Greifenstein Gina Das kleine Café am Friedhof

Buchvorstellung

Köstliches Beileid
Nicht jede Leiche liegt in einem Sarg …

Agnes, Waltraud und Erika teilen eine höchst ungewöhnliche Leidenschaft: Beerdigungen. Im kleinen Café am Friedhof trifft sich das betagte Trio regelmäßig nach den Begräbnissen zu Kaffee und Kuchen. Nur ein harmloses, kleines Ritual? Nicht so ganz. Die drei hüten mehr als nur ein dunkles Geheimnis.

Als eines Tages ein mysteriöser Fremder auf dem Friedhof auftaucht, der ihnen unentwegt diabolisch zuzwinkert und offenbar eine geheime Botschaft für sie hat, gerät das Trio in Unruhe. Wer ist der unheimliche Kerl? Weiß er womöglich etwas über die dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit?

Höchst alarmiert machen sie sich auf eine skurrile Spurensuche quer durch ihre Erinnerungen, unterstützt von einem krumm­beinigen Hund mit Blähbauch und einer patenten Serviererin mit Nerven aus Stahl.

Eine tiefschwarze Krimikomödie. Makaber, absurd, berührend – aber bitte mit Sahne!

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke

Hausdorf Haike – Winter auf Schwedisch

Rezension

Fabian Geiger erhält unmittelbar vor Weihnachten seine Kündigung, und da kommt ein Aushilfsjob als Chauffeur für Jo Hartmann in Schweden wie gerufen. Im verschneiten Jämtland angekommen, trifft er auf Hanna. Sie verursacht ihm Herzklopfen, aber sie scheint ein Geheimnis zu bergen. Als dann Hannas ehemaliger Freund auftaucht, wird die anfängliche Harmonie gestört.

Hier geht es um Fabian, der nach seiner Kündigung eine neue Chance in Schweden erhält. Dort wird er von Hanna empfangen, die sich als Mädchen für alles vorstellt, und er ist von Beginn an von ihr fasziniert.
Die Geschichte spielt in einer winterlichen Umgebung, die ideal ist, um die festliche Stimmung von Weihnachten einzufangen. Als dann Hannas ehemaliger Freund auftaucht, wird die wundervolle Magie der Beiden gestört.
Auch Knut, der Elch, trägt zur Geschichte bei und sorgt für humorvolle Momente.

Fazit: Die wunderschönen Beschreibungen der schwedischen Winterlandschaft und der Weihnachtszeit schaffen eine fesselnde Atmosphäre, die mich dazu brachte, die Seiten fast ohne Unterbrechung zu lesen.
Es handelt sich um eine bezaubernde Liebesgeschichte mit charmanten, humorvollen Momenten und kleinen Hindernissen, die perfekt sind, um sich in Weihnachtsstimmung versetzen zu lassen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Revers Andrea

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Andrea Revers vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Hallo, Ihr Lieben!
Ich bin Andrea Revers und freue mich, dass ich mich hier vorstellen darf. Meine Spezialität: Eifel-Krimis. Und Eifel-Fantasy. Und natürlich auch Sachbücher und Ratgeber zum Thema Positive Psychologie. Aber in Hauptsache Krimis. Obwohl – gerade arbeite ich an einem neuen Projekt, weder Krimi, noch Fantasy. Ein Wohlfühl-Roman. Spielt in der Eifel. Mal sehen, was das wird.
Warum Eifel? Weil ich hier wohne. Irgendwo muss die Handlung ja spielen und hier kenne ich mich aus. Pure Bequemlichkeit! Ursprünglich stamme ich aus dem Rheinland, doch vor mehr als dreißig Jahren hat es mich in die Vulkaneifel verschlagen, wo ich nun mit Mann Claus und den beiden Katzen Marple und Baumeister in einem alten Backhaus lebe. Herrlich!
Seit sechs Jahren schreibe ich hauptberuflich und habe inzwischen insgesamt 17 Bücher und rund 70 Kurzkrimis veröffentlicht. (Einige der Kurzkrimis kann man sich übrigens in meinem Vorlese-Podcast „Bitterböse Betthupferl“ auch anhören.)
Vor meiner Schriftsteller-„Karriere“ arbeitete ich als Diplom-Psychologin, Persönlichkeitstrainerin und Coach. Das war auch eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Psychologie ist immer noch ein wichtiges Thema für mich und ich denke, das spiegelt sich in all meinen Büchern und Geschichten wider.
Doch irgendwann wollte ich mir meinen Herzenswunsch erfüllen und einfach nur noch schreiben. Und so habe ich meinen Job Ende 2018 an den Nagel gehängt und mich in neue Abenteuer gestürzt. In meinem Alter ist die Zukunft in der Gegenwart angekommen. Was man jetzt nicht macht, macht man gar nicht mehr.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

