Karlchen ist hoch intelligent mit einem IQ von über 140 und schreckt schon in seiner Kindheit nicht vor Gewalttätigkeiten zurück. Selbst vor seinem Arzt macht er als 5 jähriger nicht Halt. Durch Medikamente bekommt er das in Griff. Als er damit schludert, erzählt er seiner Schwester Maike, das alles wieder anfängt. Als ein Mädchen vermisst wird, wendet Maike sich an Peer Modrich. Er und seine Kollegin machen nun Jagd auf Karlchen. Wobei Peer immer wieder von seiner Kollegin angetrieben wird, denn Peer liebt Alkohol, Nikotin und Frauen. Karlchen hinterlässt auf seiner Flucht eine blutige Spur und treibt ein Katz und Mausspiel bis zum finalen Ende.
Thomas Matiszik versteht es ausgezeichnet einen von Anfang an zu fesseln. Die Spannung hält einen bis zum Ende gefangen, auch wenn von Anfang an klar ist, wer der Täter ist.
Die Geschichte liest sich sehr gut. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung ⭐⭐⭐⭐⭐
Anmerkung: Meine Rezension ist von 2018. Das war noch ganz am Anfang als Bloggerin
Theresia Mallen wendet sich an Corinna Dupont, da sie nicht an den Selbstmord ihres Mannes glaubt. Sie bietet ihr viel Geld, dass sie die Todesumstände klärt. Nach einem Vorfall im Polizeidienst musste Corinna Dupont diesen quittieren und der Auftrag kommt ihr gerade recht. Bei ihren Recherchen, die sich nur schleppend gestalten, sticht sie in ein Wespennest. Was ist dran am Selbstmord? Wird es Corinna gelingen alles aufzuklären?
Dies ist der Auftakt einer Reihe mit Corinna Dupont von Thomas Matiszik. Bisher kannte ich die Reihe um Karlchen, die mich sehr begeisterte. Sehr viele Handlungsstränge trugen bei mir erstmal zur Verwirrung bei. Wobei sie sehr spannend geschrieben sind, aber einen Zusammenhang habe ich nicht gleich erkennen können. Es gibt immer wieder Rückblicke und man erfährt, warum Dupont den Polizeidienst quittieren musste. Sie ist ein Charakter mit Ecken und Kanten und gefällt mir sehr gut. Auch gibt es Rückblicke bei einzelnen Personen, dass jedoch zusätzlich für Verwirrung sorgt. Die Story ist gut, aber man muss sehr konzentriert lesen. Spannung und hohes Tempo ist garantiert. Es gibt großes Leid und schonungslos geht es zum Showdown. Hier wird gezeigt, wozu manche Menschen fähig sein können.
Fazit: Durch die vielen Handlungsstränge ist ein konzentriertes Lesen Voraussetzung. Für mich waren noch einige Fragen offen und ich hoffe, dass diese in der Fortsetzung beantwortet werden. Vielleicht habe ich aber durch die vielen Handlungsstränge den Faden verloren, denn ich fragte mich nicht nur einmal, ob ich was überlesen hatte. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Die Tiertrainerin Feli hat es sich gerade mit ihrem Hund Doggi gemütlich gemacht, als ein Unglück über sie hereinbricht. Sie lernt kurz darauf die Kräuterfrau Nane kennen und zieht mit ihren Tieren bei ihr auf dem Mehnehof ein. Dabei lernt sie den geheimnisvollen Mister Tausendschön kennen. Was hat es mit ihm auf sich?
Karina Lindner hat hier einen Roman über die Tiertrainerin Feli verfasst. Er spielt im Allgäu und lässt uns den Ausblick auf Schloss Neuschwanstein mitgenießen und hält einen kleinen Einblick zum Bau des Schlosses. Feli und Nane sind mir sehr sympathisch, aber es fehlt mir ein wenig an Tiefe. Auch die Emotionen nach dem Unglück kam zu wenig zum Ausdruck. Der Verlust war für mich nicht richtig zu spüren. Übergangslos ging es gleich auf dem Mehnehof weiter. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte von früher, was den Mehnehof betraf, hat mir gut gefallen.
Fazit: Eine Geschichte, in der Freundschaft und Hilfsbereitschaft eine große Rolle spielen. Auch eine kleine Portion Liebe ist dabei. Ich gehe davon aus, dass man im zweiten Teil mehr Tiefe der Charaktere verspürt. Die Autorin hat auf jeden Fall das Potenzial dazu. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Eigentlich wollte Felicitas Laudon Dunkelsteig verlassen, aber der Teufelsspalt lässt sie nicht los und auch weil Manuelas Verschwinden immer noch nicht geklärt ist, bleibt sie. Sehr zum Verdruss der Einwohner. Die Bewohner von Dunkelsteig sind ihr nach wie vor nicht wohlgesonnen. Felicitas findet auf dem Dachboden ihrer Mutter Briefe von Manuela an ihren Geliebten. Während ihren Nachforschungen, um wen es sich handeln könnte, bekommen sie und ihre Freunde plötzlich Botschaften, die ihre Vergangenheit betreffen und sie geraten in Gefahr. Wer steckt dahinter?
