Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Bodo Manstein vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Bodo Manstein, geboren 1962 in Mülheim an der Ruhr, ist ein deutscher Romanautor mit einer besonderen Nähe zur Küste – und zu Sylt. Er wuchs im Bergischen Land auf, prägend waren für ihn jedoch vor allem die vielen Aufenthalte auf Baltrum, wo seine Liebe zur See entstand und früh der Grundstein für seinen weiteren Lebensweg gelegt wurde. Nach der Schule trat Bodo Manstein 1982 in die Marine ein. Der maritime Beruf führte ihn immer wieder nach Sylt, einer Insel, die für ihn mehr wurde als nur ein Einsatzort. Von 1994 bis 2002 lebte er dort mit seiner Familie – eine Zeit, die seine enge Verbundenheit mit der „Königin der Nordsee“ weiter vertiefte. Diese persönliche Beziehung spiegelt sich in seinen ersten Kriminalromanen wider, die natürlich auf und von Sylt handeln. Mit lebendigen Bildern und viel Atmosphäre nimmt er seine Leserinnen und Leser mit auf „seine“ Insel – und zeigt dabei nicht nur die glänzende Urlaubsfassade, sondern auch das Sylt hinter den Kulissen. Mit dem Roman „Juli.Mord.“ startete eine dreiteilige Sylt-Krimireihe. Im Mittelpunkt stehen der Inselmaler Robert Benning und dessen Freund, Kriminalhauptkommissar Hinrichs, die gemeinsam in spannende und vielschichtige Kriminalfälle verwickelt werden. Im Jahr 2020 erfolgte dann mit „Alsterfeuer“ der Sprung in die pulsierende Hansestadt Hamburg, wo sich Kriminalhauptkommissar Erik van der Kolk den Abgründen einer Metropole stellt. Drei Bände sind bisher erschienen und der nächste in Arbeit. Heute lebt Bodo Manstein mit seiner Familie in der Nähe von Kiel. Die Nähe zum Meer ist geblieben – ebenso wie seine Leidenschaft, Geschichten zu erzählen, Handlungsorte, Menschen und Spannung auf besondere Weise miteinander verbinden.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Marie Gérard vorstellen.
Marie Gérard ist das Pseudonym der deutschen Journalistin und Autorin Alexandra Broeren. Sie lebt mit ihrer Familie, Hund und Katze in einem saarländischen Dorf, direkt mit dem großen Zeh in Frankreich. Marie liebt Frankreich, kocht gerne, von allem französisch, und ist mindestens einmal in der Woche in einem französischen Supermarkt beim Einkauf der Zutaten zu finden. Ihr Pseudonym hat sie sich übrigens von ihrer französischen Großmutter ausgeliehen.
Nach fünf erfolgreichen Ratgebern hat sie im Dezember 2025 ihren ersten Krimi herausgebracht. Neben dem Schreiben engagiert sich Marie ehrenamtlich bei den mörderischen Schwestern und im deutschen Journalistenverband und ist Mitglied im Bundesverband junger Autoren und im SelfpublisherVerband
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Dina Casparis vorstellen.
