Klinger Christian 📖 Tote Vögel singen nicht

Meine # Rezension zu

@Christian Klinger Tote Vögel singen nicht.

Morgens erwacht Cosinus Gauß neben einer blutüberschrömten Leiche. Er hat keine Erinnerung mehr an den gestrigen Abend.
So gut wie möglich versucht er seine Spuren zu verwischen und macht sich auf den Weg in seine Anwaltskanzlei. Dort versucht er zu ermitteln, was dahinter steckt. Eine Videoüberwachung im Hotel zeigt verschwommen eine Aufnahme. Die Polizei erkennt darin eine ihm ähnlich sehende Person.
Wer hat die Frau umgebracht und warum? Will ihm jemand was anhängen?

Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen. Leider wurden meine Erwartungen an das Buch enttäuscht.
Der Autor hat eine sehr derbe Ausdrucksweise, schon der erste Satz des Buches hat mich abgeschreckt.
Dieser Schreibstil ist wahrscheinlich dem Hauptprotagonisten geschuldet. Ein zweifelhafter Anwalt, der sich mit zwielichtigen Personen einlässt. Er ist permanent pleite, hat an seine Kindheit keine schöne Erinnerungen und hat nur Sex im Kopf.
Christian Klinger hat den Anwalt zwar sehr gut dargestellt, allerdings wurde ich mit ihm nicht warm.
Die Redeweise konnte mich nicht überzeugen, die vielen Bettszenen und die ständigen Gedanken daran, waren mir persönlich einfach zu viel.
Ich hätte erwartet, dass er auch als Anwalt agiert und schlagfertige Verteidigungen übernimmt, aber das war nicht der Fall
Auch als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen. Das war eher ein Krimi. Es fehlte die Spannung und der Thrill.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Schwikardi Astrid

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute ist die sympathische Autorin Astrid Schwikardi bei mir zu Gast.
Ich freue mich, dass du dich hier vorstellst.

Deine Vorstellung
Ich hatte schon immer ein besonderes Faible für abgehobene, ungewöhnliche Geschichten. Egal ob geschriebene, gehörte oder selbst erlebte. Über viele Jahre hinweg habe ich heimlich im stillen „Kämmerlein“ geschrieben. Meist mystische Geschichten, aber auch Thriller und Kriminalgeschichten, die von den tiefen Abgründen der menschlichen Seele handelten.

Um es kurz zu machen: Nichts ist spannender und faszinierender als das Leben selbst. Es ist der alltägliche Wahnsinn, der mich inspiriert, wodurch noch so kleine Augenblicke zu unvergesslichen Geschichten heranreifen. Ein damaliges Gesundheitsthema war so ein Auslöser. Eine simple Idee entwickelte sich zu einer Geschichte, die ich unbedingt aufs Papier bringen musste: „Uterus“.

Schweißtreibende Schreibarbeit mit intensiver Manuskriptüberarbeitung folgte, bis „Uterus“ schließlich im März 2019 veröffentlicht wurde.

Einige Jahre sind seitdem vergangen, längst sind einige meiner Kurzgeschichten in Anthologien und der erste Band meiner Kölner Kriminalreihe „Uterus – Ein Köln Krimi“ im Frankfurter Verlag mainbook erschienen. Der zweite Band „Animus – Ein Köln Krimi“ folgte im April letzten Jahres. Momentan schreibe ich an dem dritten Band und hoffe, in spätestens einen Monat das erlösende Worte „Ende“ unter die Geschichte setzen zu können. Im Anschluss daran werde ich weiter an meinem Thriller rumfeilen in der Hoffnung, auch dieses Projekt noch in diesem Jahr fertigstellen zu können.

Falls ihr noch mehr über mich und meine Projekte erfahren möchtet, besucht mich doch mal auf Instagram, Facebook oder auf meiner Autorenseite.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit, bleibt gesund und bis bald.

