Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Renate Schober vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Renate Schober ist als original Münchner Kindl, wo sie 1970 geboren wurde, im Herzen immer in Oberbayern hängen geblieben, obwohl sie in Niederbayern aufgewachsen ist. Hin und wieder zieht es sie gedanklich jedoch hinaus in die weite Welt. Beim Schreiben ist sie überall zuhause. Bayern, Frankreich, Australien, England, Schottland, Skandinavien, usw. Angefangen hat alles vor über 20 Jahren. Da musste alles raus und das ist bis heute so geblieben. Sie ist dankbar für die Chance, die sie damals erhalten hat. Mit dem Schreiben verbindet sie FREIHEIT. Die Freiheit, ihre Gedanken, Gefühle und Ideen zu Papier zu bringen. Trotz allem hat sie erst vor gut 2 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht. Für sie war dieser Schritt enorm wichtig und hat ihr einiges abverlangt, da sie als Self Publisherin viel dazulernen musste. Schreiben allein hilft da nichts. Neben ihren Landkrimis schreibt sie auch Romane, die sie unter einem Pseudonym veröffentlichen wird. Nicht weil sie muss, sondern weil sie beides ein wenig voneinander abgrenzen möchte. Ausgangspunkte einiger Romane ist ebenfalls unser schönes Bayernland. Was sie neben dem Schreiben noch liebt, sind Natur und Tiere. Allen voran die Irischen Wolfshunde. Auch sie kommen in einigen Büchern nicht zu kurz. Vieles spielt sich draußen ab, oder legt weite Strecken zurück. Einiges spielt in früheren Zeiten oder hat historischen Hintergrund. Eine weitere Leidenschaft ist das Backen, neue Rezepte ausprobieren und selbst kreieren. Dazu hat sie ihre eigenen Bücher geschrieben. Mehr über sie findet ihr auf Instagram unter renas-buecherfuchserei und auf Facebook.
Strafverteidiger Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Sein neuer Mandant, Jan Staiger, soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Doch Staiger beteuert hartnäckig seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und setzt alles daran, ihn freizubekommen.
Als es ein weiteres Todesopfer gibt, das ebenfalls in einem Club mit Liquid Ecstasy vergiftet wurde, wendet sich das Blatt. Die vorgelegten Beweise sprechen eindeutig gegen Staiger, und die Anklage lautet jetzt auf Doppelmord. Kann Rocco seinem Mandanten wirklich vertrauen?
Als Rocco die einzelnen Ermittlungsschritte und Spuren noch einmal überprüft, tun sich ungeahnte Abgründe auf. Und mehr denn je ist er auf die Hilfe von Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer angewiesen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
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Eine kopflose Leiche im Wald stellt Kommissar Carsten Andresen und sein Team vor eine Herausforderung. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, verschwindet plötzlich die Tochter von Andresens Lebensgefährtin spurlos. Kurz darauf wird auch er vermisst. Für seine Kollegen Lutz Weichert und Mirja Sommer deutet alles auf eine Entführung hin, doch es gibt keine Lösegeldforderungen. Geht es hier nicht um Geld, sondern um Rache? Sind der Hauptkommissar und seine Ziehtochter in Lebensgefahr? Um das Rätsel ihres Verschwindens zu lösen, suchen Weichert und Sommer in Andresens Vergangenheit nach Hinweisen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Währenddessen durchlebt Andresen auf dem Dachboden einer stadtbekannten, alten Villa seine ganz persönliche Hölle.
Christians Reise nimmt eine dramatische Wendung, als im Zug ein Mord geschieht und er als Verdächtiger inhaftiert wird. Eigentlich wollte er nur seine Frau in Wien besuchen, um ihr beim Umzug zu helfen. Fassungslos beteuert er seine Unschuld, während er abgeführt wird. Auch Kommissarin Henrietta Winter, genannt Henry, glaubt nicht daran, dass er der Täter ist. Sie will seine Unschuld beweisen und begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein dichtes Netz aus Intrigen und Geheimnissen, das bis in ihre Heimatstadt Tübingen reicht. Zur selben Zeit wird in Tübingen die Leiche eines Arztes gefunden. Gibt es eine Verbindung zwischen dem toten Mediziner und dem Ermordeten aus dem Zug? Hinweise führen Henry und ihre Kollegen Daniel Faber und Jim Schätzle zu einer dubiosen Klinik, in der sich bereits mehrere rätselhafte Todesfälle ereignet haben. Die Zeit drängt, denn es könnte weitere Opfer geben. Gelingt es den Ermittlern, das Rätsel zu lösen und den wahren Täter zu finden?