Danke, liebe Helga, dass ich mich in deinem Bücherparadies vorstellen darf – was für eine schöne Bühne für Autoren! Schon als Teenager wollte ich auf die Bühne und beschloss, Balletttänzerin zu werden – um jeden Preis und entgegen jeglicher Vernunft und guten Ratschlägen wohlmeinender Tanten, Ballett- und sonstigen Lehrern! Ballett ist so ein harter Beruf … Ja und? Und brotlos … Meine Eltern zwangen mich – Gottseidank – die Matura zu machen. Nach der Matura mit 19 Jahren zu alt für eine der renommierten Ballettschulen stiefelte ich mir meine Ausbildung selbst zusammen und trainierte ein Jahr lang zuerst in Zürich und dann ein weiteres Jahr in sogenannten «open classes» bei den besten Lehrern in Paris und New York. Zurück aus dem Big Apple reiste ich 3 Wochen durch ganz Deutschland, tanzte jeden Tag an einem anderen Theater vor und kam am letzten Tag mit einem Vertrag als Solistin am Stadttheater Hildesheim nachhause. In der Zeit lernte ich Klinkenputzen und mich von Absagen nicht entmutigen zu lassen. Das hat später auch bei der sehr frustrierenden Verlagssuche geholfen: «Never give up!», lautet mein Motto 😊 Einige Jahre später realisierte ich, wie kurz das Berufsleben einer Ballett-Tänzerin ist und beschloss, Jura zu studieren. Da lernte ich erstmal das Handwerk der «juristischen Schriftstellerei». Während des Studiums tanzte ich weiter, verdiente mein Geld auf einer Bank und lernte als Datatypistin (so hiess das damals) den Umgang mit einem Computer. Als Trainee bei einem Gold- und Devisenhändler in Genf konnte ich meine Erfahrungen in der Finanzwelt vertiefen, als Fitnesstrainerin, als Mannequin und als «Bibliotheks- Empfangs- und Telefonhüterin» in einer Anwaltskanzlei in andere Welten eintauchen. Da wurde mir klar, Rechtsanwältin ist das nächste Ziel. Und als solche verdiente ich nach dem Studium und bestandener Anwaltsprüfung meine Sporen in einer mittelgrossen Wirtschaftsanwaltskanzlei ab und später als inhouse-Anwältin bei einem Hedgefonds-Manager. Doch Zahlen und Finanzen waren nicht mein Ding – ich wollte in die Modebranche und dank einem Inserat erfüllte sich mein Traum! Meine Zeit bei Bally, dem wohl berühmtesten Schweizer «Schuhmacher» war eine ganz besondere – ich lernte meinen heutigen Ehemann kennen. Er war mein Chef und entgegen der «Praktiken» bei manchen Grosskonzernen heute … hiess das für mich ganz klar: Auf zu neuen beruflichen Ufern. Und so landete ich dann doch wieder in der Finanzbranche. Zuerst bei einer Großbank, wo ich ausländische Private Clients bei der Nachfolgeplanung beraten haben. Dort hörte ich auf, als mein Vater starb. Ich brauchte eine Pause, wollte eine Soap Opera schreiben und machte mich als Rechtsanwältin selbstständig. Zwei Jahre und 400 Seiten später beerdigte ich meinen ersten Schreibversuch, als mir eine Klientin, eine Luxemburger Lebensversicherungsgesellschaft einen interessanten Job zum Aufbau des Schweizer Geschäfts anbot. Erst einige Jahre später, als mein auf ausländische Privatkunden spezialisiertes Knowhow mit dem Ende des Bankgeheimnisses nicht mehr gefragt war, beschloss ich, mir die Kenntnisse der «belletristischen Schriftstellerei» anzueignen, besuchte Schreibseminare, las Schreibratgeber und fand schliesslich mit Alice Grünfelder eine Lehrerin, die später meine Lektorin wurde und mir bei der Fertigstellung und Veröffentlichung meines ersten Romans «High Heels – Heisse Deals» half. Der erschien 2016 beim Münster Verlag und ist heute nur noch als E-Book erhältlich. Einige Jahre später folgte mit meinem Krimi aus der Modewelt die Fortsetzung, «High Heels – Heisse Mode». Und mein Motto, nie aufzugeben hat sich bewährt, denn Ende März 2026 erscheint im Emons Verlag mein dritter Krimi mit einer neuen Hauptfigur: «Die dunkle Seite der Schokolade» 😊