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Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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Gruber Andreas 📖 Todesurteil

Meine #Rezension zu

Andreas Gruber Todesurteil

Ein heiß ersehnter Wunsch von Sabine Nemez geht in Erfüllung. Sie darf endlich an der Akademie des BKA Wiesbaden studieren.
Unterricht hat sie bei Maarten S. Sneijder.
Sie befassen sie sich mit ungelösten Fällen.
Mit ihren eigenen Ermittlungsmethoden findet sie einen Zusammenhang zu anderen ungelösten Fällen.
In Wien hat die Staatsanwältin Melanie Dietz mit einem schweren Fall der Kindesmisshandlung zu tun.
Der 10 jährigen Clara gelingt die Flucht. Sie wurde ein Jahr irgendwo festgehalten.
Ihr Rücken ist komplett mit Tattoos verunstaltet, die ein Motiv aus Dantes Inferno darstellen.
Sabines Spuren führen nach Wien.
Wer hat Carla gefangen gehalten und so misshandelt? Wie hängt das alles zusammen?

Dies ist der zweite Teil mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez.
Andreas Gruber versteht es aus zwei Handlungssträngen eine Geschichte zu formen. Lange ahnt man nicht, wie diese Fälle zusammen hängen.
Clara ist traumatisiert und es ist fast unmöglich einen Zugang zu ihr zu finden. Mit dem Therapiehund ist es Melanie möglich, dass sich diese öffnet. Aber da Clara den Täter nur mit Maske gesehen hat, gestalten sich die Ermittlungen sehr schwierig. Nicht immer legal forscht die Staatsanwältin und erste Erfolge stellen sich ein. Wenn man sich vorstellt, was das Mädchen hat mitmachen müssen, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter.

Wie schon im ersten Teil geht Sabine jeder kleinsten Spur nach. Mit List, Tücke und Mut kommt sie vorwärts und sieht Gemeinsamkeiten zu anderen Fällen.
Sie ist intelligent und hat keine Angst.
Sneijder ist eigenwillig und verfolgt mit seinem Unterricht eigene Ziele. Diese Unterrichtsstunden sind dermaßen gut geschildert und spannend. Die Dialoge sind wieder sehr unterhaltsam zwischen den Beiden.
Maarten S. Sneijder ist eine Figur mit Ecken und Kanten und mit seinem Schützling löst er alle Fälle.
Überhaupt alle Szenen in dem Buch habe ich mit großem Interesse verfolgt. Keine Minute wurde es mir langweilig.
Erst ganz zum Schluss kommt die Aufklärung wie alles zusammen hängt.

Herr Gruber erzählt eindringling eine sehr gut durchdachte Geschichte, die aber von Spannung geprägt ist. Selbst Handlungen am Rande fesseln einen. Man merkt dem Buch eine sehr gute Recherche an. Ich konnte mir alles äußerst gut vorstellen.

Zum Schluss wird noch Bezug auf die Fortsetzung genommen, auf die ich mich jetzt schon freue.

Fazit: spannend, packend, beklemmend und mit außergewöhnlichen Charakteren besetzt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
Teil 1
https://helgasbuecherparadies.com/2021/01/16/gruber-matthias-%f0%9f%93%96-todesfrist/

Teil 2

Teil 5
https://helgasbuecherparadies.com/2019/09/28/andreas-gruber-todesmal/
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Blunk Malin

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute ist sehr sympathische Autorin Malin Blunk zu Gast bei mir.
Ich freue mich, dass du dich hier vorstellst.

Über Malin Blunk

Die Liebe zu Büchern wurde mir wahrscheinlich schon als Kind mitgegeben. Meine Eltern hatten mir immer aus dem „Struwwelpeter“ vorgelesen. Damit war der Grundstein für mein Leseinteresse gelegt. Ich liebe Bücher solange ich zurückdenken kann. Bereits im Alter von ungefähr 10 Jahren habe ich kleine Geschichten geschrieben. Danach endete allerdings meine Schreibkarriere, denn meine berufliche Tätigkeit verschüttete diese zarten kreativen Anfänge.

