Krispin Angela

🎤🎤🎤 Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Angela Krispin vorstellen

Vielen Dank, dass du hier auf meinem Blog von dir erzählst.

Vorab einen ganz herzlichen Dank, dass ich mich hier vorstellen darf, liebe Helga.

Von Anfang an waren Bücher in meinem Leben ein zuverlässiger Wegbegleiter – durch gute und durch schwierige Zeiten. Bereits in der Grundschule habe ich alles gelesen, was mir unter die Augen kam.
Wenn mir der Lesestoff ausging, arbeitete ich mich durch das Bücherregal meiner Eltern und die Comics meines großen Bruders.
Meine erste Geschichte schrieb ich mit neun Jahren. Sie handelte von einem Planeten mit Farben, die es auf der Erde nicht gibt. Dass nur 26 Buchstaben unendlich viele Geschichten und Welten hervorzaubern können, fasziniert mich noch heute.
Meine Ausbildung zur Schriftsetzerin kam meinem Traumberuf Schriftstellerin zumindest buchstabenmäßig recht nahe. Trotzdem rückte das Schreiben immer wieder in den Hintergrund. Verschiedene Kampfsportarten, Tauchen und Reisen in exotische Länder waren mir eine Zeitlang wichtiger.
Als ich Mutter von zwei Töchtern wurde, musste ich mir oft Geschichten aus dem Stegreif ausdenken. Das hat mich veranlasst, wieder selbst zum Stift bzw. zur Tastatur zu greifen.
Meine Romane handeln nicht von der Aufklärung eines Verbrechens. Es geht eher darum, was einen Menschen überhaupt dazu treibt, und was das mit ihm und seinem Umfeld macht. In meinem Roman „Im letzten Haus“ geht es zum Beispiel um zwei Kinder, die die Leiche ihrer Großmutter verstecken, um nicht ins Heim zu kommen.
Mein Buch „Unbehagliche Geschichten“ handelt teilweise auch von grenzwertigen moralischen Entscheidungen.
Also eher Drama als Krimi. Eher Kammerspiel als Action.
Ich freue mich, wenn meine Bücher zum Nachdenken anregen. Wäre man nicht selbst unter gewissen Umständen zu einer Straftat oder der Verheimlichung einer solchen fähig…?
Seit einigen Jahren lebe ich wieder in meiner Geburtsstadt Lüneburg, in der mir auf Schritt und Tritt Geschichte(n) begegnet.
http://www.angela-krispin.de

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg

Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Schneider Anna 📖 Grenzfall

Meine Rezension zu

Anna Schneider Grenzfall
Anna schreibt Krimis

Alexa Jahn tritt ihre neue Stelle als Kommissarin in Weilheim an. Zeit zum Eingewöhnen hat sie nicht, denn sie und ihre Kollegen werden gleich zu einem Einsatz gerufen. Ein Rucksack steht mitten auf einer Wanderroute. Gemeinsam mit der Bergwacht suchen sie nach einer Person. Bald werden sie fündig. Eine grausam zugerichtete Leiche wird an einer Felswand aufgefunden. Auch im benachbarten Achensee werden fast zeitgleich Leichenteile gefunden. Gibt es einen Zusammenhang?
Ist hier ein Serientäter am Werk? Veranstaltet er eine Art Schnitzeljagd?

Dies ist ein äußerst gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit dem Ermittlerteam Jahn und Krammer. Anna Schneider hat hier einen Krimi, der inmitten einer sehr schönen Gegend der Berge spielt, verfasst.
Schon der Prolog ist äußerst spannend und dadurch wird der Spannungsbogen auch konstant hochgehalten.

