Wie aus einem Traum von Schokolade das wohl berühmteste Quadrat der Welt wurde …
Verführerisches Aroma und zart-schmelzender, vollmundiger Geschmack. Als die junge Clara zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie die süße Köstlichkeit zu ihrem Beruf machen will. 1912 legt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Ritter den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet schließlich eine quadratische Tafel, deren zahlreiche Sorten das Zeug haben, die Welt zu erobern. Doch der Weg bis dahin ist steinig – und nicht nur ein Mal muss sich das Paar gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen
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June und Sandra sind weiterhin auf der spannenden Suche nach dem Geheimnis von Luise. Ihre neue Spur führt sie nach Tansania, zu Wendy, die eine Rosenfarm betreibt. Gemeinsam machen sie sich auf, um weitere Hinweise zu finden.
Anna Claire hat hier einen spannenden Abschluss ihrer Trilogie geschrieben. Im Mittelpunkt steht Anni Graf, die Großmutter von Wendy, deren Geschichte und Nachfahren in wechselnden Perspektiven zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1938 erzählt wird. June und Sandra reisen nach Tansania, um die Geheimnisse ihrer Vorfahren zu lüften. Sie verstehen sich sofort hervorragend mit Wendy und unterstützen sie bei der Pflege der Rosen, die ausschließlich von Frauen bewirtschaftet werden. Es ist schön zu beobachten, wie sie langsam die Rätsel der Vergangenheit entschlüsseln. Besonders eindrucksvoll sind die Rückblenden zu Anni Graf. Sie schildern die Herausforderungen und Ungerechtigkeiten, denen sie in ihrer Zeit ausgesetzt war, sowie die nachhaltige Prägung durch diese Erlebnisse. Die Spannung wird Stück für Stück aufgebaut, während das Rätsel um das Geheimnis von Luise allmählich gelüftet wird.
Fazit: Dies ist ein gelungener Abschluss der Trilogie, der sowohl emotional berührt als auch mit Spannung überzeugt. Die dargestellten Ungerechtigkeiten haben mich tief bewegt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Die weibliche Polizistin Ida Rabe eilt an den Strand von Övelgönne, nachdem eine kindliche Leiche ans Ufer gespült wurde. Zu ihrem Entsetzen erkennt Ida das Kind. Es war erst vor Kurzem in ein Kinderheim gebracht worden. Mit jeder Faser ihres Körpers ist sie entschlossen, die Wahrheit hinter diesem tragischen Schicksal aufzudecken. Ihre erste Spur führt sie zum Waltershof, der von einem Wunderheiler geleitet wird. Doch schon bald wird ihr klar, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Um Antworten zu finden, schleicht sie sich dort ein, doch die Ermittlungen bringen Ida selbst in Gefahr.
Der schockierende Fund des Kindes offenbart grauenhafte Misshandlungen, die auf eine düstere Vergangenheit hindeuten. In einer von Männern dominierten Welt sieht sich Ida als weibliche Polizei zahlreichen Vorurteilen gegenüber, was ihr den Kampf für Gerechtigkeit zusätzlich erschwert. Doch unbeirrt verfolgt sie die Spur des Täters. Die Geschichte, die in der Nachkriegszeit angesiedelt ist, vermittelt ein Gefühl tiefster Beklemmung und lässt mich nicht los. Besonders die Charaktere Ida und ihrer Kollegin Heide Brasch haben mich begeistert. Das Ende des Buches lässt mich gespannt auf eine mögliche Fortsetzung warten.
