Knospe Bernd Richard 📖 Bildergestöber

Meine #Rezension zu

@bernd Richard Knospe Bildergestöber

Bei einem nachmittäglichem Kaffee gehen Ruth und Richard der Frage nach, ob das Familiengrab weiter bestehen bleiben oder aufgelöst werden soll.
Beim Stöbern von Familienfotos überlegt Richard ein Buch über seine Familie zu schreiben. Er ist bereits die vierte Generation.
Hier geht es um seine Urgroßmutter Charlotta, seine Großmutter Magda, die Mutter Mia und seine Schwestern Ruth und Nicole.
Aber auch Exfrauen und Exmänner werden Raum gegeben. Dadurch finden sich viele Mitwirkende.
Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich ein Bild von ihnen machen konnte.
Es wird in wechselnden Perspektiven berichtet, allerdings nicht chronologisch geordnet, was mir manchmal bei der Zuordnung der einzelnen Familien schwergefallen ist. Das ist so gewollt, denn das Durcheinander der Bilder im gefundenen Karton haben Emotionen bei Richard ausgelöst und es wäre schrecklich langweilig, wenn es geordnet wäre. (so ein Zitat)
Jede einzelne Person hat ihr eigenes Schicksal und dies war sehr interessant.
Übrigens, auch ich war David Cassidy Fan und es hat mir gefallen, nach so langer Zeit wieder daran erinnert zu werden.

Fazit: Wie in einem Puzzle wurden hier Stück für Stück die Familien beschrieben. Ihre Schicksale und ihr Leben waren sehr interessant geschildert.
Es geht hier unter anderem um Kinderlandverschickung, Entbehrungen, Nachkriegsjahre und mehr.
Allerdings war es auch an manchen Stellen etwas langatmig.
Die Recherche war sicher sehr umfangreich und deshalb gibt es von mir ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an für das Rezensionsxemplar.  Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Hummel Hedi

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin @Hedi Hummel vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Ich freue mich sehr, mich heute in Helgas Bücherparadies vorstellen zu dürfen!

Obwohl ich in Rüsselsheim das Licht der Welt erblickt habe, hat mich die Opelstadt nie zum Autofahren inspiriert.
Seit meiner Kindheit verfasse ich Gedichte und Kurzgeschichten und mit 13 Jahren das kleine Theaterstück „El Zorro rächt sich“, das im Gemeindehaus der St. Josefs-Kirche aufgeführt wurde. Eintrittspreis: Fruchtgummis und Schokolade.

Von 1975 bis 1982 bin ich mit selbst verfassten Chansons, Frauen- und Protestliedern im Rhein-Main-Gebiet und in Berlin aufgetreten und kann es nicht lassen, immer einmal wieder von einer neuen Lieder-Serie zu träumen …
Nach Regieassistenz-Erfahrungen im Mainzer Stadttheater und im Wiener Theater an der Josefstadt habe ich an der FU Berlin Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Slavistik studiert. Abschluss 1985: Magister Artium.
Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ beeindruckte mich tief – Magister-Arbeit über Musils Mythenverarbeitung (Der verhinderte Dionysos) – so dass ich bis heute meine Umwelt mit Musil-Zitaten malträtiere.

1986 bin ich alleine durch Japan gereist und habe drei Monate in einem Zen-Kloster in Tokyo verbracht. Die literarische Verarbeitung der Reise-und Klosterabenteuer harrt noch ihres Abschlusses. Schweren Herzens habe ich 1989 mein geliebtes Berlin verlassen und bin in die Heimat zurückkehrt, um meine Arbeit als Redakteurin beim ZDF in Mainz-Lerchenberg, in der Spielfilm Redaktion, anzutreten. Nach 30 Jahren als Mainzelfrau und der Betreuung „Die Filmnacht im ZDF“ lebe ich als freie Autorin im Wiesbadener Westend.