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Kirsten Wilczek vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Wenn sie nicht in ihrem schwarzen Kittel, ähnlich einer Fledermaus, durch die Gerichtssäle der Republik flattert, schreibt die Kirsten – am liebsten keine Krimis. Sie kommt aber immer wieder darauf aus. Denn Miss-Marpeln ist ihr eigentliches Hobby. In Mittäterschaft mit Eva-Maria Silber hat sie schon verschiedene True Crimes begangen. Aktuell ist der gemeinsame Tatort Köln, aber nicht das heutige, sondern das aus dem Jahre 1847/48, wo ein Anwalt und sein Referendar versuchen, buchstäblich die Hälse ihrer Mandanten zu retten, während die industrielle Revolution Umwälzungen bringt und die Märzrevolution ihre Schatten vorauswirft. Schreibt Kirsten nicht, dann liest sie „querbeet“. Im Jazz-Circle findet man sie bei Konzerten nicht am Klavier, sondern hinter der Theke. Mit ihren Hunden stapft sie „querfeldein“ durch den Niederrhein, wo sie zu Hause ist und gelegentlich mit dem lieben Gott klängert, der ja, wie Hanns Dieter Hüsch verpetzt hat, auch Niederrheiner ist. Und für den Fall, dass ihr doch mal langweilig ist, glotzt sie Krimis – am liebsten steinalte, wo die Kommissare noch eine Fluppe nach der andern paffen und zur Bulette zwischendurch ein Altbier zischen durften.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Veronika Bauer vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Veronika Bauer arbeitete als Grafikerin und Texterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr Herz schlägt für die zeitgenössische Literatur, doch ebenso leidenschaftlich schreibt sie Krimis und Psychothriller. Besonders fasziniert sie die menschliche Psyche: die Frage nach Gut und Böse und nach den feinen Grenzen dazwischen. Ihre liebsten Figuren sind ambivalent, voller Grauschattierungen – Antagonist:innen, die nicht nur dunkle Seiten haben, sondern auch menschliche, manchmal sogar liebenswerte.
Ihre Schauspielausbildung hilft ihr, tief in ihre Charaktere einzutauchen. Am Anfang einer Geschichte ist ihr nicht jede Figur sympathisch, doch mit jedem Satz wächst die Nähe, bis sie für ein paar hundert Seiten ganz in deren Haut steckt.
Nach Stationen in Wien, Budapest und Los Angeles lebt Veronika Bauer heute mit ihrer Familie im niederösterreichischen Weinviertel. Sie liebt Radsport, Laufen, Schwimmen – und ihren Garten, in dem exotische Obstsorten neben alten Rosen gedeihen.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Kurz vor Feierabend erreicht die Anwältin Linn Geller einen Anruf, der sie zu einer Pflichtverteidigung ruft.
Sie soll Johann Haug verteidigen, der des Mordes an seiner Pflegemutter angeklagt wird. Johann behauptet unschuldig zu sein.
Einer weiteren Mordermittlung muss sich Johann stellen. Vor über 20 Jahren wurde Vanessa Beckmann erschlagen aufgefunden.
Linn begibt sich nach Ochsenwang, einem kleinen Ort mitten auf der Schwäbischen Alb. Sie stößt auf eine Mauer des Schweigens und kommt selbst in Gefahr.
Findet sie die Wahrheit? Ist ihr Mandant unschuldig und kann sie ihm vertrauen?
Dieser Krimi von Julia Hofelich hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Eine Anwältin auf der Suche nach der Wahrheit.
Linn ermittelt auf eigene Faust und begibt sich in Gefahr.
Sie wird ausgezeichnet und mit viel Liebe zum Detail, authentisch und glaubwürdig dargestellt. Ihre Ausdauer und ihre Hartnäckigkeit machen das Buch zu einem spannenden Erlebnis. Akribisch verfolgt Linn jeden noch so kleinen Hinweis.
Auch ihr Kanzleipartner Götz Nowak ist ein sehr sympathischer Charakter.
Bei Johann Haug weiß man nie, woran man ist. Mit seinem Vater hat er denkbar schlechte Voraussetzungen akzeptiert zu werden.
Die eingeschworene Dorfgemeinschaft hält zusammen und schweigt. Es gelten eigene Gesetze.
Der Plot und der Aufbau, die Zeugenbefragungen und die Liebe zum Detail sind hervorragend. Es kommt keine Langeweile auf.
Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse.
Der Nebel im Maar und die gesamte Darstellung sind sehr bildhaft. Man ist mitten im Geschehen.
Der Krimi enthält einige Wendungen und man ahnt bis zum Ende nicht wie er ausgeht.
Ich freue mich wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben und hoffe auf viele weitere Bücher von ihr.
Ihr Fachwissen als Anwältin ist spürbar und gekonnt eingearbeitet.