Mittlerweile stehe ich nicht mehr im Berufsleben und kann so meine wiederentdeckte Leidenschaft voll ausleben. Da ich selbst am liebsten Krimis lese, war es nur logisch, dass ich auch welche schreibe. Und wo sonst lassen sich die geheimen Abgründe, die jeder in sich trägt, so hervorragend ausleben? In meinen Büchern wird man keine Bandenkriminalität oder Psychopathen finden. Bei mir steht der ganz normale Mensch im Mittelpunkt. Ein Mensch, dessen Leben durch außergewöhnliche Umstände aus den Fugen gerät. Ein Mensch, der plötzlich zu Sachen fähig ist, die er vorher nie für möglich gehalten hätte. Ein Mensch wie du und ich.

Bisher sind von mir zwei Buchserien und im Sommer 2020 ein Sylt-Krimi erschienen. Davon wird es demnächst mehr geben.

Den Serienanfang machte 2015 der erste Band über den Privatdetektiv Phil Seegers, der in Hamburg tätig war. Nach vier Bänden hatte ich Lust, etwas Regionales zu schreiben. Ich bin in Kiel geboren und lebe noch immer ganz in der Nähe in Schleswig-Holstein. Hier kenne ich mich am besten aus. Und so entstand 2017 die Serie um Hauptkommissar Matthias „Matti“ Andresen und die Mordkommission Kiel.

Bereits der erste Krimi „Ein eiskalter Plan“ wurde zu einem Erfolg, der bis heute anhält. Die Leser lieben das Team, zu dem noch Viola Meissner und Bastian Geisler gehören. Sie fiebern auch mit deren Privatleben mit, von dem in jedem Krimi etwas dabei ist. Schließlich endet das Leben nicht nach Feierabend. Mir geht es nicht anders, ich hänge auch an dem Team. Was kein Wunder ist, schließlich lebe und leide ich über Wochen und Monate während des Schreibens mit ihnen.

Die Serie umfasst bisher 9 Bücher. Das neueste heißt „ANDRESEN! Ein Jahr, drei Tage“ und ist vor ein paar Tagen erschienen. Und es wird weitergehen, das verspreche ich.

https://www.facebook.com/Malin-Blunk-1750311145245805/

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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Schwiecker Florian und Tsokos Michael 📖 Die 7. Zeugin

Florian Schwiecker und Michael Tsokos Die 7. Zeugin

Mein Buch des Monats Februar 2021

Nikolas Nölting verabschiedet sich von seiner Tochter und fährt mit dem Fahrrad zur Bäckerei. Er stürmt diese und schießt um sich. Dabei werden zwei Menschen schwer verletzt und ein Mann stirbt.
Seine Frau Anja sucht verzweifelt Rechtsbeistand und stößt dabei auf den Strafverteidiger Rocco Eberhardt. Sie hat keine Erklärung für die Tat. Er übernimmt den Fall und spricht mit Nikolas. Dieser schweigt beharrlich zu den Vorgängen. Rocco nimmt Kontakt zu dem Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer auf.
Dabei kommen neue Erkenntnisse ans Tageslicht.
Warum schießt ein unauffälliger Familienvater einfach um sich? Um was es sich dabei handelt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Was für ein Auftakt einer neuen Justiz-Krimi-Reihe mit den Autoren Florian Schwiecker und Michael Tsokos.
Der Angeklagte schweigt und deshalb ist der Strafverteidiger Rocco Eberhardt anfangs zwiegespalten, ob er die Verteidigung übernehmen soll.
Er sucht nach einem Auslöser, warum Nikolas Nölting diese Tat begann und bekommt Unterstützung von Dr. Justus Jarmer.
Bei seinen Recherchen kommt er dem Motiv auf die Spur. Er baut seine Verteidigungsstrategie darauf auf, obwohl sie ist sehr gewagt ist.

Dieses Buch lässt sich außerordentlich gut und verständlich lesen. Es ist nicht trocken oder nüchtern, sondern die Autoren halten die Spannung aufrecht. Man ist sehr gespannt, was für eine Strategie gefahren wird.

