Meine Rezension zu Tessa Duncan Wer mit den Wölfen heult
Die Psychotherapeutin Lily Brown wird mit einem Fall beauftragt, die Hintergründe einer Schießerei zu ergründen. Der Police Sergeant Martin Gordon hat bei einem Einsatz seinen Kollegen Clark Jarrett angeschossen und Lily soll klären und ein Gutachten erstellen, ob dies mit Absicht geschah. Keine leichte Aufgabe für sie, denn Martin ist sehr verschlossen und begeht nach den ersten Sitzungen Selbstmord. Allerdings hinterlässt er Lily eine Botschaft.
Lily steht vor der Herausforderung zu klären, ob Martin Gordon seinen Kollegen versehentlich oder mit Absicht angeschossen hat. Doch während sie sich in die Ermittlungen vertieft, wird schnell klar, dass die Situation weitaus komplexer ist, als es zunächst scheint. Je tiefer Lily gräbt, desto mehr stößt sie auf eine Verschwörung, die weitreichende Konsequenzen hat. Nicht nur sie hat einen außergewöhnlichen Fall, auch ihr Freund Dan sucht nach einem Serienvergewaltiger, der brutal vorgeht. Diese parallelen Handlungsstränge sorgen dafür, dass die Spannung konstant oben bleibt. Besonders eindrucksvoll sind die kurzen Einblicke in Martins Leben, die immer wieder eingestreut werden. Diese Perspektivenwechsel verleihen der Geschichte einen zusätzlichen Reiz.
Fazit: Mit diesem Spannungsroman hat Tessa Duncan erneut bewiesen, dass sie auch in diesem Genre ausgezeichnet ist. Es ist eine grandiose Fortsetzung, die begeistert. Die Inspiration aus wahren Begebenheiten verleihen dem Buch eine zusätzliche Auszeichnung. Sie zeigt die menschlichen Abgründe, wozu manche fähig sein können. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung Hanna Caspian Im Takt der Freiheit
Berlin, im Dreikaiserjahr 1888: Als Tochter eines Eisenbahn-Tycoons hat Felicitas Louisburg scheinbar unendliche Möglichkeiten und kann sich leisten, was immer ihr Herz begehrt. Nur eines ist in ihrem Leben nicht vorgesehen: persönliche Freiheit.
Das erkennt die junge Frau schmerzlich. Auf einem opulenten Sommerball soll sie anders als gedacht keineswegs nach einem geeigneten Heiratskandidaten Ausschau halten – den hat ihr Vater längst für sie ausgesucht. Nach seinem Willen wird Felicitas den Sohn eines Grafen heiraten, um seinem Unternehmen einen gigantischen Großauftrag zu sichern. Doch dann lernt sie Lorenz kennen, der sich für Zweiräder begeistert und mit seiner Unbeschwertheit alles infrage stellt, was Felicitas bislang für unausweichlich hielt
Buchvorstellung Evelyn Kühne Ostseeinsel zum Verlieben
Wenn das, was von dir bleibt, ein letzter Wunsch ist, sollte man dann nicht alles tun, um diesen zu erfüllen?
Genau darum macht Altenpflegerin Romy sich an einem nasskalten Tag Anfang Dezember auf den Weg zur Ostseeinsel Sundholm. Im Gepäck zwei Briefe und ein geheimnisvolles Schmuckstück ihrer verstorbenen Patientin Resi. Es gilt einen gewissen Kalle Strockel ausfindig zu machen und ihm diese Dinge zu übergeben.
Doch die Suche nach Kalle gestaltet sich schwierig. Überall trifft Romy auf eine Mauer des Schweigens. Und das, wo sie doch eigentlich so schnell wie möglich wieder ins adventlich geschmückte Dresden zurückkehren wollte.
Aber dann nimmt sie der raue Charme Sundholms mehr und mehr gefangen. Zwischen altem Leuchtturm, tosendem Meer und Glühweinduft spürt Romy den Zauber, der über dieser Insel liegt. Und sie fragt sich allmählich, warum Resi sie wirklich in den hohen Norden geschickt hat. Denn da ist ja auch noch Jan, der ihr gehörig den Kopf verdreht und alte Wunden heilen lässt.
