Eine Frau stirbt in ihrer brennenden Villa in Kronberg im Taunus. Ein Bauunternehmer hängt kopfüber im Rohbau eines Frankfurter Hochhauses, den Fuß in einem Seil verfangen und qualvoll erstickt.
Was zunächst nach Unfällen aussieht, entpuppt sich als eine brutale und raffinierte Mordserie.
Die Ermittlungen führen das erfahrene Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Sander in den Umkreis des tödlich verunglückten Tech-Milliardärs Patrick Brinkhoff, Entwickler eines bahnbrechenden KI-Chatbots. Während die beiden noch versuchen, das dichte Netz aus Loyalitäten in Brinkhoffs Softwarefirma und Familie zu entwirren, stoßen sie auf weitere Morde, die alle mit Brinkhoff zusammenhängen.
Pia und Bodenstein müssen einen Mörder stoppen, der keine Gnade kennt und eiskalt plant.
Das Buch erscheint am 26.08.2026
Vielen Dank an Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.
Die Chefinspektorin Edwina Teufel befindet sich immer noch in ihrem selbstgewählten Sabbatical am Gardasee. Eigentlich wollte sie dort nur die Seele baumeln lassen, doch ihr läuft nicht nur ein Hund über den Weg, sondern auch Peppe. Sie nimmt sich seiner an und macht sich gleichzeitig auf die Suche nach seiner Mamma. Als sie dann auch noch von einer Tragödie auf einem Weingut erfährt, kann sie das Ermitteln einfach nicht lassen.
Dies ist der zweite Teil mit Edwina Teufel, der am Gardasee spielt. Edwina ist wieder ganz in ihrem Element und kann ihre Ermittlerinstinkte einfach nicht abschalten. Bei der Suche nach Peppes Mutter bittet sie Commissario Alceste um Hilfe. Doch dieser ist selbst noch anderweitig beschäftigt.
Edwina wird nicht umsonst Zornnatter genannt, obwohl sie ihre Gefühle diesmal besser im Zaum halten kann. Sie ist sympathisch, eigenwillig und lässt sich nicht verbiegen. Genau das macht sie für mich zu einer besonderen Protagonistin.
Der Krimi verbindet interessante Ermittlungen mit einer wunderschönen Kulisse. Die bildhaften Beschreibungen des Gardasees und der Umgebung machen direkt Lust darauf, selbst loszufahren und die Gegend zu erkunden. Bis zum Ende bleibt die Geschichte spannend und der Ausgang war für mich nicht vorhersehbar.
Fazit: Ein interessanter Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin, spannenden Entwicklungen und viel Gardaseeflair. Die bildhafte Kulisse weckt direkt die Reiselust und das Ende konnte mich überraschen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Haymonkrimi herzlich bedanke.
Juwelenräuber versetzen Hannover in Angst und Schrecken, denn niemand, der Zeuge eines Überfalls wird, überlebt die Taten. Bis eines Tages ein Schwerverletzter in der Nähe eines Raubüberfalls aufgefunden wird. Doch statt Antworten zu liefern, wirft der im Koma liegende Unbekannte für die Polizei nur weitere Fragen auf: Ist er ein Zeuge oder zählt er zu den Tätern? Erst Hauptkommissar Hannes Bremer entdeckt eine Spur – die geradewegs zu seiner langjährigen Freundin Charlotte Stern führt. Was verbindet sie mit den Verbrechern?
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Theodor hat eine große Leidenschaft für die Malerei. Sein Vater ermöglicht es ihm, in einem Keller ein Atelier einzurichten. Da das Malen jedoch nicht immer finanziell tragfähig ist, nimmt er eine Anstellung bei dem Uhrenhändler Sir Martin an. Dieser erkennt sein Talent und führt ihn in die Welt der Kunst ein. Besonders die Farbe Weiß in all ihren Variationen hat es Theodor angetan. Die Stille wird zu einem stetigen Begleiter in seinem Leben.
In diesem Roman begleiten wir Theodor auf seinem Weg in die Künstlerwelt. Dabei bleibt er stets bescheiden und möchte keineswegs im Rampenlicht stehen, obwohl er schon bald sehr bekannt wird. Vielmehr liebt er die Ruhe und zieht sich gerne zurück. Seine Bilder entstehen aus Überzeugung und von innen heraus. Genau das macht ihn zu einem besonderen Künstler.
Auch als Mensch hat mir Theodor gut gefallen. Er ist hilfsbereit und kümmert sich beispielsweise auf besondere Weise um den Fahrradhändler. Dabei zeigt sich, dass ihm die Menschen in seinem Umfeld wichtig sind und er trotz seines Erfolges auf dem Boden bleibt.
Fazit: Es ist ein Roman über einen stillen Maler, der sich nicht verbiegen lässt und trotz seines Erfolges bescheiden bleibt. Die Geschichte ist eher ruhig gehalten und wird feinfühlig und stellenweise fast poetisch erzählt. Eine schöne Lektüre für alle, die ruhige und besondere Geschichten mögen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Kristina Hauff vorstellen.
