Frey Carolin – Das Krähenzimmer

Rezension

Nach einer langen Reise von Berlin ist Lotta endlich in Geelekow in der Villa Sturmmöwe angekommen. Ihre Ferien hat sie dort schon häufig verbracht. Doch jetzt hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden, und entdeckt, dass in dem Krähenzimmer eine Frau geschlafen hat, die verstorben ist.

Bereits der Prolog beginnt spannend und macht neugierig auf die Geschichte. Lotta kommt in der Villa an und findet schnell Kontakt zu anderen. Dennoch fühlt sie sich von Beginn an unbehaglich. Immer wieder hat sie den Eindruck, dass jemand sie beobachtet und bedroht. Bald fragt sie sich, ob es jemanden gibt, der möchte, dass sie die Villa verlässt.
Als Lotta erfährt, dass in der Villa vor einiger Zeit eine Frau gestorben ist, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Sie beginnt, Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die Erzählung erfolgt größtenteils aus Lottas Perspektive. Tagebucheinträge und Regeln werfen zusätzliche Fragen auf.
Lange Zeit wusste ich nicht, was wirklich hinter den Ereignissen steckt und vor allem, wem Lotta überhaupt vertrauen kann. Im Mittelteil hat die Spannung allerdings etwas nachgelassen und die Handlung kam stellenweise etwas ruhiger voran. Dafür konnte mich die Auflösung am Ende überraschen, denn mit dieser Entwicklung hatte ich nicht gerechnet.

Fazit: Es ist ein gelungenes Debüt, das eher ruhig erzählt wird und seine Spannung vor allem durch Geheimnisse, Zweifel und die Frage nach der Wahrheit aufbaut.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Thomas Fiona – Der Tunnel

Rezension

Rachels engste Freundin Amy wird seit einem Jahrzehnt vermisst. Nun wurde ihre Leiche entdeckt, und Rachel macht sich auf den Weg zur Beisetzung. In einem Tunnel ereignet sich ein furchtbares Unglück, doch Rachel erleidet nur leichte Verletzungen. Allerdings gibt es viele Tote zu beklagen. Die Überlebenden halten zusammen, aber einer unter ihnen ist der Mörder von Amy. Als er Rachel erkennt, hat er nur einen Gedanken: Sie muss sterben.

Gleich zu Beginn spürt man eine erdrückende Stimmung. Der Tunnel verwandelt sich in eine tödliche Falle, da es keinen Ausweg gibt und die Überlebenden gefangen sind. Zusätzlich verstärkt der Regen die bedrückende Atmosphäre. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, befindet sich auch ein Mörder unter ihnen. Was für ein Szenario!

Als er Rachel erkennt, steht für ihn fest, dass sie sterben muss. Damit nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wir erleben die Ereignisse aus der Gegenwart, erfahren, was damals passiert ist, und erhalten Einblicke in die Sichtweise des Mörders. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Geschichte abwechslungsreich.

Besonders spannend fand ich die Frage, wer sich tatsächlich hinter dem Mörder verbirgt. Die Autorin hält diese Information bis zum Schluss zurück und sorgt damit für einige spannende Momente und Spekulationen.

An manchen Stellen hätte ich mir von Rachel und den anderen Beteiligten etwas mehr Emotionen gewünscht, um ihre Ängste und ihre verzweifelte Situation noch intensiver mitzuerleben. Das ist allerdings mein persönlicher Eindruck und hat meinen Gesamteindruck nur wenig getrübt.

Fazit: Ein spannungsreicher Thriller mit einem Szenario, das man sich selbst wohl keinesfalls wünschen möchte. Das hohe Tempo, die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven machen den Thriller abwechslungsreich und fesselnd. Besonders die Frage nach der Identität des Mörders sorgt bis zum Schluss für Spannung.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Kohfink Heiko – Trollinger Trauma

Rezension

Kriminalhauptkommissar Böcker erwacht inmitten der Weinberge und neben ihm liegt die Leiche einer Frau. Für das Team aus Kleingrubenstetten wird dies zu einer komplizierten Angelegenheit, da die Zeit drängt und der Chef nicht ins Gefängnis kommen soll. Es werden Gruppen gebildet, die jeder noch so kleinen Spur nachgehen. Die Frage ist, was Böcker in den Weinbergen gemacht hat und welche Verbindung er zur Ermordeten hatte. Leider kann er sich daran nicht erinnern.