Meine Rezension zu Marie Sand Und morgen wieder schön
Als 17-jährige kehrt Amanda ihrer Heimatstadt Palmersheim den Rücken, um ihren Traum in Paris zu verwirklichen. Ihr Skizzenbuch mit Frisuren möchte sie Karl Lagerfeld überreichen und ihn überzeugen. Sein Interesse ist gleich null, aber er vermittelt sie an einen Starfriseur. Ihr Durchbruch gelingt ihr mit einem modischen Pony bei einer bekannten Schauspielerin. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu, denn ihre beste Freundin erkrankt an Brustkrebs.
Aller Anfang ist schwer, diese Erfahrung musste Amanda in Paris machen. Sie trifft auf Catherine und lernt gleichzeitig das Schlafzimmer der Vergessenen kennen. Im ersten Teil erfahren wir, wie es ihr in Paris ergangen ist und im zweiten Teil nimmt die Autorin uns nach Berlin mit. Auch dort muss Amanda viele Hürden in Kauf nehmen, denn die Stars bleiben aus. Der Wendepunkt tritt ein, als bei Amandas bester Freundin Brustkrebs diagnostiziert wird. Diese tragische Nachricht zwingt Amanda, ihre Prioritäten neu zu überdenken. Denn sie weiß, ohne Haare schwindet die Schönheit. Sie möchte Frauen helfen, sich trotz der Herausforderungen, die diese Krankheit mit sich bringt, wieder schön zu fühlen.
Fazit: Marie Sand gelingt es, die emotionalen Belastungen, die die Krebserkrankung für die Betroffenen und deren Familien mit sich bringt, eindrucksvoll darzustellen. Der Verlust der Haare wird als gravierendes Erlebnis beschrieben. Es ist ein Symbol für Schönheit und den Kampf um Selbstwertgefühl in schwierigen Zeiten. Die Erzählung ist durchzogen von einer tiefen Empathie und Sensibilität, die mich sehr berührt haben und ich öfters den Tränen nahe war. Es gelingt ihr außerdem, die Verletzlichkeit und Stärke der Frauen, die mit dieser Krankheit kämpfen, auf eine Weise darzustellen, die sehr bewegend sind. Die Autorin wurde von einer wahren Begebenheit inspiriert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung Julia Rogasch Wintertee im kleinen Büchercafé am Meer
Tilda ist zutiefst gerührt, als ihre Freundin sie bittet, als Partnerin in ihrem Büchercafé auf Sylt miteinzusteigen. Auf ihrer Lieblingsinsel war die ehemalige Buchhändlerin Tilda nicht mehr, seit ihr damaliger Partner dort verunglückt ist. Doch zwischen den Bücherstapeln und den frisch gebackenen Kuchen beginnt sie langsam zu heilen und knüpft ein zartes Band zu einem Stammkunden, der regelmäßig in den Laden kommt. Außerdem lässt sie sich zum ersten Mal seit Jahren wieder auf einen Liebesroman ein – und im Austausch mit der Autorin erwacht ihre alte Leidenschaft für Bücher wieder. Dabei ahnt Tilda zunächst nicht, dass nicht nur ein gebrochenes Herz Zuflucht im kleinen Büchercafé sucht
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Hannah Caspian vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Lieben Dank Helga, dass ich mich hier in die illustre Reihe deiner Autorinnen einreihen und vorstellen darf. Ich komme vom Niederrhein und habe ich Aachen Germanistik, Politikwissenschaften und Sprachen studiert. Ich war dann lange im Bereich Presse, PR, Werbung und Marketing unterwegs, bevor ich mit Mitte 40 den Sprung ins kalte Wasser gewagt habe, und mich als Autorin selbstständig gemacht habe. Damals noch ohne Verlag oder Agentur. Waghalsig, sag ich da nur. Und würde es niemandem raten. Ich schreibe bevorzugt historische Romane, die in der jüngeren deutschen Geschichte spielen. Die Kaiserzeit ist eine sehr