im November 1991 die ganze Welt. Gittas Clique trauert in ihrer Stammkneipe um das Idol. In dieser Nacht lernt Gitta Enno kennen, in den sie sich heftig verliebt. Am Ende des Abends macht Enno dem Freundeskreis einen Vorschlag: Ein Treffen zu Freddies 30. Todestag im Jahr 2021. Bei dem Wiedersehen werden wohlgehütete Geheimnisse enthüllt, die manche Ereignisse der Vergangenheit in einem anderen Licht erscheinen lassen.