Hochholzer Lukas 📖 Der Stillleben Mörder

Meine #Rezension zu @Lukas Hochholzer

Der Stillleben Mörder

Igor Kowalski unternimmt alles, um den Dämonen in seinem Kopf zu entfliehen. Nach einem Anfall muss er sich erst sortieren und überlegen, wo er gerade ist und ob er wirklich existiert. Der Dämon Omega befiehlt ihm ein Stillleben zu produzieren.
Bald darauf gibt es grausame Morde.
Mit der Aufklärung ist der Kommissar Steinhofer und sein labiler Praktikant Mayer beauftragt.
Mayer zweifelt selbst an seinem Verstand. Was ist denn nun wirklich geschehen?

Lukas Hochholzer lässt uns an den Stimmen im Kopf der Protagonisten teilhaben. Die sind so detailliert beschrieben, dass man sich das vorstellen kann.

Was auf den ersten Blick sehr verwirrend ist, stellt sich am Ende als große Verwicklung dar und man ahnt anfangs nicht, wohin das Ganze führt.
Kowalski kann nicht mehr die Realität erkennen und auch Mayer ist psychisch am Ende.
Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und eine bildgewaltige Sprache und alles wirkt sehr düster.
Beim Lesen fragte ich mich aber des Öfteren, was ist real und was spielt sich in den Köpfen ab? Da nicht nur einer der Protagonisten Stimmen im Kopf hörte, blieb das Ganze verwirrend.
Auch die Polizeiarbeit, die eigentlich nicht stattfindet, ist für mich wenig glaubhaft.

Fazit: wer wissen möchte, wie Menschen von Stimmen im Kopf geleitet werden, ist hier bei diesem Psychokrimi genau richtig.

Von mir gibt es 3,5 Sterne
Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Behmann Ulrich 📖 Dezember Tod

Meine #Rezension zu

Ulrich Behmann Dezember Tod

Ein Fischkutter wird von einer Riesenwelle getroffen und von der Besatzung fehlt jede Spur.
Die Mordermittlerin Herma van Dyck bekommt einen Anruf, dass an der Humme-Mündung Leichenhunde angeschlagen haben, aber keine Leiche zu finden sei. Sie zögert mit der Weiterleitung an ihren Chef, denn sie hat schon einmal einen groß angelegten Einsatz angeleiert, der sich dann als falsch erwiesen hat.
Die Taucher finden tatsächlich eine Leiche. Dies bleibt aber nicht der einzige Fund. Sie haben es mit einem Serientäter zu tun. Endlich finden sie einen Hinweis.
Können sie den Täter aufhalten, bevor noch mehr geschieht? Und was hat der gesunkene Fischkutter damit zu tun?

Dieser Psychothriller spielt an Originalschauplätzen an Weser und Nordsee. Der Autor Ulrich Behmann orientiert sich an echte Kriminalfälle und die grausamen Details sind real.
In wechselnden Kapiteln wird aus der Sicht des Täters geschildert. Dieser fühlt sich unbesiegbar und spielt ein Spiel mit den Kommissaren.
Schon früh hat er seine sadistische Ader gespürt. Das Ganze wird mit Emotionen untermalt, während die Ermittlungen sehr nüchtern und sachlich gehalten werden. Das liegt mitunter daran, dass wahre Begebenheiten eingeflossen sind. Mir war dies aber eine Spur zu sachlich.
Auch zu den Hauptpersonen konnte ich keinen Zugang aufbauen. Sie waren mir nicht sonderlich sympathisch.
Alles in allem war es jedoch eine spannende Geschichte, in der man auch über sonstige Kriminalfällte etwas erfährt.

Fazit: Aus Sicht des Täters wird eine sehr spannende, aber auch brutale Geschichte erzählt. Mit viel Lokalkolorit führt der Autor durch die Zeilen.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen von mir findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Wermescher Christina 📖 Schatten über Kreta

Meine #Rezension zu

Christina Wermescher Schatten über Kreta

Anne Brandt nutzt ihre Auszeit, um als Animateurin in einem Hotel in Kreta zu arbeiten.
Sie lebt sich schnell ein und freundet sich mit ihren Kollegen an. Anne bringt außerdem frischen Wind in die Gruppe mit ihren Freizeitangeboten, was ihrem Chef Marcel anfangs nicht unbedingt gefällt.
Dann macht sie an der Rezeption eine Entdeckung und ihr Spürsinn ist geweckt. Was steckt dahinter und warum nimmt die ehemalige Kommissarin eine Auszeit auf Kreta?

Christina Wermescher ist hier ein humorvoller, aber doch auch spannender Krimi gelungen. Durch die bildhafte Sprache ist man mitten auf Kreta und kann sich alles sehr gut vorstellen. Die kurzen Kapitel lassen einen nur so durch das Buch fliegen.
Anne gefällt mir sehr gut. Nach und nach erfährt man auch, warum sie Deutschland den Rücken gekehrt hat. Sie ist tough, mutig und doch verletzlich. Ihre erste Stunde als Animateurin hat es in sich und ich musste sehr lachen.
Erst am Ende erfährt man was und wer wirklich dahinter steckt.
Ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen.