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Archan Isabella – Die Mördermitzi und der eiskalte Tod

Rezension

Mitzi gönnt sich eine Auszeit in einem Retreat im Dachsteingebirge, aber wie schon fast befürchtet, zieht sie das Verbrechen an, denn sie findet bei einem Spaziergang eine als Schneemann getarnte Leiche. Die Hütte ist eingeschneit. Hilfe zu holen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Daher bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Täter unter den Teilnehmern zu überführen.

In ihrem bereits siebten Roman, in dem die etwas naive Mitzi wieder im Mittelpunkt steht, entführt uns die Autorin in die verschneite, malerische Landschaft des Dachsteingebirges. Doch die Idylle wird bald von einem aufkommenden Schneesturm gestört, der die Teilnehmer in eine ausweglose Lage bringt, da nach einem Mord von außen keine Hilfe zu erwarten ist.
Mitzi, die sich diesmal ohne die erfahrene Kommissarin Agnes einem kniffligen Kriminalfall stellen muss, bleibt dennoch nicht allein. Ihre Zwiegespräche mit Agnes bieten nicht nur einen Einblick in ihr Denken, sondern bringt auch etwas Spannung in der Handlung. Mitzi muss man einfach ins Herz schließen. Man kann förmlich miterleben, wie das Verbrechen sie anzieht,
Jeder der Teilnehmer hat seine eigenen Geheimnisse, und das ständige Spiel aus Misstrauen und Verdacht sorgt für eine besondere Atmosphäre.

Fazit: Der überraschende Schluss, der den Mörder überführt, und die anschließende Auflösung sind gut durchdacht, was mir ein zufriedenes Gefühl der Aufklärung gibt. Es ist ein unterhaltsamer Krimi mit einer besonderen Atmosphäre.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emonsverlag herzlich bedanke

Schmidt Andreas – Hass ist meine Liebe

Rezension

Ein Taxifahrer entdeckt eine Frau, die kopfüber in einem Brunnen hängt. Kommissar Björn Lasser und seine Kollegin Mia Sommer hegen sofort den Verdacht gegen den früheren Mann der Ermordeten. Doch als eine weitere weibliche Leiche an der Holsteiner Treppe aufgefunden wird, finden sie Verbindungen zwischen den verstorbenen Frauen und stoßen auf eine erste Spur.

Dies ist der Beginn einer neuen Krimi-Reihe, die sich mit Spannung in die regionalen Gefilde Wuppertals begibt. Der Roman fängt sofort packend an. Die Erzählweise wechselt geschickt zwischen verschiedenen Perspektiven, wobei besonders die Sichtweise einer Frau, die gefangen gehalten wird, hervorsticht. Ihre Unwissenheit über die Beweggründe ihres Entführers versetzte mich in einen ständigen Zustand der Anspannung. Ich habe mit ihr gelitten und gehofft und gebangt.
Während die Polizei mühsam nach Hinweisen sucht und lange ohne Erfolg ist, bleibt das Motiv für die Verbrechen lange im Dunkeln. Der Täter überrascht am Ende mit einem unerwarteten Beweggrund, was für eine gelungene Wendung sorgt.
Die sympathischen Ermittler, die in diesem Krimi agieren, sind treffend charakterisiert und sorgen für eine gute Balance zwischen Spannung und Menschlichkeit.

