Wood Dany R. Nur Gisela gärtnerte giftiger

Buchvorstellung

Kleinkrieg am Maschendrahtzaun! Plärrende Kinder, ein falsch geparktes Auto, streunende Katzen und kläffende Hunde? Es gibt viele Gründe, weshalb Gundula und Alfred Böttinger ihre komplette Nachbarschaft auf den Tod nicht leiden können – und umgekehrt.

Als Alfred plötzlich nach dem Verzehr eines Stück Käsekuchens stirbt, steht Gattin Gundula sofort unter Mordverdacht. Die Beschuldigte beteuert ihre Unschuld und präsentiert der Polizei ihre geköpften Gartenzwerge. War hier also der gleiche unbekannte Täter am Werk wie beim Ehemann? Dorfbulle Jupp Backes übernimmt die Ermittlungen und merkt schnell, dass unter den Nachbarn schon lange kein Friede, Freude, Käsekuchen mehr herrschte, sondern der blanke Hass.

Auch bei Familie Backes hängt der Haussegen mal wieder ordentlich schief. Tochter Eva zieht nebenan ein und weigert sich strikt, Gardinen aufzuhängen – für Mama Inge ein absoluter Weltuntergang. Papa Jupp ist das inszenierte Drama wurscht, denn er steckt knietief in seinem Fall drin: Nachbarschafts-Schlamassel vom Allerfeinsten!

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Bonstein Marie – Gnadenloses Isarfeuer

Rezension

Eigentlich möchte Kriminalkommissarin Clara Liebling einen entspannten Abend mit Lukas Demirci verbringen, doch sie werden bei der Münchner Frauenkirche gebraucht, da dort ein Feuer ausgebrochen ist. Kurz darauf wird die Leiche der Lokalpolitikerin Sabine Restring verbrannt in der Kirche entdeckt. Clara und ihr Team erkennen, dass die Verstorbene viele Feinde hatte. Doch das ist noch nicht alles, ein Brandstifter treibt in München sein Unwesen und es gibt weitere Todesfälle.

Wenn ein Krimi gleich mit einem spektakulären Brand in der berühmten Münchner Kirche beginnt, kann man sich gleich auf ein spannendes Leseerlebnis einstellen.
Die Ermittlungen sind von Anfang an kompliziert. Ein Verdächtiger wird zwar schnell ausgemacht, jedoch fehlen die nötigen Beweise. Außerdem gibt es keine erkennbaren Verbindungen zwischen den Opfern. Hier zeigt sich das gesamte Team in Hochform, denn sie stehen unter immensem Druck und jeder kommt an seine Grenzen. Die Ermittlungen zeichnen sich durch eine hervorragende Zusammenarbeit aus, ohne Zickereien oder Kompetenzgerangel.

Fazit: Es ist ein spannender Krimi mit einer großartigen Kulisse. Die Ermittlungsarbeit ist interessant und spannend und wird mit einem lockeren Schreibstil präsentiert, der für mich das Lesen zu einem Vergnügen gemacht hat.
Als viertes Buch der Reihe lässt es sich unabhängig lesen, und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung dieser vielversprechenden Reihe.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Bonvin Christine

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Christine Bonvin vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Christine Bonvin lebt seit mehr als zwanzig Jahren im Kanton Wallis, im Süden der Schweiz.
Die Betriebswirtschafterin leitete lange den administrativen Teil des eigenen Ingenieurbüros. Startschuss für das Schreiben, war eine Anfrage zur Mithilfe eines Reiseführers über Historische Gast-Häuser und Hotels in England, Wales und den Kanalinseln. Es folgten zwei Genusskrimis, Kurzgeschichten in vielen Anthologien, ein Freizeitführer und die Buchreihe mit der Hauptprotagonistin Laura Pfeiffer. „Matterzorn“ erschien 2023 beim Gmeiner Verlag. 2024 folgte „Letzter Ton in Montreux“ und dieses Jahr „Brand im Alpenland“. Die drei Krimis spielen an verschiedenen Orten in Fünfsternehotels. Laura gerät jedes Mal ungewollt in massive Schwierigkeiten aus denen sie sich rauswindet.
Nebst ihrer Leidenschaft für das Schreiben setzt Christine Bonvin ihre Energie für die Vereine ein, bei denen sie Mitglied ist. Das sind: Krimi Schweiz – Verein für schweizerische Kriminalliteratur (Geschäftsstelle und Vorstand Finanzen, seit 2020), SYNDIKAT – Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur (2017 Sprecherin und 3 Monate Betreuung der Geschäftsstelle, 2018 – 2021 Vorstand Finanzen, 2024 Finanzen ad Interim), Mörderische Schwestern, WAdS – Walliser Autoren deutscher Sprache (Vorstand Finanzen ab 2024, SEV – La Société des écrivains valaisans.
Wenn die Autorin nicht in die Tasten haut oder am Kugelschreiber käut, ist sie im Naturgarten, betreut die Gäste ihres B&B oder genießt ein Glas Wein mit regionalen Spezialitäten.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Krebs Victoria – Oldenburg 1635

Rezension

Oldenburg wird von einem grausamen Mord erschüttert. Hauptkommissar Haila Schrabberdeich und seine Kollegin Nazan Demir beginnen mit den Ermittlungen, finden jedoch zunächst keine Hinweise zum Täter.
Im Jahr 1635 macht sich die Magd Anna auf die Suche nach ihrer verschwundenen Freundin und erhält Unterstützung von Mikkel.

