Schneider Anna – Blut für Blut

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Endlich schafft es Sophie, sich von ihrem gewalttätigen und narzisstischen Freund zu trennen. Sie versteckt sich in einem Bauwagen am Waldrand und blickt hoffnungsvoll nach vorne, denn sie hat einen lukrativen Fotoauftrag erhalten. Sie soll die Portraits einer Familie erstellen. Doch dann entdeckt sie in der Galerie ein Bild und gerät in Panik, denn vor 20 Jahren geschah eine schreckliche Tat, die sie nun wieder einholt.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Sophie hofft auf ein besseres Leben durch einen Neuanfang und der Fotoauftrag scheint tatsächlich eine Chance für sie zu sein. Doch schon bald merkt sie, dass sie verfolgt wird, und ahnt, dass jemand ihre Vergangenheit kennt.

Die Rückblicke auf das Geschehen vor 20 Jahren tragen Stück für Stück zur Aufklärung bei. Für mich blieb aber die Frage offen, warum nach einem so langen Zeitraum noch Rache genommen wird. Auch Sophies Verhalten konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, da sie auf mich an manchen Stellen etwas naiv wirkte.

Spannung ist aber durchaus vorhanden, nicht zuletzt durch die kurzen Kapitel. Ich hatte zwar schon früh eine Ahnung, was damals wirklich geschehen sein könnte, aber wer Sophie jetzt gefährlich wird und welches Motiv dahintersteckt, blieb für mich bis zum Schluss offen.

Fazit: Für mich ist es ein spannender Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Die Atmosphäre durch die Bedrohungen war stimmig und auch der Schreibstil hat mich wieder gepackt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an S. Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kabatek Elisabeth Siebzehn schwäbische Verwandte

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Zoologin Paula steht kurz vor dem Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Karriere: Tief im Dschungel von Borneo hat sie endlich das extrem seltene Bergspitzhörnchen aufgespürt. Die Kamera ist im Anschlag – da klingelt ihr Handy. Paulas Tag ist ruiniert, und das nicht nur, weil das Hörnchen abgehauen ist. Sie muss zurück nach Stuttgart, zur Beerdigung ihres Vaters. Der Patriarch hat sie vor Jahren verstoßen, weil sie zu viel Persönlichkeit und zu wenig Interesse an Getriebewellen hatte. Sein Testament ist eine letzte, diabolische Rache: Damit die ganze Familie an das Erbe gelangt, muss Paula ein Jahr lang das Unternehmen führen, unterstützt von einem unerträglichen Besserwisser im grauen Business-Anzug. Für die geldgierige schwäbische Familie ist die Entscheidung klar. Für Paula heißt es: Hörnchen oder Holding? Freiheit oder Familie? Borneo oder Stuttgart?

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Kalpenstein Friedrich – Prost, auf die Sportler

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In Brunngries ist wieder allerhand los. Der Spitzensportler Moritz Binder wird am Morgen tot im neu eröffneten Sportgeschäft aufgefunden. Hauptkommissar Tischler findet heraus, dass es einige Motive gibt. Doch zunächst gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Fink hat dagegen mit einem weiteren Fall zu tun. Auch dort gibt es zwar einen Verdächtigen, doch der ist auf der Flucht.

Dies ist bereits der 13. Fall für Tischler und Fink und trotzdem schafft es Friedrich Kalpenstein wieder, mich bestens zu unterhalten.

Die herrlichen Dialoge und Wortgefechte lassen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Im Gegenteil, davon kann ich einfach nicht genug bekommen. Während der Ermittlungen habe ich mich immer wieder gefragt, wer einen Grund gehabt haben könnte, den Spitzensportler umzubringen. Auch die Kommissare gehen dieser Frage nach und die Ermittlungsarbeit wird dabei unterhaltsam und zugleich spannend dargestellt.

