Fenna Williams Auerbach und Petra Liebkind K. Gungl In 18 Morden um die Welt
Das Buch „In 18 Morden um die Welt“ enthält Kurz-Krimis von fünf Kontinenten. Hier findet ihr Geschichten wie eine ausgiebige Kaffeezeremonie zelebriert wird. Man soll niemals einen Clochard unterschätzen. Auch eine Internetsuche kann schnell zu einem Abenteuer werden und und und …
Diese Krimis haben eins gemeinsam. Sie sind spannend, originell und durch die unterschiedlichen Kontinente lassen sie uns durch die Welt reisen. Alle Geschichten haben mir gefallen, aber einen Favorit habe ich und das ist der Krimi von Jennifer B. Wind.
Fazit: abwechslungsreiche Landschaften in denen es kriminell zugeht, originelle und spannende Geschichten haben bei mir zu einem Lesegenuss geführt. Wer Kurzgeschichten liebt, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Leinpfad Verlag Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Meine Rezension zu Ruth Edelmann-Amrhein Theodora und der Engel des Todes
Kriminalkommissarin Theodora Klein hatte früher den Ruf einer eiskalten Ermittlerin, aber schon lange ist in Stuttgart nichts aufregendes mehr passiert. Mit der Ruhe ist es vorbei, als zwei ältere Damen erschlagen aufgefunden werden. Sie bekommt als Assistenten Georg Eisele, der ihr zur Seite stehen soll. Eigentlich ist sie eine Einzelgängerin und nicht erfreut, dass sie mit dem eigenartigen Eisele arbeiten muss. Die Ermittlungen verlaufen schleppend, aber endlich gibt es eine erste Spur und Theodora kommt in Gefahr.
Dieser Regionalkrimi von Ruth Edelmann-Amrhein hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Außergewöhnliche Charaktere bietet hier die Autorin. Theodoras Stimmung erkennt man schon von Weitem und Eisele hat kein Selbstbewußtsein. Die Protagonisten haben eine ausgesprochene Tiefe. Theodora ist kühl und gleichgültig und Eisele hat bestimmte Vorlieben. Ich mag Personen mit Ecken und Kanten. Der Krimi ist von Anfang an spannend. Die bildhafte Sprache ist gelungen und der Schreibstil ist stilsicher. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Eine sehr gute Mischung ist hier der Autorin gelungen. Durch wechselnde Perspektiven und Gedanken des Täters ließen mich nur so durch die Seiten fliegen.
Fazit: eine spannender Regionalkrimi mit außergewöhnlichen Charakteren, ein wenig Esoterik und ein stilsicherer Schreibstil tragen zu einem großen Lesegenuss bei. Das Schwäbische hat mir sehr gut gefallen, ist aber nur dezent gehalten, sodass es auch alle verstehen können Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Ich hatte heute einen wunderschönen Nachmittag mit der Autorin Linda Graze verbracht. Sie ist eine unheimlich sympathische Frau und wir beide haben uns gleich sehr gut verstanden. Dabei habe ich außerdem viel über das Autorenleben und viele interessante Details erfahren. Vielen Dank für diesen wunderbaren Nachmittag. Wen habt ihr schon getroffen?
Kommissar Hübner ist stolz auf seine kleine Stadt, denn es passieren außer Diebstähle nichts Aufregendes. Er freut sich bereits auf die baldige Pensionierung, als er mit einer Leiche konfrontiert wird. Noch nie hatte er in einem Mord ermittelt und verhält sich dementsprechend. Verstärkung bekommt er von der engagierten Kommissarin Katharina. Sie ist sehr motiviert und birgt ein Geheimnis. Wird es ihnen gelingen, den Mord aufzuklären?
Bisher kenne ich das Autorenduo Svarlen Edhor mit ihren skurrilen Geschichten rund um Brausesee. Dies ist ihr erster Krimi und er ist gut gelungen. Im Vordergrund stehen außergewöhnliche Charaktere mit ihren Eigenarten. Norbert ist übergewichtig, kurz vor der Pensionierung und Aufregung ist im zuwider. Bei den Ermittlungen tritt er nicht nur einmal ins Fettnäpfchen. Die ausgezeichnete bildliche Darstellung lassen uns das Ganze gut vor Augen sehen. Auch hier steht die Satire und skurrilen Figuren im Fokus. Vieles hat mich schmunzeln lassen. Ein wenig überzeichnet ist die Geschichte, aber gerade das macht das Buch aus.
Fazit: eine nicht ganz ernst gemeinte Krimikomödie mit skurrilen Figuren, Satire und bildliche Sprache führen zu einem sehr guten Lesegenuss. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Vera Nentwich vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute hier mein Gast bist.
Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war?
Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben. Auf ihrem Blog Veras Welt berichtet sie über ihre Projekte, und im wöchentlichen Podcast „Die Zwei von der Talkstelle“ gibt sie mit der Autorenkollegin Tamara Leonhard Einblicke in das Autorinnendasein.
Bisher hat sie folgende Titel veröffentlicht: Kick ins Leben Rausgekickt: Blaue Vögel Tote Models nerven nur Liebe vertagen, Mörder jagen Tote machen Trüme wahr Tote Bosse singen nicht Tote Trolle meckern nicht Pseudonyme küsst man nicht Wunschleben
Man findet eine Frau am Straßenrand, die kurz vorher entbunden hat, aber von dem Baby fehlt jede Spur. Dies bleibt nicht die einzige Frau, deren Baby verschwunden ist. Es wird eine Soko gebildet und die Suche führt zunächst ins Darknet. Ein großangelegter Babyhandel wird vermutet. Was dahintersteckt steckt, ist grausam.
Dies ist ein Krimi von H.C. Scherf, der mir nicht nur einmal Gänsehaut beschert hat. Diesmal fällt es mir unheimlich schwer eine Rezension zu schreiben. Das liegt sicher am Thema. Was sind das für Menschen, die Frauen kurz vor der Entbindung entführen und dann das Kind rauben. Der Autor beleuchtet mehrere Seiten und es ist ihm außerordentlich gut gelungen, dies sehr realistisch zu beschreiben. Zum einen über den Verlust des Kindes zu berichten , zum anderen die glücklichen Adoptiveltern. Anderseits hat er sehr real die Geldgier, Skrupellosigkeit und die Machenschaften wiedergegeben und wer alles daran involviert ist. Ein heftiges und ernstes Thema wird angesprochen. Wie gewohnt ist auch hier die Recherche vorbildlich. In der Soko findet man alte Bekannte. Ich verrate euch nicht, wen man wiedertrifft, denn ich war selbst sehr überrascht. Auch wenn man die Kommissare noch nicht kennt, sind die Charaktere sehr gut beschrieben. Durch die Perspektivenwechsel und die kurzen Kapitel wird das Tempo hochgehalten. Die Spannung steigt kontinuierlich.
Fazit: ein äußerst heftiges Thema, das einen mitnimmt und Gänsehaut beschert. Es zeigt, wozu Menschen in ihrer Geldgier fähig sind. Der Autor hat dieses sensible Thema sehr bedacht uns näher gebracht.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Andresen und sein Team ermitteln einen merkwürdigen Autounfall, als sie erfahren, dass ein Kajakfahrer unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Kurze Zeit später wird ein zweiter Kajakfahrer ermordet aufgefunden. Zuerst gibt es keine Spuren, aber dann finden sie Gemeinsamkeiten, die sie dem Täter näher bringen.
Dies ist bereits der 10. Fall für Andresen und sein Team von der Autorin Malin Blunk. Und wieder ist es ein spannender Fall, den sie bearbeiten. Die Zusammenarbeit im Team gefällt mir sehr gut, aber auch kurze Einblicke in Andresen Liebesleben bringt Abwechslung ins Geschehen Gut durchdacht ist die Story und durch geschickte Wendungen bleibt es spannend und überraschend. Die Ermittlerarbeit wird nicht langweilig dargestellt, sondern man fiebert mit, wie alles zusammenhängt und eins nach dem anderen aufgedeckt wird. Man ahnt aber bis zum Ende nicht, wohin es hinaus läuft. Malin Blunk versteht es zu unterhalten und auch beim 10. Fall eine neue Story zu kreieren.
Fazit: eine spannende und gut durchdachte Geschichte, sowie sympathische Ermittler tragen zu einem sehr guten Lesegenuss bei.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Linda Graze vorstellen.
Vielen Dank, dass ich dich heute auf meinem Blog vorstellen darf.
Linda Graze Wortsammlerin, Satzzerhauerin und Sinnzerpflückerin
Linda Graze schreibt, seit sie träumen kann. Schon als Kind erlebte sie eigentümliche Geschichten. Als ein Engel ein Nachbarskind entführte und im Wald versteckte, konnte sie das Wort Thriller noch nicht buchstabieren…
Nach längeren Auslandsreisen absolvierte sie eine Ausbildung zur Dolmetscherin/Übersetzerin in Würzburg/München. Bald wollte sie lieber professionell schreiben als übersetzen! Also ließ sie sich in einer renommierten Münchener Werbeagentur zur Werbetexterin ausbilden. Diesen Beruf übte sie bis vor wenigen Jahren aus. In großen, internationalen und kleinen, feinen Agenturen quer durchs Land. 2009 gründete sie die Designerdock Stuttgart GmbH, eine Personalberatung für die Kommunikationsbranche, die sie seitdem führt.