In diesem Teil der Oldenburg-Serie entführt uns die Autorin in eine fesselnde Geschichte, die zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1635 wechselt. Anna sucht nach Hinweisen zum Verschwinden ihrer Freundin und entdeckt dabei furchtbare Dinge, die die Zustände jener Zeit eindrücklich verdeutlichen.
Der Autorin gelingt es, mehrere thematische Stränge aufzugreifen, was ich äußerst gelungen fand. Die Handlungsstränge der gegenwärtigen und der vergangenen Zeit weisen Gemeinsamkeiten auf und beide sind sowohl schlüssig als auch gut durchdacht.
Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, besonders gefiel mir Anna, aber auch die kleinen Einblicke in das Privatleben der Gegenwart.

Fazit: Die Autorin versteht es, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Die bewegenden Fälle ließen mich nicht kalt. Geschickt inszeniert und hervorragend erzählt, bietet es niveauvolle Krimikunst. Ich wurde bestens unterhalten und gebe eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Schumacher Sabine Freimord

Buchvorstellung

Denn jede Seele verdient es, beschützt zu werden. Zur Not auch vor sich selbst …
München Hauptbahnhof: Eine Frau wird mit voller Absicht vor die U-Bahn gestoßen. Der Täter, ein gerade erst aus der Psychiatrie entlassener Ex-Häftling, stürzt ebenfalls in den Tod. Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein und sein buntes Team werden auf der Suche nach dem Motiv mit erschreckenden Wahrheiten und verleumderischen Lügen konfrontiert. Doch außer dem gemeinsamen Sterben scheint die beiden Toten nichts zu verbinden. Noch während die Nachforschungen auf Hochtouren laufen, schockiert eine weitere Bluttat die bayerische Landeshauptstadt. Wieder überlebt auch der Mörder nicht. Die Ermittlungen werden zu einer zwischenmenschlichen Zerreißprobe, denn die emotionale Differenzierung gibt Rätsel auf: Wer ist Opfer? Wer Täter? Und: Können weitere »Freimorde« verhindert werden?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke

Bonstein Marie Gnadenloses Isarfeuer

Buchvorstellung

Kommissarin Clara Liebig hat ein Date. Doch das romantische Treffen mit Rechtsmediziner Lukas endet jäh, als sie zu einem Einsatz gerufen wird. Ein Feuer wütet in der Münchner Frauenkirche – und bei den Löscharbeiten wird die gefesselte Leiche der Lokalpolitikerin Sabine Restring entdeckt. Clara, Super-Recognizer Thorwald und ihr Team übernehmen die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf ein politisches Motiv hin, doch auch im Privatleben der umstrittenen Frau zeigen sich Abgründe. Noch ahnt das Team nicht, dass dies erst der Auftakt einer Mordserie ist, die die bayerische Landeshauptstadt erschüttert.

Eisfeldt Carla – Lügen sind Rudeltiere

Rezension

Die PR-Beraterin Romy Sternek besucht häufig Beerdigungen und findet sich kurz darauf im darauf folgenden Leichenschmaus wieder. Dort wird sie Zeugin eines Übergriffs auf einen Mann. Als sie der Polizei von ihren Beobachtungen berichtet, wird sie nicht ernst genommen. Deshalb entscheidet sie sich, selbst Nachforschungen anzustellen, ohne zu ahnen, was ihr noch alles bevorsteht.

Dieser Kriminalroman wird aus mehreren Ich-Perspektiven erzählt. Diese Art der Erzählung bringt Abwechslung in die Handlung und hat es mir ermöglicht, den Gedankengängen der einzelnen Personen zu folgen. Romy sticht hier hervor, die sich als Hobbydetektivin auf das Abenteuer begibt, den Täter eines Angriffs zu suchen.
Romy ist liebenswert und kommt immer mehr Geheimnissen und Lügen auf die Spur, wodurch sie sich auch zunehmend in Gefahr begibt. Ihre Vermieterin Margit, sorgt für humorvolle Momente, da sie sich wünscht, dass Romy endlich in einer festen Beziehung ist. Diese Dialoge sind abwechslungsreich und unterhaltsam.
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Fazit: Das Buch besticht durch eine unvorhersehbare Wendung, denn bis zum Schluss war ich im Unklaren, wer hinter den Geschehnissen steckt und welche Motive im Spiel sind. Es ist unterhaltsam, humorvoll und am Ende steigert sich die Spannung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.

