Kabatek Elisabeth – Siebzehn schwäbische Verwandte und trotzdem ein Liebesroman

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Paula ist Zoologin und hat endlich das lang ersehnte Bergspitzhörnchen in Borneo vor der Kamera, als sie ein Anruf ihrer Schwester erreicht. Ihr Vater ist gestorben und sie soll sofort nach Stuttgart kommen. Nur widerwillig macht sie sich auf den Weg. Bei der Testamentseröffnung erwartet sie dann eine böse Überraschung, denn ihr Vater hat sich eine späte Rache ausgedacht. Paula soll für ein Jahr die Geschäftsleitung übernehmen. Ob das gut gehen kann?

Ich habe bisher alle Romane der Autorin gelesen, besonders gerne die Geschichten mit Pipeline. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es endlich wieder einen Roman gibt, der in Stuttgart spielt.

Paula fühlt sich mit ihrem Forschungsprojekt in Borneo ausgesprochen wohl und nun soll sie plötzlich Businessanzüge tragen und sich mit geschäftlichen Angelegenheiten beschäftigen? Nie und nimmer, denkt sie sich. Dazu kommt noch die fürchterliche Verwandtschaft, mit der sie sich auseinandersetzen muss.

Zum Glück steht ihr Dr. Alexander Hertling zur Seite. Er weiß bestens Bescheid und befreit Paula immer wieder aus misslichen Situationen. Was sie alles erlebt und wie sie die Herausforderungen meistert, ist mit viel Humor beschrieben. Dabei gibt es auch ernste Situationen und jede Menge Gefühl.

Die unterschiedlichen Charaktere konnten mich überzeugen, allen voran Paula, die sich in ihrer neuen Rolle behaupten muss. Besonders überrascht hat mich allerdings ihre Mutter. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Figuren zu begleiten und mitzuerleben, wie Paula mit den unerwarteten Herausforderungen umgeht. Der dezente schwäbische Dialekt sorgt zusätzlich für das passende Lokalkolorit.

Fazit: Was für ein wunderbarer und humorvoller Roman aus dem Schwobaländle. Die Geschichte hat mich unglaublich gut unterhalten, mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und zugleich mit ihren gefühlvollen Momenten berührt. Für mich stimmt hier einfach die Mischung aus Humor, Gefühl und schwäbischem Charme.
Am liebsten würde ich Paula und ihre siebzehn schwäbischen Verwandten noch weiter begleiten, denn diese Geschichte schreit geradezu nach einer Fortsetzung!
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

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