Nach ihrer Pensionierung möchte Charlotte Stern eigentlich nur noch ihren Ruhestand genießen. Als sie jedoch durch die Presse von zwei Todesfällen in der Seniorenresidenz Eichengrund erfährt, erwacht ihr Interesse. Von ehemaligen Kollegen hört sie, dass es sich um Unfälle handelte – doch ihre Intuition sagt etwas anderes. Kurzerhand meldet sie sich in der Residenz zum Probewohnen an und beginnt zu ermitteln. Plötzlich ist eine weitere Bewohnerin tot …
Uferlos« – so heißt diese Sammlung aus je 14 Kurzgeschichten und Gedichten, die manchmal ernst und oft humorvoll lesbische Vielfalt in all ihren Facetten zeigen. In ihnen wird eine Wette zwischen verspielten Arbeitskollegen zur queeren Schubladenerforschung, eine verheiratete Frau verknallt sich ungewollt in eine schwimmende Schönheit und eine verträumte Klassik-Liebhaberin wird zur Crowdsurferin bei einem Metal-Konzert. Auf jeden Fall zeigt dieses Buch, dass menschliche Gefühle sich nicht in vorgefertigte Schablonen pressen lassen. Themen wie Outing und Vorurteile werden behandelt, genau wie zwischenmenschliche Konflikte und Möglichkeiten der Versöhnung und es wird sichtbar, zu welchen skurrilen und amüsanten Situationen Verliebtheit führen kann – jenseits aller Ufergrenzen.
Buchvorstellung Franz Hafermeyer Das Extrawurscht-Manöver
Privatschnüffler Sven Schäfer macht sich heftige Vorwürfe, als er auf die Leiche der vermissten Iris Gulden stößt. Denn obwohl er seit Tagen nach ihr sucht, konnte er sie nicht retten. Der einzige Zeuge bessert seine Laune auch nicht gerade, es handelt sich nämlich um einen ziemlich verfressenen Mops. Doch halt – warum nicht vorgeben, es gäbe tatsächlich jemanden, der den Mord beobachtet hat? Jetzt muss er nur noch Kommissarin Elsa Dorn von seinem Plan überzeugen …
*unbezahlte Werbung*, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Buchvorstellung Franz Hafermeyer Tote lächeln nicht
Spektakuläre Morde erschüttern Augsburg: Der ansässige Zuhälterkönig und ein respektierter Stadtrat wurden kaltblütig umgebracht. Bei beiden Leichen findet sich ein Bild des Erzengels Gabriel. Offenbar ein irrer Fanatiker – so lautet zumindest die offizielle Devise.Elsa Dorn, ehrgeizige Kommissarin und neu im Revier, hat ihre eigene Theorie. Hilfe findet sie ausgerechnet beim geschassten Polizisten Sven Schäfer. Bald erhärtet sich ihr Verdacht: In Schwaben geht ein Profikiller um – und der hat längst nicht alle Aufträge erledigt
*unbezahlte Werbung*, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Doris Althoff vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Doris Althoff ist Kommunikationswirtin und lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern, 2 Eseln, 5 Schafen, Hund und Kater in der ehemaligen Burg Pungelscheid (Sauerland), in deren Burgkeller sie sporadisch Lesungen und musikalische Veranstaltungen durchführt.
Sie schreibt seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Autorengruppen, gewann mehrere Literaturwettbewerbe mit ihren Kurzgeschichten und Krimis, die in vielen Anthologien erschienen. 2017 wurde ihr Kinderbuch veröffentlicht. Seitdem schreibt sie Kriminalromane. Fasziniert von den Tiefen der menschlichen Seele, dem Enneagramm und Krimis mit spannendem Plot, entstand ihr Psychothriller “Mit den Augen des anderen”, der im September 2023 im Luzifer Verlag erschien und viele Leser begeisterte. Neun Mitarbeiter eines Unternehmens finden sich eingesperrt in einem abgelegenen Herrenhaus wieder, das in 48 Stunden explodieren wird. Um zu entkommen, muss die Gruppe als Team ein Rätsel lösen, das sie zwingt, sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit und der ihrer Mitgefangenen auf Basis des Enneagramms auseinanderzusetzen. Unter der extremen psychischen Belastung treten individuelle Stärken, Schwächen und verborgene Geheimnisse ans Licht. Die Frage ist, ob jeder mit offenen Karten spielt und was hinter dem perfiden Plan steckt.