Wer John Grisham mag, wird dieses Buch lieben.
Fazit: spannend, fesselnd und ein absoluter Lesegenuss.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und
💥💥💥💥💥+
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
An der idyllischen Blumenriviera ereignet sich ein Mord im Park der Villa Nobel. Commissario Tomas Gallo hat vor einiger Zeit die Leitung des Kommissariats in Sanremo übernommen und wird zum Ort des Geschehens gerufen. Das Opfer ist der angesehene Anwalt Boeri. Er wurde ermordet und hat zudem eine Dynamitstange im Mund. Was könnte der Grund für seinen Tod sein? Gallo und sein Team stehen vor einer nicht einfachen Herausforderung.
Die Ermittlungen erweisen sich als äußerst kompliziert, da anfänglich kein klares Motiv für das Verbrechen zu erkennen ist. Das Team von Ermittlern, das im Mittelpunkt steht, zeigt durch hervorragende Zusammenarbeit seine Stärke. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und hinterlassen einen sympathischen Eindruck. Besonders gefallen hat mir, wie der Autor die unterschiedlichen Persönlichkeiten in Szene setzt. Die lebendige Beschreibung der Riviera hat mir ebenfalls sehr zugesagt. Die Schönheit dieser Region wurde vor meinen Augen lebendig. Es gibt außerdem Passagen in kursiver Schrift, deren Bedeutung lange unklar blieb. Allerdings muss ich anmerken, dass der Schreibstil lange und verschachtelte Sätze enthält. Dies hat meinen Lesefluss ein wenig beeinträchtigt. Trotzdem bleibt das Buch spannend.
Fazit: Es ist ein spannender Krimi, der durch seine lebendige Kulisse und seine sympathischen Charaktere besticht. Ein weiterer positiver Aspekt des Buches ist die interessante Information über Alfred Nobel. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sabine Schumacher vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Und ich freue mich sehr, hier zu sein, liebe Helga! Gerne erzähle ich euch ein wenig zu meiner Person: Es war ein heißer Sommertag Ende Juli 1969, als ich als brüllende Löwin und kleine Schwester meines Bruders das Licht der Welt erblickte. Fortan durfte ich mich als „echtes Münchener Kindl“ bezeichnen. Ein redseliges Naturell, Übergewicht und Naturlocken waren meine Markenzeichen. In der Vorschule verfasste ich die erste eigene Geschichte: „der teufel hate ein hun.“ Mittlerweile sind die Plots ausgefeilter und fürs Korrektorat habe ich drei Genies an der Seite. Danke an dieser Stelle. Meine Freude am Fabulieren ist geblieben. Das Gewicht und die Locken auch. Schnell habe ich gemerkt, dass der Humor selbst beim Schreiben grausamer Plots Teil meiner Persönlichkeit bleibt. Warum dann keine romantische Komödien verfassen? Nun, Kriminalfälle sind Denkaufgaben. Das gefällt mir. Außerdem bin ich nicht sonderlich romantisch. Das Leben hat mir zwei tolle Kinder geschenkt und eine Menge beruflicher und menschlicher Einblicke in Medizin, Literatur, Psychologie und Esoterik. Mittlerweile leben mein Mann und ich in Isny im Allgäu. Schicksalsschläge sorgten dafür, dass ich neben der Muse seit einigen Jahren auch die Zeit zum Schreiben habe. Sechs München-Krimis und ein Ü40-Frauenroman sind seither im Selfpublishing erschienen. Freiheit und Unabhängigkeit sind mir wichtig. Ebenso wie das Aufgreifen sozialkritischer Themen, wobei ich den Zeigefinger unten lasse. Vielen Dank für die Einladung und liebe Grüße, wo immer ihr seid …
