Mein Krimitipp wurde auf der Website der Mörderische Schwestern veröffentlicht, worüber ich mich sehr freue. Es handelt sich um WintersSpuren von Catrine Bauer – Autorin Es war letztes Jahr eins meiner Lese-Highlights und demnächst erscheint die Fortsetzung
Vera Pape fühlt sich bedroht und wendet sich an die Weibliche Polizei der Hamburger Davidwache. Keiner von Ida Rabes Kollegen nimmt sie ernst und Ida geht der Sache selbst nach. Kurz darauf wird eine Frau unter einem Schuttberg aufgefunden. Diese Frau wurde eindeutig misshandelt und auch bei Vera kommt Ida der Verdacht auf Misshandlungen. Als einer der Verdächtigen tot in Veras Hinterhof aufgefunden wird und ein Kind verschwindet, hegt Ida einen schrecklichen Verdacht.
Dies ist bereits der zweite Teil mit der Weiblichen Polizistin Ida Rabe. Idas großer Traum ist es, Kriminalkommissarin zu werden, und es scheint, dass er sich erfüllen könnte, denn sie darf an einem Lehrgang teilnehmen. Doch zuvor möchte Ida den Fall zu lösen. Ida ist eine starke Person. Schon allein, wie sie sich bei dem Lehrgang unter lauter Männern behauptet. Auch sonst geht sie ihren Weg und setzt sich über Verbote hinweg und erreicht, was sie möchte. Es gibt mehrere Handlungsstränge, und Käthes Rolle ging mir unter die Haut. Diesmal fand ich, dass Marlise etwas in den Hintergrund gerückt wurde. Zur Klärung des Falles, der komplex war, trägt fast ausschließlich Ida bei, denn ohne ihre Nachforschungen wäre das kaum weiterverfolgt worden. Ich hätte mir aber mehr über das Privatleben mit Ida gewünscht, wie es mit ihr und Ares weitergeht. Auch der Währungsreform und dem daraus folgenden Transport des Geldes hätte mehr Raum gewidmet gehört. Zwar war das spannend, jedoch zu kurz.
Fazit: Insgesamt gesehen ist im ersten Teil mehr Spannung vorhanden als hier. Dieser Teil hat mich nicht so sehr gepackt wie der erste. Hier liegt im Vordergrund die Ermittlungsarbeit. Die Nachkriegszeit war zwar etwas zu spüren, aber nicht so stark wie im ersten Teil. Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Was passiert, wenn der Bundeskanzler beim Gassigehen über eine Leiche stolpert? Und warum gibt es noch drei weitere spektakuläre Morde? Hängen die Fälle überhaupt zusammen? Olaf beginnt zu ermitteln und nutzt jede freie Minute zwischen Regierungserklärungen, Fototerminen, Debatten bei der EU in Brüssel und Telefonaten mit Joe Biden. Hochkarätige Helfer unterstützen ihn dabei. Ehefrau Britta, Karl Lauterbach, eine Kellnerin mit österreichischem Migrationshintergrund, ein schlitzohriger Kleinganove, eine taffe Obdachlose. Zwischendurch muss er auch noch die Kids von Annalena Baerbock hüten. Robert Habeck nervt, Macron auch, und der Geschirrspüler gibt den Geist auf. Aber Olaf wäre nicht der Scholz, wenn er das nicht alles packen würde. Mit anderen Worten: Es brennt die Luft, wenn Olaf ermittelt!
Das Buch erscheint am 01.03.2024 und ich durfte es vorablesen. Ich kann euch jedenfalls schon mal verraten, dass es sehr amüsant ist und viele Pointen erhält.
*unbezahlte Werbung,* da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei CW Niemeyer Buchverlage herzlich bedanke
Buchvorstellung Anna Schneider Grenzfall In den Tiefen der Schuld
Chefinspektor Bernhard Krammer steht geschockt in der Wohnung seiner Kollegin Roza Szabo in Innsbruck. In ihrem Wohnzimmer liegt eine männliche Leiche mit einer Tauchermaske. Doch von Roza selbst fehlt jede Spur. Was ist geschehen? Warum hat sie nicht die Kollegen alarmiert, sondern ist wie vom Erdboden verschwunden?
Als klar ist, dass Roza das letzte Mal am Walchensee gesehen wurde, bittet Krammer Oberkommissarin Alexa Jahn von der Inspektion Weilheim um Hilfe. Aber Rozas Spur verliert sich am See.
Die Ermittlungen geraten zusehends ins Stocken, doch eines wird immer klarer: Jemand ist hinter Roza her. Und wenn Alexa und Krammer sie nicht rechtzeitig aufspüren können, wird sie mit ihrem Leben bezahlen.