Das Buch erscheint am 03.03.2025.
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In der eisigen Stille des Winters wird auf einem zugefrorenen Teich die grausam entstellte Leiche der sechzehnjährigen Melanie gefunden. Die rätselhaften Verbrennungen an ihrem Körper deuten auf ein brutales Verbrechen hin. Kriminalpolizist Sibelius Lange und sein Team geraten bei ihren Ermittlungen in die angespannte Dynamik an Melanies Schule, die beklemmende Enge ihres Heimatdorfes und die düsteren Geheimnisse ihrer strenggläubigen Familie. Persönliche Konflikte und lang Verdrängtes setzen der Polizeieinheit zu, während sich das Netz aus Neid, Verrat und Fanatismus immer enger um alle Beteiligten zusammenzieht.
Nach ihrem letzten Einsatz hat Kommissarin Elsa Dorn von der Mordkommission ins Betrugsdezernat gewechselt. Der vorherige Fall hat sie an ihre Grenzen gebracht. Ein Liebesbetrüger treibt sein Unwesen und prellt ahnungslose Frauen um ihr Geld. Auch der Privatdetektiv Sven Schäfer hat einen neuen Auftrag erhalten. Seine Klientin ist um einen beträchtlichen Geldbetrag betrogen worden. Als der Hacker, den er beauftragt hat, kurz darauf ermordet wird, kreuzen sich die Wege von Sven und Elsa erneut.
Dies ist bereits der siebte Regionalkrimi, der durch seine unkonventionelle Herangehensweise der Charaktere besticht. Die Protagonistin Elsa, die eigentlich Abstand von Mord und Verbrechen halten wollte, sieht sich bald in einem spannenden Fall innerhalb des Betrugsdezernats wieder. Hier trifft sie auf Sven Schäfer, der ebenfalls mit einem Liebesbetrüger konfrontiert wird. Beide Charaktere sind sympathisch und bringen unterschiedliche Ermittlungsmethoden ein, doch schon bald geraten sie in Lebensgefahr. Ihre gründliche Ermittlungsarbeit führt schlussendlich zum Erfolg.
Fazit: Dieser Regionalkrimi hebt sich von anderen Krimis ab, da er nicht im Bereich des harmlosen Cosycrime verweilt. Der Autor scheut sich nicht, die Situation auf die Spitze zu treiben. Es geht manchmal ganz schön zur Sache. Die Erzählung lebt von Spannung und den gut ausgearbeitetenund sympathischen Charakteren. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Das Essener Kommissariat beschäftigt sich nicht nur mit vermissten Kindern, sondern auch mit dem schrecklichen Verbrechen eines Kindesmordes. Sie gehen von zwei voneinander unabhängige Fälle aus. Eine wahrhaftig herausfordernde Aufgabe. Zur Unterstützung der Ermittler wird ein ehemaliger Kollege hinzugezogen. Werden sie es schaffen, die vermissten Kinder zu finden und den Mörder zu fassen?
Dieser fesselnde Kriminalroman thematisiert äußerst schwere und emotionale Themen. Im Mittelpunkt stehen Kindesentführungen, Mord und Kinderhandel. Gerade für Eltern sind dies schockierende und zutiefst verstörende Aspekte. Dem Autor gelingt es, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, in der die Verbrecher mit ihren Opfern gnadenlos umgehen. Man spürt das unvorstellbare Leid der Eltern, die zwischen verzweifeltem Hoffen und bangen Warten gefangen sind. Diese emotionale Achterbahnfahrt ist nur schwer zu ertragen und berührt einen tief im Innersten.