Rocco ist ein engagierter Anwalt, symphatisch, sehr authentisch und gut ausgearbeitet, dagegen bleibt Jarmer noch ein wenig blass. Ich hoffe, da kommt in der Fortsetzung noch mehr.
Auch Baumann, der eine Nebenrolle spielt, war mir von Anfang an sympathisch. Der Oberstaatsanwalt Bäumler ist eine Persönlichkeit mit einer arroganten Art. Seine Gegenargumente kommen nicht immer gut an.
Überhaupt die Einblicke bei einer Verhandlung waren sehr informativ und interessant. Die Stimmung wurde äußerst gut eingefangen. Die bildhafte Darstellung ist so gut dargestellt, dass man meint, sich mitten im Gerichtssaal zu befinden.
Es wird keine Minute langweilig.
Die kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel tragen zu einem Lesevergnügen bei.

Früh erfährt man, warum Nikolas so reagiert. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, denn die Einblicke in Korruption und Kriminalität sind hervorragend dargestellt.
Der Cliffhanger am Schluss des Buches lässt auf eine baldige Fortsetzung hoffen.

Fazit: ein Justiz-Krimi, der nicht nur spannend, fesselnd und realitätsnah ist, sondern auch sehr gute Einblicke in das Geschehen und Abläufe der Gerichte gibt. Ein grandioser Auftakt zu einer neuen Reihe.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Verlagsgruppe Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Bender Jochen 📖 Dienstage und Silvester

Meine Rezension zu

Jochen Bender Dienstage & Silvester

Die Kriminalhauptkommissarin Anita Schenk erhält einen Anruf, indem ein Mord gestanden wird. Einziger Hinweis ist, dass das Opfer am Ende der Seilbahn in Stuttgart liegt. Sie finden heraus, dass es sich um Kathrin Leblanc handeln muss, die vor genau einem Jahr auf dem Waldfriedhof beerdigt wurde. Bisher ist man von einem Verkehrsunfall ausgegangen.
Bei ihren Recherchen stoßen sie auf eine Gedenkfeier im Hause des Ehemannes.
Kathrin war sehr beliebt. Erste Spuren führen auf die Alb nach Münsingen. Wer hatte ein Motiv und was ist vor einem Jahr wirklich passiert?

Jochen Bender hat hier einen Regionalkrimi mit Lokalkolorit geschrieben. Mit einem unerwarteten Mord muss sich Anita und ihr Team herumschlagen. Eine kuriose Mordidee steckt dahinter, wie sie schnell ermitteln. Den Täter dazu zu finden, benötigt viel Zeit und sie vernehmen eigenwillige Zeugen.
Anita hat derweil noch private Probleme und weiß nicht so recht, wie es weiter gehen soll. Mit ihren Kollegen Roland und Sultan ist es auch nicht immer einfach. Aber in akribischer Kleinarbeit kommen sie dem Täter immer näher.

Der Schreibstil ist flüssig, allerdings möchte ich anmerken, dass das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist, sondern es gibt gelegentlich Überschriften.
Es passiert, dass die Perspektivenwechsel ohne Zeilenabstand ineinander fließen. Das hat ein wenig das Lesen gestoppt.
Die Charaktere wurden ausführlich beschrieben, warm wurde ich aber mit keiner Figur.
Fazit: Wer einen Krimi mit viel Ermittlungsarbeit und Lokalkolorit mag, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Krispin Angela

🎤🎤🎤 Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Angela Krispin vorstellen

Vielen Dank, dass du hier auf meinem Blog von dir erzählst.

Vorab einen ganz herzlichen Dank, dass ich mich hier vorstellen darf, liebe Helga.

