
Unbezahlte Werbung Rezension
Mit Nelly möchte Dominik ein romantisches Wochenende in den Bergen verbringen. Doch die Bewohner des abgelegenen Ortes begegnen ihnen misstrauisch und ablehnend. Als Dominik auf einem Hof Dinge entdeckt, geraten er und Nelly in tödliche Gefahr.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Die düstere und bedrückende Atmosphäre wird sehr gut vermittelt. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. Da diese nicht durch Kapitelüberschriften gekennzeichnet sind, musste ich allerdings manchmal erst herausfinden, in welcher Zeit ich mich gerade befinde.
Dominik kann Ungerechtigkeit nicht ausstehen und möchte einem Mann mit Beeinträchtigung helfen, der von seinem Bruder misshandelt wird. Dabei gerät er auch in die Kreise einer Gruppe von Neonazis.
Allerdings gibt es sehr viele Gewaltszenen und auch die derbe Sprache war nicht ganz meins. Manche Situationen wurden für meinen Geschmack zu ausführlich beschrieben. Auch mit den Charakteren konnte ich leider nicht richtig warm werden, da ich einige ihrer Handlungen und Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte.
Fazit: Die düstere Atmosphäre hat mir gut gefallen und gerade zu Beginn hat mich die Geschichte durchaus gefesselt. Im weiteren Verlauf gab es jedoch einige Punkte, die mich gestört haben, sodass mich „Alpenblut“ insgesamt nicht ganz überzeugen konnte.
Das ist natürlich mein persönliches Empfinden. Leserinnen und Leser, die düstere Geschichten mit viel Gewalt und einer raueren Sprache mögen, könnten an diesem Buch durchaus Freude haben.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.
Vielen Dank an Emons Verlag für das Rezensionsexemplar.