Schwiecker Florian Code Null

Buchvorstellung

Cyberterroristen vs. künstliche Intelligenz in einem Spiel, das keine Regeln kennt!

Um exakt 16:05 an einem Sonntagnachmittag fallen in Berlin für wenige Sekunden flächendeckend die Navigationssysteme aus. Kaum jemand nimmt Notiz davon. Doch im Hintergrund stehen die Alarmzeichen auf Rot: »Timeout«, eine Gruppe von Cyberterroristen, erpresst die EU. Sie haben sich Kontrolle über das Galileo-Satellitensystem verschafft. Größere Ausfälle hätten für den Flugbetrieb oder die Börse katastrophale Folgen, von sensibler militärischer Infrastruktur ganz zu schweigen.

Die Ermittler stellen schnell fest, dass der Cyber-Angriff auf die Systeme so massiv und komplex ist, dass sie ihn nicht abwehren können. Sie haben nur eine Chance: eine Künstliche Intelligenz auf »Timeout« anzusetzen.

Das Buch erscheint am 01.06.2026

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Schiller B.C. – Nordseespuren – Der Retter

Rezension

Die BKA-Beamtin Lisa Jansen wird von Hamburg nach Husum geschickt, um einen Mord an einem Kind aufzuklären. Das Kind wurde aus seinem Zimmer entführt und getötet. Als ein zweites Kind verschwindet, drängt die Zeit, und zusammen mit Kommissar Wolf Markovic forschen sie in alle Richtungen. Der Täter spielt ein gefährliches Spiel mit Lisa. Schaffen sie es, das Kind lebend zu finden?

Dies ist ein starker Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten im Geschehen und die bedrückende Stimmung zog sich durch das ganze Buch. Nach dem Mord an einem kleinen Jungen und der Entführung eines weiteren Kindes beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Ziel ist es, das vermisste Kind lebend aufzuspüren. Schnell wird deutlich, dass die Ermittler möglicherweise einen Serientäter jagen.
Ich fand die Perspektivwechsel besonders gelungen. Dadurch erhält man nach und nach Einblicke in die Hintergründe des Täters und seine Beweggründe. Die Spannung nimmt mit jedem Kapitel zu.
Lisa hat mir als Ermittlerin sehr gut gefallen. Sie ist klug, aufmerksam und hat die Fähigkeit, sich in die Psyche des Täters hineinzuversetzen. Zusammen mit Marc bildet sie ein starkes Ermittlerteam, das sich hervorragend ergänzt. Ihre Zusammenarbeit wirkt sehr authentisch und machte die Ermittlung noch interessanter.
Besonders emotional war für mich, dass kleine Kinder im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Dadurch gingen viele Szenen noch mehr unter die Haut. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt, wer hinter den Taten steckt. Das Finale überraschte mich mit einer Wendung, die ich so nicht erwartet hatte.

Fazit: Für mich ist dieser Thriller ein packender und fesselnder Reihenauftakt mit viel Spannung, starken Charakteren und einer bedrückenden Atmosphäre. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Fischer Thea Der Tod kennt deinen Namen

Buchvorstellung

Lena Meister verhilft Menschen zu einem neuen Leben. Als Privatermittlerin unterstützt sie Stalking-Opfer, Bedrohte und Lottogewinner dabei, spurlos zu verschwinden. Doch als die junge Michelle in ihrem Büro auftaucht und von einem obsessiven Verfolger berichtet, handelt Lena gegen alle Instinkte. Zu sehr erinnert sie die verzweifelte Frau an ihr früheres Leben, das sie sorgfältig verbirgt. Drei Tage später ist Michelle tot. Und bei der Toten liegt eine Botschaft, die sich eindeutig an Lena richtet. Jemand kennt ihr Geheimnis. Aus der Detektivin wird die Gejagte und Lena muss erkennen: Der Tod kennt ihren Namen.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