Fazit: Dies ist ein gut konstruierter Krimi, der nicht nur durch seine spannende Handlung besticht, sondern auch durch seine emotionalen Aspekte und die interessanten Charaktere. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Es ist ein fesselndes und unterhaltsames Leseerlebnis.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Droemer Knaur, herzlich bedanke

Falk Rita Apfelstrudel – Alibi

Buchvorstellung

Als ob der Eberhofer Franz nicht schon Ärger genug hätt: Nein, jetzt muss die Susi-Maus sich auch noch als frischgebackene Bürgermeisterin wichtigmachen. Dabei hat er ganz andere Sorgen, als seiner vielbeschäftigten Frau alles hinterherzutragen. Noch dazu, wo er nämlich einen Mordfall hat, einen waschechten.

Zumindest glaubt das der Richter Moratschek, dessen geliebte Patentochter Letitia bestimmt nicht von ganz allein in Südtirol vom Berg gestürzt ist.

Dem Eberhofer kommt das auch ganz spanisch vor – oder eher italienisch! Und so kraxelt er schon bald auf den Spuren des vermeintlichen Mordopfers in den Dolomiten herum. Und der Rudi, der muss derweil beim Hauptverdächtigen auf dem Campingplatz ermitteln – inkognito versteht sich. Na, sauber!

Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke

Metzenthin Melanie – Die Psychoanalytikerin

Rezension

Vera Albers hat die Praxis ihres verstorbenen Mannes übernommen, und viele ihrer Klienten leiden aufgrund ihrer Kriegserfahrungen unter traumatischen Folgen. Es ereignen sich seltsame Todesfälle, weshalb Kommissar Karl Binder die Psychoanalytikerin Vera Albers um Unterstützung bittet. Dabei stellen sie fest, dass die ermordeten Personen im selben Regiment gedient haben. Zudem teilt Veras Patientin mit, dass ihr Ehemann vermisst wird.

Die Handlung des Buches findet im Jahr 1920 statt, und die Psychoanalytikerin Vera sieht sich plötzlich in einen Kriminalfall verwickelt. Ihre Zusammenarbeit mit dem Kommissar verbindet spannend Psychoanalyse mit kriminalistischen Ermittlungsmethoden und stellt die Frage: Ist Vera bereit, ihre Schweigepflicht aufzugeben, um einen Verbrecher zu fassen?
Die Autorin schafft es, starke weibliche Charaktere wie Vera und Alma eindrucksvoll darzustellen. In einer Zeit, in der Frauen gegen gesellschaftliche Erwartungen ankämpfen müssen, wird die Kraft und Entschlossenheit dieser beiden besonders deutlich. Zudem  bietet die Autorin  nicht nur Einblicke in die  Psychoanalyse, sondern auch in die Herausforderungen der Polizeiarbeit zu jener Zeit.

Fazit: Die Spannung des Buches bleibt bis zur letzten Seite erhalten, und die raffinierte Wendung sorgten dafür, dass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Auch ist dem Buch eine sehr gute Recherche anzumerken.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Robotham Michael – Die weiße Krähe

Rezension

Phil McCarthy ist im Polizeidienst und bemerkt während ihrer Nachtschicht die fünfjährige Daisy auf der Straße, die sie sicher nach Hause bringt. Dort entdeckt sie die ermordete Mutter des Mädchens. Fast gleichzeitig wird ein Juweliergeschäft überfallen, und der Ehemann gerät dabei in Gefahr. In den Fokus der Ermittlungen rückt Phils Vater, der verdächtigt wird, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein.