Liebe Kristina, herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich sehr, dass du heute meine Gastautorin bist.
Mein Name ist Kristina Hauff und ich bin am Niederrhein aufgewachsen. Schon immer habe ich die Kolleginnen und Kollegen beneidet, die als Kind bereits die erste Romanidee im Kopf hatten. Ich selbst bin da absolute Spätzünderin. Vor meinem ersten Schreibversuch (im Alter von 40 Jahren!) lagen sechs verschiedene Berufe, die ich erlernt und ausgeübt habe (unter anderem war ich Theaterregisseurin, Buchhändlerin, Journalistin und Synchronautorin). Erst durch das Schreiben habe ich meine berufliche Erfüllung gefunden. Fassade und Täuschung, Angst und Selbstschutz, zerbrochene Lebensträume und Vertrauen in sich selbst … das sind die Themen, um die es in meinen Romanen immer wieder geht. Was wünschen sich meine Figuren für ihr Leben? Wo finden sie Halt? Und wie schaffen sie es, ihre Träume zu verwirklichen? Die Figuren und ihre Geschichten sind erfunden und dennoch lebe ich in ihnen. Zum Schreiben brauche ich Ruhe und trotzdem Menschen um mich herum, beides finde ich in der Stabi am Potsdamer Platz. Ich brauche mein Zuhause Berlin ebenso wie die Stille und Weite der Ostsee (auf der mein Mann und ich gern segeln!), meine Familie als Hort der Liebe und Struktur, aber auch das Alleinsein, um den Dämonen zu begegnen. copyright Foto: Robert Bartholot
Beruflich läuft es für Ilse gut, sie hat ihre Lehre als Verkäuferin in Magdeburg angetreten. Doch privat wird sie von ihrer Familie zu einer Verbindung mit einem Mann gedrängt, die so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Als dann eine Verlobung in ihrem Umfeld tödlich endet, reißt das alte Wunden auf und stürzt Ilse in einen Gewissenskonflikt. Wie viel darf sie riskieren, damit die Wahrheit über den Tod ihrer besten Freundin endlich ans Licht kommt? Als wäre das alles nicht genug, wird Ilse auch noch von einer geheimnisvollen Frau verfolgt und sieht sich dadurch plötzlich mit der dunklen Seite der schillernden Metropole konfrontiert, die ungeahnte Gefahren birgt.
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Nelson Stewart wird für häusliche Gewalt und Freiheitsberaubung an Samantha verurteilt. Im Gerichtssaal droht er ihr, dass er zurückkehren wird. Samantha beschließt daraufhin, umzuziehen, ändert ihren Namen in Mary Smith und beginnt ein neues Leben. Trotzdem bleibt die Angst ihr ständiger Begleiter. Sie ist clever genug, um nicht aufzufallen, bis sie erkennt, dass jemand ihr auf der Spur ist.
Der Autor ist für mich ein Garant für spannende Thriller, aber dieses Buch unterscheidet sich deutlich von seinen anderen. Genau das hat mich positiv überrascht. Schon von Beginn an hat mich die Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen.
Zu Beginn steht das Gerichtsverfahren im Mittelpunkt. Danach begleiten wir Mary, die nach ihrem Identitätswechsel versucht, ein möglichst unauffälliges Leben zu führen. Sie weiß, dass Nelson sie finden und sich an ihr rächen will. Deshalb ist ihre ständige Angst, entdeckt zu werden, förmlich greifbar. Ich hatte zwar schon früh eine Ahnung, dass nicht alles so sein könnte, wie es zunächst scheint, doch es blieb lange Zeit unklar.
Dann nimmt die Geschichte eine Wendung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Plötzlich führt die Spur in eine völlig andere Richtung und ich war gespannt, wohin das noch führen würde. Gerade dieses Spiel mit meinen Erwartungen hat für zusätzliche Spannung gesorgt.
Und dann kommt das Finale. Es war so großartig und eindringlich inszeniert, dass ich am Ende tatsächlich sprachlos zurückblieb.
Fazit: Für mich ist es ein intelligenter, genialer und unglaublich fesselnder Pageturner, der es wirklich in sich hat. Keine Zeile war für mich langweilig und die Geschichte hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Für mich ganz großes Thrillerkino und eine echte Überraschung. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐+
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Seit fünf Jahren durchlebt Ryan Richardson diese Nacht immer wieder: die aufgerissene Autotür. Der Schlag auf den Kopf. Hände, die ihn aus dem Wagen zerren. Die Schreie seiner Freundin Ali. Seither ist Ali verschwunden, und viele argwöhnen, dass Ryan etwas damit zu tun hatte. Mittlerweile hat er seinen Nachnamen geändert, ein Jurastudium begonnen und versucht, jene Ereignisse hinter sich zu lassen. Bis zu dem Anruf seines Vaters: Man hat Alis Auto in einem See gefunden, darin zwei unbekannte Tote und eine Nachricht in Alis Handschrift: „Falls mir etwas zustößt …” Dann der nächste Schock: Ryan sieht den Mann, der ihn seit jener Nacht in seinen Träumen verfolgt. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn zurück in seine Heimatstadt, wo eine junge Ermittlerin den Fall wieder aufrollt …
Das Buch erscheint am 19.08.2026.