Natürlich kommt auch das Privatleben der beiden nicht zu kurz. Diesmal renoviert Fink eine Wohnung und sorgt damit immer wieder für Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Fazit: Ich lese die Reihe rund um Tischler und Fink immer wieder gerne. Auch der 13. Fall hat mir viel Freude bereitet. Besonders gefällt mir die Mischung aus Ermittlungsarbeit, herrlichen Dialogen und dem typisch bayrischen Humor. Im fiktiven Brunngries im Chiemgau fühle ich mich inzwischen fast schon zu Hause.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Winter Florence – Die Wellentochter

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Hailey soll die Bibliothek auf einem Schloss in den Highlands katalogisieren. Bald stößt sie auf Ungereimtheiten und möchte herausfinden, was mit Moira MacDonald im Jahr 1876 geschehen ist, denn kurz nach ihrer Heirat ist sie spurlos verschwunden.

Dies ist bereits der dritte Teil der Highlands Reihe und wieder sehr spannend. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Wir begleiten Hailey im Jahr 1977 bei ihrer Arbeit auf dem Schloss und lernen gleichzeitig Moira kennen, die standesgemäß verheiratet werden soll und sich weigert. Zur Strafe wird sie auf eine einsame Insel verbannt. Doch für Moira ist dies keine Strafe, denn endlich kann sie sich ihren Gedichten widmen.

Die Autorin versteht es hervorragend, Spannung zu erzeugen. Besonders die Perspektivwechsel haben mir gut gefallen. Moira ist eine starke Frau, die ihren eigenen Weg gehen möchte, obwohl dies zu dieser Zeit normalerweise kaum möglich war. Je tiefer Hailey in die Vergangenheit eintaucht, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Was sie dabei entdeckt, hat mich sprachlos gemacht.

Fazit: Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten. Dramatik, Spannung, Geheimnisse und kriminelle Elemente sorgen für abwechslungsreiche Lesestunden. Gleichzeitig hat mich Moiras Schicksal sehr berührt und traurig gemacht.
Die gesamte Trilogie ist atmosphärisch erzählt und hat mir sehr gut gefallen.
Für alle drei Teile gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Rima Silja Die Tote im Schwarzbach

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Die Tote im Schwarzbach hat kein Gesicht mehr.

Im Norden von Düsseldorf wird der Körper einer Frau gefunden – nackt in einem Bachzulauf versteckt. Keine Kleidung. Kein Ausweis. So zugerichtet, dass niemand mehr sagen kann, wer sie war.

Lara Kraft und Martin Weber übernehmen die Ermittlungen. Schnell ist klar: Hier wollte jemand nicht nur töten. Hier sollte vernichtet werden: Leben, Spuren, Identität.

Die Ermittler setzen alles daran, der Unbekannten ihren Namen zurückzugeben.

Gleichzeitig gerät Laras eigenes Leben ins Wanken. Die Erinnerung an eine Nacht, die folgenlos bleiben sollte, rückt gefährlich nah. Nähe ist Schwäche. Und Schwäche kann sie sich in ihrer Position nicht leisten.

Vor allem nicht in einem Fall, in dem eine Frau nicht nur getötet, sondern gelöscht werden sollte.

Nach »Schließfach 1974« – der nächste Fall für Lara Kraft & Martin Weber.

Das Buch erscheint am 13.11.2026.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Robotham Michael Bruderherz

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Nach zwölf Jahren hinter Gittern kehrt Arlo Hackett in seine australische Heimatstadt Yulara zurück – ein Ort, dessen Bewohner ihn einst verurteilten und verstießen. Damals wurde er der Beihilfe zu einem schweren Verbrechen beschuldigt, das sein Bruder Luke begangen haben soll. Doch Arlo hat nie an Lukes Schuld geglaubt und will nun herausfinden, was wirklich passiert ist. Aber die Menschen in Yulara begegnen ihm mit Misstrauen und Feindseligkeit. Wer lügt, wer verschweigt etwas – und wem kann Arlo überhaupt noch trauen? Während er sich seinen schmerzhaften Erinnerungen stellt und der Wahrheit immer näherkommt, gerät sein Leben erneut aus den Fugen. Zwischen Verrat und Schuld muss er sich die Frage stellen, ob Vergebung möglich ist – oder ob sie alles zerstört, was ihm noch geblieben ist.