2018 erschien ihr erster Schwarzwaldkrimi im Rowohlt Taschenbuchverlag: Schmälzle und die Kräuter des Todes.
Coronabedingt folgte der zweite Band im April 2021: Schwarzwälder Morde.
Band 3 soll 2022 auf den Markt kommen/weitere Serien/Themen sind in Planung
Allen Büchern gemein ist eine eigene Sprache. Da geht es manchmal schräg, ab und zu skurril, oft humorvoll zu. Und immer stehen ungewöhnliche Figuren im Vordergrund. So ist der Kommissar, wie es eine Leserin ausdrückte, „endlich mal kein Bio-Deutscher“ und sorgt die Putzfrau mit schwäbischem Eifer für Recht und Ordnung. Dabei überschreitet sie so manche Grenze der Legalität. Kein Wunder,
weil „nix isch nemme recht!“
Ab 2022 wird sich Linda Graze ausschließlich dem Schreiben widmen.
Sie wird vertreten von der Literaturagentur Hille & Schmidt, Berlin.
Sie ist Mitglied bei den “Mörderischen Schwestern” und verfasste für die Anthologien der „Schwabenschwestern“
„Schwabens Abgründe“ und „Frauen morden schöner“ je eine Kurzgeschichte.
Des Weiteren ist Linda Graze MItglied im “Syndikat”.
Ganz herzlichen Dank für deine Vorstellung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern. Ich freue mich jetzt schon auf einen neuen Schmälzle
Lisa Schneider sitzt in einer Pizzeria und möchte genüßlich essen, als sie einem Gespräch über einen grünen Türken, der in Gefahr ist, lauscht. Sie geht zur Polizei, aber dort wird sie nicht ernst genommen, deshalb ermittelt sie und ist plötzlich mitten im Geschehen. Mit Hilfe von Dr. Brinkmann gelingt es ihr hinter das Geheimnis des grünen Türken zu kommen und Dr. Brinkmann wird zum Held.
Fazit: ein amüsanter und skurriler Kurzkrimi von Ingrid Reidel, der zudem auch spannend und unterhaltsam ist. Ich habe mich köstlich über diese schrullige und neugierige Lisa amüsiert und hoffe auf weitere Abenteuer mit ihr und Dr. Brinkmann Von mir gibt es für diesen Booksnack eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Bankprofessor Philipp Humboldt wird von der Rektorin ein verlockendes Angebot unterbreitet. Der Bankier und Besitzer der Privatbank von Werdenberg möchte das Philipp über die Firmengeschichte schreibt. Philipp sagt zu, denn schließlich kennt er die Finanzwelt wie kein anderer. Zur Seite steht ihm sein Assistent Jan und Emma Loppacher. Gemeinsam erforschen sie die Firmengeschichte. Er lernt Alexander von Werdenberg kennen und entdeckt schon bald Geheimnisse, die den Bankier umgeben. Was dahintersteckt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Schon der Prolog beginnt spannend und der Plot ist vielschichtig und sehr interessant. Er hat mich tief in die Geheimnisse der Bankenwelt eintauchen lassen, die nicht immer mit legalen Methoden agieren. Mit stilsicherem, ausgezeichnetem und verständlichem Schreibstil wird der Leser durch die Zeilen geführt. Diesmal geht es etwas ruhiger um Philipp zu. Er ist solider und ein Familienmensch geworden, aber er wird tief in die unglaubliche Geschichte hineingezogen. Es gibt wechselnde Perspektiven und wird aus Sicht von Philipp und von einem Erzähler berichtet, sodass der Leser immer im Voraus mehr über die Vorgeschichte erfährt. Die Zusammenhänge erfährt man nach und nach und nicht nur einmal war die Spannung bis zum Zerreißen. Philipp ist der Hauptcharakter mit einer wohldosierten Prise Privatleben und auch die anderen Protogonisten sind sehr ausdrucksvoll gezeichnet. Er kommt hinter Geheimnisse, die besser nie ans Tageslicht gekommen wären. Auch in diesem Teil ist die Züricher Bankwelt Dreh- und Angelpunkt.
Fazit: eine spannende Story, die einen nicht los lässt. Der Roman gibt Einblicke in die Finanzwelt ohne zu langweilen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, sondern wohldosiert. Kriminell und stark besetzte Charaktere tragen zu einem hervorragendem Lesegenuss bei. Man kann die Bücher zwar unabhängig lesen, ich würde aber empfehlen, erst Paradeplatz zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