Dies ist bereits der fünfte Fall für die Schwabencops und auch diesmal wird es keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Die Geschichte hat wieder einiges zu bieten und sorgt für Spannung, Unterhaltung und die eine oder andere humorvolle Szene.
Diesmal gerät ausgerechnet der Chef selbst unter Verdacht. Böcker wird blutverschmiert am Tatort aufgefunden und die Beweislage sieht zunächst alles andere als gut für ihn aus. Für die Schwabencops beginnt damit eine schwierige Aufgabe, denn sie sind fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Band deutlich weniger Anglizismen vorkommen. Auch die Namensverwechslungen, die mich in den vorherigen Büchern gelegentlich aus meinem Lesefluss gebracht haben, sind diesmal ausgeblieben. Ich hoffe sehr, dass das auch in den nächsten Fällen so bleibt, denn dadurch lässt sich die Geschichte für mich noch angenehmer lesen.
Wie schon bei den vorherigen Fällen überzeugen mich auch diesmal die unterschiedlichen und liebevoll gezeichneten Charaktere. Die Handlung spielt erneut auf der Schwäbischen Alb und der schwäbische Dialekt wird dezent eingesetzt. Wer nicht mit allen schwäbischen Begriffen vertraut ist, findet im Glossar am Ende hilfreiche Erklärungen.

Fazit: Es ist wieder eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Krimi, Humor und schwäbischem Lokalkolorit. Die Handlung bleibt interessant und die Schwabencops sind für mich inzwischen zu einer liebgewonnenen Ermittlertruppe geworden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Winter Nova – Die Nachbarin

Rezension

Bei ihrer Joggingrunde entdeckt Smilla einen kleinen Jungen im See und rettet ihn. Dabei verspürt sie ein seltsames Gefühl, als ob es ihr eigenes Kind wäre. Die Mutter reagiert nicht mit Dankbarkeit, sondern eher feindselig. Kurz danach stellt sich heraus, dass diese Mutter ihre Nachbarin ist, und ihr Ehemann Quentin lädt sie aus Dank für die Rettung ein. Seine Frau bleibt jedoch weiterhin kühl, und auch Smillas Mann Jonas verhält sich seltsam.

Schon der Prolog macht neugierig und verspricht eine spannende Geschichte. Dieses hohe Niveau hält der Thriller bis zum Schluss.
Smilla hat das Gefühl, dass etwas mit ihrem Ehemann nicht stimmt. Sein Verhalten verändert sich mehr und mehr und ihr Misstrauen wächst. Auch die neue Nachbarin Lou wirkt rätselhaft, distanziert und abweisend. Ich habe mich oft gefragt, warum sie so reagiert und welche Geheimnisse sie möglicherweise hat.
Es war interessant, dass ich nicht nur Lou skeptisch gegenüberstand. Auch Smilla schien mir in manchen Momenten nicht glaubwürdig. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht, wem ich wirklich vertrauen kann. Genau diese  Zweifeln haben mich gefesselt und dafür gesorgt, dass ich meine Vermutungen oft geändert habe.
Die wechselnden Perspektiven sorgen für zusätzliches Tempo und halten die Spannung durchgehend aufrecht. Die Anzahl der Charaktere ist angenehm überschaubar. Gleichzeitig sind die Charaktere überzeugend gezeichnet.

Fazit: Dies ist ein sehr guter und fesselnder Thriller, der mit einer Spannung, glaubwürdigen Charakteren und einer überraschenden Auflösung überzeugt hat. Ich habe bis zum Ende gerne mitgerätselt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

Mein Buch des Monats Juli 2026

Buch des Monats Juli 2026

Wie immer fiel die Wahl nicht leicht. Es gab viele spannende Bücher zur Auswahl. Doch am Ende hat mich der Thriller von Andrea Mara besonders überzeugt und sich den Titel „Buch des Monats“ verdient.

Meine Empfehlung findet ihr hier:

https://helgasbuecherparadies.com/2026/07/20/mara-andrea-alles-ihre-schuld-2/

Jetzt bin ich gespannt: Welches Buch war euer persönliches Lese Highlight? 📖✨

Teilt eure Empfehlungen gerne in den Kommentaren!

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Bro Tuva – Polarblut Tödliches Leuchten

Rezension

Im eher beschaulichen Tromsø ereignet sich ein Verbrechen. Der angesehene Unternehmer Glen Solberg wird vor seinem Eigenheim erschossen. Anta Thorsen und Hans Vigeland beginnen mit den Nachforschungen, und nicht lange danach wird ein weiterer Mann erstochen in einer Hütte entdeckt. Stehen diese beiden Vorfälle in irgendeinem Zusammenhang?

