Brandt Leo – Das Gehöft

Rezension

Mit ihren Freunden plant die Biologin Laura, einen Hof auf einer abgelegenen Hallig in der Nordsee zu bewirtschaften. Zunächst sind alle begeistert, doch bald ist vom Paradies nichts mehr zu spüren.
Laras Bruder verschwindet spurlos und es scheint, dass sie doch nicht die Einzigen auf der Insel sind, wie sie angenommen hatten. Eine Rückkehr aufs Festland wird unmöglich, da eine Sturmflut droht.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ließ mich nicht mehr los. Die Spannung ist sofort spürbar und wächst im Verlauf der Erzählung stetig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Atmosphäre bleibt durchweg düster und bedrückend. Eine kleine Gruppe von Freunden befindet sich auf einer Insel, umgeben vom Meer.
Auf der Hallig ist es zunächst ruhig, fast idyllisch, doch schnell wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Versuche, die Insel zu verlassen, scheitern an den gefährlichen Prielen.
Lara weiß irgendwann selbst nicht mehr, wem sie noch Vertrauen schenken kann. Auch wenn ich nicht alle ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte, hat das meinen Lesegenuss nicht beeinträchtigt.

Fazit: Besonders beeindruckend ist, wie der Autor die Stimmung einfängt. Eingeschlossen auf einer Hallig ohne echte Fluchtmöglichkeit, entsteht ein Gefühl der Bedrohung. Von Idylle ist hier keine Spur. Das Motiv und der Täter bleiben lange im Dunkeln, was die Spannung konstant hochhält. Ich hatte zwar zwischenzeitlich eine Vermutung, war mir aber nie sicher.
Es handelt sich um einen äußerst spannenden und fesselnden Thriller, der mich begeistert hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kleinknecht Markus Mordshitze in Hamburg

Buchvorstellung

Gnadenlos brennt die Sonne auf Hamburg nieder. Die Hitze liegt wie ein Fluch über der Stadt, treibt Hanseaten wie Touristen an ihre Grenzen – und darüber hinaus. Während die Nächte schlaflos glühen, wird zwischen Hafen, Elbstrand und Villenvierteln geraubt, gemordet und gemeuchelt.
Aus diesem Glutofen scheint es kein Entkommen zu geben.

In 13 Kurzgeschichten entfaltet sich ein mörderischer Reigen aus Krimi, Grusel und Seemannsgarn.
Jede Geschichte steht für sich – und ist doch Teil eines dichten Netzes krimineller Energie.

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Eckstein Yvette Tod auf Hohenzollern

Buchvorstellung

Wolfgang ist Schlossmeister auf der Burg Hohenzollern, wie schon Generationen vor ihm. Die Burg hat er fest im Griff – bis eines Tages der Wachmann tot auf den Stufen der St. Michaelskapelle liegt. Schnell steht fest: Das war kein Unfall. Als kurz darauf auch noch ein wertvolles Kirchenfenster verschwindet, nehmen Wolfgang und seine Tochter Hannah die Ermittlungen selbst in die Hand. Doch innerhalb der alten Mauern lauern finstere Schatten.

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Greifenstein Gina Grumbeersupp

Buchvorstellung

Eigentlich sollte es ein schnelles Mittagessen mit Pälzer Grumbeersupp aus der Dose werden; doch für Oberkommissarin Paula Stern ist es der Beginn eines kniffligen Falls – denn in der Suppe schwimmt ein Finger. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen kritischen Besuch ab. Die Hände der jungen Betreiberin sind unversehrt; aber ob sie auch rein sind; wird sich herausstellen. Ist zwischen Kesseln und Töpfen ein schrecklicher Mord geschehen?

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Strauss Annika Fitzek Sebastian REM

Buchvorstellung

Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie.

Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat.

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Rawle Aisling Das Spiel

Buchvorstellung

Lily wacht zusammen mit neun anderen jungen Frauen in einer künstlichen Anlage mitten in der Wüste auf. Bald treffen zehn Männer ein – falls sie den Marsch zu Fuß durch die Wüste überleben. Sie sollen sich zu Paaren zusammentun, jeweils eine Frau und ein Mann. Alle sind jung und schön, alle wollen der echten Welt eine zeitlang entfliehen. Unzählige Kameras übertragen jede Bewegung, unsichtbare Producer geben Anweisungen und stellen Regeln auf, denen unbedingt Folge geleistet werden soll. Ehrgeizig messen sich die Kanditat*innen in scheinbar sinnentleerten Wettkämpfen. Die Grenzen zwischen Verlangen und Verzweiflung verschwimmen.
Was muss Lilly tun, um zu gewinnen? Welchen Preis zahlt sie dafür? Welche Allianzen schmiedet sie? Und was passiert mit den Verlierern, die nach und nach ausscheiden?

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Rima Silja – Schließfach 1974

Rezension

Anna sieht im Supermarkt Katrin und dieses Wiedersehen nimmt einen dramatischen Verlauf. Beide Frauen stammen aus der DDR und haben die schmerzhaften Erfahrungen des damaligen Regimes durchlebt. Ein Beweis dafür befindet sich in einem Schließfach, und jemand tut alles, um zu verhindern, dass dieser ans Licht kommt. Der Tod einer der beiden Frauen ist für die Kommissare Lara Kraft und Martin Weber zunächst ein Rätsel.

