Archan Isabella EIN REINES WESEN

Meine Rezension zu

Isabella Archan EIN REINES WESEN

Die Inspektorin Willa Stark wurde in den Innendienst versetzt, da sie noch nicht leistungsfähig ist. Sie lag lange Zeit im
Koma und leidet noch unter den Umständen ihrer Krankheit.
Ihr langjähriger Freund Harro überredet sie zur weiteren Untersuchung ins Saarland in die Saar-Vital-Klinik zu fahren.
Dort trifft sie auf ihre frühere Schulfreundin, die behauptet, sie hat einen Mord an einem älteren Patienten in dieser Klinik gesehen.
Willas Bauchgefühl sagt ihr, dass da was nicht mit rechten Dingen zugangen ist.
Ihr Chef macht sich für sie stark und sie darf im Rahmen einer Falldokumentation den ansässigen Kriminalbeamten zur Hand gehen. Diese sind nicht sehr begeistert, erst als ein weiterer Unglücksfall geschieht, nehmen sie Willa ernst.
War es Mord und was hat ihre Freundin wirklich gesehen?

Dies ist der dritte Teil mit der Inspektorin Willa Stark. Man kann sie zwar unabhängig voneinander lesen, aber mir fehlte ein wenig die Vorgeschichte von Willa.
Sie ist eine eigenwillige Persönlichkeit, mit Ecken und Kanten und deutlich unterkühlt, aber mit wachen Verstand.
Auch die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, sodass man sich diese sehr gut vorstellen konnte.
Lange ist nicht klar, ist das jetzt ein Fall.
Bis zum Schluss bleibt verborgen, wer der Täter ist.
So bleibt die Spannung konstant erhalten.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen.
Ich hatte spannende Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.
💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/

Rima Silja

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Silja Rima – Autorin vorstellen.
Mit ihrem Debütroman STARK WIE EIN SCHMETTERLING ist ihr ein absolut guter Roman gelungen.
Hier deine Vorstellung

Vielen Dank, liebe Helga, dass ich mich auf deiner Seite vorstellen darf.
Als Autor schreibt man gern und viel, aber wenn man über sich selbst schreiben soll, ist das dennoch nicht so einfach. Ich bin nicht die typische Ichhabeschonimmergeschichtengeschrieben-Autorin.
Gelesen habe ich von klein an viel und gerne. Aber dass ich einmal selbst ein Buch schreiben könnte, daran hab ich nie gedacht. Und jetzt, da ich es getan habe, frage ich mich, warum ich erst 50 Jahre alt werden musste, um damit anzufangen. Vielleicht lag es an den drei Söhnen, die ich großgezogen habe und die mir damals nicht die Zeit gelassen haben, darüber nachzudenken? Vielleicht lag es daran, dass ich es mir einfach nicht zugetraut habe? Ich weiß es nicht. Aber im Grunde ist es auch egal.
JETZT schreibe ich.
Und das mit Herz und Seele. Es füllt mich aus. Aber nicht nur das Schreiben. Auch das, was alles noch dazu gehört, wenn man als Selfpublisher veröffentlichen will, finde ich aufregend und spannend.
Ich liebe es, die Dinge in der Hand zu haben und freue mich darauf, jetzt meinen zweiten Roman in Angriff zu nehmen.
Warum ich im Mai 2018 mit dem Schreiben begonnen habe, war eigentlich mehr Zufall, als geplante Aktion. Kennt ihr das? Ihr sagt etwas, ohne es bewusst zu meinen. Eigentlich mehr als Floskel. So war es bei mir. Ich habe des Öfteren gesagt, dass man über diverse Dinge, die ich gerade erlebt, gehört oder gesehen hatte, eigentlich mal ein Buch schreiben müsste.
Anfang 2018 sagte eine Bekannte darauf zu mir: »Das sagst du so oft. Dann mach es doch einfach mal.
«In diesem Moment wurde etwas in mir angestoßen. Ein paar Stunden später saß ich am Laptop und schrieb die ersten Worte zu meinem Debütroman.
Ich dachte damals noch nicht daran, diese Zeilen zu veröffentlichen. Aber je mehr ich schrieb, über das Schreiben las, mich mit anderen Autoren austauschte und in diese mir völlig neue Welt eintauchte, wuchs ein Traum in mir – der Traum meine Zeilen zu einem Roman werden zu lassen, den viele Menschen lesen und der ihnen vielleicht einen Anstoß geben und sie zum Nachdenken oder handeln anregen könnte.
Jetzt, da mein erster Roman bereits erschienen ist, wächst mein Traum noch weiter. Jetzt träume ich davon, vom Schreiben leben zu können. Ich habe neben dem Schreiben noch einen ganz normalen Berufsalltag, der mich immer wieder dazu zwingt, die Geschichten in meinem Kopf zurückzudrängen, bis ich Zeit für sie habe. Aber mein Beruf ist auch die Quelle meiner Inspiration. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, denn nach der Schule habe ich Pädagogik studiert und Jahre später noch eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert. Dabei habe ich sogar das Rechnungswesen liebgewonnen, obwohl ich Mathematik in der Schule ziemlich öde fand.
Ansonsten verläuft mein Leben relativ unaufgeregt. 😊
Mit meinem Dackelmädchen Pepper bin ich viel an der frischen Luft unterwegs und auch da kreisen meine Gedanken meist um Lara, Valerie und Mia, deren Geschichten ich euch gern in meinem zweiten und dritten Roman erzählen werde. Ich möchte mich zeitlich noch nicht festlegen, hoffe aber, Valeries Geschichte zum Ende dieses Jahres veröffentlichen zu können.
https://www.facebook.com/siljarimaautorin/