Der Krimi spielt in Tromsø, einer Stadt, die für ihre beeindruckenden Polarlichter bekannt ist und mit ihrer winterlichen Atmosphäre eine stimmungsvolle Kulisse für diesen Kriminalroman bietet.
Zu Beginn stehen die Ermittler vor einem rätselhaften Fall. Zwischen den Opfern scheint es zunächst keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten zu geben und die Suche nach dem Täter entwickelt sich zu einer echten Herausforderung. Zwar geraten mehrere Personen in den Fokus der Ermittlungen, doch die Hinweise sind spärlich und führen immer wieder in neue Richtungen. Dadurch bleibt lange offen, wer tatsächlich hinter den Verbrechen steckt.
Neben dem Kriminalfall nimmt auch das Privatleben der Ermittler viel Raum ein. Anta steckt in einer persönlichen Krise und versucht, beim Sport den Kopf freizubekommen. Die Trainingseinheiten sind für sie weit mehr als ein Ausgleich und geben ihrem Leben Halt. Hans beschäftigt sich dagegen intensiv mit seiner eigenen Herkunft und möchte mehr über seine Vergangenheit erfahren.
Besonders gelungen sind die atmosphärischen Beschreibungen der nordnorwegischen Landschaft. Die verschneite Umgebung und die faszinierenden Polarlichter schaffen eine eindrucksvolle Stimmung.

Mein Fazit: Dies ist ein spannender Kriminalroman mit einer interessanten und durchdachten Handlung, die fast bis zum Schluss undurchsichtig bleibt. Die gelungene Mischung aus packenden Ermittlungen, glaubwürdigen Figuren und der beeindruckenden Kulisse macht das Buch zu einer lesenswerten Lektüre.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kleinknecht Markus – Mordshitze in Hamburg

Rezension

Es muss nicht immer ein umfangreicher Kriminalroman sein. Der Schriftsteller zeigt, dass er auch die Kunst des Kurzkrimis beherrscht. Hier stellt der Autor 13 Kurzkrimis vor, die alle in Hamburg angesiedelt sind, und wie vielseitig das Verbrechen sein kann. Jede Geschichte ist anders und überrascht mit einer eigenen Idee. Mal geht es um eine teuflische Intrige gegen einen Angeklagten, mal verhindert ausgerechnet eine leere Hülle ein Attentat. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte um einen raffinierten Heiratsschwindler. Auch die Erzählung darüber, wie man sein Personal auf ganz ungewöhnliche Weise behält, bleibt lange im Gedächtnis.
Die Geschichten sind spannend, böse und immer wieder mit einer guten Portion schwarzen Humors versehen. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Trotz ihrer Kürze entwickeln die Krimis eine erstaunliche Spannung. Das Hamburger Ambiente ist dabei in vielen Geschichten spürbar und verleiht eine besondere Stimmung.

Fazit: Es ist eine rundum gelungene Sammlung von kurzen und knackigen Kurzkrimis. Wer spannende und originelle Geschichten mit überraschenden Wendungen und einer Prise schwarzem Humor mag, wird hier bestens unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Graze Linda – Das Grab im See

Rezension

Eine Reisegruppe aus Korea entdeckt eine Leiche im Mummelsee. Kommissarin Catharina Bäuerle und ihr Partner Luka Papadakis beginnen mit den Ermittlungen, da sie von einem Verbrechen ausgehen. Kurz darauf wird eine zweite Leiche entdeckt. Einige Einheimische behaupten, die Geschichte um die Mummelseesaga werde nachgespielt.

Der Mummelsee schafft eine geheimnisvolle und beinahe mystische Atmosphäre und ist die ideale Kulisse für einen Kriminalroman. Die Autorin fängt die besondere Stimmung dieses Ortes hervorragend ein und macht die Landschaft zu einem wichtigen Teil der Geschichte.
Zu Beginn bleibt die Identität der Toten völlig im Dunkeln. Die Ermittlungen gestalten sich deshalb äußerst schwierig und das Team verfolgt jede noch so kleine Spur. Als schließlich eine zweite Tote gefunden wird, sorgt dies für noch mehr Aufsehen.
Besonders positiv sind mir die sympathischen Charaktere aufgefallen. Das Ermittlerteam arbeitet glaubwürdig und harmonisch zusammen. Vor allem Catherina hat mein Interesse geweckt und ich würde in den nächsten Bänden gerne noch mehr über sie erfahren.
Neben der Krimihandlung greift die Autorin auch ernste gesellschaftliche Themen wie Femizid auf und fügt sie stimmig in die Geschichte ein. Dadurch gewinnt der Roman zusätzlich an Tiefe.