Fazit: Der Spannungslevel bleibt durchgehend hoch, und ich konnte nicht anders, als mitzufiebern und mitzuleiden. Dieses Buch lässt einen nicht los, und ich fand es schwer, es abends zu lesen. Der Kriminalroman ist definitiv nichts für schwache Nerven. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Stephan R. Meier vorstellen. Vielen Dank, dass Sie heute mein Gast sind.
🎤 Sie kommen ursprünglich aus Köln, leben in München und bei Sanremo. Was zieht Sie so sehr an die Riviera, dass auch Ihre Krimis dort spielen?
Familiär bedingt habe ich ein Vagabundenleben geführt. Das habe ich beruflich bedingt auch in meiner Karriere fortgesetzt. Viele Länder auf allen Kontinenten durfte ich so kennenlernen. Italien – und die Italiener – hat in meinen Augen den gelungensten Querschnitt aus Lebensqualität, Selbstironie, Freude an schönen Dingen, gutem Klima, gutem Essen und einem Leben, das mit dem richtigen Tempo auf menschlichen Dimensionen und absolut Genuss fähig gelebt wird. Die Lebensart und Lebensfreude haben mich schon als junger Erwachsener bestochen. Und ein selbstverständliches, familiär geprägtes Miteinander, welches das Leben selbst zu einer Kunstform erhebt. Das alles im mildesten Klima Europas, am tiefblauen Meer, bei genial einfacher und effizienter Küche, einem weltberühmten Licht und einer einzigartigen Landschaft aus Hügeln und Meer. Und zwischen den Thunfischwärmen des Mittelmeers und den Wildschweinrotten in den Hügeln liegt manchmal nur 1 Kilomter.
🎤 Sie haben viele Jahre als Hotelmanager gearbeitet und sind dabei vielen unterschiedlichen Menschen begegnet. Haben diese Begegnungen Sie zu Commissario Gallo oder anderen Charakteren inspiriert?
Die Charaktere in meinen Romanen sind immer inspiriert von Menschen, denen ich begneget bin. Nach über 30 Jahren Hotellerie in vielen Ländern der Welt kam da schon einiges an Begegnungen – auch mit vielen berühmten Künstlern – zusammen. Wie ein guter Wein reifen diese erfundenen Figuren mit den fortschreitenden Bänden zu einzigartigen Cuvees, und können so unter meiner Feder ein eigenes Leben entwickeln. Spannend ist es für mich, ihnen überrascht dabei zuzusehen, wie sie sich entwickeln. Das macht sie als Figuren glaubwürdig und ihre Handlungen für die Leserinnen nachvollziehbar. Krimis leben neben den Ermittlungen auch von den Charakteren und deren Beziehungen zueinander.
🎤 Was macht den Charme des Ermittlerteams um Commissario Gallo aus? Da war bei mir der Wunsch Vater des Gedankens: An erster Stelle steht der Teamgeist, der Zusammenhalt, der Freundschaftbund, das Verständnis füreinander. Und ein Klima, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann – und vor allem die eventuellen Schwächen der anderen dabei ausgleicht. Wie im richtigen Leben menschelt es auch in Gallos Kommissariat. Gallo ist ein Chef, der sein Team nach dem Prinzip der umgedrehten Hierarchie-Pyramide zum Erfolg führt: er reisst nie alles an sich, lässt seinem Team freien Lauf, kann gut zuhören und der Erfolg seines Teams ist damit begründet, dass die entscheidenden Ideen und Schlüssel zum Lösen der teils sehr komplexen Fälle in meiner Reihe Riviera Express in kreativen Besprechungen gefunden werden. Jeder darf seine Ideen, jeder darf seinen Verdacht frei äußern. Das Team ist so zusammengesetzt, dass sowohl die historischen Bezüge der Fälle als auch die aktuelle Relevanz der Mordmotive glaubhaft recherchiert werden können. Mein Lieblingscharakter ist ganz klar Benzina, der Mechaniker – und unser Fuhrparkflüsterer.
🎤 Die Riviera ist reich an wunderschönen Orten. Wie wählen Sie Ihre Schauplätze aus? Wie sind Sie z.B. auf Triora, die Hauptstadt der Hexen, gekommen?