Ich danke dir ganz herzlich für diese interessanten Einblicke und wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Hebesberger Roland ABZWEIGUNGEN

Meine Rezension zu
Roland Hebesberger ABZWEIGUNGEN

Vom Polizeidienst suspendiert richtet sich Cornell Rohde ein neues Leben in Salzburg ein.
Mit seiner Freundin Mia ist er glücklich, bis er Zeuge bei einem Banküberfall wird.
Dabei geschieht etwas Merkwürdiges und lässt ihm keine Ruhe.
Bei seinen Recherchen stößt er auf eine Gruppe von Verschwörungstheoretikern und schließt sich ihnen an. Sie kommen einem Geheimnis auf die Spur.
Dabei geraten alle ins Visier von Interpol.
Ab da ist nicht nur sein Leben in Gefahr und eine Hetzjagd beginnt.

Dies ist der Debüt-Roman von Roland Hebesberger.
Anfangs dachte ich, das ist zu futuristisch, aber das gehört zur Geschichte einfach dazu.
Es beginnt spannend, ganz kurz lässt sie nach, um dann mit Volldampf zum Finale zu kommen.
Heftige Szenen gibt es mitunter auch.
Mit Cornell leidet man von Anfang bis Ende.
Vom Leben gebeutelt, gelinkt und hereingelegt, baut er sich ein neues Leben auf, dass noch schlimmer wird, als vorher.
Er ist sehr gut dargestellt, aber auch die Nebencharaktere sind authentisch.
Anfangs gefielen mir die die Verschwörungstheoretiker nicht, diese werden nach und nach sympathischer.
Das Buch lässt sich gut lesen und die Story gut durchdacht. Ab der Mitte möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich hatte spannende Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/

Lesehighlight Januar Birte Stährmann Schatten und Licht in Lissabon

Meine Rezension zu
Birte Stährmann

Mit dem Tod ihrer Mutter denkt Mirjam über ihr bisherigen Leben nach und zieht in ihrem Privatleben die Konsequenzen.
Ihre Mutter hinterlässt ihr Briefe und ein Tagebuch.
Sie taucht tief in den Schriftverkehr ein und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur. Dies stellt alles vorherige auf den Kopf.
Ihr Weg führt sie nach Lissabon und sie macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit.
Immer wieder schwirren Mirjam die letzten Worte ihrer Mutter im Kopf herum, welche Träume hast du, die ungelebt sind?
Gelingt es ihr, dies herauszufinden?
Was wird sie in Lissabon entdecken?

Dies ist mein erstes Buch von Birte Stährmann und ich bin absolut begeistert und fasziniert.
Briefe, die an Mirjams Großmutter gerichtet sind, lassen uns ins Jahr 1933 eintauchen.
Drei Generationen werden mittels Briefe, Tagebuch und der heutigen Sicht von Mirjam geschildert.
Mit viel Gefühl und Gespür beschreibt sie das Leben in den Kriegsjahren in Lissabon.
Schön in den Roman integriert, ist die Zeitgeschichte Portugals.
Man erfährt vieles. Lissabon galt als Hochburg der Flüchtlinge und es herrschte eine Diktatur bis in die 70 Jahre.
Gekonnt hat die Autorin die Fäden verknüpft, ohne zu langweiligen.
Dieses Buch wird so malerisch und faszinierend geschildert, dass man sofort aufbrechen möchte, um Lissabon selbst zu erleben.
Der Schreibstil ist genial und absolut ausdrucksstark und bildhaft. Es ist alles sehr glaubhaft und durchdacht.
Ich habe jedes Wort regelrecht verschlungen.
Sehr beeindruckend ist die Recherche, die man dem Buch von Anfang anmerkt. Selten habe ich mich so in ein Buch vertieft. Eine tolle Glanzleistung von der Autorin. Ich muss unbedingt mehr von ihr lesen.
Mich hat es zu Tränen gerührt und es wird mir in Erinnerung bleiben.
Fazit: grandiose Erzählung, sehr gute Recherche, ausdrucksstark und bildhaft,
spannend und fesselnd.
Ich freue mich, wieder eine neue und tolle Autorin kennengelernt zu haben.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und
💥💥💥💥💥+
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/