Dies ist der zweite Teil von BC Schiller und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Das Autorenpaar hat die düstere Stimmung auch hier wieder sehr gut eingefangen. Von Bergen umgeben liegt das Dorf Dunkelsteig. Kaum ein Sonnenlicht dringt durch. Es ein Ort der Finsternis. Die Charaktere sind sehr treffend und anschaulich beschrieben. Diesmal erfährt man mehr von der Vergangenheit Felicitas und ihren Freunden und so manches Geheimnis wird gelüftet. Von Anfang an habe ich mitgerätselt und wurde auf falsche Fährten geführt. Es blieb bis zum Ende für mich undurchsichtig und ich konnte das Rätsel nicht lösen, wer dahinter steckte. Durch die Perspektivenwechsel von früher und heute, durch die kurzen Kapitel und die Cliffhanger blieb es spannend bis zum Schluss. Den Autoren ist es gelungen, den Spannungsbogen kontinuierlich oben zu halten.
Fazit: Die bedrückende und beklemmende Atmosphäre wurden hervorragend eingefangen. Erst ganz zum Schluss erfährt man, wer die Botschaften gesandt hat und welche Motive ihn dazu veranlasst haben. Ein Rätsel wurde gelöst, dass heißt aber nicht, dass jetzt schon Ende wäre, denn ein Cliffhanger am Ende des Buches macht schon jetzt auf die Fortsetzung neugierig. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sympathische Autorin @Ruth Edelmann-Amrhein vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Im Juni 1958 erblickte ich in Reutlingen das Licht der Welt. Schon als kleines Kind liebte ich es, wenn mir meine Mutter Märchen vorlas, was sie lange mit Hingabe tat. Als die ersten Märchenschallplatten auf den Markt kamen, lösten sie Mutters warme Stimme ab. Noch heute erinnere ich mich an die Gänsehaut, die mir die Stimme des vermummten Reiters über den Rücken jagte, als er der Kutsche von Frau Gräfin im finsteren Wald begegnete. Vom Kutscher nach seinem Namen befragt antwortete er: Rübezahl. Dann lachte er hallend und ich saß da und lauschte, während meine Fantasie mit der fliehenden Kutsche dahinflog. Herrlich war das. Später, als ich lesen konnte, war ich nur noch selten ohne Buch anzutreffen. Heute wundert es mich selbst, dass ich zum eigenen Schreiben erst in meiner zweiten Lebenshälfte gefunden habe. Nach einem Schreibwettbewerb der Zeitschrift emotion im Jahr 2010, bei dem über 700 Geschichten eingereicht wurden, war mir das Glück einer Veröffentlichung im Deutschen Taschenbuchverlag vergönnt. Die Geschichte hieß Wie ich zu meinem Mann fand. Wie ich tatsächlich nach einigen Hindernissen zu meinem (zweiten) Mann fand, wird in dieser Geschichte erzählt. Etwa ab diesem Zeitpunkt hat mich die Schreibleidenschaft erfasst. Inzwischen sind Kurzkrimis in mehreren Anthologien der Mörderischen Schwestern, deren Mitglied ich bin, im Wellhöfer Verlag Mannheim und im Silberburg Verlag Tübingen erschienen. Beim Literaturpreis der Grassauer Deichelbohrer 2019 schaffte es meine Geschichte Zimmer 69 in die Anthologie Nähe. Im Frühjahr 2021 erschien im Rahmen der Booksnacks-Kurzgeschichtenreihe meine Geschichte Das letzte Geschenk und im August 2021 durfte ich mich über die Veröffentlichung meines ersten Romans Theodora und der Engel des Todes im Verlag Oertel + Spörer Reutlingen, freuen. Beruflich hatte ich es immer mehr mit Zahlen als mit Buchstaben zu tun. Unmittelbar nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau in Bad Urach zog es mich für einige Jahre nach Berlin. Dort war ich an der Bank für Handel und Industrie tätig. Zurückgekehrt ins Ländle, führte mich mein Weg zunächst nach Stuttgart, wo meine beiden Söhne das Licht der Welt erblickten, dann nach Filderstadt und schließlich ins schöne Aichtal, wo ich seit dem Jahr 2007 zusammen mit meinem Mann lebe. Ich liebe meine schwäbische Heimat, die Mundart und das Viertele und seit einigen Jahren nun auch ganz besonders das Schreiben. Vielen Dank liebe Helga, dass ich mich auf Deiner Seite vorstellen durfte.