Vielen Dank an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Ahnhem Stefan – Haustausch

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Carl und Helene Webster haben ihr Haus getauscht und verbringen vier Wochen in Santa Cruz. Vor allem soll diese Auszeit ihre Ehe retten. Carl hat dem Haustausch allerdings nur widerwillig zugestimmt. Als er eine Ratte im Pool entdeckt und später noch weitere merkwürdige Dinge geschehen, möchte er am liebsten sofort wieder abreisen.

Währenddessen haben Adam und Scarlett Harris das Haus der Websters bezogen. Auch dort scheint nicht alles so zu sein, wie es zunächst den Anschein hat.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere und erlebt die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln. Anfangs entwickelt sich die Geschichte eher ruhig, doch Carls ungutes Gefühl verstärkt sich immer mehr und auch die Harrises stoßen auf Ungereimtheiten.

Schon früh habe ich mich gefragt, wer hier eigentlich die Wahrheit sagt und wem man überhaupt vertrauen kann. Als ich schließlich eine Ahnung hatte, nahm die Spannung für mich deutlich an Fahrt auf. Ob ich mit meiner Vermutung richtig lag, verrate ich natürlich nicht.

Besonders gut haben mir die unterschiedlichen Charaktere gefallen. Täuschung, Manipulation und Lügen spielen eine große Rolle und sorgen dafür, dass man immer wieder überlegt, was wirklich hinter den Ereignissen steckt.

Fazit: Das Buch überzeugt mit einer tollen Atmosphäre, starken Wendungen und einem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Die Spannung nimmt im Verlauf der Geschichte immer mehr zu und ich wurde mehrfach überrascht.
Es war mein erstes Buch vom Autor, aber ganz sicher nicht mein letztes. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

Corvin S. E.

Autorinnenvorstellung

Heute habe ich eine ganz besondere Autorin zu Gast, die ich euch gerne näher vorstellen möchte. Freut euch auf spannende Einblicke in ihre Welt, ihre Inspirationen und den Weg zu ihren Geschichten.

Herzlich willkommen, liebe S. E. Corvin. Schön, dass du heute bei mir bist.

Hallo liebe Bücherfreunde,
ich gehöre zu den Menschen, denen 24 Stunden am Tag eigentlich nie ausreichen.
Tagsüber arbeite ich als Ärztin, danach beginnt der kreative Teil meines Tages.
Ich lebe mit allen Sinnen – und genauso entstehen auch meine Geschichten. Noch bevor das erste Kapitel geschrieben ist, höre ich die Stimmen meiner Figuren, ihre Musik und sehe die Szenen vor mir. Erst dann beginne ich zu schreiben.
Deshalb wird bei mir nicht nur geschrieben. Dann wird gesungen, an Hörspielen gefeilt, Musik komponiert oder die nächste Lesung inszeniert. Ich liebe es, Geschichten auf möglichst vielen Ebenen erlebbar zu machen.
Dabei stand das Schreiben ursprünglich gar nicht im Mittelpunkt.
V IRA entstand zunächst als Voice-Acting-Projekt. Erst während der Arbeit an den Figuren entwickelte sich daraus ein Roman – und schließlich der Auftakt einer Thriller-Trilogie.
Die eigentliche Idee zu dieser Geschichte entstand jedoch viele Jahre früher. Eine Fernsehdokumentation über Kindesmissbrauch ließ mich mit einer Frage zurück, die mich bis heute begleitet:
Was geschieht, wenn Gerechtigkeit versagt?
Aus dieser Frage wurde Viktoria Kosto – eine Ärztin, die irgendwann beschließt, das Gesetz nicht länger über ihr Gewissen zu stellen.
Mich faszinieren keine perfekten Helden oder eindimensionalen Bösewichte. Mich interessieren die Grauzonen dazwischen. Vielleicht liegt das auch an meinem Beruf. Als Ärztin begegne ich Menschen in ihren verletzlichsten Momenten. Als Autorin begleite ich sie bis in ihre dunkelsten Gedanken.
Wenn ich gerade einmal nicht arbeite oder kreativ bin, gehört meine Zeit meiner Familie – meinem Mann und unseren beiden Söhnen. Sie sind mein Ruhepol und erinnern mich jeden Tag daran, was im Leben wirklich zählt.
Und falls dann tatsächlich noch Zeit übrig bleibt, findet man mich barfuß beim Kickboxtraining – oder schon wieder mit einer neuen Geschichte im Kopf.
Ich freue mich sehr, dass ich mich heute bei Helga vorstellen darf.