Von Anfang an waren Bücher in meinem Leben ein zuverlässiger Wegbegleiter – durch gute und durch schwierige Zeiten. Bereits in der Grundschule habe ich alles gelesen, was mir unter die Augen kam.
Wenn mir der Lesestoff ausging, arbeitete ich mich durch das Bücherregal meiner Eltern und die Comics meines großen Bruders.
Meine erste Geschichte schrieb ich mit neun Jahren. Sie handelte von einem Planeten mit Farben, die es auf der Erde nicht gibt. Dass nur 26 Buchstaben unendlich viele Geschichten und Welten hervorzaubern können, fasziniert mich noch heute.
Meine Ausbildung zur Schriftsetzerin kam meinem Traumberuf Schriftstellerin zumindest buchstabenmäßig recht nahe. Trotzdem rückte das Schreiben immer wieder in den Hintergrund. Verschiedene Kampfsportarten, Tauchen und Reisen in exotische Länder waren mir eine Zeitlang wichtiger.
Als ich Mutter von zwei Töchtern wurde, musste ich mir oft Geschichten aus dem Stegreif ausdenken. Das hat mich veranlasst, wieder selbst zum Stift bzw. zur Tastatur zu greifen.
Meine Romane handeln nicht von der Aufklärung eines Verbrechens. Es geht eher darum, was einen Menschen überhaupt dazu treibt, und was das mit ihm und seinem Umfeld macht. In meinem Roman „Im letzten Haus“ geht es zum Beispiel um zwei Kinder, die die Leiche ihrer Großmutter verstecken, um nicht ins Heim zu kommen.
Mein Buch „Unbehagliche Geschichten“ handelt teilweise auch von grenzwertigen moralischen Entscheidungen.
Also eher Drama als Krimi. Eher Kammerspiel als Action.
Ich freue mich, wenn meine Bücher zum Nachdenken anregen. Wäre man nicht selbst unter gewissen Umständen zu einer Straftat oder der Verheimlichung einer solchen fähig…?
Seit einigen Jahren lebe ich wieder in meiner Geburtsstadt Lüneburg, in der mir auf Schritt und Tritt Geschichte(n) begegnet.
http://www.angela-krispin.de

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg

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Schneider Anna 📖 Grenzfall

Anna Schneider Grenzfall

Alexa Jahn tritt ihre neue Stelle als Kommissarin in Weilheim an. Zeit zum Eingewöhnen hat sie nicht, denn sie und ihre Kollegen werden gleich zu einem Einsatz gerufen. Ein Rucksack steht mitten auf einer Wanderroute. Gemeinsam mit der Bergwacht suchen sie nach einer Person. Bald werden sie fündig. Eine grausam zugerichtete Leiche wird an einer Felswand aufgefunden. Auch im benachbarten Achensee werden fast zeitgleich Leichenteile gefunden. Gibt es einen Zusammenhang?
Ist hier ein Serientäter am Werk? Veranstaltet er eine Art Schnitzeljagd?

Dies ist ein äußerst gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit dem Ermittlerteam Jahn und Krammer. Anna Schneider hat hier einen Krimi, der inmitten einer sehr schönen Gegend der Berge spielt, verfasst.
Schon der Prolog ist äußerst spannend und dadurch wird der Spannungsbogen auch konstant hochgehalten.

Alexa wird nach einer Erkrankung ihres Chefs die Ermittlung des Falles übertragen.
Sehr zum Leidwesen von Huber. Hätte er doch gerne die Leitung übernommen.
Nicht nur, dass sie mit ihrem österreichischen Kollegen Krammer zusammenarbeiten muss, auch von der eigenen Dienststelle erhält sie keine große Unterstützung.
Ihre Denk- und Arbeitsweise ist eine andere, wie die des österreichische Ermittlers Krammer. Seine Methoden stimmen mit ihren nicht immer überein.
Ich fand alle Charaktere sehr gut gezeichnet. Sie sind authentisch und haben Ecken und Kanten. So mag ich das.
Mit ihren wortkargen Einwohnern und ihrer bisherigen Abneigung zu den Bergen ist Alexa Jahn sehr gefordert.
Es wird aus der Sicht von Alexa und Krammer erzählt, aber auch der Täter kommt zu Wort.
Man rätselt mit, wer der Täter sein könnte.
Die kurzen Kapitel und die sehr bildhafte Sprache lassen einen das Buch nicht aus der Hand legen und bringen uns die Gegend vom Karwendelgebirge näher.

Allerdings nimmt das Ganze eine Wendung, die man so sicher nicht erwartet hätte und endet in einem Showdown. Außerdem es gibt eine Nachricht, die schon jetzt auf die Fortsetzung neugierig macht.
Eine genial durchdachte Story ist hier zu finden. Ich freue mich, wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben.