spannende Zeit, denn damals gab es ähnliche gesellschaftliche Umbrüche, wie man sie auch heute wieder findet. Obwohl viele der gravierenden Änderungen schon in den drei Jahrzehnten vorher begonnen hatten, nahmen sie aber erst ab der Jahrhundertwende so richtig Fahrt auf: die Elektrizität, Automobile, die Verbreitung der Zeitungen, die durch das Mehr an Informationen auch die Ideen und Wünsche nach Freiheit und Gleichheit befeuerten. Im deutschen Kaiserreich gab es große und gravierende Umbrüche, meistens bedingt durch technologischen Fortschritt. Ich vergleiche sie gerne mit dem digitalen Umbruch, den wir jetzt gerade erleben. Geschichte wiederholt sich, immer anders ausgestaltet, und dennoch mit interessanten Übereinstimmungen. Das ist spannend und motiviert mich, Geschichten zu schreiben, die das aufgreifen. Damals z. B. brachte die Elektrizität nicht nur das Licht in die Häuser. Auch die Straße waren plötzlich heller. Die Bevölkerung hatte plötzlich mehr Bewegungsfreiheit. Ein positiver Aspekt. Ein negativer war, dass die Nacht zum Tage gemacht werden konnte. Auf einmal mussten die Leute länger arbeiten. Man hing nicht mehr vom Tageslicht ab. Der Schlaf wurde weniger, der Zivilisationsstress nahm seinen Anfang. Ein solches Thema bietet mehr Spannung als nur die reine Information, wann es wo elektrisches Licht gab. Mit meinen historischen Romanen erkläre ich mir eigentlich immer selbst die Welt. Während meiner Recherchen stolpere ich oft ungeplant über Aspekte in der deutschen Geschichte, die in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz gekommen sind. Fragen tauchen auf. Wieso war das so? Wieso habe ich davon noch nie was gehört. Oder auch: Ach, so war das also: Dann bin ich angefixt. Und will es genauer wissen. So ging es mir auch mit dem Thema meines aktuelle Romans IM TAKT DER FREIHEIT. Eigentlich wollte ich darüber schreiben, wie das moderne Fahrrad den Frauen mehr Bewegungsfreiheiten gebracht hat. Aber einmal mit dem Thema Mobilität in Kontakt gekommen, tauchten plötzlich viele Fragen auf. Das Thema Eisenbahn und Eisenbahnbau war überraschenderweise viel spannender, als ich dachte. Mir war vorher nicht klar, wie viel die Möglichkeit, mit der Eisenbahn zu reisen, den Bürgern Freiheiten brachte. Freiheiten, die zuvor nur den vermögenden Adel vorbehalten war. Und so habe ich Felicitas Louisburg, die Tochter eines Eisenbahn-Tycoon, kreiert. Eine junge Frau, die sich alles leisten kann, möchte man meinen. Tatsächlich aber bekommt sie kein Pfennig Bargeld in die Hand. Zwar könnte sie sich alles leisten, ist aber doch extrem abhängig vom Willen ihres Vaters. Sie darf nicht mal allein aus dem Haus. Ein extrem beengtes Leben. Wie viel Freiheit muss ihr da ein Fahrrad versprochen haben. Dass das Fahrrad für die Frauen so wichtig war, war mir vorher auch nicht klar. Und da sind wir beim Thema – Freiheit. Eigentlich müßig zu sagen, aber Frauen unterlagen damals so vielen Regeln und Normen und Verboten, dass ich mich manchmal frage, wie sie überlebt haben. Ich könnte vermutlich nicht einen Tag dort frei atmen. Und doch nahm der Aufbruch der Frauen in diesen Jahren, wir sprechen über die 1880er, ihren Anfang. Wir alle stehen nur auf den Schultern von Riesen, heißt es. Was bedeutet: Unser heutiges komfortables Leben baut auf den Errungenschaften auf, die die Menschen vor uns erkämpft haben. Wofür ich sehr dankbar bin. Und die verschiedenen Aspekte von Freiheit zur Kaiserzeit