Und ihre Lesungstermine möchte ich euch nicht vorenthalten. Lesungstermine:
Buchpremierenlesung Mittwoch, 01. Dezember 2021 Stadtbibliothek Reutlingen Donnerstag, 03. Februar 2022 Buchhandlung „Bunter Bücherladen“ Filderstadt-Bernhausen Freitag, 18. Februar 2022 Buchhandlung „Im Roten Haus“ Nürtingen Das Foto wurde von der Buchhändlerin Julia Klingel aus der Bücherscheune Aichtal gefertigt.
Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Alex Martin lebt sehr zurückgezogen und liebt die Stille. Seine Gedanken kreisen viel um die Vergangenheit und deshalb wendet er sich an die Vancouver Police Divison, denn er möchte ein Verbrechen verhindern. Bei den Befragungen stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang mit Fällen gibt, die die Beamten gerade bearbeiten. Daher überlässt er sein Tagebuch der Vancouver Police Divison. Liegt es an einem gemeinsamen Geheimnis, das er mit seinen Pflegebruder David teilt, um ein weiteres Verbrechen zu verhindern?
Dies ist ein Psychothriller von Astrid Korten. Es wird aus Sicht von Alex erzählt und man taucht tief in die Gedanken von ihm ein. Von Anfang an herrscht eine beklemmende Stimmung, die nicht nachlässt und hat mich die ganze Zeit gefangen gehalten. Durch die Perspektivenwechsel lernt man nach und nach die Vergangenheit von Alex kennen, im Wechsel werden Einblicke in die Befragungen mit der Police Divison gewährt. Die Charaktere von David und Alex sind ausgesprochen gut ausgearbeitet. Die Autorin hat die Stimmung und Atmosphäre äußerst gut eingefangen. Sie ist düster und beklemmend. Allerdings muss man konzentriert lesen, manchmal fand ich es verwirrend, aber alles ergibt nachher einen Sinn. Astrid Korten hat mich nicht nur einmal in die falsche Richtung gelockt. Das Ende ist absolut unvorhersehbar und hat mich sehr überrascht.
Fazit: Ein beklemmender Psychothriller, der bis zum Ende undurchsichtig bleibt und mich mit einer Auflösung überrascht, auf die ich nie gekommen wäre. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Nach einem Konzert rufen die Mitglieder einer Gothic-Band zu einem nächtlichen Besuch eines Friedhofs auf. Kurz darauf wird eine Leiche dort aufgefunden. Der Täter hat okkulte Symbole und Bisswunden an dem Opfer hinterlassen. Amber wird wieder zu dem Fall hinzugerufen und gemeinsam mit Danny nehmen sie die Ermittlungen auf. Wer steckt hinter dem Mord? In letzter Zeit geschahen furchtbare Dinge auf dem Friedhof. Füchse werden tot aufgefunden und Gräber geschändet. Ein zweiter Mord geschieht. Stecken die Bandmitglieder oder der mysteriöse Vampir dahinter? Können sie weitere Verbrechen verhindern?
Dies ist der sechste Fall für Amber Fearns. Diesmal habe ich mich ein wenig schwer getan in die Geschichte zu kommen. Das liegt wohl an dem Thema Okkultismus. Amber und Danny ermitteln gemeinsam in diesem Fall und suchen akribisch im Umfeld der Getöteten. Sie nehmen außerdem die Mitglieder der Band genau unter die Lupe. Erst zum Ende erfährt man was dahintersteckt und welche Motive den Täter zu diesen grausamen Taten veranlasst hat. Hier hat die Autorin auch wieder sehr gut im okkulten und satanischem Bereich recherchiert. Ihre bildhafte Sprache führt uns durch London und nicht nur die düstere Stimmung auf dem Friedhof wurde gut eingefangen. Ich bin sehr gespannt wie sich das Team weiterentwickelt. Eine gewisse Richtung wird in diesem Teil schon vorgegeben.
Fazit: Ein Thriller, der im okkulten und satanischem Bereich spielt, nimmt im Laufe der Geschichte an Spannung zu und hat mich am Ende mit einem Täter überrascht, den ich nicht im Visier hatte. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Soja und Elke machen sich mit ihrem Roller auf den Weg nach Italien, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Durch Benzinmangel finden sie sich in einem bezaubernden Ort an der Adriaküste ein. Bei Federica Pellegrini finden sie eine für sie erschwingliche Pension. Kurz nach ihrer Ankunft wird Kilian Rossi tot aufgefunden, der auch in dieser Pension untergebracht war. Commissario Garibaldi nimmt die Ermittlungen auf und es stellt sich heraus, dass Rossi ermordet wurde. Auch Federica versucht den Täter aufzuspüren, sehr zum Leidwesen des Commissario. Einige wollten ein Ferienparadies aus dem verschlafenen Ort machen und nicht alle waren dafür. Ob bei den Gegnern der Täter zu suchen ist?