Eulenspiegel Kinderbuch-Verlag – Ilse Bilse

Rezension

Das fest gebundene Buch bietet eine umfangreiche Sammlung bekannter Kinderreime, von denen viele mich sofort an meine eigene Kindheit zurückdenken lassen. Viele dieser Gedichte sind bis heute in meinem Gedächtnis verankert und bereiten beim erneuten Lesen immer noch Freude. Einige der Reime stammen aus früheren Epochen und haben ihren einzigartigen Reiz bewahrt. Besonders schön finde ich, dass in einigen Versen sogar Erklärungen für Fingerspiele enthalten sind. Dadurch wird das Buch nicht nur zum Vorlesen verwendet, sondern es lädt auch dazu ein, gemeinsam aktiv zu sein, was sowohl Kindern als auch Erwachsenen Freude bereitet.
Die liebevollen Illustrationen von Gertrud Zucker passen wunderbar zu den Texten und helfen den Kleinen dabei, sich die Geschichten und Szenen lebendig vorzustellen. 
Auch das praktische Lesebändchen gefällt mir sehr, da es einem ermöglicht, die abgebrochene Stelle schnell wiederzufinden.
Für mich ist es ein Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Eulenspiegel Verlagsgruppe herzlich bedanke.

Baecker Sybille – Tod in den Highlands

Rezension

Ein gefälschter Whiskey sorgt für Aufregung, weshalb die Privatdetektivin Alison Dexter den Auftrag erhält, die Situation zu klären. Dies ist keine einfache Aufgabe, denn es gibt mehrere Verdächtige. Dann wird in der Nähe der Brennerei eine Leiche entdeckt.

Dieser Krimi spielt in den schottischen Highlands. Der gefälschte Whiskey könnte für eine Brennerei verheerende Folgen haben. Deshalb setzt Alison alles daran, möglichst schnell herauszufinden, wer hinter der Fälschung steckt. Unterstützung erhält sie unerwartet von ihrem Ex-Ehemann Sam. Zwischen ihnen ist die alte Anziehung immer noch spürbar.
Neben den Ermittlungen spielt auch der zehnjährige Dobbie eine wichtige Rolle. Der Junge hat es alles andere als leicht und bringt immer wieder berührende Momente in die Handlung.
Die Spannung baut sich eher langsam auf. Es wird viel Zeit für die Welt des Whiskys, die verschiedenen Charaktere und das Leben in den Highlands verwendet. Besonders die Vielzahl der Figuren machte es mir manchmal etwas schwierig, den Überblick zu behalten.
Der Krimi bietet eine ruhige und stimmungsvolle Handlung mit viel schottischem Flair und interessanten Einblicken.  Besonders Whisky-Liebhaber könnten an diesem Buch Gefallen finden.


Fazit: Ein atmosphärischer Highland-Krimi mit viel schottischem Charme, interessanten Figuren und einer eher ruhigen Handlung. Mich hat die besondere Stimmung gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Goldammer Frank – Strandopfer

Rezension

Nachdem ein deutscher Urlauber am polnischen Ostseestrand tot aufgefunden wurde, wird die BKA-Beamtin Lena Schuldt damit beauftragt, zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk den Fall zu untersuchen. Schnell zeigt sich, dass der Verstorbene zu einer Gruppe Urlauber gehört und zudem die zehnjährige Laura verschwunden ist. Dies erweist sich als schwierige Herausforderung, denn ein weiterer Mord lässt nicht lange auf sich warten.

Nicht gerade begeistert reist Lena an die Ostseeküste, denn ausgerechnet dort liegt ihre Vergangenheit begraben. In der Nähe ist sie aufgewachsen und die Erinnerungen daran sind alles andere als angenehm. Dazu kommen ihre starken Vorurteile gegenüber Polen, die sie nur schwer abschütteln kann. Auch Adam begegnet seiner neuen Kollegin mit offenkundiger Skepsis.
Beide Ermittler bringen ihre Ecken und Kanten mit und müssen erst lernen, miteinander zu arbeiten. Sympathisch waren sie mir anfangs noch nicht, gerade das machte sie aber interessant .
Während Lena und Adam tiefer in die Ermittlungen eintauchen, zeigt sich schnell, dass hinter der scheinbar perfekten Urlaubskulisse viele Geheimnisse schlummern. Die Fassade der Urlauber beginnt nach und nach zu bröckeln und immer mehr Verdächtige stehen im Fokus.
Die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Ich habe ständig mitgerätselt und hatte zwischendurch einen Verdacht, nur um ihn kurze Zeit später wieder aufzugeben. Der Autor versteht es hervorragend, mit dem Unwissen zu spielen und immer wieder neue Hinweise zu streuen. Dies macht den Fall bis zum Ende undurchsichtig und überraschend.