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An einem Tatort bietet sich Kommissar Nils Trojan und seiner Kollegin Carlotta Weiss ein grauenhaftes Szenario: Eine Frau wurde auf brutale Weise ermordet, und der Täter hinterließ eine Puppe, die aus menschlichen Knochen gefertigt ist. Sie stellen fest, dass der Knochen zu einer Frau gehört, die vor zehn Jahren ums Leben kam. Weitere Morde folgen, die ein ähnliches Muster aufweisen. Obwohl sie einige Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern erkennen, tappen sie lange im Dunkeln.
Bei einem neuen Fall mit Nils Trojan und Carlotta bin ich immer neugierig, und das Buch hat meine Erwartungen definitiv erfüllt. Dem Autor gelingt es erneut, von Beginn an eine düstere und bedrückende Stimmung aufzubauen, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Die Ermittlungen sind herausfordernd. Ein Täter handelt mit erschreckender Kaltblütigkeit und hinterlässt Angehörige, die mit den Ereignissen völlig überfordert sind. Die entscheidende Frage nach dem Warum bleibt lange unbeantwortet. Je weiter die Ermittler vordringen, desto verstörender wird das Gesamtbild. Was sie schließlich herausfinden, liegt weit über dem, was ich erwartet hatte. Die Auflösung kommt erst gegen Ende und hat mich wirklich überrascht. Positiv empfand ich auch, dass das Privatleben von Nils und Carlotta nicht unnötig viel Raum einnimmt. Dadurch bleibt die Geschichte konzentriert und der Fall steht klar im Mittelpunkt.
Fazit: Es handelt sich um einen überaus raffinierten und fesselnden Psychothriller, der süchtig nach mehr macht. Unglaublich spannend, mitreißend und fesselnd. Einmal angefangen, wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. So muss Thriller sein! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Heute freue ich mich sehr, euch die sympathische Autorin Astrid Lehmann näher vorzustellen. Ihre besondere Lebensgeschichte verbindet Frankreich, den Schwarzwald und die Liebe zum Schreiben auf eine ganz außergewöhnliche Weise.
Französische Schwarzwälderin, europäische Nomadin und ein Kind des Waldes
So richtig gefunden im Leben habe ich mich erst durch das Schreiben. Geboren bin ich in Frankreich. Meine Mutter stammt aus der Bretagne, mein Vater aus dem Schwarzwald. Ende der 70er Jahre bin ich mit meinen Eltern nach Freiburg gezogen, ohne ein Wort Deutsch zu können! Nach dem Abitur auf dem Deutsch-Französischen Gymnasium habe ich zunächst eine Banklehre absolviert, der ausdrückliche Wunsch meines Vaters. Nach meinem Studium in Frankfurt bin ich dann als „Expat“ in der Welt herumgereist. Ich habe in vielen Ländern gelebt und gearbeitet. Klingt aufregend, war es aber nicht immer. Denn ich habe auch Zeiten der Einsamkeit erlebt. Dieses Gefühl, „anders“ zu sein, hat mich begleitet.
Wer bin ich, wo gehöre ich hin? Die Sehnsucht nach einem „Zuhause“ wurde stärker, und so bin ich nach vielen Jahren im Ausland wieder in den Schwarzwald zurückgekehrt, wo ich, nach einigen Kehren, meine ganz persönliche Heimat gefunden habe. Die Liebe zur Natur hat meinem Leben eine neue Richtung geschenkt: nach einer Ausbildung als Wildpflanzenpädagogin, folgte eine Zertifizierung im Bereich Feldbotanik, sogleich dann auch mein erstes Buch „Wildpflanzenküche aus dem Schwarzwald“. Mehrere Sachbücher folgten.
Doch ich habe gemerkt, dass ich noch andere Geschichten in mir trage. Geprägt von meiner tiefen Liebe zu Frankreich und diesem Gefühl, „anders“ zu sein, habe ich eine Familiengeschichte geschrieben: „Nur ein kurzer Sommer“, nominiert für den Delia Literaturpreis 2026. Vor wenigen Wochen ist dann „Und der Wind steht still“ erschienen, wieder eine deutsch-französische Geschichte, die in der Nachkriegszeit spielt und auf historischen Begebenheiten beruht.
Heute weiß ich: Ich bin eine „französische Schwarzwälderin“. Das ist meine ganz persönliche Identität.“
Ganz herzlichen Dank, liebe Astrid, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!