Alexa wird nach einer Erkrankung ihres Chefs die Ermittlung des Falles übertragen.
Sehr zum Leidwesen von Huber. Hätter er doch gerne die Leitung übernommen.
Nicht nur, dass sie mit ihrem österreichischen Kollegen Krammer zusammenarbeiten muss, auch von der eigenen Dienststelle erhält sie keine große Unterstützung.
Ihre Denk- und Arbeitsweise ist eine andere, wie die des österreichische Ermittlers Krammer. Seine Methoden stimmen mit ihren nicht immer überein.
Ich fand alle Charaktere sehr gut gezeichnet. Sie sind authentisch und haben Ecken und Kanten. So mag ich das.
Mit ihren wortkargen Einwohnern und ihrer bisherigen Abneigung zu den Bergen ist Alexa Jahn sehr gefordert.
Es wird aus der Sicht von Alexa und Krammer erzählt, aber auch der Täter kommt zu Wort.
Man rätselt mit, wer der Täter sein könnte.
Die kurzen Kapitel und die sehr bildhafte Sprache lassen einen das Buch nicht aus der Hand legen und bringen uns die Gegend vom Karwendelgebirge näher.

Allerdings nimmt das Ganze eine Wendung, die man so sicher nicht erwartet hätte und endet in einem Showdown. Außerdem es gibt eine Nachricht, die schon jetzt auf die Fortsetzung neugierig macht.
Eine genial durchdachte Story ist hier zu finden. Ich freue mich, wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben.

Fazit: ein sehr spannend und gut durchdachter Krimi, der mitten in einer Bergkulisse stattfindet. Dieser zeichnet sich dadurch aus, indem er eine Wendung nimmt, die man überhaupt nicht erwartet hätte. Die Autorin hat es verstanden, einen an der Nase herumzuführen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Schwarz Christina 📖 Wenn kleine Engel schlafen

Meine #Rezension zu

Christina Schwarz Wenn kleine Engel schlafen

Im Wald wird eine Kinderleiche aufgefunden. Ein Blumenkranz und eine Lilie schmücken das Kind.
Paul Anderlech und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und ziehen Pauls Tochter Viktoria als Analytikerin hinzu. Wie es aussieht, liegt ein langer Leidensweg hinter dem Kind.
Sie tun alles, um schnell den Täter zu finden. Erste Erfolge stellen sich ein, aber so wie es aussieht, haben sie in ein Wespennest gestochen und ahnen noch nicht, wen sie da jagen und kommen selbst in Gefahr.
Können sie weitere Verbrechen verhindern?

Wow, was für ein hartes Thema. Immer wenn Kinder involviert sind, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Es ist hart an der Grenze des Erträglichen.
Christina Schwarz ist es aber gelungen, einfühlsam und taktvoll mit dem Thema umzugehen. Schrecklich ist nur, dass das täglich auf der Welt geschieht und es nicht verhindert werden kann.
Paul und sein Team arbeiten Hand in Hand. Mir gefällt das sehr, dass sie ohne große Streitereien oder Machtkämpfe auskommen. Einige haben zur Zeit private Probleme, aber das tritt nie verstärkt in Vordergrund. Bei ihrer Arbeit wächst das Team über sich hinaus. Schön, dass auch die Beteiligten aus den vergangenen Büchern wieder dabei sind.
Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch und lässt nicht nach. Im Gegenteil, gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und man hofft, dass alles gut ausgeht.
Dies ist der dritte Teil der Anderlech-Reihe und kann unabhängig voneinander gelesen werden.

Fazit: eine beklemmende und grausame Geschichte mit sehr ausdrucksstarken Charakteren. Es ist unglaublich, was Macht und Gier aus den Menschen machen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter

Teil 1
https://helgasbuecherparadies.com/2020/10/04/schwarz-christina-%f0%9f%%96-wenn-der-sommer-schatten-wirft/

Teil 2
https://helgasbuecherparadies.com/2020/12/05/schwarz-christina-%f0%9f%93%96-wenn-der-tod-in-dur-erklingt/
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Hochholzer Lukas 📖 Der Stillleben Mörder

Meine #Rezension zu @Lukas Hochholzer

Der Stillleben Mörder

Igor Kowalski unternimmt alles, um den Dämonen in seinem Kopf zu entfliehen. Nach einem Anfall muss er sich erst sortieren und überlegen, wo er gerade ist und ob er wirklich existiert. Der Dämon Omega befiehlt ihm ein Stillleben zu produzieren.
Bald darauf gibt es grausame Morde.
Mit der Aufklärung ist der Kommissar Steinhofer und sein labiler Praktikant Mayer beauftragt.
Mayer zweifelt selbst an seinem Verstand. Was ist denn nun wirklich geschehen?