Fazit: Es ist ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe rund um grenzübergreifende Ermittlungen. Die Spannung wird stetig gesteigert und auch das überraschende Ende konnte mich überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Stonet Walther Tatort Glashaus

Buchvorstellung

TJ Brühlsdorf, beurlaubter Kriminalhauptkommissar und Graf aus altem vermögendem Adel, hat einen Anschlag der N’drangheta auf die Kronzeugen eines Mafia-Prozesses schwer verletzt überlebt. In seiner Villa in Tübingen erholt er sich, als der ermittelnden Oberstaatsanwältin und der neuen Leiterin der Mafia-Sonderkommission eine Frauenleiche bzw. die dazugehörige Akte auf den Tisch fallen. Schnell begreifen sie, dass sie auf die Kompetenz des Grafen angewiesen sind und holen ihn zurück ins Team. Während sich die scharf bewachte Villa zu einem geheimen Einsatzzentrum wandelt, entflammt ein erneuter blutiger Kampf mit den kalabresischen Bossen, der in der Wurmlinger Kapelle schließlich eine entscheidende Wendung nimmt.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Durst-Benning Petra – Heimatsommer

Rezension

Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ihre beste Freundin denken darüber nach, was sie ändern können. Es gibt zahlreiche Vorschläge. Lassen sie sich umsetzen?

Dies ist eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenhalt und neue Ideen. Jean Claude ist gelernter Koch und wollte eigentlich nur für kurze Zeit nach Goldberg kommen. Doch schnell merkt er, dass der kleine Ort frischen Wind braucht und dass die Menschen dort bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. Mit viel Einsatz planen er, Eleonore, Fleur und die Dorfbewohner das Rebenbeben, um Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet und jeder seine eigenen Ideen und Talente einbringt. Natürlich geschieht nicht alles reibungslos und immer wieder gibt es Herausforderungen. Gerade das macht die Geschichte aber authentisch und zeigt, dass Veränderungen oft Zeit und Mut brauchen. Es war beeindruckend für mich, wie aus vielen kleinen Ideen nach und nach etwas Größeres entsteht.
Die Rückblicke in das Jahr 1980 haben mir ebenfalls gut gefallen. Dadurch bekommen wir mehr Einblick in das Leben von Agnes und Helene sowie in ihre Vergangenheit. Die Charaktere sind generell sehr gut ausgearbeitet und wirken lebendig und freundlich.

Fazit: Es ist eine gelungene Geschichte über Gemeinschaft, Neuanfänge und den Mut, gemeinsam etwas zu bewegen. Der fiktive Ort im Remstal wird atmosphärisch beschrieben und man spürt beim Lesen die besondere Stimmung des kleinen Ortes. Alle haben sich viele Gedanken gemacht, um Goldberg zu verschönern und das Rebenbeben zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Cors Benjamin Nebelbeute

Buchvorstellung

Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit stellen: Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.

Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat …

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke.

Gruber Birgit – Glitzer, Tod und Törtchen

Rezension

Sehr zur Überraschung ihres Freundes Lars nimmt Kati den Hund ihrer Schwiegermutter Anke mit zum Joggen. Plötzlich zieht dieser an der Leine und sie entdeckt eine Leiche. Der örtliche Konditor wurde ermordet. Sofort beginnt sie mit den Ermittlungen, da ihre Erfolgsquoten als Hobbydetektivin hoch sind.

Der elfte Fall mit Kati Blum hat mir wieder sehr unterhaltsame Stunden beim Lesen beschert. Diesmal hat sie eine schwere Nuss zu knacken. Der Tod des Konditors wirft viele Fragen auf und je tiefer sie nachforscht, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht. Um an Informationen zu gelangen, nimmt sie sogar einen ungewöhnlichen Job als Brautmodenmodel an. Das sorgt nicht nur für amüsante Szenen, sondern bringt sie auch selbst in Schwierigkeiten.
Besonders gefallen hat mir erneut das Zusammenspiel zwischen Kati und Kriminalhauptkommissar Lars. Als ihr Freund macht er sich natürlich Sorgen und ist wenig begeistert davon, dass Kati ständig ihre Nase in laufende Ermittlungen steckt. Auch das angespannte Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter sorgt wieder für einige humorvolle Momente. Kein Wunder, dass Anke einen außergewöhnlichen Spitznamen trägt.

Fazit: Der Krimi liest sich angenehm leicht und locker und bietet gleichzeitig genug Spannung, sodass ich bis zum Ende miträtseln konnte. Vor allem die Dialoge haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Langeweile kam zu keiner Zeit auf. Die Geschichte spielt in Bayreuth und beinhaltet Lokalkolorit.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.