Fazit: eine spannende Geschichte, die durch humorvolle Begebenheiten aufgelockert werden und zu einem Lesegenuss führen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com

Marciniak Stefan 📖 Übertötung

Stefan Marciniak ÜBERTÖTUNG

Am Strand wird eine verbrannte Leiche gefunden. Commisaire Christian Dabert stoßt bei seinen Ermittlungen auf eine Schatzkarte, die ein tödliches Geheimnis trägt. Handelt es sich hierbei um eine Karte mit Angaben, wo das verschwundene Seglerschiff namens Betsey gesunken ist? Dieses Schiff hatte eine sehr wertvolle Ladung an Bord.

Seit Monaten hält ein mysteriöser Singsang und Heulen in der Sumpflandschaft von Penmarc die Bewohner in Atem.

Commisaire Christian Dabert macht sich mit seinen Helfern auf den Weg und kommt einer Ungeheuerlichkeit auf die Spur.

Die Gier nach dem Schatz ist unermesslich groß. Wer mordet hier auf abscheuliche Weise? Was für eine Rolle spielt das Flüchtlingskind? Diesen Fragen und mehr stellt sich Christian Dabert.

Dies ist mein zweites Buch von Stefan Marciniak und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Thriller mit Abenteuer und Erotik. Die Spannung ist von Anfang an hoch und zieht sich durch das ganze Buch. Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Ein Blick in die Politik bezüglich der Flüchtlingskrise ist ihm gelungen.

Ein flüssiger Schreibstil tut sein Übriges.

Die Charaktere sind mit Leben gefüllt. Man erhält sehr gute Eindrücke von Christians Privatleben.

Wo das Schiff sich denn nun wirklich befindet ist eine großartige Überraschung. Nicht nur das wurde eindrucksvoll geschildert, auch die Landschaft der Bretagne.

Die Abenteuer halten einen in Atem. Es wird nie langweilig.

Ich fand diesen Teil noch viel spannender als den ersten. Dieser kann aber unabhängig gelesen werden, da es sich um zwei in sich geschlossene Geschichten handelt.

Pures Lesevergnügen hatte ich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

💥💥💥💥💥

Marciniak Stefan 📖 Satisfaktion

Stefan Marciniak SATISFAKTION

Als in einem beschaulichen Ort in der Bretagne eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden wird, ist es mit der Ruhe vorbei.

Commisaire Christian Dabert und sein Assistent Charles Pensek stoßen schnell auf die Vergangenheit in den Kriegsjahren.

Schmuggler haben in dieser Zeit agiert und Gold wurde versteckt. Als weitere Leichen gefunden werden, wird nach dem Phantom gesucht.

Wer steckt dahinter? Ist das Gold irgendwo vergraben?

Stefan Marciniak ist hier ein Thriller gelungen, der Einblicke in die Nachkriegszeit und Schmugglern gibt. Die Landschaft der Bretagne ist eindrucksvoll geschildert.

Spannung baut sich auf und endet mit unerwarteter Wendung.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und zeichnet sich durch seine Hauptcharaktere aus.

Christian wird als sarkastisch und überheblich dargestellt. Sein Ruf eilt ihm voraus. Nichtsdestotrotz ist er eine sympathische Erscheinung.

Sein Assistent mit seinem Klemmbrett, der am Tatort genau in den Spuren seines Chefs läuft, aber einen analytischen Beitrag zur Lösung des Falles beiträgt, ist ebenfalls gut beschrieben.

Auch Louise mit ihren Kurven wirkt anfangs unnahbar, lässt aber die anfängliche Zurückhaltung fallen.

Das Cover spricht mich sehr an. Die skeletierte Hand passt gut zur Geschichte.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

Meine Bewertung 💥💥💥💥

Gruber Andreas 📖 Todesfrist

Meine #Rezension zu Andreas Gruber

Sabine Nemez ist die jüngste Kommissarin in München. Nach einem brutalem Mord in ihrem Umfeld schaltet sich das BKA mit dem Profiler Maarten S. Sneijder ein.
Er ist es gewohnt alleine zu arbeiten, aber durch Sabines Scharfsinn möchte er sie in seinem Team haben.
Sie suchen ein Motiv und finden heraus, dass ein altes Kinderbuch eine große Rolle spielt. Der Täter hat eine Frau entführt und gibt ein Rätsel auf, das innerhalb 48 Stunden gelöst werden soll, wenn nicht, stirbt die Frau.
Wird es ihnen gelingen die Spur nach dem Mörder aufzunehmen?