Fazit: Der dritte Teil der Ida-Rabe-Reihe hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die fesselnde Handlung und der spannende Aufbau der Geschichte haben mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Obwohl es zur damaligen Zeit für Frauen eine Herausforderung war, als weibliche Polizei tätig zu sein, beweist Ida, dass sie all ihre Möglichkeiten nutzt, um den Fall zu lösen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Meine Rezension zu Bettina Storks Die Schwestern von Krakau
Edith reist nach Paris zu ihrer Tante Adi und entdeckt im Musikzimmer ihres Vaters Unterlagen, die darauf hindeuten, dass er jüdische Wurzeln hat. Dabei erfährt sie außerdem, dass eine Großcousine in Stuttgart lebt. Um die Geheimnisse ihrer Herkunft zu lüften, nimmt Edith Kontakt zu Tatjana auf, und sie machen sich auf die Suche nach Antworten. Tatjana reist nach Krakau und findet heraus, dass ihre Verwandten in dem von den Deutschen besetzten Krakau lebten. Während Edith in Paris nachforscht.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einerseits erleben wir die Kriegsjahre in Krakau aus der Perspektive von Lilo, die in einer Apotheke arbeitet und von Widerstandskämpfern umgeben ist. Andererseits verfolgen wir Tatjana und Edith in der Gegenwart, während sie ihre Wurzeln erkunden und Antworten auf ihre Fragen suchen. In Krakau lernt Tatjana einen Historiker kennen, der ihr wertvolle Einblicke in das Leben von Lilo gibt, während Edith nach Informationen über Lilos Schwester Helene sucht. Die abwechselnden Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für Spannung. Auch die persönlichen Geschichten sind nicht nur berührend, sondern auch erschütternd.
Fazit: Dieses Buch ist nicht nur tiefgründig, emotional und bewegend, sondern auch eine Hommage an die Stadt Krakau, sowie an die mutigen Widerstandskämpfer, die in dunklen Zeiten für Freiheit und Gerechtigkeit eingestanden sind. Ich zolle diesen selbstlosen Menschen Respekt, die ihr Leben riskierten, um andere zu retten. Der Autorin gelingt es sehr gut, fiktive und wahre Ereignisse miteinander zu verknüpfen. Besonders beeindruckend ist die sorgfältige Recherche, die hinter diesem Werk steht. Die Schrecken des Krieges und die damit verbundenen Verbrechen haben mich nachhaltig bewegt und lassen mich so schnell nicht mehr los. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Im Berlin der späten 20er Jahre arbeitet Irma Weckmüller als Verkäuferin im KaDeWe und sorgt allein für sich und ihre Schwester Martha. Doch Irmas Leben ändert sich grundlegend, als sie den charmanten Arzt Erich Bragenheim kennenlernt. Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen und kann ihr Glück kaum fassen, als Erich ihre Gefühle erwidert. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige und tiefe Liebe. Doch mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus sind sie schon bald großer Gefahr ausgesetzt, denn Erich ist Jude. Nach dem Krieg: Erich wurde ermordet, Irma bleibt allein zurück. Doch sie ist noch immer entschlossen, seine Frau zu werden.
Juli 1949. Zwei Monate nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland geht in Hamburg alles seinen gewohnten Gang, zumindest bei Ida Rabe. Die Schutzpolizistin teilt sich das Büro an der Reeperbahn mit Heide Brasch und ihr Leben mal mehr, mal weniger mit dem Gerichtsmediziner Ares Konstantinos. Als am Strand von Övelgönne die Leiche eines Jungen angeschwemmt wird, ist Ida erschüttert: Handelt es sich bei ihm um dasselbe Kind, das Heide und sie ein paar Monate zuvor halb erfroren und stark abgemagert in einem Hauseingang gefunden haben? Ida schwört, es herauszufinden. Die Spur führt sie auf die Elbinsel Waltershof, zu einer kleinen verschworenen Gemeinschaft. In deren Mitte: selbsternannter Wunderheiler Wilhelm Maurer. Ida bleibt nichts anderes übrig, als sich unter seine Anhänger zu mischen. Doch jemand wird auf sie aufmerksam und es wird gefährlich für Ida.
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Buchvorstellung Anna Claire Die Glücksfrauen Das Geheimnis der Rosen
Deutschland, 1938: Nachdem ihre Freundin Luise Deutschland bereits verlassen hat und auch Maria weg will, stützt Anni Graf sich mehr und mehr auf ihren Verlobten Siegfried. Doch je strenger der Würgegriff der Nazis wird, umso weniger kann Anni die Augen vor der Wahrheit verschließen. Ein schrecklicher Betrug führt schließlich dazu, dass auch sie Hals über Kopf flüchten muss …
Tansania 2024: Das Testament ihrer Großmutter Luise hat June und Sandra nach Tansania geführt. Hier finden sie Annis Enkelin Wendy und erfahren endlich mehr über Annis Flucht und die Gründung ihrer erfolgreichen Rosenfarm, die heute von Wendy geführt wird. Doch können die drei jungen Frauen auch herausfinden, welche Schuld Luise vor so vielen Jahren auf sich geladen hat, und werden sie die Wunden von damals heilen können?
