Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Susanne Arnold vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Susanne Arnold arbeitete vor ihrem Autorinnenleben viele Jahre bei einer großen Versicherungsgesellschaft, bis sie sich 2023 mit der Veröffentlichung ihres Debüts „Das Blau der Veilchen“ einen Lebenstraum erfüllte. Sie kündigte ihren Job und konzentriert sich inzwischen ganz auf das Schreiben. Ihre zweite Leidenschaft gilt England und dem britischen Lebensgefühl. In Ihren Wohlfühlkrimis um die betagten Freundinnen Margret und Elisabeth, die sich in dem nur scheinbar idyllischen Örtchen Rosefield in jedem Band auf eine neue Verbrecherjagd begeben, verbindet sie diese beiden Vorlieben miteinander. Nach „Das Schwarz der Tulpen“ ist nun auch der dritte Band „Das Weiß der Eisblumen“ erschienen. Susanne Arnold lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen als freie Autorin in einem Höhenstadtteil von Koblenz. https://susannearnold.com/
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg. Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Buchvorstellung Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki Wintertage wie im Märchen
Wie fantastisch ist das denn? Es ist nur noch ein Platz frei! Paula bucht kurzerhand einen Single-Winterurlaub in Finnland. Schnee garantiert! Versprochen werden ein verschneites Holzhaus, gemeinsame Essen an einem alten Holztisch, Abende mit Glögi am knisternden Kamin und aufregende Aktivitäten wie Schneeschuhlaufen. Das klingt großartig und ist genau das, was Paula nach einem anstrengenden Jahr braucht. Bereits auf dem Flug lernt sie die sympathische Simone kennen, die das gleiche Ziel hat. Zwei Männer entpuppen sich als tolle Mitreisende, aber es gibt leider auch eine Nervensäge. Paula und Simone erleben zauberhafte finnische Wintertage, beobachten warm eingepackt die Nordlichter in eiskalten, klaren Nächten und entdecken, dass die Liebe oft dort lauert, wo man sie am wenigsten erwartet.
Meine Rezension zu Corinna Kohfink Oleanderblüte auf Mallorca
Nach einer gescheiterten Beziehung freut sich Sophie auf die Hochzeit von Doro und Hajo. Am Flughafen wird sie von Javier erwartet, in dessen Hotel sie nächtigt. Javier ist von Sophie sofort angetan und er bemüht sich um sie. Sie zeigt ihm nur die kalte Schulter, obwohl er auch für sie nicht so gleichgültig scheint. Auch Doro, die schon einige Paare zusammengebracht hat, setzt alles daran, dass die beiden zueinanderfinden. Aber Sophie ist ein gebranntes Kind. Wie lange wird sie sich selbst im Wege stehen?
Dies ist bereits der vierte Teil der Mallorca-Reihe und hat mich wieder vor traumhafter Kulisse träumen lassen. Sophie hat eine tiefe Enttäuschung hinter sich und macht sich auf die Reise zu ihrer langjährigen Freundin Doro auf, die heiratet. Sophie ist eine faszinierende Person, die trotz ihrer Schönheit mit Selbstzweifeln kämpft. Ihre innere Zerrissenheit und die Frage, ob jemand sie wirklich um ihrer Selbstwillen lieben kann, machen sie sehr menschlich und sind nachvollziehbar. Der charmante Javier setzt alles daran, Sophie von seiner Zuneigung zu überzeugen. Auch der Schmuckhändler Eric bemüht sich um sie.
Fazit: Nicht nur die Kulisse Mallorcas hat mich begeistert, sondern auch die Geschichte um Sophie und Javier und ich fand es spannend mitzuverfolgen, ob sie zueinanderfinden. Einige Charaktere aus den vorherigen Bänden waren mir vertraut und haben mich sofort tief in die Geschichte eintauchen lassen. Ich habe die Auszeit auf Mallorca genossen und empfehle das Buch bzw. die Reihe sehr gerne weiter. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Meine Rezension zu Julia Rogasch Wintertee im kleinen Büchercafé am Meer
Tilda entschließt sich, das Angebot ihrer Freundin Anni als Partnerin in ihrem Büchercafé zu arbeiten, anzunehmen und macht sich auf den Weg nach Sylt. Seit ihr Freund vor ein paar Jahren dort verunglückt war, mied sie es, auf die Insel zu kommen. Ihr macht es große Freude, dort zu arbeiten, und sie bringt sich mit frischem Wind und Ideen ein. Mit einer Autorin, die die Öffentlichkeit scheut, nimmt sie Emailkontakt auf. Gerne würde sie die Frau kennenlernen. Auch ein täglicher Gast hat es ihr angetan.
