Wieder ist Dr. Bernhard Sommerfeldt da, wo er ganz zu Anfang schon einmal war: auf der Flucht! Gejagt von der Polizei, vom BKA, von mehreren Profikillern und Gangsterbossen. Nach der stimmungsvollen Hochzeit am Strand hatte Frauke sich ihre Flitterwochen eher in einem Luxushotel mit viel Champagner vorgestellt. Das haben aber die Verfolger ihres Mannes gründlich vereitelt. Jetzt heißt es fliehen, Geld besorgen und dann raus aus Ostfriesland, wo es mittlerweile von Profikillern nur so wimmelt. Doch auch in dieser prekären Situation beweist Sommerfeldt einmal mehr, warum ihn einige Leute so fürchten. Denn er hat einen Plan B, und der heißt: abtauchen, beim Golfen entspannen und dann zurückschlagen.
Das Buch erscheint am 26.05.2025
Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei S. Fischer Verlag herzlich bedanke
Ein Mann wird nach einer Treibjagd tot aufgefunden. Er wurde erstochen. Kommissarin Carla Seidel und ihr Team beginnen sofort mit den Ermittlungen, die sich jedoch als äußerst herausfordernd erweisen. Kurz darauf wird ein zweites Mordopfer entdeckt, und die Uhr tickt, denn es deutet alles auf einen Serientäter hin.
Auch ohne Vorkenntnisse lässt sich der zweite Fall rund um Kommissarin Carla Seidel leicht lesen. Während sie sich intensiver mit dem Mordfall beschäftigt, hat sie auch privat alle Hände voll zu tun. Ihre Tochter Lana steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag, was für einige Entscheidungen sorgt und Carla zusätzlich belastet. Besonders gefallen haben mir die abwechslungsreichen Charaktere. Auch das Privatleben von Carla kommt nicht zu kurz, wenngleich ich mir mehr von ihrer Beziehung zu Paul gewünscht hätte. Der Fokus liegt stark auf den Ermittlungen. Es dauert eine Weile, bis die Handlung richtig in Schwung kommt. Doch gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, und es kommt zu einem packenden Showdown. Die Auflösung des Falls fand ich sehr gelungen und gut nachvollziehbar.
Fazit: Auch wenn ich diesen Band als etwas schwächer im Vergleich zum ersten empfand, wurde ich durchweg sehr gut unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Bei dem erfolgreichen Anwalt Steffen Affeldt geschehen mysteriöse Vorfälle. Als ein Feuer in seinem Haus ausbricht, vermutet er einen Mordversuch und fordert die Mordkommission zur Ermittlung auf. Matti Andresen übernimmt den Fall und stößt auf weitere Vorkommnisse, die ihn und sein Team veranlassen, in der Vergangenheit des Anwalts nach Hinweisen zu suchen. Nachdem ein brutaler Mord verübt wird, ergibt sich ein Handlungsbedarf, um weitere Verbrechen zu verhindern.
Dies ist bereits der 15. Fall für Andresen und sein Team und ich wurde nicht enttäuscht. Der Prolog macht neugierig auf mehr. Zu Beginn gibt es mehrere Erzählstränge, die zunächst unabhängig wirken, jedoch im Laufe der Geschichte geschickt zusammengeführt werden. Die Spannung des Aufbaus ist bemerkenswert, und das Team rund um Andresen zeigt sich als gut eingespielt. Man spürt die Harmonie, die zwischen den Kollegen herrscht. Der Fall jedoch ist äußerst knifflig, besonders weil zunächst eine Morddrohung im Raum steht, die keine klaren Hinweise liefert. Doch schnell entwickelt sich die Situation weiter, und es bleibt lange unklar, was tatsächlich dahintersteckt. Ich fragte mich zwischenzeitlich, ob jemand auf einem Rachefeldzug ist.
