Buchvorstellung Isabella Archan Sterz und der Mistgabelmord
Abgründig und äußerst unterhaltsam: Krimi-Spannung in der Steiermark
Nach Jahren bei Europol in Deutschland kehrt Ferdinand Sterz in die Steiermark zurück. Aber das Wiedersehen mit seiner alten Heimat ist alles andere als einfach: Sein bester Freund aus Jugendtagen wurde brutal mit einer Mistgabel erstochen.
Inspektor Sterz will den Fall unbedingt lösen. Doch die Grazer Polizei-Kollegen sind ihm gegenüber skeptisch. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Gitte Busch ermittelt er auf Hochtouren, doch keine der Spuren scheint mit der Tat zusammenzupassen. Unerwartet geschieht ein zweiter Mord, nicht weniger grausam. Kann er dieses Rätsel lösen?
Da hat der Schutzengel wohl mächtig gepennt: Im kleinen Hirschweiler wird Fahrlehrer Manni nach dem Theorieunterricht über den Haufen gebrettert – Fahrerflucht vom Allerfeinsten! Seine Schülerin Inge Backes trauert, weil ihr Lappen jetzt auf Eis liegt.
Ehemann und Dorfpolizist Jupp macht sich mit seinem neuen »Praktikanten« gleich an die Ermittlungen: Teamwork à la Totalschaden – es knallt heftig! Bei der Befragung der Fahrschüler erhärtet sich der Verdacht: feiger Mord statt tragischer Verkehrsunfall?
Stürmische Zeiten für Jupp: Der Neue nervt, die Gattin löchert mit Führerscheinfragen und seine Schwiegermutter ist auf einem ganz anderen Trip: Bed & Breakfast für Hippies! Und dann wird auch noch ein dunkles Geheimnis des Fahrlehrers gelüftet: krasses Doppelleben statt einfühlsamer Einparkhelfer. Die Polizeiarbeit läuft auch Hochtouren …
IHRE LETZTE REISE Nur noch kurz auf die Toilette, dann schnell zurück ins sichere Auto … Svenja Behrendt ahnt nicht, dass genau dort der Tod auf sie lauert. Sie wird niemals mit der Fähre nach Schweden kommen. Erdrosselt bleibt sie in ihrem Wagen am Kai zurück als der Morgen dämmert. In dem brutalen Mordfall befragt Kommissarin Frauke Knoop das Umfeld des Opfers. Sie konfrontiert den schönen Doktor samt seiner exotischen Geliebten und zahlreiche weitere Verdächtige mit dem unnatürlichen Ableben der Zahnarztgattin. Aber alle sagen nur Gutes über die Tote. Während die Kieler Ermittlerin Svenjas Mörder zwischen Kiel, der Künstlerkolonie Carlshöhe in Eckernförde und der Carlshütte in Rendsburg jagt, verhärtet sich ihr Gefühl, ein entscheidendes Detail zu übersehen.
Meine Rezension zu Andreas Russenberger Langstraße
Nachdem ein Dealer ermordet wurde und ein weiteres Verbrechen geschieht, ahnt der Leiter der Mordkommission Armand Muzaton, dass der Täter nicht aufhören wird. Von den Medien wird er als der Maskenmann und Robin Hood genannt, da er als Rächer der Opfer auftritt. Die Verbrechen scheinen nicht einfach zu lösen sein, denn der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus. Ein spannender Wettlauf beginnt. Derweil hat Muzaton in den eigenen Reihen gegen Intrigen zu kämpfen.
Dies ist bereits der dritte Fall, der in Züricher Straßen stattfindet. Auch dieses Buch hat mich von Anfang an begeistert. Armand war mir von Anfang an sympathisch. Er geht seinen eigenen Weg, ist freundlich und zuvorkommend und weiß sich zu wehren. Auch seine Kollegin begeisterte mich. Phillip Humboldt ist hier wieder vertreten und mit seiner Hilfe kommen sie dem Täter näher. Es wird auch aus Sicht des Täters erzählt und so ist man hautnah dabei, warum und wie er seine Verbrechen begeht. Der Autor hat einen stilsicheren Schreibstil und der ausgeklügelte Plot hat mich in Bann gezogen. Ich habe mitgerätselt und war sichtlich auf einer falschen Fährte. Das wurde sehr gut eingefädelt. Das Ende hat mich dann doch verblüfft zurückgelassen.