Tilda steht vor einer entscheidenden Wende in ihrem Leben. Nach dem tragischen Verlust ihres Freundes hat sich eine tiefe Traurigkeit um sie gelegt und die Leidenschaft für ihren geliebten Bücherladen verloren und ihn aufgegeben. Doch als ihre Freundin Anni ihr das Angebot macht, Partnerin in ihrem Büchercafé zu werden, ist das für Tilda ein Neubeginn. Mit vielen kreativen Ideen bereichert sie das Café und gewinnt das Publikum im Nu für sich. Besonders interessant wird die Geschichte durch die Begegnung mit Oskar. Die Entwicklung und die Geheimnisse, die Oskar umgeben, sorgen für eine spannende Unterhaltung.
Fazit: Die Kulisse des Büchercafés, umgeben von winterlichem Zauber, ist ein wahrer Wohlfühlort, den die Autorin sehr gut eingefangen hat. Man kann beim Lesen richtig gut abschalten und wird in die besondere Atmosphäre auf Sylt entführt. Es ist ein Ort, den ich am liebsten sofort selbst besuchen möchte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke
Meine Rezension zu Tessa Hansen Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff
Das kleine Bücherschiff liegt im Hamburger Museumshafen und läuft sehr gut. Mit Lesungen und Kaperfahrten erreichen Katja und Miri inzwischen viele Leser. Bald steht Miris und Hennings Hochzeit bevor. Katja und Hennings Freund Mathis sollen Trauzeugen werden. Katja möchte alles perfekt haben und plant bis ins kleinste Detail. Spontanität ist nicht ihr Ding. Dann erhält sie Post, die eine Bedrohung für das kleine Bücherschiff ist.
Dies ist der zweite Teil auf dem kleinen Bücherschiff. Hier treffen Katja und Mathis aufeinander. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Katja eine Planerin durch und durch ist und sich damit sehr wohlfühlt, liebt Mathis das Spontane und Ungeplante. Diese Gegensätze sorgen für leichte Unstimmigkeiten zwischen den beiden. Katja hat zudem mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und lässt Gefühle nur schwer zu, denn ein Geheimnis umgibt sie. Ich konnte ihre inneren Konflikte gut nachvollziehen. Gegen Ende des Buches gerät Katjas Welt aus den Fugen und es wird spannend.
Fazit: Der erste Teil hat mir persönlich besser gefallen. Ich empfand es an manchen Stellen als etwas langatmig. Dennoch gelingt es der Autorin, den Winterzauber und die Atmosphäre des kleinen Bücherschiffs einzufangen, was mir sehr gefallen hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung Jani Friese Skye Neubeginn in den Highlands
Eine turbulente und wildromantische Wanderung durch die atemberaubende Landschaft der Highlands, auf der Suche nach dem wahren Glück. Mit High Heels in die schottischen Highlands – das kann nur schiefgehen! Shona ist da jedoch ganz anderer Meinung. Sie braucht dringend Abstand von Skye, nachdem ein Familiengeheimnis ans Tageslicht gekommen ist. Ihr ganzes Leben steht Kopf. Ein Grund mehr, die Insel so schnell wie möglich zu verlassen. Doch zwischen nebligen Hügeln und Tälern kommt sie auf ihrer Wanderung vom Weg ab. Sie stolpert in eine Situation, in der sie die Hilfe eines schroffen, wenn auch charmanten Highlanders annehmen muss, der völlig abgeschieden in einer Hütte im Nirgendwo lebt. Inmitten der einzigartigen Landschaft erkennt Shona schließlich, dass Mylos raue Fassade nur dazu dient, die Geister seiner Vergangenheit abzuwehren. Sie muss einsehen, dass man gegen alles kämpfen kann, außer gegen seine Gefühle. Mutig trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung, doch die Zeit drängt. Wird sie es schaffen, rechtzeitig in das grüne Tal zurückzukehren?