Fazit: Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite fesselnd und spannend. Das Buch liest sich äußerst angenehm, ist reich an regionalem Flair und hat mir ein großes Krimivergnügen bereitet. Ich freue mich bereits auf die nächste Fortsetzung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Amelia Green vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
„Hallo Bücherwürmer! Ich heiße Amelia und schreibe klassische Krimis, die in den 1930ern in England spielen, im Goldenen Zeitalter der Detektivgeschichte. Am 24.03. ist mein fünftes Buch erschienen: „Mord! Klappe, die erste“ entführt euch an das Set eines frühen Tonfilms, wo nicht alles Gold ist, was glänzt. Alle meine Bücher sind Whodunits – die große Frage lautet: wer war‘s? Beim Lesen könnt ihr die Hinweise selbst zusammensetzen und vielleicht den Fall schneller lösen als mein Dektivteam. 👀 Whodunit-Krimis sind allgemein mein liebstes Buchgenre. Vor allem liebe ich Agatha Christie! ❤️ Meine Bücher haben noch etwas gemeinsam, nämlich die englischen Schauplätze. 🇬🇧 Ich habe als kleines Kind in England gelebt und träume mich deshalb jetzt gerne beim Schreiben dorthin zurück. Mein Krimi „Die Bücher waren Zeuge“ spielt sogar genau dort, wo ich früher gewohnt habe – auf dem Land in Northamptonshire. Wenn ich gerade nicht schreibe, lese ich und tobe mich kreativ in der Wohnung aus. Ich liebe dekorierte Wände, Lettering und schön sortierte Bücherregale. Ihr findet mich auf Instagram, wo ich als @amelia.green.author Einblick in meine Bücher gebe, Krimis rezensiere (vor allem im Rahmen der Read-Christie-Challenge) und alle 2 Wochen mein Bücherregal neu sortiere. 😅 Danke, Helga, dass ich mich kurz vorstellen durfte!“
Die Mutter von Kriminalkommissarin Signe Nord bittet sie, einen alten Fall wieder aufzunehmen, den Mord an der jungen Alva, dessen Täter nie gefasst wurde. Die schreckliche Tat liegt nun 20 Jahre zurück, und die einzige Zeugin, Kristina Eklund, lebt seitdem in der Psychiatrie und kann sich an nichts erinnern. Signe und ihr Team beginnen die Ermittlungen und beziehen auch den Journalisten Tom Persson mit ein. Bereits am ursprünglichen Tatort, einem ehemaligen Militärgelände, machen sie eine interessante Entdeckung.
In diesem zweiten Fall für die Ermittlerin im Bereich der Cold-Case-Fälle zeigt sich Signe Nord in voller Stärke, und die packende Handlung steht dem ersten Teil in nichts nach. Besonders hervorzuheben sind die wechselnden Perspektiven und die kurzen Kapitel, die das Lesetempo hochhalten und die Spannung kontinuierlich steigern. Als Signe Kristina in der Klinik besucht, stellt sich die drängende Frage: Hat sie tatsächlich keine Erinnerungen an die grausamen Ereignisse? Die Auffindung einer alten Videokamera lässt darauf schließen, dass die beiden Mädchen etwas gesehen haben, das mit dem Tod von Alva verknüpft ist. Die Ermittler stechen in ein Wespennest, und plötzlich droht ihnen Gefahr. Ein weiterer Pluspunkt ist die kleine Prise Privatleben, die Signe und Tom in die Geschichte einbringen.
Fazit: Auch dieser zweite Teil überzeugt mit einer fesselnden und spannenden Erzählweise und punktet darüber hinaus durch seine sympathischen Charaktere. Das Ende des Buches lässt auf eine packende Fortsetzung hoffen und belebt meine Vorfreude auf den nächsten Fall von Signe Nord. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Anja Lehmann vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Bücher begleiten mich schon seit meinen ersten Lebensjahren. Ich bin mit Jim Knopf auf der Lokomotive gefahren und habe mich mit Ronja Räubertochter im Wald verloren. Das waren nicht nur die Bücher meiner Kindheit, sondern ein Teil meiner Welt.
Auch später haben mich das Lesen und Schreiben oft getragen. Das Papier hatte stets ein offenes Ohr für alle meine Gedanken und Bücher sind für mich bis heute Tore zu Welten, die uns sonst verschlossen bleiben würden. Sie geben uns die Möglichkeit, Gedanken und Handlungsweisen zu verstehen, die anders kaum nachvollziehbar sind. Bücher lassen uns nachdenken, klingen in uns nach, zeigen Möglichkeiten, die wir annehmen oder ablehnen können. Sie reißen uns oftmals aus unserer „normalen“ Gedankenwelt heraus und berühren tiefere Ebenen in uns.