Die Handlung wird abwechselnd aus Phils Sicht erzählt, ergänzt durch einen zusätzlichen Handlungsstrang, der die Situation von Daisys Vater beleuchtet, der  Opfer eines Überfalls wurde.
Im Verlauf der Geschichte wird klar, dass auch Phils Vater in fragwürdige Geschäfte verwickelt ist, die nicht unbedingt legal sind. Der Beginn der Geschichte ist spannend, jedoch fand ich es in der Mitte manchmal etwas langatmig.
Mit dem Fortschreiten der Erzählung kommen immer mehr Details ans Licht, und die Spannung nimmt deutlich zu. Der dramatische Höhepunkt ist fesselnd, und die überraschenden Wendungen haben mich überrascht.

Fazit: Der Thriller hat eine interessante Handlung, bleibt aber im Vergleich zu seinen vorherigen Büchern etwas hinter diesen zurück. Nichtsdestotrotz ist das Buch empfehlenswert. Ich gebe eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Bennett Caitlyn – Bösartig


Rezension

Alicia hat das Gefühl, dass sie unter Beobachtung steht, und findet eine Zeitung mit einem rätselhaften Symbol. Anonyme Anrufe verstärken ihre Besorgnis, und als ihre engste Freundin Lara nicht zur Arbeit kommt, wendet sie sich an die Polizei, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Wird ihre Freundin wieder auftauchen?

Der Prolog startet spannend und hat mich gefesselt. Alicia hat gute Gründe, sich um ihre Freundin Lara zu sorgen, denn diese erlebt gerade ihren eigenen Alptraum.
Der Perspektivenwechsel, bei dem wir dem Täter über die Schulter schauen, bringt eine düstere Stimmung mit sich, da er keineswegs zimperlich ist und die Szenen sehr intensiv sind. Für mich blieben die Charaktere etwas blass.

Fazit: Es handelt sich um ein gelungenes Debüt mit kleinen Schwächen. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende ungebrochen und die unerwarteten Wendungen sind gut umgesetzt.
Allerdings sollte man wissen, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist, denn es geht ganz schön zur Sache. Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Kohfink Corinna – Winterzauber und süße Wunder

Rezension

Vanessa kann nicht länger zusehen, wie Mara nach der Trennung von ihrem Freund leidet, und bittet sie, ihr auf dem Weihnachtsmarkt an ihrem Crêpes-Stand zu helfen. Zunächst ist sie unsicher, doch bald entdeckt Mara, dass ihr die Arbeit Freude bereitet. Dann kommt Ida an ihren Stand und lässt sie die Welt mit Kinderaugen sehen. Auch ein Fremder weckt ihr Interesse, und sie hofft jeden Tag, ihm wieder zu begegnen. Sie würde ihn gerne näher kennenlernen, doch er beachtet sie nicht.

Die Geschichte beginnt mit Mara, die sich nach dem Ende ihrer Beziehung in ihr Schneckenhaus zurückzieht. Doch dank ihrer Freundin Vanessa wird sie mit einer Aufgabe konfrontiert, die sie aus ihrem emotionalen Tief holt.
Im Mittelpunkt steht die fröhliche und manchmal unverblümte Ida, deren Kindersicht die Geschichte sehr bereichert. Ihre direkten Sprüche treffen Mara ins Herz und bringen sie zum Nachdenken. Ich habe Ida sofort ins Herz geschlossen.
Der Autorin gelingt es, eine weihnachtliche Stimmung zu kreieren, die von funkelnden Lichtern und dem Duft von Zimt geprägt ist. Beim Lesen bekam ich sofort Lust auf schmackhafte Crêpes und die süßen Wunder. Die Charakterdarstellung ist hervorragend. Man fühlt sich sofort mit den Protagonisten verbunden und erlebt ihre Emotionen hautnah.
Das Buch geht weit über eine einfache Weihnachtsgeschichte hinaus. Es behandelt Themen wie Trauer, Liebe, Vertrauen und den starken Zusammenhalt.

Fazit: Ich bin ein großer Fan der Bücher von Corinna Kohfink, und dieses gehört definitiv dazu. Der Roman ist eine zauberhafte, weihnachtliche Erzählung, die ins Herz geht und sowohl liebevoll als auch tiefgründig ist. Es war ein magisches Leseerlebnis, das mich berührt und gefesselt hat.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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