Hier findet ihr meine Lese-Highlight von Januar – Juni Die Auswahl fällt mir jeden Monat schwer. Was waren eure Highlights?
Mit dabei sind Felicity Whitmore Florian Schwiecker und Michael Tsokos Infoseite Bettina Storks Autorin Bernhard Aichner – Autor Sebastian Fitzek David Safier
Dem Journalisten Jan liegt ein Video mit brisantem Inhalt vor. Darin stürzt eine Frau von den Klippen. Er reist nach Sylt, denn er wittert eine Story für das Magazin „Lauffeuer“. Bei seinen Nachforschungen sticht er in ein Wespennest und gerät dabei in einen Hinterhalt. Zusammen mit einer jungen Frau flieht er. Die Fotografin Charlotte Sander macht sich große Sorgen um Jan. Sie erreicht ihn nicht und erfährt, dass er wegen einer Story nach Sylt gefahren ist und sie begibt sich sofort auf die Suche nach ihm. Wird sie Jan finden oder kommt sie womöglich selbst in Gefahr?
Dies ist mein zweites Buch von Markus Kleinknecht. Am Anfang braucht das Buch ein wenig um in Schwung zu kommen, aber dann geht es Schlag auf Schlag. Zwar weiß man von Anfang an, wer dahintersteckt, aber die Spannung steigt mit jeder Seite und es gibt so viele Wendungen, dass man nicht anders kann, als immer weiter zu lesen. Die Flucht von Jan und der jungen Frau ist sehr bildgewaltig und abenteuerlich. Der Autor hat die Stimmung des Orkans über Sylt absolut beeindruckend dargestellt. Dabei hat man das Gefühl, dass man selber mitten in diesem Unwetter steckt. Dazu passt ausgezeichnet das Cover. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und die Nebencharaktere sind authentisch und glaubhaft. Es geht mitunter ganz schön zur Sache und erzeugt Gänsehaut. Das Ende macht neugierig und lässt auf eine baldige Fortsetzung hoffen.
Fazit: ein absolut klasse Thriller, der mit unerwarteten Wendungen beeindruckt und die bedrückende Stimmung des Orkans sehr gut erfasst. Dies alles rundet ein großartiger Erzählstil ab. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank an den Gmeiner-Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Hanna möchte abschalten und unternimmt eine Wanderung am Moselsteig, als sie ein Gewitter überrascht, sie sich verläuft und stürzt. Nach einer Ohnmacht kommt sie zu sich und ihr persönlicher Alptraum steht bevor, von dem sie jedoch noch nichts ahnt. Nachdem ein Video mit brisantem Inhalt veröffentlicht wird, in dem Menschen gefangen gehalten werden und jede Nacht einer von ihnen sterben wird, kommt die Sonderermittlerin von Europol Inga Björk ins Geschehen. Gemeinsam mit Christian Brand versuchen sie weitere Taten des Täters, der sich Nachtmann nennt, zu verhindern. Was dahintersteckt müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Dies ist nach „Das Spiel“ der zweite Teil mit Björk und Brand. Von Anfang an herrscht hier eine Spannung, die mich den Atem anhalten ließ. Es gibt viele Handlungsstränge und man ahnt überhaupt nicht, wohin das Ganze führt. Es ist lange undurchschaubar. Durch die Perspektivenwechsel und Cliffhanger wird auch das Tempo immens hochgehalten und von Kapitel zu Kapitel steigert sich die Spannung. Der Erzählstil ist großartig und sehr bildgewaltig. Man bangt und zittert bis zum Schluss mit. Das Risiko sich hier zu langweilen ist sehr gering. Inga Björk ist eine Frau mit Ecken und Kanten und verbeißt sich in den Fall. Sie zeichnet sich durch besondere Fähigkeiten aus. Ihre Zusammenarbeit mit Brand gefällt mir sehr. Die Beiden sind ein gutes Team. Sie sind ausdrucksstark und authentisch. Ich kenne Das Spiel noch nicht, muss es aber auf jeden Fall noch lesen.
