Weinhold Kirsten – Gestohlene Morde

Rezension

Diesmal steht Kommissarin Fenja Grothe vor einer schwierigen Herausforderung. Der Krimiautorin Louisa Engels wurden ihre ersten Buchausgaben gestohlen, und es wirkt so, als würde der Täter sich an den begangenen Morden orientieren. Nach dem ersten Mord ist schnelles Handeln gefragt, denn man erwartet weitere Taten.

Der Einstieg in den Fall zeigt schnell, dass die Zusammenarbeit mit der Kriminalhauptkommissarin Zarah Meißner zunächst alles andere als einfach verläuft. Unterschiedliche Ansichten und ein gewisses Misstrauen sorgen anfangs für Spannungen. Mit der Zeit entwickelt sich jedoch ein gut funktionierendes Team, das sich hervorragend ergänzt.
Für weitere Unruhe sorgt der Druck von ganz oben. Dadurch entsteht ein Kompetenzgerangel, das die Nachforschungen erschwert. Die Ermittler verfolgen zahlreiche Spuren und ziehen verschiedene Möglichkeiten in Betracht.
Die Geschichte ist durchgehend spannend erzählt. Ich hatte zwar schon früh einen Verdacht, wer hinter den Taten stecken könnte, ob dieser sich bestätigt hat, verrate ich natürlich nicht. Gerade das Miträtseln hat für mich einen großen Teil des Lesespaßes ausgemacht.

Fazit: Es ist ein Kriminalroman mit einer gelungenen Grundidee, einem spannenden Fall, und er überzeugt mit starken Charakteren.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

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