*unbezahlte Werbung*, wofür ich mich bei S. Fischer Verlag herzlich bedanke
Der begnadete Schauspieler Jan Jespik verliebt sich Hals über Kopf in eine erotische, leidenschaftliche Frau. Mona ist gerade erst aus dem Knast gekommen und erzählt ihm ihre unerträgliche Geschichte. Von ihrem italienischen Ex-Mann hat sie schon Jahre nichts mehr gehört, offenbar ist er mit ihren Kindern in Italien untergetaucht. Während Jan jeden Abend auf der Bühne steht und große Erfolge feiert, startet Mona die Suche nach ihrer Familie in Florenz. Jan, der von Monas Schicksal schwer erschüttert ist, folgt ihr schließlich in die Toskana, um seine Geliebte zu rächen. Er weiß, dass dies seine schwerste Rolle sein wird und in der Katastrophe enden könnte.
Das Buch erscheint am 17.01.2024
*unbezahlte Werbung*, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Heyne Verlag und Bloggerportal herzlich bedanke
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Andreas Breidert vorstellen. Es freut mich, dass Du heute mein Gast bist.
Mein Name ist Andreas Breidert. Ich wurde 1981 in Darmstadt geboren, bin begeisterter Vielleser, Sprachkünstler und heimatverbundener Karnevalist. Meine ersten drei Bücher, allesamt Lokalkrimis in südhessischer Mundart, wurden 2017 mit dem Künstlerpreis des „Spirwes – Darmstädter Preis für Maulkunst & Lebensart“ ausgezeichnet. Für mich ist Mundart etwas Tolles und Bewahrenswertes. Ein Restaurantbesuch inspirierte mich dazu, mich für das Thriller-Genre zu öffnen und mit „Das letzte Gericht“ neue literarische Wege zu gehen. Es ergab sich eine spannende Reise bis zur Veröffentlichung, auf der ich sehr viel gelernt habe.
Ich lebe im Rhein-Main-Gebiet und bin seit mehreren Jahren als Controller tätig und bildet sozusagen den Gegensatz zu meiner kreativen Arbeit. Ideen für weitere Bücher liegen schon in der Schublade, werden aber noch einige Zeit benötigen, bis es an dieser Baustelle weitergehen kann.
Meine Rezension zu Franz Hafermeyer Die Schampus Verschwörung
Elsa Dorn bekommt ihren ersten Mordfall, denn eine skelettierte Leiche wurde im Augsburger Siebentischwald gefunden. Dass ausgerechnet der Privatdetektiv Sven Schäfer die Leiche entdeckt, stört Elsa gewaltig, denn sie ahnt, dass er sich wieder einmischen wird. Eine erste Spur führt sie zur Bazi-Schickeria. Nachdem sie vom Kriminaldirektor Jansenbrink ausgebremst wird, stellt sie eigene Ermittlungen an und bekommt auch gleich den ersten Rüffel. Als weitere Toten folgen, nimmt sie gerne die Hilfe von Sven an. Es scheint, dass einige Dreck am Stecken haben und jetzt um ihr Leben fürchten müssen.
Dies ist mein erstes Buch des Autors und hat mich begeistert. Erwartet habe ich einen harmlosen Cosy-Krimi, aber es geht hier mitunter ganz schön zur Sache. Der Mörder geht nicht zimperlich vor. Ella Dorn kommt endlich zur Mordkommission und sie nimmt ihre Sache sehr ernst. Setzt sich über Verbote hinweg und weiß, ihren Weg zu gehen. Auch Sven ermittelt und nebenher hat er sich verliebt. Ella hingegen hat private Probleme. Beide gefallen mir sehr gut. Ich bin begeistert, was für eine Dynamik dieses Buch nimmt. Dazu die Spannung, die der Autor hoch hält.
Fazit: Es ist bereits der fünfte Fall, kann jedoch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der spannende Regionalkrimi nimmt eine unerwartete Wendung, wobei ich eine bestimmte Person von Anfang an in Verdacht hatte und ist mit einer Portion Humor gewürzt. Der gute Schreibstil ließ mich nur so durch die Zeilen gleiten und auch die Charaktere haben die richtige Mischung. Es ist ein Krimi mit Klasse und höchst unterhaltsam. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Hamburg, 1948: Die Währungsreform steht vor der Tür, Bargeld soll an die Zivilbevölkerung verteilt werden und die komplette Polizei ist in Bereitschaft versetzt worden. Doch Schutzpolizistin Ida Rabe hat einen viel brisanteren Fall auf dem Tisch: Eine misshandelte Frau, Vera, sucht ihre Hilfe. Der mutmaßliche Täter: ein Brite, der enge Kontakte zur Hamburger Polizei hat. Als wenig später der Verdächtige ermordet aufgefunden wird, womöglich mit einem hoch gefährlichen Kampfstoff vergiftet, und man Vera verhaftet, geht Ida einen riskanten Weg: Sie beginnt in den eigenen Reihen zu ermitteln.
Das Buch erscheint am 11.01.2024. *unbezahlte Werbung*, da Rezensionsexemplar, für das ich mich beim Bloggerportal herzlich bedanke.