Mit meinen Büchern möchte ich zeigen, dass das Leben ein wertvolles Abenteuer ist, das sich in allen Farben und Formen, die wir uns wünschen, entfalten darf. Dass es ein Geschenk ist, auch wenn es nicht immer danach aussieht. Ich möchte Dir, lieber Lesender, den Mut schenken, Dein Leben anzunehmen und es nach Deinen Vorstellungen zum größtmöglichen Glück für Dich selbst und andere zu gestalten. Ich brenne darauf, mir immer neue Geschichten auszudenken und zu Dir zu bringen.
Mia macht eine Entdeckung und doch bevor sie jemanden darüber informieren kann, wird sie brutal ermordet. In ihrem Umfeld gibt es ein weiteres Opfer, und die Ermittlungen werden von Oliver Bergmann und seinem Team aufgenommen. Ein wahrlich herausfordernder Fall für die Ermittler. Während ihrer Nachforschungen stößt Oliver auf ein mysteriöses Buch, das mit einer Warnung versehen ist.
Parallel dazu verfolgt Bastian Mühlenberg eine Gruppe von Wilderern und trifft dabei auf eine Frauenleiche. Doch ganz plötzlich ist die Leiche verschwunden. Nur wenig später geschieht ein weiterer Mord, und die erste Leiche taucht wieder auf, was die Situation für Bastian zusätzlich kompliziert.
Dies ist der 15. Teil der Zons-Reihe, und obwohl es sich um einen weiteren Band handelt, lässt sich die Geschichte problemlos unabhängig von den vorherigen Teilen genießen. Die Handlung wechselt zwischen dem Mittelalter und der Gegenwart, wobei die wechselnden Perspektiven für eine fesselnde Erzählweise sorgen. Besonders bemerkenswert sind die Parallelen zwischen den historischen Ereignissen und der heutigen Zeit. Das Geheimnis wird auf eine sehr geschickte Weise gelüftet, sodass die Auflösung überraschend ist.
Fazit: Auch dieser Teil hat mich wieder vollständig begeistert. Von Anfang an hat die Geschichte mich gefesselt, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Miträtseln machte das Lesen zu einem wahren Vergnügen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Sommerferien: Die Polizeistation Reichenhall ist chronisch unterbesetzt. Ausgerechnet jetzt müssen sich Carmen Bär und ihr Kollege Max um einen Vermisstenfall kümmern. Carmen, die in einer Midlifecrisis steckt, wählt eine unorthodoxe Ermittlungsmethode – und trifft dabei auf einige höchst verdächtige Männer. Dies allerdings vor einer traumhaften Kulisse, die jegliche Gewalttat undenkbar erscheinen lässt – oder glauben Sie beim Betrachten der kriminell schönen Bilder an ein Schwerverbrechen?
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droste Verlag herzlich bedanke
Eine Frauenleiche wurde entdeckt. Die Frau hatte eine starke Dosis Drogen in sich und war schwer misshandelt worden. Der Täter hinterließ zudem eine eindeutige Signatur. Kommissar Feller zieht die Operative Profilerstellungseinheit (OPE) hinzu. Der Verhaltensanalyst Jan Theurer und sein Team nehmen die Ermittlungen in alle Richtungen auf, denn die Zeit drängt. Sie gehen von einem Serientäter aus. Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Die Ermittler hoffen, dass der Täter einen Fehler macht, damit sie ihn endlich festnehmen können.
Roland Hebesberger hat mich noch nie mit seinen Geschichten enttäuscht und auch dieser Thriller fesselte mich von der ersten Seite an. Im Mittelpunkt steht ein Täter, der im Darknet der Gore-Szene gefeiert wird und den Schmerz seiner Opfer fotografisch festhält. Dies wird jedoch äußerst detailliert beschrieben. Man benötigt auf jeden Fall starke Nerven, um die intensiven Szenen zu verarbeiten. Das OPE-Team, das sich auf die Jagd nach dem Verbrecher macht, arbeitet perfekt zusammen. Während die Handlung rasant voranschreitet, werden auch Geheimnisse aus der Vergangenheit enthüllt, die die Geschichte zusätzlich bereichern.
Fazit: Obwohl ich eine vage Ahnung hatte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte, hat das meinen Lesegenuss nicht im Geringsten getrübt. Der spannende Showdown am Ende ist fesselnd und hält einige Überraschungen bereit. Auch als vierter Teil der Reihe hat mich dieses Buch voll und ganz überzeugt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