Mein Buch des Monats Oktober 2024 Sarah Bestgen Happyend
Und wieder ist mir die Auswahl sehr schwer gefallen. Ich habe einige Bücher gelesen, aber der Debüt-Thriller von Sarah Bestgen ist mein Lese-Highlight im Oktober 2024.
Auf frischer Tat ertappt wurde der Serienmörder, genannt Phantom der Nacht. Der Täter hat bisher vier Frauen grausam ermordet und keinerlei Spuren hinterlassen. Er wird in den Maßregelvollzug eingewiesen und kurz darauf gelingt ihm die Flucht. Amelie und Cordula sind Angehörige von zwei Opfern und finden Trost beieinander. Aber es scheint, dass der Entflohene es auf die beiden abgesehen hat. Kriminalhauptkommissar Malte Wächter und sein Team finden keine Gemeinsamkeiten der Opfer. Er tauscht sich mit der forensischen Psychiaterin Ilka Herzog aus, die im Maßregelvollzug arbeitet. Können sie weitere Taten verhindern?
Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, herrscht von Anfang an eine spürbare Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die kurzen Kapitel und die raschen Szenenwechsel halten das Tempo hoch und machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Auch die kurzen Augenblicke beim Handeln des Täters haben mir Einblicke in seine Gedankenwelt gewährt. Dadurch kommt man ihm näher, ohne jemals zu ahnen, wer wirklich hinter den grausamen Taten steckt. Die Autorin hat die Handlung geschickt konstruiert, sodass es mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Das Ende ist total überraschend und hat mich vollkommen unvorbereitet getroffen. Ein weiterer Höhepunkt sind die kleinen Einblicke in den Maßregelvollzug, die sehr interessant sind.
Fazit: Der zweite Teil der Geschichte hat mich ebenfalls überzeugt, und es ist nicht zwingend erforderlich, das erste Buch zu kennen, um in die Handlung einzutauchen. Es wird spannend und fesselnd erzählt und wartet mit einem Ende auf sich, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Von mir gibt es klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Meine Rezension zu Sebastian Fitzek Das Kalendermädchen
Olivia Rauch hat Alma vor 11 Jahren adoptiert und sie macht sich auf die Suche nach den leiblichen Eltern, denn Alma ist schwer erkrankt. Sie stoßt auf eine Mauer des Schweigens. An die Adoptionsakte kommt sie nicht heran, trotz aller Bemühungen. Olivia gibt nicht auf und eine erste Spur führt sie zu dem angeblichen Kalendermädchen, das sich um die Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Haus zurückgezogen hat. Dort wurde sie gezwungen, einen schrecklichen Adventskalender zu öffnen.
Der Thriller beginnt mit einem hochspannenden Prolog, der sofort meine Neugier geweckt und mich gleich gepackt hat. Fitzek gelingt es wieder meisterlich, eine undurchsichtige und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen hat. Die zahlreichen Wendungen, Perspektivenwechsel und falschen Fährten, die der Autor geschickt platziert hat, halten die Spannung konstant hoch und sorgen dafür, dass ich immer wieder überrascht wurde. Wie gewohnt gibt es viele Rätsel zu lösen, die mich zum Mitdenken angeregt haben. Die kurzen Kapitel und die Zeitsprünge tragen dazu bei, dass die Handlung rasant voranschreitet und schockierende Ereignisse immer wieder für Atemlosigkeit sorgen. Besonders hervorzuheben ist die düstere Atmosphäre, die perfekt zur Vorweihnachtszeit passt. Meine Gefühle fuhren Achterbahn.
Fazit: Auch mit diesem Buch ist Sebastian Fitzek aus meiner Sicht wieder ein Meisterwerk gelungen. Er versteht es, die Spannung immer weiter zu steigern und gönnte mir keine Atempause. Bis zum Schluss wusste ich nicht, was die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu tun haben. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das mich von der ersten Seite begeistert hat. Von mir gibt es absolute Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.