Ganz herzlichen Dank für die wunderbaren und persönlichen Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, viele inspirierende Momente und alles Gute für Deinen weiteren Weg als Autorin!

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Karkosch Simon Falsche Freunde

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Eine Geschichte im Briefkasten – statt eines Buches!

Heute möchte ich euch etwas ganz Besonderes vorstellen: „Falsche Freunde“ – 24 Briefe. Eine Geschichte. ✉️

Stellt euch vor, ihr öffnet euren Briefkasten und findet darin nicht einfach Werbung oder Rechnungen, sondern den nächsten Teil eines Krimis …

Die Geschichte spielt 1930 in Berlin: Die 28-jährige Sophie Aigner kommt nach einem Mädelsabend nach Hause und findet ihren Ehemann ermordet im Wohnzimmer. Kurz darauf beginnt eine verzweifelte Korrespondenz mit ihrem Jugendfreund, einem Rechtsanwalt in München.

Insgesamt gibt es 24 echte Briefe, die sich über ein ganzes Jahr zu einer fortlaufenden Geschichte entwickeln. Dazu kommen historische Fotos, Dokumente und Beweisstücke.

Bei mir sind inzwischen die ersten 6 Briefe angekommen – gelesen habe ich sie allerdings noch nicht.

Und genau das finde ich so spannend: Ich weiß selbst noch überhaupt nicht, was mich erwartet. Ich werde die Geschichte Brief für Brief entdecken und euch natürlich gerne mitnehmen.
Diese Briefe sind als Abo erhältlich.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Simon Karkosch, dass ich diese besondere Briefgeschichte kennenlernen darf. Ich bin schon sehr gespannt, wann ich den ersten Brief öffne … und was mich darin erwartet.


https://briefmoment.de/

Fölck Romy Die Regenschwimmerin

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Es ist nie zu spät, dem eigenen Herzen zu folgen.

Judith fährt spontan von Hamburg nach Schweden, zurück zum Sehnsuchtsort ihrer Kindheit, auf eine Insel bei Stockholm. Ihr Mann hat sie nach fast zwanzig Jahren Ehe verlassen. Sie hofft, in dem kleinen roten Gästehaus zur Ruhe zu kommen und ihr Leben neu zu ordnen. Doch die vertraute Umgebung weckt nicht nur Nostalgie, sondern auch schmerzhafte Erinnerungen an ihre einst beste Freundin, deren Freundschaft in einer verhängnisvollen Nacht des Krebsfestes jäh zerbrach.

Doch auch Evi ist auf die Insel zurückgekehrt. Die mittlerweile bekannte Künstlerin kämpft mit einer Taubheit in ihren Händen, ein Umstand, der ihre Existenz bedroht. Als Judith und Evi sich wiedersehen, brechen alte Wunden auf.

Immer dann, wenn der Regen auf das Wasser prasselt, zieht Marga ihre Bahnen. Die alte Dame schwimmt bei Wind und Wetter, angetrieben von einem schweren Schicksalsschlag, der sie lehrte, dass Aufgeben keine Option ist. Sie erzählt Judith und Evi von ihrem Traum: Sie möchte noch einmal in ihrem Leben die Nordlichter in ihrer vollen Pracht sehen. Margas unerschütterliche Kraft zeigt den Frauen, dass es sich lohnt, für die eigenen Träume und um ihre Freundschaft zu kämpfen – egal, wie stürmisch die Zeiten sind.

Vielen Dank an Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.