Zwei Frauen begegnen sich und es wird nach und nach sichtbar, was sie in der Zeit der Stasi durchstehen mussten. Die allgegenwärtige Angst, ständige Bedrohungen und das Gefühl, jederzeit beobachtet zu werden, ziehen sich durch die Geschichte. Vertrauen existiert kaum und das macht das Buch so beklemmend.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Anna und Katrin geschildert, was mich tief berührt hat.
Gleichzeitig tragen die Ermittlungen der Kommissare zur Spannung bei. Sie verfolgen unterschiedliche Spuren. Nichts wirkt übertrieben. Im Gegenteil, es wird deutlich, dass die Wirklichkeit oft noch schlimmer war. Die Erzählung macht ebenfalls klar, dass die Aufarbeitung dieser Zeit bis heute nicht abgeschlossen ist.

Fazit: Das Buch ist durchgehend spannend und zugleich sehr bewegend. Die Schicksale gehen unter die Haut und lassen mich nicht los. Es ist erschreckend, was Menschen damals erleben mussten und wie tief diese Erfahrungen bis in die Gegenwart hinein wirken.
Es handelt sich um einen packenden und realitätsnahen Roman, der mir lange in Erinnerung bleiben wird.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Brandt Leo Das Gehöft

Buchvorstellung

Ein kleines Team um die Biologin Lara hat ein Gehöft auf der menschenleeren Hallig Westeroog gekauft, um es ökologisch zu bewirtschaften. Doch bald nach der Ankunft geschehen seltsame Dinge. Laras Bruder Malte verschwindet spurlos, kurz darauf reißt die Funkverbindung ab. Die Gruppe ist von der Außenwelt abgeschnitten; ein Entkommen ist wegen der gefährlichen Strömung in einem Priel unmöglich. Lara ist sich sicher, dass sie nicht allein auf der Insel sind. Zugleich verdichten sich Hinweise, dass ihr Lebensgefährte Henry etwas mit dem Verschwinden von Malte zu tun hat. Werden sie von einem Unbekannten verfolgt oder besitzt Henry eine dunkle, gewalttätige Seite? Als eine weitere Person verschwindet, eskaliert die Situation.

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Casparis Dina Die dunkle Seite der Schokolade

Buchvorstellung

Serafine Montalin nimmt einen Job als interne Ermittlerin im Schokoladenkonzern CacaoBest an – mit einem heimlichen Ziel: Sie will den Jahre zurückliegenden angeblichen Unfalltod ihres Vaters aufklären. Doch weitere verdächtige Machenschaften und der erbitterte Übernahmekampf um die Schokoladenfabrik Grison werden Serafine zum Verhängnis. Sie gerät zwischen die Fronten – und stößt auf ein düsteres Kapitel in der Vergangenheit eines Schweizer Schokoladenherstellers, das sie selbst in den Abgrund reißen könnte.

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Winter Florence – Die Gezeitentochter

Rezension

Emma zieht nach dem Ende ihrer Ehe auf eine abgelegene Insel in Schottland. Dort findet sie ein beeindruckendes Herrenhaus, in das sie sich sofort verliebt, und sie beschließt, es zu kaufen. Während der Renovierung stößt sie auf eine Leiche hinter einer Wand und sie möchte mehr über diese Entdeckung erfahren. Vor zweihundert Jahren lebten Abigail, ihre Schwester und deren Mutter in diesem Haus, und durch die Erbfolge musste sie eine schwerwiegende Entscheidung fällen, die ihr Leben völlig veränderte.

Der Roman hat mich sofort gefesselt. Nach „Sturmtochter“ ist der Autorin erneut ein spannender Roman gelungen, der von Geheimnissen, Spannung und starken Charakteren lebt. Die Handlung spielt auf zwei zeitlichen Ebenen. In der Gegenwart begleiten wir Emma, die ein altes Herrenhaus kauft und dabei auf die Spuren der Vergangenheit stößt. Während sie versucht, die Ereignisse von damals zu verstehen, tauchen wir parallel in die Vergangenheit ein. Dort begegnen wir Abigail, die als Frau von der Erbfolge ausgeschlossen wird. Diese Ungerechtigkeit hat tiefgreifende Folgen und beeinflusst ihr Leben auf dramatische Weise.
Die Erzählung bleibt durchweg spannend und hat mich völlig mitreißen können. Immer wieder gibt es neue Hinweise, sodass keine Langeweile aufkommt. Besonders beeindruckt hat mich die lebendige Charakterzeichnung. Die Schauplätze sind anschaulich beschrieben und haben mich vollständig in die Geschichte eintauchen lassen. Darüber hinaus sorgen kriminelle Elemente dafür, dass die Spannung bis zum Ende hoch bleibt.

Mein Fazit: Es handelt sich um eine äußerst gelungene, temporeiche und fesselnde Geschichte, die mich vollkommen begeistert hat. Ich schätze die Werke von Florence Winter sehr, und auch dieser Band hat mich überzeugt. Jetzt freue ich mich schon auf das nächste Buch und kann es kaum erwarten.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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