Fazit: unglaublich spannend und aufwühlend mit einer Geschichte voller Dynamik. Ein mehr als gelunger Thriller und ein Genuss für Spannungsliebhaber. Das Buch zeichnet sich auch dadurch aus, dass es dem Autor gelungen ist, ungewöhnliche Mordmethoden zu integrieren und besonders bildgewaltig darzustellen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Patrick Schreiber stolpert im sauerländischen Wald über Leichenteile und ruft die Polizei. Polizeiobermeister Pieper ist überfordert und das LKA mit Hauptkommissar Kalkove schaltet sich in die Ermittlungen ein. Weitere Leichenteile werden gefunden. Im Ort findet sich schnell ein Verdächtiger und mehrere Personen sammeln sich, um die Toten zu rächen. Was dabei geschieht und wer der Täter ist, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Dies ist ein Kriminalroman von H.C. Scherf Gleich zu Beginn geht es zur Sache und ist nichts für schwache Nerven. Patrick möchte in dieser ländlichen Umgebung seine Schreibblockade beenden und steckt plötzlich mitten im Geschehen. Mit Kalkove tauscht er sich aus. Er hofft dadurch Stoff für einen neuen Bestseller zu bekommen. Allerdings war mir nicht klar, warum ein LKA Beamter sich mit einem Schriftsteller so eng austauscht. Wie vom Autor gewohnt, sind auch hier die Charaktere klar gezeichnet und gut und unterschiedlich dargestellt. Durch die kurzen Kapitel und Perspektivenwechsel wurde es nie langweilig, Im Gegenteil, umso tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto spannender wurde es. Das Ganze endet in einem Showdown und es wird ein Täter präsentiert, der bisher unauffällig war und nichts auf ihn gedeutet hat.
Es gibt noch eine Bonusgeschichte, wie ein Nachbarschaftsstreit enden kann.
Fazit: ein spannender Krimi, der die Spannung bis zum Schluss hält. Es wird erst gegen Ende ein Serientäter präsentiert, den ich keineswegs in Verdacht hatte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Bei Bauarbeiten ist Tomasso Mandelli ums Leben gekommen. Die Trauer ist sehr groß. Sein Vater ist nicht mehr in der Lage, das Bauunternehmen weiterzuführen. Aurora ist schon als kleines Kind auf Baustellen großgeworden und übernimmt kurzerhand die Führung des Unternehmens. Leider stößt sie auf Ablehnung, da sie eine Frau ist. Der Maurer Michelle ist ihr eine große Hilfe und sie verliebt sich in ihn. Können sie gemeinsam die Firma retten?
Dies ist der erste Teil der Trilogie von Ladina Bordoli. Sehr gut ist der Autorin gelungen, die damalige Zeit einzufangen. Gleichzeitig aber auch die Ablehnung gegen arbeitende und selbständige Frauen. Aurora möchte das Familienunternehmen retten und stößt überall auf eine Mauer der Ablehnung. Sie zeigt trotz allem Stärke, Mut und Ehrgeiz. Von ihrer Ehe mit Michelle erhofft sie sich viel. Kann er den Erwartungen gerecht werden oder spielt Michelle ein falsches Spiel? Aurora hat mir sehr gut gefallen. Auch den anderen Charakteren wurde Leben eingehaucht und die Trauer, Verzweiflung und Gefühle wurden ausdrucksstark dargestellt. Es liest sich sehr leicht und dank der bildgewaltigen Sprache lässt alles sehr gut vor Augen erscheinen. Allerdings fand ich das Ende ein wenig zu abrupt. Trotzdem bin ich schon auf die Fortsetzung gespannt.
Fazit: Eine schöne Familiensaga mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥
Vielen Dank an das Bloggerportal und Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Karl, ein dicklicher und sehr intelligenter Junge aus reichem Hause wird in der Schule gehänselt, bis ihm ein Angestellter aus der Firma seiner Eltern zeigt, wie er sich wehren kann. Schon bald entwickelt er ein Selbstvertrauen und sein Gerechtigkeitssinn wird verstärkt.
Mehrere Tote werden in verschiedenen Städten aufgefunden, aber kein Fremdverschulden kann festgestellt werden. Schnell wird ersichtlich, dass es das Werk eines Serienmörders ist. Sven Kruse, ein Kriminalbeamter, der sich gerne als Bluthund bezeichnet, findet Gemeinsamkeiten und so schließen sich vier Kommissare zusammen und kommen einer Tötungsmethode auf die Spur, die sehr ungewöhnlich ist. Karl ist inzwischen erwachsen und lernt die Kampfmethode Kenpo kennen und später leitet er ein Kampfsportstudio, die diese Kampfsportart anbietet. Allerdings werden nur ausgesuchte Leute angenommen.
Welche Gemeinsamkeiten die Toten aufweisen und wie Karl involviert ist, erzählt diese Geschichte.
Robert Fuhr hat hier einen Roman geschrieben, der auf den ersten Blick harmlos wirkt. Er geht sehr genau auf die Kampfsportart Kenpo ein, ohne zu langweilen. Was es mit Einer von 10 auf sich hat, lässt sich bald erkennen. Der Schreibstil ist auf den ersten Seiten etwas holprig, gibt sich aber schnell und lässt sich dann flüssig lesen. Eine Spannung ist von Anfang an vorhanden.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, mit Leben gefüllt und authentisch. Ob es der Kommissar Kruse ist, der eine große Vorliebe für Motorräder hat, oder die anderen Kommissare, die einen eigenwilligen Kleidungsstil haben. Die alles ist sehr bildhaft dargestellt.
