
Rezension
Der Mord an einem Geschäftsmann stellt die LKA-Ermittler Alina Fink und Alexander Thaler zunächst vor ein Rätsel. Dann gelingt dem Serienmörder Nikolas Novak die Flucht aus dem Gefängnis, und möglicherweise ist nun Alina in Gefahr, da sie ihn in der Vergangenheit überführt hat.
Der Autorin gelingt es mit dem zweiten Fall für die Grazer LKA-Beamten, von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Es geht nicht nur um den Ermordeten, sondern auch um einen äußerst gefährlichen Psychopathen, der aus der Haft entkommen ist und sein künstlerisches Werk vollenden möchte.
Mehrere Handlungstränge gibt es, die anfangs nicht wie Teile eines Ganzen erscheinen. Genau das macht die Geschichte so packend, die später in einem mitreißenden Finale zusammengeführt werden. Auch das Privatleben der Ermittler wird beleuchtet. Dabei empfinde ich Alina und Alex nicht unbedingt als sympathisch.
Fazit: Der Kriminalroman hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel und das Finale bietet einen unerwarteten Showdown. Das Ende weckt die Neugier auf eine Fortsetzung. Kurz gesagt: spannend, fesselnd, beklemmend, stimmungsvoll, aufwühlend.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.