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Cindy Jager vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Yes, ich darf meinen Schwabenkrimi „Butterbrezeln und Betrüger“ bei dir vorstellen, vielen lieben Dank! Butterbrezeln – darüber hätte ich eine Slow Burn Romance schreiben können. Ich bin nämlich in den 80ern in einer brezelfreien Zone nahe Leipzig aufgewachsen. Nach beruflichen Umwegen über Berlin und Ungarn bin ich im Ländle gelandet und habe dort mit Anfang Dreißig meine erste Brezel gegessen. Danach brauchte ich weitere zehn Jahre und unzählige Frühstücke mit meinem schwäbischen Lebensgefährten, um mich in Butterbrezeln zu verlieben. Seitdem kann ich mir mein Leben ohne Laugengebäck nicht mehr vorstellen. Letztlich habe ich sie nicht in einem Liebesroman, sondern in meinem Krimi verewigt. Schuld daran ist meine Wahlheimat Weilheim am Fuß der Schwäbischen Alb. Hier ist es so idyllisch, dass ich erst mal ein paar Verbrechen erfinden musste, um damit klar zu kommen. Die Alb ist grüner, die Menschen freundlicher, die Butterbrezeln leckerer. Für mich die perfekte Umgebung für einen kleinen Mord. Und eine Reigschmeggde als Ermittlerin. Ex-Trickbetrügerin Katrin Schimmelpfennig kann alles – außer Schwäbisch. Nachdem ihr ein Mord den Neustart in ein ehrliches Leben verdirbt, geht sie mit den Weilheimer Landfrauen auf Verbrecherjagd. Gefährlich wird ihr dabei Kriminalhauptkommissar Thomas Franke. Bodenständig und zielstrebig kreist er nicht nur den Mörder ein, sondern auch Katrin. Doch die tut alles dafür, dass ihre betrügerische Vergangenheit unentdeckt bleibt … Ich kann Schwäbisch übrigens genauso gut bzw. schlecht wie Katrin Schimmelpfennig. Deshalb hilft mir meine einheimische Schwäbischlehrerin Sylvia auch mal beim Übersetzen von Dialogen. Schwäbischkenntnisse sind aber keine Voraussetzung, um meinen Krimi zu genießen.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Roland Müller vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Hallo zusammen, ich bin Thriller-Autor, verheiratet, lebe und schreibe im Taunus und gestehe: Ich bin vom Arktis-Virus befallen! Schon lange. Eigentlich seit meinem Studium in Göttingen und später in Mainz. Schreiben wollte ich schon immer und konnte es auch. Jedenfalls gut genug, um mich davon zu ernähren – als Texter, Kreativdirektor, Fachjournalist und zuletzt Konzeptioner in der Finanzkommunikation. Dann kam Corona. Eine lange geplante Grönlandreise platzte. In meiner Frustration darüber begann ich tiefer im Eis zu graben. Ich stieß in einer Studie auf Informationen, aus denen mein Debüt EISRAUSCH entstand. Dann ging alles Schlag auf Schlag: Exposé und Leseprobe erstellen, Literaturagenturen anschreiben, warten … und warten und warten und … eines Morgens dann diese knappe Mailantwort im Eingangsordner meines Macs: „Ihr Buchprojekt gefällt mir außerordentlich gut! Das Szenario ist aktuell und wie Sie es umsetzen, finde ich sehr eingängig“. Nach mehreren Absagen und oft beredtem Schweigen der Agenturen, die ich bis dato angeschrieben hatte, hielt ich das erst für einen Scherz und recherchierte, wer dieser Dirk Meynecke war, der mir da schrieb. Was ich las, gefiel mir. Und so schlug ich ein, als er mir einen Agenturvertrag anbot. Kurz darauf fand EISRAUSCH einen Verlag. Nicht irgendeinen, sondern meinen Wunschverlag Aufbau in Berlin. Und die Dinge nahmen ihren Lauf: EISRAUSCH wurde für den Glauser-Preis 2025 nominiert. In der Folge trudelten erste Anfragen für Veranstaltungen und Lesungen beim Verlag ein. Der Folgeband EISFALLE erscheint am 17.09. und kann bereits vorbestellt werden. Am dritten Band schreibe ich gerade. Es bleibt also spannend im „Autorenhome“. Wer @rm.eisrausch auf Insta folgt, wird dazu ein paar Eindrücke gewonnen haben und auch die meisten unserer sieben (!) Sibirischen Katzen kennen – die euch übrigens schön grüßen lassen!