zu beleuchten, war ein wirklich spannendes Unterfangen. Es ist ein Roman aus einer Zeit, in der Deutschland sich anschickte, Technologieführer weltweit zu werden. Und wir sehen eine Gesellschaft, die in jeder Hinsicht in Bewegung gerät. Außerdem reise ich sehr gerne und war auch schon auf fünf Kontinenten unterwegs. Unter anderem war in mal in Namibia, eine ehemalige deutsche Kolonie. Nicht ganz zufällig haben wir dort Urlaub gemacht, denn ich wollte mehr über diesen Aspekt der Geschichte wissen. Dieses „Sein Glück in der Fremde suchen“ hat etwas Faszinierendes. Und so habE ich dann meine Südsee-Saga geschrieben. Meine Romane UNTER DEM SÜDSEEMOND und DER GLANZ VON SÜDSEEMUSCHELN spielen in der deutschen Südsee. Samoa war auch einmal deutsche Kolonie. Ganz nebenbei konnte ich dann noch mein Lieblingsland Australien mit einbauen. Geradezu perfekt. Oft werde ich gefragt, wie ich auf meine Themen kommen. Wie gesagt, meistens ergibt es sich aus der Recherche zu einem vorhergehenden Roman. Ich habe in meiner GUT GREIFENAU-Reihe aus der Sicht einer Grafenfamilie erzählt, wie es eigentlich zum Ende der Monarchie in Deutschland gekommen ist. Ein Thema, über das ich bei meinen Recherchen zu DIE KIRSCHVILLA gestolpert bin. Und dann gab es da gerade Downton Abbey, (Riesenfan) und ich wollte so etwas schreiben. Aber die deutsche Geschichte ist mit dem Ende der Monarchie (Ja, es gibt keinen deutschen Adel mehr) ganz anders gekommen als in Großbritannien. Und wieso es dazu kam, wollte ich unbedingt rauskriegen. Also hab ich mal einfach ein paar Bücher darüber geschrieben. Meine SCHLOSS LIEBENBERG-Trilogie beleuchtet das Leben der Dienstboten. Nachdem ich eine tolle BBC-Dokumentation über die Arbeit und die Lebensumstände von Dienstboten gesehen hatte, wusste ich, das wird mein nächstes Thema. Mehr Infos über all meine historischen Romane findet ihr unter http://www.hanna-caspian.de. Dort könnt ihr euch auch zu meinem Newsletter anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Weiter könnt ihr euch mit mir verbinden auf: Insta: @hanna_caspian_autorin Facebook: https://www.facebook.com/caspian.hanna/ Lovelybooks: https://www.lovelybooks.de/mitglied/Hanna-Caspian/
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Buchvorstellung Tessa Hansen Winterzauber mit dem kleinen Bücherschiff
Das kleine Bücherschiff ist eine feste Institution im Hamburger Hafen. Die engagierten Buchhändlerinnen Miri und Katja sind Büchermenschen mit Leidenschaft. Zwischen Stammkunden und Leseempfehlungen ist Katja voll und ganz damit beschäftigt, Miris Hochzeit zu organisieren. Mathis, der Trauzeuge des Bräutigams, funkt ständig dazwischen, anstatt zu helfen. Sein nordisch-rauer Charme und sein verschmitztes Lächeln ziehen Katja überraschend an. Doch als ein Geheimnis aus der Vergangenheit Katja einholt, gerät sowohl ihre aufkeimende Beziehung zu Mathis als auch das kleine Bücherschiff in Gefahr. Gelingt es ihr, die schwimmende Buchhandlung zu retten und Mathis zurückzugewinnen?
Meine Rezension zu Sonja Roos Eine grenzenlose Welt Aufbruch
Als 1892 in Hamburg eine Cholera-Epidemie ausbricht, wagen Rosie und ihre Cousine Marga einen Neuanfang in Amerika. Auf der Überfahrt lernen sie Simon und Nando kennen und beschließen, gemeinsam diesen Weg zu gehen. Simon und Rosie kommen sich näher, aber ein Geheimnis droht, die Liebe im Keim zu ersticken. Werden sie in New York ihr Glück finden und ihre Träume sich erfüllen?
