Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Monique Scharmacher vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Die Autorin, Monique Scharmacher, ist Leipzigerin und in der Stadt aufgewachsen. Sie schreibt von jeher Texte verschiedener Genres. Neben ihrem Beruf im Marketing, bringt sie ihre Einfälle in der Freizeit zu Papier. Durch Leipzig inspiriert, entstand vor einigen Jahren die Idee zu einem Roman. Mit „Tödliches Allerlei“ veröffentlichte Monique Scharmacher ihr Krimi-Debüt. Es lädt dazu ein, die Ermittlungen des Leipziger Teams zu begleiten, mit ihnen zu schmunzeln und dabei eine Führung durch die Schönheit der Metropole zu unternehmen. Foto: Copyright Ildiko Sebestyen Photographie
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Meine Rezension zu Franz Hafermeyer Das Extrawurscht Manöver
Rebecca Tronthof beauftragt den Privatdetektiv Sven Schäfer, ihre vermisste Mitarbeiterin zu finden. Nach einem Hinweis findet er nur ihre Leiche. Es gibt einen Zeugen und das ist der Mops, der am Tatort ist und Sven informiert die Kommissarin Elsa Dorn. Gleichzeitig hat es das Augsburger Kommissariat mit rivalisierenden Banden zu tun, die angeblich in Menschenhandel verwickelt sind. Bei ihren Ermittlungen gerät nicht nur der Mops in Gefahr.
Dies ist bereits das vierte Buch der Augsburg-Reihe und es beginnt wie gewohnt spannend. Es gibt zwei Handlungsstränge. Sven Schäfers Aufgabe besteht darin, die vermisste Iris Gulden zu finden. Andererseits gibt es einen Menschenhändlerring, der zerschlagen werden muss. Brutale Morde kreuzen den Weg von Sven und Elsa und irgendwie scheint es, dass die Fälle zusammengehören. Das Buch ist spannend gestaltet und wird durch die verschiedenen Charaktere lebendig, allen voran der Chef des Kommissariats Jansenbrink, der alles besser weiß. Elsa ist seit Jahren bei der Sitte und möchte unbedingt in die Mordkommission. Sven Schäfer ist ehemaliger Polizist und derzeit Privatdetektiv. Die Zusammenarbeit der beiden klappt vorzüglich und ist harmonisch. Es ist ein tolles Team. Auch der Mops hat eine Rolle und gefiel mir sehr gut. Allerdings geht der Autor bei den Mordmethoden nicht zimperlich vor. Sie sind brutal und nichts für schwache Nerven.
Fazit: Es ist ein durchgehend hoher Spannungsbogen und es geht ganz schön zur Sache, aber der Humor kommt auch nicht zu kurz. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ein flotter Schreibstil haben mich nur so durch die Zeilen gleiten lassen. Lasst euch nicht vom harmlosen Cover täuschen. Dies ist ein Regionalkrimi, der es in sich hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Kerstin Mohr vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Kerstin Mohr lebt als freie Autorin mit ihrem Mann und den drei Kindern in Emmelshausen im Hunsrück. Als passionierte Krimileserin stellte sie irgendwann fest: Ihre Heimat ist in Sachen Mord und Totschlag in der deutschen Krimilandschaft unterrepräsentiert. Höchste Zeit, das zu ändern, denn die malerische Mittelgebirgslandschaft eignet sich perfekt, um zwischen tiefen Tälern und dichten Wäldern eine Leiche verschwinden zu lassen. Daher schickt sie die unerschrockenen Freudinnen Loni und Anneliese im fiktiven Hunsrückdörfchen Mühlbach auf Mörderjagd. Mit Charme, Witz und Scharfsinn lösen die beiden jeden Fall. Bücher spielen generell eine große Rolle in Kerstin Mohrs Leben. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie Teilzeit in einer Bücherei. Privat hat sie einen Lesekreis gegründet, um mit Gleichgesinnten über Literatur, Autoren und das Leben zu diskutieren und zu philosophieren. In ihrer Freizeit geht sie außerdem gern wandern, macht Hula-Hoop und Yoga, töpfert und schaut leidenschaftlich gern Serien. Neben ihren Krimis hat Kerstin Mohr zwei Ratgeber zu den Themen Minimalismus, Ordnung und Achtsamkeit veröffentlicht. https://www.kerstinmohr.de/
Oma Käthe hat die Schnauze gestrichen voll. Sie braucht dringend Erholung von den Männern und von ihrer Familie sowieso. Eine Kur auf Sylt muss her, um die lädierte Seele baumeln zu lassen und beim Wellness neue Kraft zu tanken.