Lukas Hochholzer lässt uns an den Stimmen im Kopf der Protagonisten teilhaben. Die sind so detailliert beschrieben, dass man sich das vorstellen kann.

Was auf den ersten Blick sehr verwirrend ist, stellt sich am Ende als große Verwicklung dar und man ahnt anfangs nicht, wohin das Ganze führt.
Kowalski kann nicht mehr die Realität erkennen und auch Mayer ist psychisch am Ende.
Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und eine bildgewaltige Sprache und alles wirkt sehr düster.
Beim Lesen fragte ich mich aber des Öfteren, was ist real und was spielt sich in den Köpfen ab? Da nicht nur einer der Protagonisten Stimmen im Kopf hörte, blieb das Ganze verwirrend.
Auch die Polizeiarbeit, die eigentlich nicht stattfindet, ist für mich wenig glaubhaft.

Fazit: wer wissen möchte, wie Menschen von Stimmen im Kopf geleitet werden, ist hier bei diesem Psychokrimi genau richtig.

Von mir gibt es 3,5 Sterne
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Behmann Ulrich 📖 Dezember Tod

Meine #Rezension zu

Ulrich Behmann Dezember Tod

Ein Fischkutter wird von einer Riesenwelle getroffen und von der Besatzung fehlt jede Spur.
Die Mordermittlerin Herma van Dyck bekommt einen Anruf, dass an der Humme-Mündung Leichenhunde angeschlagen haben, aber keine Leiche zu finden sei. Sie zögert mit der Weiterleitung an ihren Chef, denn sie hat schon einmal einen groß angelegten Einsatz angeleiert, der sich dann als falsch erwiesen hat.
Die Taucher finden tatsächlich eine Leiche. Dies bleibt aber nicht der einzige Fund. Sie haben es mit einem Serientäter zu tun. Endlich finden sie einen Hinweis.
Können sie den Täter aufhalten, bevor noch mehr geschieht? Und was hat der gesunkene Fischkutter damit zu tun?

Dieser Psychothriller spielt an Originalschauplätzen an Weser und Nordsee. Der Autor Ulrich Behmann orientiert sich an echte Kriminalfälle und die grausamen Details sind real.
In wechselnden Kapiteln wird aus der Sicht des Täters geschildert. Dieser fühlt sich unbesiegbar und spielt ein Spiel mit den Kommissaren.
Schon früh hat er seine sadistische Ader gespürt. Das Ganze wird mit Emotionen untermalt, während die Ermittlungen sehr nüchtern und sachlich gehalten werden. Das liegt mitunter daran, dass wahre Begebenheiten eingeflossen sind. Mir war dies aber eine Spur zu sachlich.
Auch zu den Hauptpersonen konnte ich keinen Zugang aufbauen. Sie waren mir nicht sonderlich sympathisch.
Alles in allem war es jedoch eine spannende Geschichte, in der man auch über sonstige Kriminalfällte etwas erfährt.

Fazit: Aus Sicht des Täters wird eine sehr spannende, aber auch brutale Geschichte erzählt. Mit viel Lokalkolorit führt der Autor durch die Zeilen.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Wermescher Christina 📖 Schatten über Kreta

Meine #Rezension zu

Christina Wermescher Schatten über Kreta

Anne Brandt nutzt ihre Auszeit, um als Animateurin in einem Hotel in Kreta zu arbeiten.
Sie lebt sich schnell ein und freundet sich mit ihren Kollegen an. Anne bringt außerdem frischen Wind in die Gruppe mit ihren Freizeitangeboten, was ihrem Chef Marcel anfangs nicht unbedingt gefällt.
Dann macht sie an der Rezeption eine Entdeckung und ihr Spürsinn ist geweckt. Was steckt dahinter und warum nimmt die ehemalige Kommissarin eine Auszeit auf Kreta?

