Michallon Clémence – Our Last Resort

Rezension

Die Geschwister Frida und Gabriel verbringen ihren Urlaub in einem Luxus-Resort. Sie genießen ihre Zeit, bis eine junge Frau tot aufgefunden wird. Schneller als gedacht gerät Gabriel in Verdacht, da er bereits wegen des Mordes an seiner Frau unter Beschuss stand. Trotzdem ist Frida fest von seiner Unschuld überzeugt. Hat sie möglicherweise falsch über ihren Bruder gedacht?

Dieses Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der heutigen Zeit begleiten wir Frida und Gabriel, die eigentlich einen erholsamen Urlaub verbringen möchten. Dann wird dieser durch den Tod einer Frau überschattet. Dennoch blieb dieser Handlungsstrang für mich eher ruhig und stellenweise etwas langatmig.
Deutlich intensiver und bewegender ist der Blick in die Vergangenheit. Hier bekommen wir Einblicke in die Kindheit und das Aufwachsen von Frida und Gabriel. Diese Phase ist alles andere als sorglos. Sie wachsen unter schwierigen Bedingungen auf und erleben eine Kindheit, die von Einschränkungen und mangelnder Freiheit gekennzeichnet ist. Dieser Abschnitt der Erzählung hat mich emotional tief berührt und teilweise sogar erschüttert.
Im Gegensatz dazu konnte mich die Gegenwartshandlung nicht in gleichem Maße fesseln. Die Spannung, die ich bei einem Thriller erwarte, blieb für mich weitgehend aus. Zwar steuert die Geschichte auf eine Wendung zu, doch diese Entwicklung war für mich recht früh erkennbar und konnte daher keine große Überraschung mehr bieten.

Fazit: Insgesamt hat mir vor allem der Teil in der Vergangenheit gefallen, da er deutlich mehr Tiefe und emotionale Wirkung hatte. Die Gegenwart konnte dieses Niveau für mich nicht halten. Für mich fühlt sich das Buch eher wie einen Roman an als wie einen klassischen Thriller.
Von mir gibt es 3,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Hinterlasse einen Kommentar