Doch von wegen! Gerade an der Küstenklinik angekommen, stolpert Käthe über einen toten Patienten, der sich angeblich vom Balkon gestürzt hat. Weil die Klinikleitung den Vorfall unter den Teppich kehren will, schlägt Käthes Krimi-Instinkt sofort Alarm. Wurde der Kurgast etwa absichtlich über die Brüstung gestoßen?
Zusammen mit dem pensionierten Inselkommissar Hinnerk stochert sie im Leben des Verstorbenen herum, der scheinbar kein Kind von Traurigkeit war. Einige von Käthes Mitpatienten sind deshalb überhaupt nicht gut auf den Hallodri zu sprechen. Könnte eine verhängnisvolle Kuraffäre schuld an seinem tragischen Ende sein? Und wieso verhält sich Oberschwester Gundula, eine echte Oberzicke, so seltsam, als wollte sie etwas verheimlichen?
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Daniel Decker erwacht in einem fremden Bett. Neben ihm liegt eine blutüberströmte Leiche. Am Tag zuvor war er auf einem Kostümfest, kann sich aber nicht erinnern, wie er in das fremde Bett kam und taucht unter. Die Journalistin Jette Johannsen war ebenfalls auf dem Fest und ist neugierig. Hauptkommissar Falk Richter ermittelt in dem Fall. Jette kontaktiert Daniels Lebensgefährten auf und empfiehlt den Privatdetektiv Horst Hemer. Jette versucht herauszufinden, was wirklich geschah, und kommt in Gefahr.
Es beginnt gleich spannend. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig. Ein Verdächtiger ist gleich gefunden, aber es mehren sich Zweifel, ob er wirklich schuldig ist. Die Zusammenarbeit zwischen Jette, Helmer und Falk ist sehr gut, da sie sich untereinander austauschen.
Fazit: Das Buch zeichnet sich durch angenehme Charaktere und die Kulisse von Sylt aus. Der Schreibstil ist locker und leicht lesen zu lesen. Dies ist bereits der vierte Fall, der jedoch unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Elisabeth Florin vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Hallo, ich heiße Elisabet Florin. Na ja, das ist mein Pseudonym. Mit dem Romanschreiben habe ich vor gut 15 Jahren angefangen. Alle meine bisherigen Krimis spielen in Südtirol. Aber das heißt nicht, dass das so bleiben wird
Ich kombiniere in meinen Büchern Spannung mit einem Schuss Humor und dem zauberhaften Südtiroler Flair. Derzeit arbeite ich an zwei Reihen: der Comissario Pavarotti-Reihe, und der Merano-Reihe um Ispettore Emmenegger, mit dem aktuellen Titel »Merano Fatale«.
Ispettore Emmengger und seine Mitarbeiterin und Freundin Eva Marthaler sind die Garanten für süffige Unterhaltung. Die beiden sorgen für locker-leichte Spannung mit viel Humor in der herrlichen Kulisse um Meran. Die Krimis um Comissario Pavarotti sind ein bisschen anders; vielschichtig, actionreich, manchmal düster. Diese Krimis tauchen in die Geschichte Merans und Südtirols ein.
Bevor ich literarisch begonnen habe zu morden, war ich Journalistin bei großen Fernsehsendern und Zeitungsverlagen, und danach Managerin in der Finanzbranche. Dort habe ich die Kommunikation bei Banken und Vermögensverwaltern verantwortet. Während meiner Dienstreisen habe ich begonnen, mir die Wartezeit auf Flughäfen mit der Arbeit für einen Krimi zu verkürzen. Irgendwann habe ich den Text an einen Verlag geschickt – der hat zugegriffen. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Ich habe mein Pseudonym gewählt, um Finanzjob und Literatur sauber zu trennen. Seit zehn Jahren arbeite ich Vollzeit als Schriftstellerin. Und: Es macht viel mehr Spaß als der Finanzkram! Ich lebe heute mit meinem Mann und unserem Hund auf einer winzigen Kanareninsel im Atlantik. Ein zauberhafter Ort – im Herbst 2025 wird meine erster Krimi erscheinen, der hier auf La Gomera spielt.