Christina Wermescher ist hier ein humorvoller, aber doch auch spannender Krimi gelungen. Durch die bildhafte Sprache ist man mitten auf Kreta und kann sich alles sehr gut vorstellen. Die kurzen Kapitel lassen einen nur so durch das Buch fliegen.
Anne gefällt mir sehr gut. Nach und nach erfährt man auch, warum sie Deutschland den Rücken gekehrt hat. Sie ist tough, mutig und doch verletzlich. Ihre erste Stunde als Animateurin hat es in sich und ich musste sehr lachen.
Erst am Ende erfährt man was und wer wirklich dahinter steckt.
Ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen.

Fazit: eine spannende Geschichte, die durch humorvolle Begebenheiten aufgelockert werden und zu einem Lesegenuss führen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Marciniak Stefan 📖 Übertötung

Stefan Marciniak ÜBERTÖTUNG

Am Strand wird eine verbrannte Leiche gefunden. Commisaire Christian Dabert stoßt bei seinen Ermittlungen auf eine Schatzkarte, die ein tödliches Geheimnis trägt. Handelt es sich hierbei um eine Karte mit Angaben, wo das verschwundene Seglerschiff namens Betsey gesunken ist? Dieses Schiff hatte eine sehr wertvolle Ladung an Bord.

Seit Monaten hält ein mysteriöser Singsang und Heulen in der Sumpflandschaft von Penmarc die Bewohner in Atem.

Commisaire Christian Dabert macht sich mit seinen Helfern auf den Weg und kommt einer Ungeheuerlichkeit auf die Spur.

Die Gier nach dem Schatz ist unermesslich groß. Wer mordet hier auf abscheuliche Weise? Was für eine Rolle spielt das Flüchtlingskind? Diesen Fragen und mehr stellt sich Christian Dabert.

Dies ist mein zweites Buch von Stefan Marciniak und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Thriller mit Abenteuer und Erotik. Die Spannung ist von Anfang an hoch und zieht sich durch das ganze Buch. Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Ein Blick in die Politik bezüglich der Flüchtlingskrise ist ihm gelungen.

Ein flüssiger Schreibstil tut sein Übriges.

Die Charaktere sind mit Leben gefüllt. Man erhält sehr gute Eindrücke von Christians Privatleben.

Wo das Schiff sich denn nun wirklich befindet ist eine großartige Überraschung. Nicht nur das wurde eindrucksvoll geschildert, auch die Landschaft der Bretagne.

Die Abenteuer halten einen in Atem. Es wird nie langweilig.

Ich fand diesen Teil noch viel spannender als den ersten. Dieser kann aber unabhängig gelesen werden, da es sich um zwei in sich geschlossene Geschichten handelt.

Pures Lesevergnügen hatte ich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

💥💥💥💥💥

Marciniak Stefan 📖 Satisfaktion

Stefan Marciniak SATISFAKTION

Als in einem beschaulichen Ort in der Bretagne eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden wird, ist es mit der Ruhe vorbei.

Commisaire Christian Dabert und sein Assistent Charles Pensek stoßen schnell auf die Vergangenheit in den Kriegsjahren.

Schmuggler haben in dieser Zeit agiert und Gold wurde versteckt. Als weitere Leichen gefunden werden, wird nach dem Phantom gesucht.

Wer steckt dahinter? Ist das Gold irgendwo vergraben?

Stefan Marciniak ist hier ein Thriller gelungen, der Einblicke in die Nachkriegszeit und Schmugglern gibt. Die Landschaft der Bretagne ist eindrucksvoll geschildert.

Spannung baut sich auf und endet mit unerwarteter Wendung.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und zeichnet sich durch seine Hauptcharaktere aus.

Christian wird als sarkastisch und überheblich dargestellt. Sein Ruf eilt ihm voraus. Nichtsdestotrotz ist er eine sympathische Erscheinung.

Sein Assistent mit seinem Klemmbrett, der am Tatort genau in den Spuren seines Chefs läuft, aber einen analytischen Beitrag zur Lösung des Falles beiträgt, ist ebenfalls gut beschrieben.

Auch Louise mit ihren Kurven wirkt anfangs unnahbar, lässt aber die anfängliche Zurückhaltung fallen.