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Katrin Kremzow vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Hallo, ich heiße Katrin Kremzow und habe mit 61 Jahren meinen ersten Roman veröffentlicht – wie kam es dazu? Als ich mit dem Buch anfing, war ich dreißig Jahre verheiratet. Als unsere Kinder ihre Flügel ausbreiteten, um aus dem Nest zu fliegen, ging mir immer öfter die Frage durch den Kopf: „Soll das denn alles gewesen sein? Auch im Bett! Geht da nicht mehr?“ Ich wollte mich aber nicht trennen oder von fremden Früchten naschen, sondern mit dem eigenen Ehemann das Liebesleben auffrischen. Was dann geschah, gleicht einem Wunder. Ein Füllhorn von Überraschungen wurde über mir ausgegossen. Nicht alle auf einmal, sondern eine nach der anderen. Da diese Wunder bestimmt keine Zufälle waren, beauftragte mich die geistige Welt im Sommer 2022 damit, über meine Erlebnisse einen Roman zu schreiben. Ja, so unwahrscheinlich es klingen mag: Ich wurde berufen, zu schreiben. Aber wie starten? Die Wunder blieben mir gewogen, als ich mich auf die Suche nach einem Schreib-Coach machte: Martina Rellin, selbst erfolgreiche Autorin mit Frauenthemen, schlug bei meinen ersten Versuchen die Hände über dem Kopf zusammen: „Auf deinen vier Seiten steht ein richtig guter Satz.” Oh Gott, dachte ich, der Rest ist Murks? Darum ging es nicht. Es ging darum, mehr von diesen guten Sätzen zu schreiben. Dafür verordnete ich mir Klausur in Martinas Schreibwerkstatt hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen. Und als das Manuskript fertig war, geschah das nächste Wunder: Ich bekam einen richtigen Verlagsvertrag, landete ich mit meinem Debüt auf der Leipziger Buchmesse 2024, erlebte eine Premieren-Lesung mit mehr als 50 Gästen! Der Wahnsinn – das nächste Wunder. Natürlich werde ich jetzt immer gefragt: „Was ist denn alles autobiografisch in dem Buch?” Nun, meine Hauptfiguren Rosa und Stefan erleben in meiner Geschichte vieles, was ich mit meinem Mann auch erlebt habe. Wie Rosa habe auch ich lange Zeit in der Pharmabranche gearbeitet. Vieles aber habe ich für diesen autofiktionalen Roman voller Freude dazuerfunden. Doch alles was geschrieben steht, ist von der großen Sehnsucht zweier Menschen getragen, ihre Liebe füreinander wieder wirklich fühlen zu wollen. So wird die schönste Nebensache zur schönsten Hauptsache der Welt für Rosa und Stefan, so wie für mich und meinen Mann. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und Vorsicht, denn an irgendeiner Stelle begegnen Sie sich bestimmt auch selbst. 🙂 Von Herzen Katrin http://www.katrinkremzow.online katrin.kremzow@gmail.com https://www.facebook.com/katrin.kremzow insta: @katrinkremzow
Meine Rezension zu Sonja Roos Eine grenzenlose Welt Schicksal
Maggie lebt inzwischen mit ihrem Sohn Nicky in San Francisco und hat nach einem Streit keinerlei Kontakt zu ihrer Cousine Rosie. Bis ein Telegram sie erreicht. Ein Attentat wurde auf Simon verübt. Sie bricht sofort auf und hofft, dass sie sich wieder versöhnen werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Chefredakteur Ennis Talbott übernimmt sie gemeinsam mit ihm die Leitung des Morning Herold. Es gibt viele Rückschläge, und sie trifft wieder auf den Fotografen Nando.
