Neitz Marika – So kalt die Nacht

Rezension

Schreckliche Morde geschehen in der Stadt Köln. Ein Täter lässt seine Opfer verhungern und verdursten. Für Anna Melcher ist der Fall äußerst ernst, und dazu bekommt sie einen neuen Kollegen. Frieder Tann ist allerdings übergenau. Sie suchen verzweifelt nach Verbindungen zwischen den Opfern. Keine leichte Aufgabe, denn sie erwarten, dass der Täter bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen hat.

Nachdem mich das Buch „Das Forsthaus“ bereits vollständig überzeugt hat, musste ich auch diesen Krimi unbedingt lesen. Auch dieser hat mich von der ersten Seite an total gefesselt. Zu Beginn ist Anna alles andere als erfreut darüber, mit Frieder Tann zusammenarbeiten zu müssen. Je besser sie ihn jedoch kennenlernt, desto mehr erkennt sie seine besonderen Talente und Stärken. Ich fand Frieder von Anfang an äußerst sympathisch. Er ist eine vielschichtige Figur, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Die Autorin hat mit ihm einen großartigen Charakter erschaffen, von dem ich unbedingt mehr erfahren möchte. Neben den Ermittlungen muss sich Anna zudem auch mit persönlichen Problemen auseinandersetzen.
Besonders die Rückblicke verdeutlichen, welches Ausmaß die Geschehnisse haben, und sorgen immer wieder für beklemmende Momente. Nach und nach werden weitere Hintergründe aufgedeckt, die mir mehr als einmal eine Gänsehaut beschert haben. Die Spannung bleibt dabei durchgehend auf einem hohen Niveau und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse.
Besonders beeindruckt hat mich eine Wendung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Genau solche Überraschungen liebe ich in einem Kriminalroman, weil sie zeigen, wie geschickt die Handlung aufgebaut ist.

Fazit: Für mich ist das Buch ein packender Pageturner mit einer fesselnden Geschichte, starken Charakteren und einer Atmosphäre, die mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Ermittlungen mit Anna und Frieder.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Saga Egmont herzlich bedanke.

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