Die unter dem Pseudonym „Caitlyn Bennett“ schreibende Autorin wurde in der Lüneburger Heide geboren. Schon in der Schule hatte sie große Freude daran, Aufsätze zu schreiben und sich Geschichten auszudenken. Mit 12 Jahren schrieb sie eine längere Geschichte im Stil der „Hanni und Nanni-Bücher“ und zeichnete sogar dazu. Sie durchlief eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und arbeitete lange Jahre in der Bürobranche. Ihre Hobbys sind unter anderem reisen, zeichnen, lesen, fotografieren, Musik, Social Media, Internet, Spaziergänge in der Natur, Tiere, Reime verfassen und Lesungen besuchen. Als sie das Buch „Lauf, Jane lauf“ von Joy Fielding das erste Mal las, verspürte sie den großen Wunsch, selbst ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Als Vorbilder nennt Caitlyn Bennett u.a. Joy Fielding, Arno Strobel, Sebastian Fitzek und V.C. Andrews. Es sollte noch etliche Jahre dauern, bis sie Pfingsten 2024 mithilfe eines bei Facebook befreundeten, erfolgreichen Autors ihr Erstlingswerk „Bösartig“ als Selfpublisherin bei Amazon veröffentlichte. Es werden weitere Bücher folgen. 2024 soll bereits ihr zweites Buch erscheinen. Die Autorin lebt mit ihrem Lebensgefährten und der Katze Baggi in der Nähe von Lüneburg.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Eindrücke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Dagmar Kramp vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ganz herzlichen Dank, dass ich mich hier vorstellen darf!
Geboren und aufgewachsen bin ich am linken Niederrhein, in Viersen. Sobald ich lesen konnte, habe ich Bücher verschlungen. Die Stapel, die ich aus der örtlichen Bücherei heimbrachte, veranlassten meine Eltern, die Lektüre zu rationieren, „damit das Kind mal an die Luft kommt“. Je älter ich wurde, desto mehr kristallisierte sich das Interesse an den Biographien und der Entwicklung von Menschen heraus – aber auch an den Abgründen der menschlichen Seele. Was lag näher, als dieses Interesse zum Beruf zu machen? Ich studierte in Münster Psychologie und begann nach Abschluss des Studiums 1985 als Psychotherapeutin zu arbeiten. 1993 verschlug es mich nach Mainz, wo auch meine beiden Söhne geboren sind. Dort arbeite ich bis heute in meiner eigenen Praxis, in einem geschichtsträchtigen Haus – das sicherlich auch einige Menschen und ihre Schicksale erlebt hat. Bis heute liebe ich die Arbeit mit Menschen, immer noch bin ich neugierig auf ihre Geschichten – und es fasziniert mich, persönliche Veränderungen, die nach meiner Erfahrung zu jedem Zeitpunkt des Lebens möglich ist, zu beobachten. Aus den Geschichten meiner Patienten entwickelten sich immer neue Geschichten in meinem Kopf. Außerdem lese ich neben spannenden Biographien am liebsten Krimis mit psychologischem Hintergrund! So wuchs der Wunsch, einen Roman zu schreiben. Eine Weile war es nicht mehr als ein Traum – das Leben kam immer wieder dazwischen, meine Familie, daneben meine Arbeit, mein anderes Hobby, das Singen (seit über 10 Jahren singe ich in einer Akustikband namens „Cantabulous“), dann galt es, nach Trennung mein Leben neu zu sortieren. Endlich kehrte so etwas wie „Ruhe“ ein, und ich konnte an die Planung meines ersten Romans gehen. Die Idee zu der Geschichte einer „multiplen Persönlichkeit“, dargestellt in einer spannenden Krimihandlung, geisterte schon seit über zehn Jahren in meinem Kopf herum – und so entstand mein Psychokrimi „Meine Liebe tötet“, der im Mai 2024 im „Verlag am Rande“ erschien. Ich freue mich sehr, ihn hier vorstellen zu können und ein Exemplar zur Verlosung zur Verfügung zu stellen.