Im März dieses Jahres erscheint Doris Alhoffs 1. Teil ihrer regionalen Krimiserie im Gmeiner Verlag. „Der stumme Tod am IJsselmeer“ ist eine skurrile Mörderjagd im Urlaubsparadies in Noord-Holland und bietet einen faszinierenden Perspektivwechsel zwischen Protagonistin und Mörder. Er ist bereits überall vorzubestellen. Die Serie spielt an Doris Althoffs Sehnsuchtsort und dreht sich um die deutsche Hauptkommissarin Wallis Windsbraut, die ein Sabbatjahr dort verbringen möchte. Direkt am Tag ihrer Ankunft stolpert sie über die erste Leiche. Der 2. Teil erscheint im September 2024 und der 3. Teil ist in Arbeit. Weitere Informationen: http://www.doris-althoff.de
Buchvorstellung Thomas J. Fraunhoffer Die Toten von Lindau
Still liegt der Bodensee vor der idyllischen Kulisse der majestätischen Berge. Doch der Schein trügt: An dessen Ufer wird eine Leiche gefunden. Ihr auffälliges Tattoo führt das ungleiche Ermittlerduo Emma Bosse und Niklas Grimm zu einer kleinen, aber militanten Gruppe Tierschützer. Es stellt sich heraus: Das Opfer ist Nele Gruber, ihre Anführerin. Auch Verdächtige gibt es schnell zuhauf – nicht nur unter den Aktivisten, sondern auch in der aufgebrachten Landbevölkerung …
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Quito Mantezza kann es nicht fassen, als ihm das Stipendium am College in Key West, Florida, fristlos gestrichen wird. Jemand scheint verhindern zu wollen, dass sich der Biologiestudent gegen Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Moskitos einsetzt. Er klagt gegen die Kündigung und muss miterleben, wie sein Anwalt im Gerichtssaal tot zusammenbricht. Als Augenblicke später auch die Richterin ohnmächtig wird, bricht Panik im Justizgebäude aus. Während die Behörden noch rätseln, was die Ursache für die Todesfälle ist, gelingt es Quito herauszufinden, was wirklich hinter der rätselhaften Seuche steckt: der Stich einer bislang unbekannten Mückenart ..
Mona hat alles verloren. Sie wurde nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Da lernt sie zufällig Dorothea kennen und die beiden verstehen sich sofort. Sie beschließen, gemeinsam zur Premiere von Doros Sohn zu gehen, weil Jan Jespik den Hamlet spielt. Jan verliebt sich in Mona. Sie entzündet ein Feuer in ihm, sodass er den Hamlet mit all seinen Gefühlen spielen kann. Mona erzählt ihm ihre Geschichte und Jan ist entsetzt und möchte nur eins: Rache.
Dieser Roman beginnt zunächst ruhig, doch es werden immer mehr Informationen über Monas Leben preisgegeben. Sie möchte unbedingt ihre Kinder finden und geht mit Doro nach Italien. Jan wird nachkommen, aber er vermisst seine Muse und es fällt ihm nicht leicht, in andere Rollen zu schlüpfen. Der Erzählstil ist sehr einfach, da er zu den Hauptfiguren passt. Allerdings konnten keine meine Sympathie erreichen. Es ist ein Roman mit wenig Spannung. Erst am Ende eskalieren die Ereignisse und die ganze Wahrheit kommt ans Licht, was mich etwas versöhnlich zurückließ. Die Autorin hat sich hier einem ungewöhnlichen Thema gewidmet. Commissario Neri ist leider nicht dabei, ich habe ihn vermisst, aber wie gesagt, es ist eher ein Roman als ein Krimi.
Fazit: Obwohl dieser Roman ein interessantes Thema hat, war er nicht so spannend wie die anderen Bücher der Autorin. Auch bei Landschaftsaufnahmen habe ich die Intensität vermisst. Der Schreibstil ist anders als üblich, aber das könnte an den Charakteren liegen. Es ist eines ihrer schwächeren Bücher. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐
Mein Krimitipp wurde auf der Website der Mörderische Schwestern veröffentlicht, worüber ich mich sehr freue. Es handelt sich um WintersSpuren von Catrine Bauer – Autorin Es war letztes Jahr eins meiner Lese-Highlights und demnächst erscheint die Fortsetzung
Vera Pape fühlt sich bedroht und wendet sich an die Weibliche Polizei der Hamburger Davidwache. Keiner von Ida Rabes Kollegen nimmt sie ernst und Ida geht der Sache selbst nach. Kurz darauf wird eine Frau unter einem Schuttberg aufgefunden. Diese Frau wurde eindeutig misshandelt und auch bei Vera kommt Ida der Verdacht auf Misshandlungen. Als einer der Verdächtigen tot in Veras Hinterhof aufgefunden wird und ein Kind verschwindet, hegt Ida einen schrecklichen Verdacht.
Dies ist bereits der zweite Teil mit der Weiblichen Polizistin Ida Rabe. Idas großer Traum ist es, Kriminalkommissarin zu werden, und es scheint, dass er sich erfüllen könnte, denn sie darf an einem Lehrgang teilnehmen. Doch zuvor möchte Ida den Fall zu lösen. Ida ist eine starke Person. Schon allein, wie sie sich bei dem Lehrgang unter lauter Männern behauptet. Auch sonst geht sie ihren Weg und setzt sich über Verbote hinweg und erreicht, was sie möchte. Es gibt mehrere Handlungsstränge, und Käthes Rolle ging mir unter die Haut. Diesmal fand ich, dass Marlise etwas in den Hintergrund gerückt wurde. Zur Klärung des Falles, der komplex war, trägt fast ausschließlich Ida bei, denn ohne ihre Nachforschungen wäre das kaum weiterverfolgt worden. Ich hätte mir aber mehr über das Privatleben mit Ida gewünscht, wie es mit ihr und Ares weitergeht. Auch der Währungsreform und dem daraus folgenden Transport des Geldes hätte mehr Raum gewidmet gehört. Zwar war das spannend, jedoch zu kurz.
Fazit: Insgesamt gesehen ist im ersten Teil mehr Spannung vorhanden als hier. Dieser Teil hat mich nicht so sehr gepackt wie der erste. Hier liegt im Vordergrund die Ermittlungsarbeit. Die Nachkriegszeit war zwar etwas zu spüren, aber nicht so stark wie im ersten Teil. Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐ ⭐