Meine Rezension zu Theresa Kern Der Unendlichkeit so nah
Emma reist in die USA, um ihren Freund zu besuchen. Sie berichtet ihm von ihrer Teilnahme an einem Auswahlverfahren der ESA, doch anstatt Unterstützung zu finden, wird sie mit seiner Unzufriedenheit konfrontiert. Er stellt sie vor eine harte Wahl: Karriere oder Liebe. Daraufhin packt Emma spontan ihre Koffer und nimmt die Einladung von Becky an, die sie nach Hawaii bringt. Dort trifft sie auf Elias und erkennt, dass sie nicht nur die gleiche Leidenschaft teilen, sondern auch ein verborgenes Familiengeheimnis verbindet.
Die Handlung entfaltet sich in zwei zeitlichen Ebenen. Im Zentrum steht Emma, deren Erwartungen an ihre Beziehung enttäuscht werden und sie sich dann nach Hawaii begibt. Sie lernt Elias kennen, was ihr ganzes Leben auf überraschende Weise verändert. Gleichzeitig erleben wir die bewegende Geschichte von Marie, einer jüdischen Frau, die mit den Herausforderungen der Zeit kämpft und unglücklich verliebt ist. Die Schauplätze sind eindringlich und lebhaft beschrieben, insbesondere die Erzählung von Maries schwieriger Situation und der intensiven Freundschaft zu Susanne, die durch die Gefühle für den gleichen Mann auf eine harte Probe gestellt wird.
Fazit: Die Geschichte ist unterhaltsam und lässt sich flüssig lesen, was auch auf die gründliche Recherche zurückzuführen ist, die in das Buch eingeflossen ist. Allerdings möchte ich anmerken, dass die Erzählung als Dilogie konzipiert ist, was bedeutet, dass die Handlung nicht in sich abgeschlossen ist. Dies empfand ich persönlich als etwas schade, da ich gerne eine vollständige Geschichte erlebt hätte. Die Fortsetzung ist jedoch bereits in Aussicht, was die Vorfreude auf die weitere Entwicklung der Charaktere und ihrer Schicksale weckt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Hanna Caspian Im Takt der Freiheit
Felicitas Vater hat große Pläne und möchte seinen bisher vorhandenen Reichtum vergrößern. Da kommt ihm die Idee eines großen Sommerballs, den er für seine Tochter ausrichten möchte. Einen geeigneten Heiratskandidaten hat er für sie auch schon im Sinn. Felicitas ist alles andere als begeistert. Sie sehnt sich nach Freiheit und lernt den Studenten und Erfinder Lorenz kennen. Er hat Visionen und bringt ihr das Fahrradfahren bei. Sie genießt das Stück Freiheit und ihr läuft die Zeit davon, ihre Träume und Pläne zu verwirklichen.
Die Autorin entführt in das Jahr 1888 und erzählt die bewegende Geschichte der 19-jährigen Felicitas. In einem imposanten Haus lebend, scheint es, als fehle es ihr an nichts. Felicitas Leidenschaft für Technik und Wissen wird ihr als Frau verwehrt und nicht nur ihr. In der damaligen Zeit wurden Frauen verheiratet und ein Studium verweigert. Felicitas Entschlossenheit, die Verlobung zu verhindern, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit, gegen die gesellschaftlichen Normen anzukämpfen. Die Charaktere sind liebevoll und vielschichtig gestaltet. Felicitas, ihre Schwester und vor allem die Zofe Minna bringen unterschiedliche Themen in die Geschichte ein, was die Handlung zusätzlich bereichert. Die historischen Hintergründe, wie der Eisenbahnbau, die Entwicklung von Automobilen und dem Fahrrad, werden spannend und informativ in die Erzählung integriert. Besonders das Sicherheits-Niederrad, das als sicherere Alternative zum Hochrad ins Spiel kommt, spiegelt den Fortschritt und die Veränderungen der damaligen Zeit wider.
Fazit: Die Autorin hat eine grandiose Geschichte geschaffen, die durch gründliche Recherche ein realistisches Bild der damaligen Gesellschaft zeichnet. Die persönliche Entwicklung und Versuche zur Durchsetzung ihrer Träume von Felicitas haben mich sehr beeindruckt. Das Buch ist nicht nur spannend, fesselnd und informativ, sondern auch eine Hommage an den Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und⭐⭐⭐⭐⭐
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