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg. Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Die Studentin Janine kauft ein gebrauchtes Smartphone in einem Handyshop. Kurz danach wird der Inhaber des Ladens ermordet. Die Polizei beschlagnahmt Janines Handy; sie wird verdächtigt, mit dem Mord zu tun zu haben. Dann taucht ein Mann auf, der dem Mordopfer zum Verwechseln ähnlich sieht: der Zwillingsbruder. Er behauptet, dass es bei der Tat eine Verwechslung gab und er das Opfer hätte sein sollen. Jetzt sei auch sie in Gefahr, und die Polizei könne ihr nicht helfen. Janine ist verzweifelt. In was für eine Geschichte ist sie da hineingeraten? Was hat es mit dem Smartphone auf sich? Und wem kann sie wirklich trauen? https://lorenzstassen.de/marc-meller/
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Eine neue Terrororganisation wurde gegründet und Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez gehen einer heißen Spur nach. Leider gelingt ihnen die Festnahme von Dr. Paul Conrad nicht. Er konnte in letzter Sekunde fliehen. Sneijder greift zu ungewöhnlichen Mitteln, um ihm das Handwerk zu legen, denn so wie es scheint, sind Terroranschläge geplant. Ihm und seinem Team läuft die Zeit davon. Dann kreuzen sich seine Wege mit einer geheimnisvollen Frau, die über Leichen geht.
Dies ist bereits der achte Teil der Reihe um den Ermittler Sneijder und sein Team, und dem Autor ist es gelungen, mich von Anfang an zu begeistern. Das Thema der neuen Generation der RAF ist nicht nur interessant, sondern auch hochaktuell und realitätsnah. Es gibt zwei Handlungsstränge, zum einen Lea Fuchs, die eine falsche Fährte legen will, und andererseits Sneijder und sein Team, die alles daran setzen, Anschläge zu verhindern. Sneijder, der gewohnt wortkarge und oft als Kotzbrocken wahrgenommene Charakter, bleibt auch in diesem Teil seiner Persönlichkeit treu. Seine Interaktionen mit Sabine, die ihn gekonnt zu nehmen weiß, bringen eine interessante Variante in die Geschichte. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und tragen für mich maßgeblich zur Faszination des Buches bei. Die gefährlichen Situationen, in die Sneijder und Nemez geraten, sind nicht nur spannend, sondern auch gut durchdacht.
Fazit: Für mich war es ein interessantes Thema und hat mich von Anfang an in Bann gezogen. Es ist wieder ein gelungener und rasanter Thriller, der sowohl durch seine packende Handlung als auch durch die außergewöhnlichen Charaktere besticht. Sneijder ist nun mal meine Lieblingsfigur, gerade weil er nicht der Norm entspricht. Es ist eine gute Mischung aus Action und Spannung, die mir kaum Zeit zum Atmen ließ. Der Hinweis am Ende des Buches lässt wieder auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sarah Bestgen vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ich bin ein 1990-er Kind, Psychologin, Mama von zwei Kindern, und lebe im Rheinland. Als Thriller-Autorin, die auch Psychologin ist, ist es meine erklärte Mission, Geschichten zum Leben zu erwecken, die nicht nur Spannung erzeugen, sondern auch wirklich berühren. Ich glaube und hoffe, dass mir das mit meinem Debütthriller HAPPY END gelingt, der mir vor allem als Mama besonders am Herzen liegt.