Fazit: Es geht von Anfang bis Ende spannend zu und zeigt, wie gute Polizeiarbeit aussehen kann. Ein Krimi mit Klasse und sehr gutem Schreibstil haben mir spannende Lesestunden bereitet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Ein rasanter Schwabenkrimi mit Humor und Tiefgang. Silvia Salomons Tochter Viola steht unter Schock: Ihr Uni-Kollege wurde vom Tübinger Österbergturm gestoßen. Die Mordermittlungen laufen, doch Viola nimmt die Sache lieber selbst in die Hand und stellt gemeinsam mit ihrer Mutter und einem befreundeten Journalisten eigene Nachforschungen an. Die Spur führt sie zu rivalisierenden Studentengruppen und in die schwäbische Prepperszene – bis das Trio plötzlich selbst ins Visier des Mörders gerät.
Buchvorstellung Marc Voltenauer Wer hat Heidi getötet?
Lebensnah gezeichnete Charaktere mit psychologischer Tiefe treffen auf einen glänzend konstruierten Plot, der bis zum Schluss in Atem hält. Das beschauliche Bergdorf Gryon wird von einer Serie verstörender Ereignisse erschüttert. Ein Auftragskiller, der kurz zuvor einen Mord an einem Politiker begangen hat, zieht in ein Luxus-Chalet in der Nachbarschaft. Die Kuh eines Dorfbauern wird regelrecht hingerichtet. Eine Frau aus der Region verschwindet, kurz darauf wird eine weitere tot aufgefunden. Und mittendrin Kommissar Andreas Auer, der versucht, die Fäden zu entwirren – und dabei riskiert, alles zu verlieren.
Das Buch erscheint am 27.09.2022 und kann bereits vorbestellt werden
Meine Rezension zu Friedrich Kalpenstein Prost, auf die Singles
An der roten Traun in Brunngries wird eine Frauenleiche entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass Tanja Kleinschmidt ermordet wurde. Am Abend zuvor hat sie ein Speeddating besucht. Ihr Benehmen war alles andere als korrekt. Polizeiobermeister Fink war auch dort und fand Tanja unmöglich. Hauptkommissar Tischler hat nicht nur den Fall auf dem Tisch, sondern intern soll sich was ändern und private Probleme drücken ihn. Wer hatte ein Interesse, die junge Frau aus dem Verkehr zu ziehen? Ist womöglich Fink involviert?
Dies ist bereits der fünfte Fall für Tischler und Fink und der Krimi hat nichts an Attraktivität verloren. Der Fall erscheint knifflig, denn fast alle Besucher fühlten sich genervt und angegriffen von Tanja. Da gibt es erstmal viele Verdächtige. Aber die T-U-F- Methode hat sich bisher immer bewährt und am Ende gibt es einen Täter, den man erstmal nicht auf dem Radar hatte. Die Geschichte ist spannend und lebt auch von den herrlichen Dialogen. Ich habe sämtliche Charaktere ins Herz geschlossen. Selbst die Nebencharaktere sind authentisch und liebevoll gelungen. Tischler hat private Probleme und Fink blüht plötzlich auf.
Fazit: Dieser fünfte Teil hat mich wieder überzeugt. Der Krimi ist nicht nur spannend, auch die Dialoge sprechen für sich. Viel Wortwitz und Situationskomik hat der Autor einfließen lassen. Ich freue mich schon auf die nächste Begegnung mit den Brunngriesern Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Die Detektei Reichert und Winter läuft nicht optimal. Kurz bevor Julius Reichert Insolvenz anmelden muss, rauscht auf den letzten Drücker ein Auftrag herein. Sie sollen im Auftrag der Mutter Moritz von Traun suchen, der nach dem Tod seines Freundes Matthew verschwunden ist. Frau von Traun möchte, dass dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt. Ihre Nachforschungen führen dazu, dass sie bedroht werden. Wo ist Moritz? Ist er Täter oder Opfer?