An der Riviera hat man wirklich die Qual der Wahl. Triora ist weltberühmt, das war eine leichte Wahl, als ich einen prägnanten Ort im Hinterland suchte, der als Kulisse für einen im Herbst spielenden Krimi (Halloween). Aber auch darüber hinaus ist die Riviera gespickt mit kleinen Dörfern, die zu den schönsten ‚Borghi d’Italia‘ zählen. Und in vielen von ihnen haben vor allem während der Belle Epoque ungewöhnliche Menschen die Weltbühne abgebildet. Die Querverbindungen und die aktuelle Relevanz von historischen Persönlichkeiten lassen in jedem Band einen Scheinwefer der ganz großen Weltbühne auf Gallos Fälle erstrahlen. Das ist das Einzigartige an meinem Riviera Express.
Den Wochenausklang verbringen Kommissar Lukas Eisele und sein Team stets im Goldenen Ochsen in Kleingrubenstetten. Doch eines Abends geschieht das Unfassbare. Ganz plötzlich knallt Otto Vögele in seinen Linsenteller und ist tot. Verdächtigt wird der Wirt Ernst Grüble, der kurz darauf verhaftet wird. Aber ist er tatsächlich der Mörder? Die Kommissare beginnen im näheren Umfeld des Opfers zu ermitteln und stoßen dabei auf seine Nichte, die angeblich dem Glücksspiel verfallen ist.
Erneut führt uns die Handlung ins turbulente Kleingrubenstetten, wo es alles andere als ruhig zugeht. Dieser zweite Fall für Lukas Eisele und sein Team beginnt gleich mit einem dramatischen Todesfall, bei dem alle Kommissare anwesend sind. Nachdem der Wirt verhaftet wird, machen sich die Kommissare auf Ermittlungstour, denn sie sind von seiner Unschuld überzeugt. Es war spannend zu verfolgen, wie sie dem Täter Schritt für näher Schritt kommen. Die Zusammenarbeit im Team funktioniert gut, auch wenn Böcker häufig mit seinem katastrophalen Namensgedächtnis dazwischenfunkt. Die Charaktere sind lebendig und authentisch, und die Dialoge sprühen vor schwäbischem Charme. Für Leser, die mit dem Dialekt nicht vertraut sind, bietet das Buch ein hilfreiches Glossar sowie Übersetzungen, die das Verständnis erleichtern. Persönlich fand ich den Dialekt leicht zu lesen.
Fazit: Auch der zweite Ländlekrimi hat mich bestens unterhalten. Es ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und regionalen Örtlichkeiten. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Die weibliche Polizistin Ida Rabe eilt an den Strand von Övelgönne, nachdem eine kindliche Leiche ans Ufer gespült wurde. Zu ihrem Entsetzen erkennt Ida das Kind. Es war erst vor Kurzem in ein Kinderheim gebracht worden. Mit jeder Faser ihres Körpers ist sie entschlossen, die Wahrheit hinter diesem tragischen Schicksal aufzudecken. Ihre erste Spur führt sie zum Waltershof, der von einem Wunderheiler geleitet wird. Doch schon bald wird ihr klar, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Um Antworten zu finden, schleicht sie sich dort ein, doch die Ermittlungen bringen Ida selbst in Gefahr.
Der schockierende Fund des Kindes offenbart grauenhafte Misshandlungen, die auf eine düstere Vergangenheit hindeuten. In einer von Männern dominierten Welt sieht sich Ida als weibliche Polizei zahlreichen Vorurteilen gegenüber, was ihr den Kampf für Gerechtigkeit zusätzlich erschwert. Doch unbeirrt verfolgt sie die Spur des Täters. Die Geschichte, die in der Nachkriegszeit angesiedelt ist, vermittelt ein Gefühl tiefster Beklemmung und lässt mich nicht los. Besonders die Charaktere Ida und ihrer Kollegin Heide Brasch haben mich begeistert. Das Ende des Buches lässt mich gespannt auf eine mögliche Fortsetzung warten.
Fazit: Der dritte Teil der Ida-Rabe-Reihe hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die fesselnde Handlung und der spannende Aufbau der Geschichte haben mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Obwohl es zur damaligen Zeit für Frauen eine Herausforderung war, als weibliche Polizei tätig zu sein, beweist Ida, dass sie all ihre Möglichkeiten nutzt, um den Fall zu lösen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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