Zwei Handlungsstränge werden erzählt, zum einen die Kindheit und Jugend des Serienmörders, zum anderen die Gegenwart.
Dies ist ein Krimi der ungewöhnlichen Art. Ein Ende, das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
Ich habe mich sehr gut unterhalten und ich gebe hiermit eine Leseempfehlung. 💥💥💥💥💥
Der Dorfpolizist Thomas Mayer ärgert sich, dass er als letzter vom Tod des alten Brandtner erfährt. Dieser ist ertrunken im Teich aufgefunden worden. Alles deutet auf Selbstmord, bis die Kriminalistin Carla Habner eintrifft. Eigentlich ist sie auf der Durchreise, aber gemeinsam mit Thomas finden sie heraus, dass Brandtner ermordet wurde. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da das Dorf eine eingeschworrene Gemeinschaft ist und hier der Bauunternehmer Steger das Sagen hat. Was dahintersteckt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Dies ist der Thriller von Rainer Weidlinger. Anfangs tat ich mich schwer mit diesen kurzen abgehackten Sätzen, die teilweise nur aus 1-2 Wörtern bestehen. Nach und nach gewöhnte ich mich daran und genau dieser Schreibstil hat mich immer mehr fasziniert. Sie passt zu den wortkargen Dorfbewohnern. Carla Habner wirkt unnahbar, kühl und geheimnisvoll, während Thomas bisher als träger Dorfpolizist nicht viel zu tun hatte und plötzlich über sich hinauswächst. Er fühlt sich stark zu Carla hingezogen, sehr zum Leidwesen seiner Frau Stefanie. Die Charaktere sind äußerst lebensecht und authentisch. Was wirklich geschah und was dahinter steckt, schildert der Autor sehr beeindruckend und bildgewaltig und die Story ist mitunter brutal und dramatisch. Ich würde sagen, dass die Spannung sich immer mehr erhöht und dann in einem dramatischen Showdown endet.
Fazit: Die Atmosphäre ist hier sehr gelungen. Sie ist beklemmend und bedrückend und die Geschichte hat eine wirkliche Überraschung parat, die man so nicht erwartet hätte.
Anmerkung: Das Buch ist inzwischen überarbeitet und die Sätze fließender. Ich habe kurz reingelesen und mich selbst überzeugt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Meine #Rezension zu Werner Pfeil Zeit heilt keine Wunden
Bei Abrissarbeiten wird eine Leiche entdeckt. Die Paderborner Kommissare stehen vor einem Rätsel. In akribischer Kleinarbeit finden sie heraus, dass er bereits vor 30 Jahren ermordet wurde. Kurze Zeit später haben sie erneut einen Mordfall und erkennen Zusammenhänge. Es ist für die Kommissare nicht leicht Ansatzpunkte zu finden. Ursula erzählt kurz vor ihrem Tod von einem Versteck mit einer kleinen Truhe. Dies soll ihre Tochter öffnen und den Anweisungen folgen. Ein dramatischer Verlauf kündigt sich an. Was ist geschehen?
Dies ist mein zweiter Senne-Krimi von Werner Pfeil und hat mich von Anfang an in Hochspannung gehalten. Es beginnt mit dramatischen Ereignissen in der Vergangenheit und umfasst drei Generationen. Was die Mutter von Katharina erlebt hat, ist unglaublich. Die Großmutter ist froh, dass sie nach Kriegsende einen Mann findet, der sie aus dem Elend herausholt. Was dann geschieht, lässt einen den Atem anhalten. Es werden in mehreren Zeitebenen erzählt. Zum einen lernt man die Großmutter kennen, die in den Nachkriegswirren wieder einen Mann findet. Zum anderen hinterlässt ihre Tochter einen Brief und zwischendurch gibt es Einblicke in das Leben der Enkelin. Daraus ist dem Autor eine absolut spannende Geschichte gelungen, die einen in Atem hält. Durch diese Perspektivenwechsel wird es keine Sekunde langweilig. Es herrscht eine beklemmende Stimmung. Die Charaktere sind glaubhaft und authentisch. Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm ist kurz vor der Rente und hadert damit, denn seine Freundin, die Kriminaloberkommissarin Melanie Schwarz ist einiges jünger als er. Einziges Manko an diesem Buch ist, dass das zu oft erwähnt wird. Der neue im Team Jan-Niklas Graf trägt viel zur Lösung des Falles bei, bleibt dabei noch ein wenig blass. Da es sicher eine Fortsetzung gibt, ist hier noch Potential vorhanden. Am Anfang konnte ich mit dem Cover nicht viel anfangen, aber es ist sehr passend zur Geschichte.