Rachel Oidtmann und Felix Maier-Lenz Lacomby

📕📕📕 📕Buchvorstellung 📕📕📕📕

Ich habe gerade Lacomby von @Rachel Oidtmann und
Felix Maier-Lenz erhalten.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an kladdebuchverlag

Ein sehr interessantes Buch. Ich freue mich schon auf das Lesen.
Meine Meinung dazu erhaltet ihr bald.

Dieses Buch erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, die die Herzen von Indie-LeserInnen höher schlagen lässt.

Klappentext
Marie hat sich in ihrer süddeutschen Heimat beruflich und privat in eine Sackgasse manövriert und braucht dringend einen Neuanfang. Kurzentschlossen stürzt sie sich in einen Umzug nach Schweden – neuer Job, neues Haus, neues Leben inklusive. Doch schon bald nach ihrer Ankunft überkommen sie Zweifel, ob ihr übereilter Aufbruch ihr wirklich den Karrieresprung verschaffen kann, den sie sich erhofft hat. Als sie dann auch noch buchstäblich über eine Leiche stolpert und ausgerechnet die hiesige Brauerei-Dynastie Alfredssons ins Blickfeld des ungeübten Kleinstadtkommissars Bengt Holmgren gerät, tun sich Abgründe auf in der schwedischen Kleinstadt Lågomby. Beinahe unmerklich verweben sich die Strukturen des Ortes mit den persönlichen Schicksalen seiner Bewohner. In diesem engmaschigen Gefüge verschwimmt das Gefühl für Recht und Moral. Und während die Vergangenheit ihren Tribut fordert, hält das Leben nicht an.

Kyrada Silja ELIANTIS

📕📕📕📕 Buchvorstellung 📕📕📕📕

Heute möchte ich euch
Phantastische Geschichten aus einer anderen Welt von Silja Kyrada vorstellen

Klappentext

Eliantis ist ein bisschen Fantasy, märchenhaft und poetisch, aber auch eine Liebesgeschichte. Eine Geschichte über Freundschaft, über Hartherzigkeit, Lügen und Betrug. Eine zauberhafte Geschichte, in der kleine Elfen in Radeklaubettchen schlafen, doch eine Geschichte, in der Frauen unterdrückt werden, Kinder geraubt werden und am Ende alle eine riesige Angst haben vor dem verwunschenen Wald.
.
Inhalt: Vor langer Zeit gab es das Land Eliantis. Ein Land, das erinnert an das heutige Schweden. Da gab es viele große Wälder sowie kristallklare Seen. Da gab es Gebirge und geheimnisvolle Höhlen und Schluchten. Eine Besonderheit gab es dort, die Eliantis abgrenzt vom heutigen Schweden: Hier in Eliantis lebten Elfen und Trolle. Ehen wurden geschlossen, Ehen zerbrachen. Kinder wurden geboren, Kinder wurden geraubt. Ja, leider gab es auch Auseinandersetzungen zwischen den Bevölkerungsgruppen. Von den wichtigsten Vorkommnissen aus Eliantis erzählt dieses Buch. Ihr werdet von Elion und Eliara erfahren, die ein gemeinsames Abenteuer zu bewältigen hatten. Von Indra, die nicht weiß, wer ihre Mutter ist.

Limar Fiona

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Fiona Limar vorstellen.