Ein Toter erschüttert die idyllische Bergwelt kurz vor der Saisoneröffnung. Die forsche Hüttenwirtin Gisi Ainrainer spürt, dass hinter dem Leichenfund mehr stecken könnte, als es den Anschein hat. Die ungewöhnlichen Flecken auf dem Verstorbenen und das skurrile Verhalten der Ermittler Kornmeier und Halbfuß geben ihr Rätsel auf. Als ein geheimnisvoller Gast in Gisis Hütte auftaucht und sich weitere unerklärliche Ereignisse auf der Alm zutragen, beschließt sie, der Spur ins Tal nach Blassbachau zu folgen. Doch dort wartet eine böse Überraschung auf Gisi, die sie um ihr Leben fürchten lässt…
Meine Rezension zu Birgid Windisch Apfelblütentwist
Wie jedes Jahr wird auch diesmal eine Apfelblütenkönigin gekürt und das Fest ist in vollem Gange. Während Fränzchen, der Hund von Magda Wild, wie verrückt an der Leine zerrt, steuert er schnurstracks ins Gebüsch, wo er eine Leiche findet. Kommissarin Magda ruft sofort ihre Kollegen. Es stellt sich heraus, dass die Frau vor Jahren die Apfelblütenkönigin war. Dies soll nicht die einzige Königin sein, die ermordet wird.
Magda und ihr Team stehen vor einem Rätsel. Hinzugezogen wird Wolfi, der ein Profil des Täters erstellt. Warum hat er es auf die Apfelköniginnen abgesehen? Können sie weitere Verbrechen verhindern?
Dies ist bereits der 9. Fall für Magda Wild und ihr Team. Der Verbrecher scheint Spaß am Töten zu haben, da er gnadenlos zuschlägt. Als Kommissar Ben selbst in den Fall verwickelt wird, läuft das Team zur Höchstform auf, aber der Täter kennt keine Gnade. Das Morden geht weiter. Ich habe bisher alle Teile gelesen und die Hauptcharaktere sind mir ans Herz gewachsen. Sie sind sympathisch und verstehen sich gut untereinander. Es gibt kein Gezicke oder Kompetenzgerangel.
Fazit: Dies ist ein weiterer spannender Regionalkrimi, der im Mümlingtal spielt. Es gibt viel Lokalkolorit. Auch wird aus Sicht des Täters berichtet, so ist man immer nah am Geschehen und die Spannung steigt. Am Ende siegt dennoch die Gerechtigkeit und sie können ihn überführen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung
und ⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Florian Schwiecker und Michael Tsokos Der 1. Patient
Dr. Sasha Müller ist Chefärztin der Chirurgie und Befürworter der KI bei Operationen. In vielen Talkshows versucht sie, den Menschen die Vorteile künstlicher Intelligenz zu erklären und näherzubringen. Bis ihr im OP ein Patient stirbt, der mithilfe KI operiert wurde. Ihr wird fahrlässige Tötung vorgeworfen und Strafverteidiger Eberhardt Rocco übernimmt die Verteidigung. Für ihn stellt sich die Frage, ob künstliche Intelligenz oder sogar das Unternehmen, das dieses Programm entwickelt hat, vor Gericht gestellt werden sollten.
Dies ist bereits der vierte Fall für den Strafverteidiger Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Justus Jarmer. Auch dieser Justiz-Krimi hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Rocco hat sich eine kleine Auszeit gegönnt und brennt richtig darauf, einen weiteren aufsehenserregenden Fall zu übernehmen. Da kommt ihm dieser gerade recht. Gemeinsam mit Tobias Baumann versuchen sie herauszufinden, was bei der OP schiefgelaufen ist. Sehr spannend gestaltet sich die Geschichte und wie Rocco die Verteidigung aufbaut. Der Schlagabtausch vor Gericht, sowie die Einblicke in die Gerichtsmedizin haben mir sehr gut gefallen. Auch der Journalismus kommt hier nicht zu kurz.
Fazit: Dies ist ein weiterer spannender Justiz-Krimi, der mich begeisterte. KI ist ein interessantes und aktuelles Thema, das auch für Laien gut verständlich dargestellt wird. Nicht nur Spannung herrscht im Gerichtssaal, sondern auch die komplexe Thematik hat mich gefesselt. Am Ende nimmt es eine wirklich gute Wendung und kam etwas unerwartet. Es ist ein sehr gelungener Justiz-Krimi, der mich absolut gut unterhalten hat. Beide Autoren bringen ihre eigenen Erfahrungen in das Buch mit ein; sie wissen, worüber sie schreiben. Das bringt ein weiteres Plus. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