Doch wie bin ich überhaupt zum Schreiben gekommen? Ich glaube, über das Lesen, das schon früh zur Leidenschaft wurde. Als ich mit elf Jahren Stephen Kings ES in die Hände bekam (danke an dieser Stelle an meine Eltern für ihr Vertrauen in das Nervenkostüm der elfjährigen Sarah ;-D), war ich absolut gefesselt. Bis heute ist es die Spannungsliteratur, die mich besonders gut in fremde Welten abtauchen lässt. Der Wunsch, Spannung mit Emotion zu verbinden, wurde mit dem Lesen zahlreicher Krimis und Thriller immer größer. Mit dem Psychologiestudium und meiner Arbeit in der Rechts-, der klinischen und der Personalpsychologie (ja, mich interessiert nahezu jede Facette dieser großartigen Wissenschaft ☺) kam ich meiner zweiten Leidenschaft, meiner Faszination für Menschen, ihre Geschichten und ihre psychischen Extreme, nach. In meiner Elternzeit kam dann endlich beides zusammen und ich wagte mich an meinen großen Traum heran: einen Thriller über menschliche Abgründe und große Gefühle zu schreiben. Die Liebe zu meinen Kindern war hierbei der Motor, auch wenn das vielleicht mit Blick auf das Psychothriller-Genre merkwürdig klingt 😉 Ohne, dass ich das geplant hatte, kamen der Agentur- und Verlagsvertrag und nun bin ich mittendrin in dieser großartigen Reise als Autorin.
HAPPY END erschien am 25.10.2024 und ich freue mich wahnsinnig, dass die Geschichte, die mir so am Herzen liegt, nun ihren Weg zu ihren Lesern findet. Aktuell arbeite ich neben meinem Mama- und Psychologinnen-Dasein an meinem zweiten Thriller, der im Herbst/Winter 2025 erscheint. Dazu dann an anderer Stelle mehr. Foto: Anna Rixen
Isa erlebt ihren schlimmsten Albtraum, als sie vom Keller ins Wohnzimmer zurückkehrt und ihr Baby Ben verschwunden ist. Es gibt keine Lösegeldforderung und auch sonst keine Spur. Nach einem halben Jahr taucht Ben plötzlich wieder auf. Nicht nur die Eltern, sondern auch die Sonderkommission mit Kriminalkommissar Florian Simons fragen sich, warum ein Kind entführt und nach ein paar Monaten wieder zurückgebracht wird? Wo war Ben und welche Interessen steckten hinter seiner Entführung?
Puuh, was für ein Thriller. Mein Puls war die ganze Zeit erhöht. Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, den ich die ganze Zeit im Hinterkopf hatte und meine Neugier verstärkte sich, was die Auflösung am Ende angeht. Als Mutter konnte ich die Ängste und Sorgen sehr gut nachvollziehen. Die Verzweiflung, als ihr Baby verschwunden ist, ist spürbar und verständlich. Besonders beeindruckend ist, wie die inneren Konflikte und Zweifel von Isa dargestellt wurden. Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, bildet sich Isa die Abweichungen ein? Dieser psychologische Teil verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dimension und ließ mich mit Isa mitfiebern. Auch die ständige Frage, wo Ben abgeblieben war und wer ein Interesse an seiner Entführung haben könnte, treibt die Spannung unaufhörlich voran. Ab der Hälfte des Buches nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung, die mich schockiert und entsetzt hat. Die Enthüllungen sind ungeheuerlich und hielten mich in Atem.
Fazit: Der Autorin gelingt es, die Spannung bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Happyend ist ein sehr gut konstruierter Thriller, der mich emotional berührt hat. Er ist außerdem spannend, mitreißend und packend und wartet mit einer Auflösung auf, die absolut unerwartet ist. Ich freue mich, dass ich wieder eine neue Autorin entdeckt habe, die mich mit ihrem Debütthriller überraschen konnte. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei Bastei Lübbe bedanke.
Die Nachricht vom Unfalltod ihres Vaters ist ein Schock für Katharina Holten. Nicht nur muss sie nach Hause zurückkehren und sich um die Fahrschule des Vaters kümmern, sie sieht sich auch mit dem Ereignis konfrontiert, das ihr Leben Jahre zuvor vollkommen auf den Kopf gestellt hat. Da verschwindet ihre Nichte Ronja. Wenn es Katharina nicht gelingt, herauszufinden, was das mit der Geschichte ihrer Familie zu tun hat, droht das junge Mädchen getötet zu werden. Eine atemlose Jagd gegen die Zeit beginnt.