Fazit: ein sehr spannend und gut durchdachter Krimi, der mitten in einer Bergkulisse stattfindet. Dieser zeichnet sich dadurch aus, indem er eine Wendung nimmt, die man überhaupt nicht erwartet hätte. Die Autorin hat es verstanden, einen an der Nase herumzuführen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Schwarz Christina 📖 Wenn kleine Engel schlafen

Meine #Rezension zu

Christina Schwarz Wenn kleine Engel schlafen

Im Wald wird eine Kinderleiche aufgefunden. Ein Blumenkranz und eine Lilie schmücken das Kind.
Paul Anderlech und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und ziehen Pauls Tochter Viktoria als Analytikerin hinzu. Wie es aussieht, liegt ein langer Leidensweg hinter dem Kind.
Sie tun alles, um schnell den Täter zu finden. Erste Erfolge stellen sich ein, aber so wie es aussieht, haben sie in ein Wespennest gestochen und ahnen noch nicht, wen sie da jagen und kommen selbst in Gefahr.
Können sie weitere Verbrechen verhindern?

Wow, was für ein hartes Thema. Immer wenn Kinder involviert sind, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Es ist hart an der Grenze des Erträglichen.
Christina Schwarz ist es aber gelungen, einfühlsam und taktvoll mit dem Thema umzugehen. Schrecklich ist nur, dass das täglich auf der Welt geschieht und es nicht verhindert werden kann.
Paul und sein Team arbeiten Hand in Hand. Mir gefällt das sehr, dass sie ohne große Streitereien oder Machtkämpfe auskommen. Einige haben zur Zeit private Probleme, aber das tritt nie verstärkt in Vordergrund. Bei ihrer Arbeit wächst das Team über sich hinaus. Schön, dass auch die Beteiligten aus den vergangenen Büchern wieder dabei sind.
Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch und lässt nicht nach. Im Gegenteil, gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und man hofft, dass alles gut ausgeht.
Dies ist der dritte Teil der Anderlech-Reihe und kann unabhängig voneinander gelesen werden.

Fazit: eine beklemmende und grausame Geschichte mit sehr ausdrucksstarken Charakteren. Es ist unglaublich, was Macht und Gier aus den Menschen machen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter

Teil 1
https://helgasbuecherparadies.com/2020/10/04/schwarz-christina-%f0%9f%%96-wenn-der-sommer-schatten-wirft/

Teil 2
https://helgasbuecherparadies.com/2020/12/05/schwarz-christina-%f0%9f%93%96-wenn-der-tod-in-dur-erklingt/
http://www.helgasbuecherparadies.com

Scherf H.C 📖 Kalendermord

Meine #Rezension zu
H.C. Scherf Kalendermord

Der Kommissar Sven Spelzer und die Rechtsmedizinerin Karin Hollmann werden zu einem Tatort gerufen. Ein Mann wurde in seinem Auto umgebracht, von seiner Begleiterin fehlt jede Spur.
Diese wird kurz darauf gefunden. Ihre Verletzungen lassen vermuten, dass sie durch die Hölle gegangen ist.
Sie stoßen auf weitere Verbrechen und auf einen Serientäter, der seine Taten als Kunstwerke präsentiert.
Der Täter hat sich was ganz Besonderes ausgedacht und das Grauen nimmt kein Ende.
Bei ihren Ermittlungen kommen sie ihm immer näher und begeben sich selbst in Gefahr.
Werden sie ihn rechtzeitig stoppen können?

Dies ist der Auftakt des Ermittlerteams Spelzer und Hollmann. Wie gewohnt vom Autor H.C. Scherf, führt er einen von Anfang an mit einer Spannung durch die Geschichte und diese lässt bis zum Ende nicht nach.
Durch die kurzen Kapitel und Perspektivenwechsel wird es keine Minute langweilig. Auch aus der Sicht des Täters wird berichtet. Eine schwere Kindheit rechtfertigt aber nicht diese Taten.

Mit dem Ermittlerteam sind dem Autor sehr gute Charaktere gelungen. Sven ist zwar eigenwillig, aber durch seine hohe Aufklärungsquote ist er bei den Kollegen beliebt. Mit Karin an seiner Seite und seiner Assistentin Krassnitz kommen sie dem Täter immer näher.
Das Cover finde ich sehr passend zur Geschichte.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Fazit: ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe, in der auch der Täter zu Wort kommt. Spannung ist hier garantiert.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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