Fazit: eine Story, in der die Beklemmung spürbar ist. Die Verzweiflung von Ursula ist greifbar und die Spannung lässt nicht nach. Am Ende wird man mit der ganzen Wahrheit konfrontiert, die ich so allerdings nicht erwartet hätte und für mich aber nicht ganz nachvollziehbar war. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 💥💥💥💥
Vielen Dank an für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Tamara Leonhard vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Über Tamara Leonhard
Sich kreativ auszudrücken ist für Tamara Leonhard seit jeher wie Luft zum Atmen, sei es musikalisch, schriftstellerisch oder auf der Theaterbühne. Ihre ersten Kurzgeschichten und einen Pferderoman schrieb sie auf, nachdem sie mit elf Jahren eine alte Schreibmaschine vor dem Sperrmüll rettete.
Gerade ist Tamaras vierter Roman »Regenbogenblau« erschienen, eine Musical-Romance, die sie als eine ihrer besonderen Herzensgeschichten bezeichnet. Auch wenn die Handlung rein fiktiv ist, sind doch viele persönliche Eindrücke und Emotionen aus den eigenen Bühnenerfahrungen der Autorin in den Roman eingeflossen. Das gleichnamige Lied »Regenbogenblau«, das im Buch eine bedeutende Rolle spielt, stammt textlich ebenfalls aus ihrer Feder und ist die zweite Single, die sie nach »Sternegucken« mit ihrem musikalischen Kreativpartner Ferdinand Martinelli veröffentlicht hat. Sie ist auf den gängigen Download- und Streaming-Plattformen zu finden.
Tamaras Geschichten stehen unter dem Motto »Liebe kennt kein Aber« und erzählen von Menschen, die sich nach einer liebevollen Beziehung auf Augenhöhe sehnen. Auch wenn Nebenfiguren die einzelnen Romane durch Gastauftritte liebevoll miteinander verknüpfen, können alle Bücher in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.
Ihr offizieller Debütroman »Memories of your Smile: Ein Song für Jessica«, erschien 2018. Es folgten »Wings of Love« und der Kurzroman »Ein Cupcake zur Mittsommernacht«, der im Gemeinschaftswerk »Keine Cupcakes für Bad Boys« mit Autorenkollegin Isabella Lovegood erschien. Außerdem hat Tamara Beiträge in zwei Anthologien veröffentlicht.
Geboren 1982, wuchs Tamara Leonhard zunächst in der Schweiz und später im Saarland auf. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund in ländlicher Idylle im französischen Lothringen und genießt die Ruhe auf dem Dorf.
Übrigens freut sie sich stets über Feedback von LeserInnen. Sie ist erreichbar über ihre Website sowie Facebook und Instagram:
Lies macht sich Sorgen als ihre Mutter nicht nach Hause kommt. Ihr Bauchgefühl sagt ihr, dass etwas passiert sein muss. Niemals würde ihre Mutter ohne Handy aus dem Haus gehen und ihren Bruder und sie alleine lassen. Lies entdeckt ein digitales Tagebuch ihrer Mutter mit brisantem Inhalt und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Was ist geschehen?
Dies ist ein Thriller von Saskia Noort. Es wird aus Sicht der 15 jährigen Lies in ruhiger und jugendlicher Schreibweise erzählt. Nach und nach kommen Details ans Licht, die die Jugendliche schockieren. Sie ist verzweifelt, weil sie mit der Situation nicht umgehen kann. Ihre Mutter Jet nimmt man als liebende Mutter wahr, gleichzeitig sehnt sie sich aber nach der Trennung von Peter nach einem Mann. Das Tagebuch wird aus Sicht von Jet erzählt, aber es hat nicht unbedingt den Charakter eines Tagebuchs. Dazu fehlen die Zeitangaben. Es ist eher ein anderer Handlungsstrang. Dadurch wird aber die Spannung hochgehalten. Mir persönlich hat Jet sehr gut gefallen. Ihre Gefühle und Gedanken waren gut dargestellt. Die Story ist interessant ausgearbeitet und man weiß nie, was dahinter steckt. Es herrscht eine beklemmende Stimmung und ist mitunter auch traurig. Ob die erotischen Szenen so ausführlich beschrieben sein müssen, ist Geschmackssache und warum Lies dauernd eine Blasenentzündung hatte, war mir nicht klar. Vielleicht unter Stress? Das Ende ist überraschend, das hätte ich so absolut nicht erwartet. Hinter dem Cover hätte ich keinen Thriller vermutet. Ich würde dieses Buch auch eher einem Krimi oder Drama zuordnen. Mehr möchte ich darüber nicht berichten, sonst würde ich spoilern.
Fazit: eine ausgeklügelte Story mit einer beklemmenden Stimmung, die mich immer mehr in den Bann gezogen hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an LovelyBooks – Der Treffpunkt für Leser, Autoren und Verlage. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.