Ich habe schon einige Bücher des Autorenduos gelesen. Dieses unterscheidet sich, dass es ernsthafter und nicht so skurril ist. Mit Reichert und Winter haben sie ernstere Charaktere geschaffen. Es gibt aber dennoch humorvolle Dialoge, die meist auf Kosten von Karl Winter gehen. Beide sind sehr unterschiedlich und das gibt dem Buch die Würze. Am Ende läuft Karl zur Höchstform auf und wir treffen auf einen alten Bekannten, nämlich Norbert Hübner.
Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mit guten Dialogen punktet, sowie kompetente und ausgearbeitete Charakteren beinhaltet. Sehr detailgetreu und bildlich wird man durch das Buch geführt. Manches war mir zu ausführlich beschrieben. Die kurzen Kapitel und die Spannung haben mich dennoch gut unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Die Bonner Kommissare Freddy Ahlefeld und Rudi Gattung haben es mit einem Mord an einem DDR-Bürger zu tun. Dazu entsendet die Kripo in Ost-Berlin den Kommissar Ricardo Müller. Sehr zum Leidwesen der Ermittelnden, denn sie vermuten in ihm einen Stasi-Spitzel. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, dass sich viele Staatsorgane einmischen. Als ein weiterer Mord geschieht, kommen sie dem Täter näher. Was für ein Motiv hatte er?
Bisher hat mich noch kein Buch von Dieter Aurass enttäuscht. Seine Kriminalromane und Thriller sind spannend, informativ und interessant. Mit Ricardo und Freddy sind ihm ausgesprochen gute Charaktere gelungen. Sie begegnen sich auf Augenhöhe, nachdem sich Ricardo in der Zusammenarbeit bewährt hat. Nach und nach erfährt man mehr, da auch unter anderem aus der Sicht des Täters erzählt wird. Die Umstände, die zu den Taten geführt hat, ist dramatisch. Auch das damalige Regime der DDR beschreibt der Autor sehr verständlich. Ebenso das Leid und Elend der Hinterbliebenen, der sogenannten Republikflüchtlinge. Dies ist unfassbar und entspricht den Tatsachen. Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, hat der Autor als Erster Hauptkommissar dies in ähnlicher Form erlebt. Das macht den Krimi umso realer. Die Geschichte spielt im Jahr 1988 und gibt Rückblicke auf das Jahr 1963. Clever eingefädelt fand ich die Nachrichten, die im Geheimen übermittelt wurden.
Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mit ausdrucksstarken Charakteren punktet, sowie uns die Polizeiarbeit im damaligen Osten und Westen näher bringt. Es ist eine niveauvolle Krimikost, die mir spannende Lesestunden bereitet hat und ich habe viel Interessantes über die damalige Zeit erfahren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Alex Liszt ist in der Statistik beschäftigt. Nach dem Tod von Hofrat Komarek findet er heraus, dass er immer noch in der Statistik geführt wird. Als Beamter muss er natürlich der Sache nachgehen, schließlich sollen ja keine Steuergelder verschwendet werden. Dabei tritt er aber gewissen Leuten auf die Füße und gerät selbst in Gefahr. Er stellt fest, dass Komarek kein Einzelfall ist. Wird er die Machenschaften stoppen können.
Dies ist ein satirischer Krimi von Franz Bauer. Ich habe mich anfangs sehr schwergetan, in die Geschichte zu kommen. Im Mittelpunkt steht Alex Liszt. Als er versucht, die Machenschaften aufzudecken, schwebt er in Gefahr. Leichen pflastern seinen Weg.
Fazit: Die Geschichte war sehr gut aufbereitet und nimmt die Beamten auf die Schippe, aber ich habe mich mit dem Humor und Satire etwas schwergetan.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/