Fazit: Es handelt sich um einen unterhaltsamen Krimi mit einer großartigen Atmosphäre, interessanten Ermittlungen und liebenswerten Charakteren. Am liebsten würde ich mich sofort selbst auf den Weg zum Mummelsee machen, um diesen geheimnisvollen Ort zu erkunden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Schiller B.C. – Gretchen Larssen und die Ostseenacht

Rezension

Tierärztin Anke Hartmann wird in den Haifischbereich gerufen, weil die Haie äußerst aufgebracht sind. Dort entdeckt sie eine Leiche. Hauptkommissarin Gretchen Larssen und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Der Meeresbiologe Marius Langenfeld ist ohne Skrupel umgebracht worden. Es gibt zahlreiche Verdächtige. Kurz danach wird eine weitere Leiche aufgefunden, die auf die gleiche Weise getötet wurde. Es stellt sich heraus, dass beide kurz vor ihrem Tod beunruhigende Nachrichten erhalten hatten.

Gretchen Larssen ermittelt mit ihrem Team bereits zum zehnten Mal und erneut gelang es dem Autorenpaar, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Die kurzen Rückblicke erleichterten es mir, schnell in die Story einzutauchen. Obwohl ich die Reihe empfehle, können die einzelnen Fälle ganz unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder für sich selbst abgeschlossen ist.
Der Beginn der Geschichte ist sofort fesselnd und es gibt viele Verdächtige, was mich bis zum Ende zum Mitraten anregte. Die Ermittler vermuten, dass es nicht bei einem einzigen Opfer bleiben wird. Daher ist schnelles Handeln erforderlich.
Zusätzlich zu den laufenden Ermittlungen bittet Karl Gretchen, ihm bei der Suche nach seiner seit fünfzehn Jahren vermissten Tochter zu helfen. Diese Nebenhandlung bringt zusätzliche Spannung. Gleichzeitig muss Gretchen mit einer besorgniserregenden Diagnose umgehen. Zudem begegnet man erneut Edda, die Schwierigkeiten auf ihrem Campingplatz hat. Dies sorgt für viel Abwechslung, ohne dass die eigentliche Kriminalhandlung in den Hintergrund rückt.
Besonders gut gefallen hat mir wieder die stimmungsvolle Atmosphäre an der Ostsee, die perfekt zur Geschichte passt. Zudem greifen die Autoren mit der Überfischung ein aktuelles und wichtiges Thema auf, das sich gelungen in die Handlung einfügt.

Fazit: Auch der zehnte Fall von Gretchen Larssen hat mich wieder bestens unterhalten. Die gelungene Mischung aus spannenden Ermittlungen und einer tollen Atmosphäre macht das Buch zu einem echten Lesegenuss. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Ermittlungen mit Gretchen Larssen
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und  ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kohfink Corinna – Lavendelblüte auf Mallorca

Rezension

In ihrem Job ist Leonie schon lange unzufrieden, weshalb sie ihn aufgibt. Als sie in Tübingen eine Anzeige entdeckt, in der Doro eine Wohnung auf Mallorca länger vermietet, macht sie sich auf den Weg dorthin. Vor zwanzig Jahren hat sie dort ihre große Liebe getroffen und niemals vergessen. Sie möchte endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen. Doch sie ahnt nicht, dass Doro ein Talent fürs Verkuppeln hat, und bald trifft sie Rafael wieder. Wie wird dieses Wiedersehen ausfallen?

Nie hat Leonie ihre große Liebe Rafael wirklich vergessen. Endlich möchte sie mit der Vergangenheit abschließen und einen Neuanfang wagen, ohne ständig an ihn denken zu müssen. Doch dabei hat sie die Rechnung ohne Doro gemacht, die schon viele Paare zusammengeführt hat.
Es war wunderschön, erneut nach Mallorca zurückzukehren und die Insel während der Lavendelblüte zu erleben. Die Autorin beschreibt die traumhafte Kulisse so lebendig, dass ich den Duft des Lavendels und die besondere Atmosphäre direkt vor Augen hatte. Besonders gefreut habe ich mich darüber, alten Bekannten wieder zu begegnen.
Sehr berührend fand ich auch zu erleben, wie Leonie und Rafael sich zum ersten Mal begegnet sind. Leonies Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gefallen. Schritt für Schritt gewinnt sie mehr Selbstvertrauen und Mut.

Fazit: Es ist eine schöne Geschichte vor der malerischen Kulisse Mallorcas, die mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und  ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.