Das Cover spricht mich sehr an. Die skeletierte Hand passt gut zur Geschichte.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

Meine Bewertung 💥💥💥💥

Hildebrandt Wilfried 📖 Onkel Bürgermeister

Meine #Rezension zu

Wilfried Hildebrandt Onkel Bürgermeister

Ursulas Vater wurde kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges von Russen erschossen. Die 13-jährige muss ab sofort für den Unterhalt der Familie aufkommen und nimmt eine Stelle als Haushaltshilfe beim Bürgermeister an.
Leider missbraucht er sie und sie wird schwanger. Ihre Mutter verstößt sie und ihr bleibt nichts anderes übrig, als ihr Kind Walter zur Adoption freizugeben. Nach seinem Studium landet er in Elbwitz und legt sich gleich mit dem dortigen Bürgermeister an. Bei den nächsten Wahlen kandidiert Walter auch als Bürgermeister. Dann nimmt es einen unerwarteten Verlauf. Wird er jemals gegen ihn eine Chance haben?

Wir begleiten hier Walter von klein auf und nehmen teil an seiner Kindheit, später den Kampf gegen den Machtapparat der ehemaligen DDR. Auch nach der Wende hat Walter im Dorf immer noch zu kämpfen.

Mit seinem sachlichen Schreibstil führt uns Wilfried Hildenbrandt durch die Zeilen. Ein wenig mehr Emotionen hätten dem Buch nicht geschadet. Man bekommt zwar die Stimmungen zu spüren und leidet mit den Protagonisten, aber mir hat irgendwas gefehlt.

Auf jeden Fall ist es eine sehr interessante Geschichte, die wahrscheinlich in ähnlicher Form gang und gäbe in der ehemaligen DDR war.
Sehr anschaulich schildert er das sehr eingeschränkte Leben der Bewohner, wobei es manchmal zu detailliert ist.
Gut integriert sind die passenden Sprichwörter zwischen den Zeilen.

Fazit: ein sehr interessanter Roman, in der Korruption, Amtsmissbrauch, Missbrauch Minderjährigen und Verrat eine große Rolle spielen.
Von mir gibt ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Gruber Andreas 📖 Todesfrist

Meine #Rezension zu Andreas Gruber

Sabine Nemez ist die jüngste Kommissarin in München. Nach einem brutalem Mord in ihrem Umfeld schaltet sich das BKA mit dem Profiler Maarten S. Sneijder ein.
Er ist es gewohnt alleine zu arbeiten, aber durch Sabines Scharfsinn möchte er sie in seinem Team haben.
Sie suchen ein Motiv und finden heraus, dass ein altes Kinderbuch eine große Rolle spielt. Der Täter hat eine Frau entführt und gibt ein Rätsel auf, das innerhalb 48 Stunden gelöst werden soll, wenn nicht, stirbt die Frau.
Wird es ihnen gelingen die Spur nach dem Mörder aufzunehmen?

Was für ein genial, durchdachten Plot hat sich hier Andreas Gruber ausgedacht.
Es werden Frauen entführt und ein Rätsel ist zu lösen.
Mit S. Sneijder hat der Autor einen eigenwilligen Charakter erschaffen. Er passt so gar nicht in das Schema eines Profilers. Gerne trinkt er Vanilletee und raucht auch mal eine Haschzigarette. Außerdem ist er zynisch, aber im Verlauf seiner Zusammenarbeit mit Sabine wird er menschlicher. Ich mag ihn jetzt schon.
Sabine ist ausgesprochen tough, intelligent und sehr sympathisch.

Der Autor besticht durch detaillierte Beschreibungen und erzählt eindrücklich und bildlich. Die Geschichte spielt teils in Wien und bringt uns diese schöne Stadt näher.
Die Hochspannung reist nicht einen Moment ab und die Szenen wirken sehr lebendig, lebhaft und fesseln.
Er lässt in die tiefste Abgründe einer Seele blicken.
Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein gesamtes Bild.
Es ist erstaunlich, wie Andreas Gruber aus einem Kinderbuch einen spannenden Thriller gefertigt hat. Hut ab, es ist ihm ausgesprochen gut gelungen.

Fazit: origineller Plot mit eigenwilligen Charakteren, intelligent ausgetüftelt, absolut fesselnd, packend und lesenswert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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