Margherita Giovanni ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Sie entführt uns nach Italien in das Jahr 1958. Sehr gut hat sie die damalige Zeit beschrieben, als der Tourismus noch keinen großen Einzug in das Land gehalten hat. Das südländische Flair, die duftenden Aprikosen, sowie die ländliche Umgebung werden gut vermittelt. Am Anfang der Geschichte stehen im Fokus die zwei Urlauberinnen, die sich einen Traum vom Bella Italia erfüllen. Mit dem Mord an Rossi wird die Wirtin Federica und der Commissario in den Vordergrund gerückt. Federica gefällt mir sehr. Sie verbeißt sich in den Fall, um zur Auflösung beizutragen. Nach und nach lernt man die Bewohner kennen und die Autorin schildert das sehr ausführlich. Dadurch leidet etwas die Spannung. Die Auflösung hat mich überrascht und kam erst ganz zum Schluss.
Fazit: Ein Krimi mit mediterranem Flair, der mich sehr gut unterhalten hat. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an das Lübbe für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Drei Frauen geraten nach dem Mord an Daniel in Verdacht. Laura ist sehr verletzlich und hat bisher in ihrem Leben nur die Schattenseiten genossen. Daniels Tante Carla hat ein trauriges Schicksal vor Jahren erlitten und Miriam ist die Nachbarin und hat Daniel tot aufgefunden. Alle Frauen haben ein Motiv. Wer hat Daniel umgebracht?
Dies ist ein ruhig erzählter Roman von Paula Hawkins. Sehr gut hat die Autorin die Geschichten der jeweiligen Frauen erzählt, manches in Rückblicken. Am Besten hat mir Irene gefallen, die in ihrem Leben noch was erreichen will und Laura unter ihre Fittiche nimmt. Zur ihr hat sie eine warmherzige Beziehung. Laura hat mein großes Mitgefühl, denn bisher wurde sie vom Leben enttäuscht und ist mit einer traurigen Vorgeschichte belastet. Mit Carla und Miriam wurde ich nicht warm. Die Geschichte ist zwar interessant, aber es gibt einige Wiederholung und von einem Spannungsroman kann ich persönlich nicht sprechen. Ich ahnte zwar bald, wer dahintersteckt, sicher war ich mir nicht. Die Geschichte in der Geschichte konnte mich ebenso wenig fesseln. Das hat mich eher gestört.
Fazit: Die Story fand ich gut, jedoch war sie mir insgesamt etwas zu langatmig und hat fast keine Emotionen geweckt. Von mir gibt es 3,5 Sterne
Vielen Dank an das Bloggerportal und blanchvalet für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Su findet Anna ermordet auf und ist erschüttert. Diese 80 Jährige hat ihr Halt und Geborgenheit gegeben. Sie lernt Jakob kennen, der eine Etage über Anna wohnt und führt intellektuelle Gespräche. Su ist sehr speziell. Sie fordert Jakob mit Gesprächen heraus, beobachtet, ob er bei ihren Tests durchfällt. Genauso verfährt sie mit seinem Sohn Erik. Keiner darf ihr zu nahe kommen. Sie bestimmt, was und wie es zu sein hat. Beide fühlen sich zu ihr hingezogen. Nach einem Eklat mit Erik verschwindet sie und macht sich auf den Jakobsweg. Nie lässt sie aber aus den Augen, den Mörder von Anni zu finden. Eric nimmt die Suche nach ihr auf. Was bezweckt sie bei Jakob, Erik und Marlene? Warum ist sie so unberechenbar, zornig und aggressiv?
Brigitte Pons beleuchtet nach und nach das Leben von Su, denn sie ist sehr eigenwillig, stößt die Leute vor den Kopf und hasst das Leben. Allmählich bekommt man einen Einblick, warum Su so reagiert. Bei Jakob und Eric bröckelt ihr Panzer immer mehr, denn auch sie sehnt sich nach Anerkennung und Liebe, ohne es zu wissen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen wird die Geschichte erzählt.
Es ist zwar ein Kriminalroman, der Mord an der älteren Dame steht aber nicht im Mittelpunkt. Das Cover finde ich sehr passend zur Geschichte Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich gebe eine Leseempfehlung. 💥 💥 💥 💥