Neitz Marika – Das Forsthaus

Rezension

Die Journalistin Katharina und ihr Partner streben einen Neubeginn in dem malerischen Dorf Mariensicht an. Sie haben das Forsthaus erworben, doch dann erfährt Katharina, dass dort vor zehn Jahren ein Mordfall stattgefunden hat, was ihre journalistische Neugier weckt. Die frühere Besitzerin Flora sitzt seitdem hinter Gittern. Während ihrer Recherchen kommt Katharina einem Serienmörder auf die Spur, der kleine Mädchen getötet hat. Sie fragt sich, ob Flora nicht zu Unrecht im Gefängnis ist.

Bisher kannte ich die Autorin durch ihre historischen Romane und war sehr gespannt auf ihren Abstecher in das Krimi-Genre. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Das Buch ist ein Meisterwerk, das sich durch Spannung und eine besonders durchdachte Handlung besticht.
Es gibt gleich zwei fesselnde Handlungsstränge. Zum einen begleitet man die Journalistin Katharina, die sich mutig auf die Suche nach der Wahrheit macht. Dabei stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen und Vertuschung, die die Nachforschungen zunehmend kompliziert gestalten. Unter anderem erleben wir die Geschichte von Flora, die seit 10 Jahren im Gefängnis ist, eine Erzählung, die mich tief berührt hat.
Der Kriminalroman geht unter die Haut und hat mich an meine Grenzen gebracht. Der Gänsehautfaktor war während des Lesens konstant hoch und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erst zum Schluss erfolgt die Aufklärung.

Fazit: Das Buch überzeugt mit einem atmosphärisch dichten und emotional fesselnden Schreibstil, der die Spannung bis zur letzten Seite aufrechterhält. Die Handlung ist ausgezeichnet ausgearbeitet und beweist einmal mehr, dass die Autorin ihr Handwerk beherrscht. Ich habe mich von der packenden Geschichte mitreißen lassen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Saga Egmont herzlich bedanke.

Bender Jochen – Hurlebaus und das rote Kleid

Rezension

Die Kommissarin Olga Oleg soll die vermisste Schwester Katharina von Herrn Krogmann finden. Ihr Bruder hat seit drei Monaten von ihr nichts mehr gehört, obwohl sie zuvor einen sehr engen Kontakt hatten. Sie bezieht ihren Kollegen Jens Hurlebaus in die Ermittlungen ein. Die erste Spur führt sie zu dem von Katharina betriebenen Lokal, dem Sonnenstüble. Kurz darauf entgeht Hurlebaus nur knapp einem Anschlag. Lange müssen sie im Ungewissen bleiben, bis ein rotes Kleid erste Anhaltspunkte liefert.

Hier werden geschickt zwei Handlungsstränge erzählt.
Während die engagierte Olga auf der Suche nach einer vermissten Frau ist, beschäftigt sich der Ermittler Hurlebaus mit einem Oldtimerfall. Dabei entgeht er nur knapp einem Anschlag, der möglicherweise mit der Mafia in Verbindung steht.
Ein besonderes Highlight ist die Integration des Themas Neurodiversität, das der Autor geschickt in die Handlung bringt.
Die Charakterdarstellung ist durchweg gelungen. Zudem sorgt eine Prise Privatleben für Abwechslung.

Fazit: Es ist ein solider Regionalkrimi, der sowohl Spannung als auch tiefere Themen zu bieten hat. Er sorgt für angenehme Lesestunden und überzeugt durch gut ausgearbeitete Charaktere.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Oertel und Spörer herzlich bedanke.

Georg Hofelich Speidel – Lasst uns bös und tödlich sein

Rezension

Dies ist eine Anthologie mit 24 Kriminal-Kurzgeschichten, die während der Weihnachtszeit in der Umgebung von Stuttgart angesiedelt sind.
Die Erzählungen sind vielfältig und laden dazu ein, in die unterhaltsamen und spannenden Verwicklungen einzutauchen, sei es in Form einer außergewöhnlichen Werbung oder durch einen Restaurantkritiker. Selbst der Versuch, einen Weihnachtsbaum zu stehlen, entpuppt sich als unerwartetes Abenteuer. Es wird deutlich, dass das Böse in den scheinbar harmlosen festlichen Vorbereitungen lauert.

Fazit: Die Kurzgeschichten sind ideal für zwischendurch. Besonders im Dezember, wenn man sich mit einem Adventskalender die Zeit bis Weihnachten verkürzen möchte. Ich hatte beim Lesen einen Mordsspaß. Allerdings gab es Geschichten, bei denen ich mir ein spannenderes oder überraschenderes Ende gewünscht hätte. Ein wenig mehr regionaler Dialekt hätte die Echtheit noch verstärken können, da die Handlung in und um Stuttgart spielt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.