Die Geschichte beginnt mit einer spannenden Überfahrt ins Ungewisse, die mich sofort begeistert hat. Allerdings ist die Ankunft in der neuen Welt ernüchternd und zeigt, dass Träume oft mit Herausforderungen verbunden sind. Dabei trifft es Nando am schwersten. Alle finden ihren Weg und ein Zeitsprung von 4 Jahren zeigt, wohin es der eine oder andere es gebracht hat. Es scheint, dass Simon die richtige Entscheidung getroffen hat. Die Protagonistinnen Marga und Rosie könnten unterschiedlicher nicht sein: Marga ist mutig und Rosie zurückhaltend, denn ein schweres Schicksal lastet auf ihr. Aber auch Nando und Simon sind authentisch und sympathisch. Ihr Wirken und Bestreben hat mich beeindruckt. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Komplexität unerfüllter Liebe und die inneren Konflikte ihrer Charaktere darzustellen. Die gut recherchierten historischen Hintergründe und Einblicke ins Zeitungswesen der damaligen Zeit verleihen der Erzählung zusätzliche Tiefe und Authentizität.
Fazit: Das dramatische Ende hat mich atemlos zurückgelassen und weckt die Vorfreude auf die Fortsetzung. Die Autorin schafft es, den Leser bis zur letzten Seite spannend und fesselnd zu unterhalten. Der Roman erzählt nicht nur über das Streben nach Freiheit und Glück, sondern auch eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Mut und die Herausforderungen des Lebens. Insgesamt ist dieses Buch ein absolutes Muss für alle, die spannende Geschichten mit vielschichtigen Charakteren und einer fundierten historischen Basis schätzen. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar für das ich mich herzlich bei bedanke
Buchvorstellung Sonja Roos Eine grenzenlose Welt Schicksal
Vier junge Auswanderer geben nicht auf – sie kämpfen für ihr Glück und den Erhalt des Morning Herald.
Amerika 1899: Seit einem tragischen Zerwürfnis haben die junge Auswanderin Marga und ihre Cousine Rosie kein Wort miteinander gesprochen. Marga arbeitet mittlerweile als Journalistin in San Francisco, wo sie ihren Sohn Nicky allein großzieht. Doch in Gedanken ist sie immer wieder in New York – und bei Rosie. Da greift das Schicksal in ihr Leben ein: Marga erhält einen Hilferuf von Rosie, als deren Mann, der Zeitungsverleger Simon, nach einem Überfall im Koma liegt. Der Morning Herald, den Marga und Simon einst gemeinsam gegründet hatten, steht vor dem Ruin. Marga eilt nach New York, um ihrer Cousine beizustehen. Es ist ihre Chance zu kämpfen: um Vergebung, um den Morning Herald und um ihre Familie. Dabei trifft sie auch den Fotografen Nando wieder, dem schon lange ihr Herz gehört.
Buchvorstellung Marie Sand Und morgen wieder schön
Als Amanda mit ihrem Skizzenbuch im Rockbund in Paris ankommt, will sie nur eins: Karl Lagerfeld treffen und für ihn die Frisuren zeichnen. Aber so einfach wie Amanda, die aus dem kleinen Eifeler Friseurladen ihrer Mutter geflüchtet ist, sich das vorstellt, scheint es nicht zu werden. Der Weg ist steinig und lang – und doch avanciert sie als talentierte Friseurin zum Liebling der High Society der 1970er-Jahre, als sie Françoise Hardy den schrägen Pony verpasst und damit den Look einer ganzen Generation prägt. Auf der Höhe des Erfolgs aber erkrankt ihre Freundin an Brustkrebs. Amanda begreift, was der Verlust der Haare unter der Chemotherapie mit Frauen macht. Damit trifft sie eine Entscheidung, von der sie später sagen wird: „Ich hätte etwas in meinem Leben versäumt, hätte ich diese Arbeit nicht getan.“