Die Geschichte beginnt mit einem schockierenden Attentat auf Simon. Der Verdacht, dass die Konkurrenz ihm schaden will, ist groß. Maggie, die nach einer Zeit der Abwesenheit zurückkehrt, hat nicht nur ein Kind, sondern auch eine bewegte Vergangenheit, die sie mit allen verbindet. Ich war gespannt, wie das Wiedersehen mit Nando wird. Rosie leidet, dass ihr Mann Opfer eines Attentats ist und ein düsteres Kapitel ihres Lebens verfolgt sie. Sehr spannend hat die Autorin alles inszeniert. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Es sind großartige und unterschiedliche Charaktere, die mich begeistern.
Fazit: Die Erzählweise ist grandios und hat mich von Beginn an in Bann gezogen. Die Wendungen und Rückschläge halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr haben mich die Schicksale aller betroffen. Der Autorin ist es gelungen, mich auch emotional zu berühren. Es ist eine grandiose Fortsetzung und ich freue mich jetzt schon auf den letzten Teil. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung Corinna Kohfink Küss keinen Frosch, denn es könnte ein Prinz sein
Eva, 46, führt erfolgreich eine psychotherapeutische Praxis. Beruflich läuft alles rund, doch dem privaten Glück weicht sie aus. Ein Zufall spült ihr den geheimnisvollen Musiker und Kinderbuchautor Klaus Frosch über den Weg, der ihr nach einem denkwürdigen Abend einen ganz und gar nicht alltäglichen Vorschlag unterbreitet. Was als verlockender Deal beginnt, wirbelt Evas sorgfältig kontrollierte Welt zunehmend durcheinander. Ihre Beziehung zu ihm, die eigentlich überhaupt keine sein will, konfrontiert sie mit den Schatten ihrer Vergangenheit, über die sie seit dreißig Jahren nicht zu springen wagt.
Bei einer gemeinsamen Reise mit Freunden nach Korfu werden die Karten neu gemischt. Während sich die sechs Menschen unter dem griechischen Nachthimmel ihre Lebensgeschichten erzählen, muss sich Eva nicht nur zwischen zwei Männern entscheiden, sondern auch zwischen sicherer Unverbindlichkeit und d
Meine Rezension zu Martina Berscheid Die Klassenkameradin
Evas Leben läuft in geordneten Bahnen. Jeder Tag ist gleich, ihr Mann kontrolliert sie und zu ihrem Vater hat sie schon lange keinen Zugang mehr. Da kommt ihr die Einladung zu einem Klassentreffen gerade recht, obwohl sie voller Skepsis ist und ihr Mann zudem davon abrät. Auf dem Treffen begegnet sie Agnes und ist von ihrer Leichtigkeit und Spontanität angetan. Eva merkt, dass sie vieles verpasst hat. Als Agnes sie bittet, als Homesitterin zu fungieren, sagt sie sofort zu. Ihr Leben ist auf einmal nicht mehr langweilig, sondern aufregend.
Nach dem Klassentreffen wird Eva klar, dass sie ihre eigenen Träume nie verwirklicht hat, denn sie bekam sehr früh ein Kind, das sie aber sehr liebt. Von Anfang an ist die Handlung spannend, und als Eva in eine, ihr fremde Welt eintaucht, und die Geheimnisse von Agnes entdeckt, steigt diese zusätzlich. Diese Wendung bringt nicht nur neue Perspektiven in die Geschichte, sondern lässt auch Evas eigenen Lebensentscheidungen in einem anderen Licht erscheinen. Die Entfaltung der tiefgründigen Charaktere und die Entwicklung der Handlung sind durchweg gelungen, und die verschiedenen Facetten wirken lebendig. Der Schreibstil ist sprachlich sehr gut und ließ mich nur so durch die Zeilen gleiten.
Fazit: Dies ist ein fesselnder und zugleich beklemmender Roman, der die innere Zerrissenheit der Protagonistin Eva eindrucksvoll einfängt. Eva, die früh ein Kind bekommen hat, sieht sich mit der Realität konfrontiert, dass sie ihre eigenen Träume nie verwirklicht hat. Diese Thematik des Verpassens und der Selbstakzeptanz zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das runde und überraschende Ende hat mich mit einem sehr guten Gefühl zurückgelassen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.