
Evelyn Jancke ist forensische Psychiaterin und wird von der Polizei um UnterstĂŒtzung gebeten, denn ein Ă€uĂerst brutaler Mörder treibt sein Unwesen auf CampingplĂ€tzen.
Endlich gibt es einen Zeugen und ein Phantombild wird gefertigt. Als Evelyn dieses Bild sieht, ist sie entsetzt und meint in ihm ihren Bruder, der seit zwei Jahren vermisst ist, zu sehen. Sie setzt alle Hebel in Bewegung, um den Mann auf dem Phantombild zu finden. Ist ihr Bruder etwa zum Mörder mutiert?
Schon der Prolog beginnt unheimlich spannend. Evelyn plagen schreckliche AlptrÀume, seit ihr Bruder und SchwÀgerin vor zwei Jahren verschwunden sind.
Sie schöpft Hoffnung, als ein Phantombild auftaucht. Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Kommissar Tillmann macht sie sich auf die Suche.
Es wird sowohl aus Sicht von Evelyn erzĂ€hlt, als auch vom TĂ€ter. Evelyn weiĂ irgendwann nicht mehr, wem sie trauen kann. Sie ist mir sehr sympathisch und ihr Schmerz durch den Verlust ihres Bruders spĂŒrbar. Bei Tillmann war ich mir nicht sicher, welches Spiel er spielt, auch Jasper Kriebich blieb undurchsichtig. Dies hat der Autor sehr gut eingefĂ€delt. Er hat falsche FĂ€hrten gelegt, sodass ich mich lange auf dem Holzweg befand.
Am Ende ĂŒberschlagen sich die Ereignisse und alles wurde aufgeklĂ€rt.
Fazit: Von Anfang an herrscht ein groĂer Spannungsbogen und wird immer weiter ausgebaut. Das Ganze blieb bis zum Schluss undurchsichtig. Â Der packende Schreibstil lieĂ mich nur so durch die Zeilen gleiten.Â
Spannung, dĂŒstere AtmosphĂ€re, etwas Grusel und Thrill  haben mich die ganze Zeit in Atem gehalten.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und âââââ
Vielen Dank an S. Fischer Verlag fĂŒr das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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