Sie ist seit Anfang an bei meinem Blog dabei und hat auch zu meinem Bekanntheitsgrad beigetragen. Vielen Dank dafür.Die in Berlin lebende Autorin ist diplomierte Psychologin und Psychotherapeutin mit Erfahrung auf dem Gebiet der Eheberatung und Scheidungsmediation. Bisher veröffentlichte sie erfolgreich mehrere Fach- und Ratgeberbücher. Das Schreiben von Geschichten und Erzählungen betrachtet sie vor allem als Ausgleich.
Ihr Kriminalromane erscheinen unter dem Pseudonym Fiona Limar.Webseite: http://fiona-limar.de
Dort gibt es einen Newsletter zu abonnieren und werdet dort immer über Neuerscheinungen und Gewinnspiele benachrichtigt.Facebook: https://facebook.com/Limar.FionaDie Autorin über sich selbst und an ihre Leserinnen und Leser:Ich lese gern spannende Geschichten, die ohne Brutalität und Grausamkeit auskommen.
Manchmal denke ich mir auch selbst solche Geschichten aus. Es ist ein kreatives Hobby, einen begonnenen Faden immer weiter zu spinnen und Figuren Leben einzuhauchen. Nun habe ich mich entschlossen, diese Geschichten aufzuschreiben und einem Publikum zugänglich zu machen. Dass sie dadurch Leser gefunden haben, die sich offenbar gut unterhalten fühlten, ist für mich eine schöne Erfahrung. Ich möchte mich bei allen, die meine Krimis „Schicksalsmord“ und „Eine tödliche Erinnerung“ so freundlich aufgenommen haben, herzlich bedanken. Mein besonderer Dank all jenen, die sich sogar die Mühe gemacht haben, eine Rezension zu verfassen!Viele unterhaltsame Lesestunden wünsche ich euch.Vielen Dank für diese interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Limar Fiona DER TOD DER SCHWARZEN SCHWÄNE

Meine Rezension zu
Fiona Limar

DER TOD DER SCHWARZEN SCHWÄNE

Kurz nacheinander werden zwei junge getötete Frauen mit ungewöhnlichen Spuren am Hals aufgefunden.
Beide Frauen waren sehr zurückhaltend und schüchtern.
Marie Liebig und ihre Kollegen kommen einer sonderbaren Gruppierung näher.
Die beiden Frauen galten in der Szene als schwarze Schwäne.
Um weitere Taten zu verhindern, bietet sich Marie als Lockvogel an.
Was an diesem bizarren Treffen geschieht, müsst ihr selbst lesen.

Dies ist der dritte Band aus der Reihe Team Mord-Nord von Fiona Limar.
Sie können unabhängig voneinander gelesen werden.
Auch hier hat Fiona Lima wieder eine durchgehende Spannung erzeugt.
Bis zum Schluss weiß man nicht, wer der Mörder ist.
Dies ist absolut überraschend, denn ich hatte den Täter nicht im Visier.
Die Autorin versteht es, den Leser mehrmals auf die falsche Fährte zu führen.
Behutsam führt uns sie uns in ein etwas außergewöhnliches Thema ein, von dem ich bisher nichts wusste. Die schwarzen Schwäne gibt es tatsächlich. Eine sehr gute Recherche hat die Autorin hier geleistet.
Marie als Kriminalhauptkommissarin gefällt mir besonders gut.
Sie zeigt, was sie drauf hat, obwohl sie äußerlich nicht danach aussieht.
Auch ihre Kollegen haben es mir angetan.
Alle Charaktere, sowie die Nebencharaktere sind vorbildlich durchdacht und mit Leben gefüllt.
Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil tragen zum Lesevergnügen bei.
Von mir gibts eine absolute Leseempfehlung.
💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Weitere Rezensionen findet ihr unter

https://helgasbuecherparadies.com/

Peter Futterschneider SCHWERE ZEITEN

📕📕📕 📕Buchvorstellung 📕📕📕📕

Diese humorvolle Novelle von Peter Futterschneider möchte ich euch nicht vorenthalten.

Klappentext

„Die Fähigkeit der Waagen, Wissenslücken durch Intuition und Allgemeinbildung zu schließen, ist geradezu legendär. Einige sprechen gar vom sechsten Sinn der Waagen.“
Mit diesen Worten eröffnet Waagemuth, Personenwaage im Ruhestand, seine Erinnerungen.
Waagemuths Abenteuer beginnen, als der gut situierte Maurermeister Karl-Heinz Stöhricke eine Waage erwirbt, um für seine Rita abzunehmen. Später landet Waagemuth sogar im Knast, dann auf einem Flohmarkt und schließlich im Häuschen des schüchternen Fräulein Müller. Dabei wird er Zeuge von Ehedramen, Missverständnissen und Gewissenskonflikten. Voller Neugier beobachtet er die Menschen. Stets bewahrt er sich seinen Humor und seinen Sinn für Ironie.
Immer wieder beschäftigen ihn grundsätzliche Fragen. Bis zu welchem Grad darf eine Waage die Gewichtsanzeige beeinflussen? Wie sehr darf eine Waage Anteil nehmen am Leben und Leiden ihrer Menschen? Kann eine Waage aus einer Dynastie von Personenwaagen zur Briefwaage werden? Wäre es gar möglich, als Goldwaage Worte abzuwägen?
Am Ende scheint es beinahe so, als hielte Waagemuth den geneigten Lesern einen Spiegel vor.