Was für ein genial, durchdachten Plot hat sich hier Andreas Gruber ausgedacht.
Es werden Frauen entführt und ein Rätsel ist zu lösen.
Mit S. Sneijder hat der Autor einen eigenwilligen Charakter erschaffen. Er passt so gar nicht in das Schema eines Profilers. Gerne trinkt er Vanilletee und raucht auch mal eine Haschzigarette. Außerdem ist er zynisch, aber im Verlauf seiner Zusammenarbeit mit Sabine wird er menschlicher. Ich mag ihn jetzt schon.
Sabine ist ausgesprochen tough, intelligent und sehr sympathisch.

Der Autor besticht durch detaillierte Beschreibungen und erzählt eindrücklich und bildlich. Die Geschichte spielt teils in Wien und bringt uns diese schöne Stadt näher.
Die Hochspannung reist nicht einen Moment ab und die Szenen wirken sehr lebendig, lebhaft und fesseln.
Er lässt in die tiefste Abgründe einer Seele blicken.
Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein gesamtes Bild.
Es ist erstaunlich, wie Andreas Gruber aus einem Kinderbuch einen spannenden Thriller gefertigt hat. Hut ab, es ist ihm ausgesprochen gut gelungen.

Fazit: origineller Plot mit eigenwilligen Charakteren, intelligent ausgetüftelt, absolut fesselnd, packend und lesenswert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr

Schwikardi Astrid 📖 Animus

Meine #Rezension zu

Astrid Schwikardi Animus

Eine Frauenleiche wird aus einem See geborgen, aber so richtig kann sich Kriminalkommissar Mark Birkholz nicht damit beschäftigen, denn gleichzeitig ist sein Chef verschwunden. Er begibt sich auf die Suche nach ihm und dabei stoßen er und seine Kollegen auf einen Fall, der 12 Jahre zurückliegt.
Die vermisste Emily wurde bis heute nicht gefunden und auch ein Teil der dazugehörigen Akte fehlt.
Der Täter plant allerdings schon die nächste Tat.
Was geschah damals und hängt das mit dem aktuellen Fund zusammen? Können sie den Täter aufspüren und eine weitere Tat verhindern?

Dies ist nach Uterus der zweite Kölner Krimi aus der Feder von Astrid Schwikardi. Man kann sie unabhängig voneinander lesen.
Die Autorin versteht es Spannung zu erzeugen und diese bis zum Schluss aufrechtzuhalten. Schon der Einstieg ins Buch war an Spannung kaum zu überbieten. Diese steigt von Kapitel zu Kapitel.
Verschiedene Handlungsstränge führen uns durch das Buch und nach und nach erfährt man, was sich damals zugetragen hat.
Kurze Kapitel und der bildliche Schreibstil lassen einen nur so durch die Zeilen fliegen.
Die Charaktere sind sehr aussagekräftig und jeder hat so seine Ecken und Kanten. Sie sind authentisch und lebendig.
Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Fazit: ein spannungsgeladener Krimi, gut durchdacht und besticht durch detaillierte Beschreibungen und aussagekräftigen Charakteren.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com

Neujahrswünsche

❤❤Ich möchte heute Danke sagen❤❤

Danke, dass ihr mir folgt
Danke, dass euch meine Beiträge gefallen, ihr sie kommentiert und sie liked
Danke, dass ihr mir auch nach Gewinnspielen treu bleibt
Danke an die Autoren, die mir ihr Vertrauen schenken und mir ihre Bücher anvertrauen.

Für mich war es wieder ein aufregendes und spannendes Lesejahr. Ich habe viele neue Autoren kennengelernt.

Ich wünsche euch allen ein glückliches,gesundes und vor allem gutes Neues Jahr.

Alle eure Wünsche sollen in Erfüllung gehen und bleibt vor allem gesund

Herzlichst Helgas Bücherparadies
Wir sehen und lesen uns nächstes Jahr wieder. Ich freue mich auf euch

Töpfer Bernd 📖 Manchmal endet es tödlich

Meine #Rezension zu Bernd Töpfer Manchmal endet es Tödlich

In diesem Buch geht es um Kurzgeschichten der unheimlichen Art, die es in sich haben. Manch einer macht eine Erfahrung mit einem Aufzug und landet plötzlich in einem anderen Land und manchmal passiert Unvorhergesehenes.
Meine Lieblingsgeschichte war Rabentod und Das Lazarett im Wald.
Die Krähen haben es dem Autor angetan. Fast in jeder Geschichte handelt es davon. Die meisten sind bösartig, aber es gibt auch Gute.
Die Geschichten sind oft unerklärlich, mystisch, ein wenig mit Horror und Thriller untermalt.
Das Buch lässt sich gut lesen, ist verständlich und überrascht oft am Ende der Geschichten.

Fazit: wer gerne Geschichten liest, die mit Horror, Unerklärlichem und Mystischen gewürzt sind, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com