Wegen kurzfristigen Liebeskummers hatte ich meinen jahrelang ruhenden Roman über die turbulente, zwischenmenschliche Zeit vor dem Berliner Mauerfall wieder aufgenommen und 2004 „Pluto über Berlin. Eine kriminelle Liebesgeschichte“ beim Alkyon-Verlag, Marbach am Neckar veröffentlicht.
Meine große Liebe zu der Nordseeregion um Cuxhaven schlug sich in meinem zweiten Kriminalroman „Nachsaison in Duhnen“ nieder, den Alkyon BIK (Buchverlag Irmgard Keil) 2008 herausbrachte.
Sechs Auflagen erlebte der Roman im Alkyon Verlag. Aus Altersgründen stellten die Verleger 2016 ihre Arbeit ein.
Dankenswerter-weise übernahm der Niemeyer Verlag, Hameln, die „Nachsaison in Duhnen“ 2018 in gänzlich neuer Aufmachung.
Die 3. Auflage folgte 2021.
Im März 2021 erschien – als lockere Fortsetzung – der Nordseekrimi „Kraniche über Otterndorf“ beim Niemeyer Verlag, in dem wiederum Kommissar Hartmut Frank die Ermittlungen leitet, dieses Mal mit Verstärkung der attraktiven Profilerin Liz.

Ich bin Mitglied der Autorengruppe des Wiesbadener Literaturhauses, die sich ironisch „Dostojewskis Erben“ nennt.
Im September 2022 ist mein Herzensprojekt „Das Lied des Wassers“ beim CW Niemeyer Verlag erschienen – ein Roman über eine große Liebe, eine unzerstörbare Freundschaft und das Gedächtnis des Wassers. Spannungssüchtlinge dürfen sich auch jetzt schon auf einen neuen Nordsee-Krimi freuen.

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Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Röckle Doris 📖 Die Wagemut der Burgtochter

Die junge  Praxedis ist mit Johan Donat  verheiratet und wohnt auf der Burg Gutenberg. Sie ist sehr unglücklich, denn Johan zeigt ihr die kalte Schulter und ihre Schwiegermutter und Schwägerin demütigen sie ununterbrochen.
Der junge Mönch Mauritius ist in geheimer Mission unterwegs, hat aber einen schweren Unfall und landet auf der Burg. Praxedis ahnt nicht, was sich daraus entwickelt.
Der Krieg hält Einzug zwischen den Habsburgern und Eidgenossen und Praxedis und ihre Freundin Katharina finden Zuflucht auf Schloss Feldkirch.

Dies ist ein historischer Roman, der im Jahre 1499 spielt und zeigt ganz klar das Elend der armen Bevölkerung und den tiefen Graben zwischen arm und reich.
Praxedis ist enttäuscht über ihr Leben mit ihrem Ehemann und der zänkischen Schwiegermutter. Sie ist hilfsbereit, stößt aber oft an ihre Grenzen die ihr auferlegt werden.
Durch die Perspektivechsel begleitet man einerseits Praxedis und anderseits nimmt man an den Intrigen teil und ist außerdem mitten im Kriegsgeschehen. Sehr bildhaft hat die Autorin das dargestellt.
Manchmal verlor ich den Faden, denn die vielen ungewohnte Namen und Orte, sowie sehr viele Mitwirkende  habe mich irritiert.
Gegen Ende wird es spannend, aber ich hätte mir mehr Details und Raum über den Verbleib von Praxedis gewünscht.

Fazit: ein historischer Roman, der das Kriegsgeschehen, aber auch die Geschichte der Praxedis schildert und über geheime Bruderschaften handelt. Es werden aber auch die Grenzen zwischen Arm und reich aufgezeigt.
Er hat mich gut unterhalten und ich gebe ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsxemplar.  Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Korte Alizée 📖 Eine Göttin im Advent

Etienne bekommt einen Anruf seiner Exfreundin Sandrine und quartiert sie auch gleich in die gemeinsame Wohnung ein, die er inzwischen mit Vika teilt.
Vika ist alles andere als begeistert, denn Sandrine ist selbstbewusst,  bestimmend und chaotisch. Es gibt einen kleinen Zwischenfall, den Etienne an Vikas Liebe zweifeln lässt und Vika ahnt nicht, was ihn beschäftigt. Werden sie alle Hindernisse meistern?

Nachdem mich bereits „Dein Weg, meine Liebe“ und „Zum Horizont führt keine Treppe“ begeistert hat, war ich auf Teil 3 gespannt.
Es gibt immer wieder Rückblicke und viel Raum wurde Etiennes Exfreundin Sandrine gewidmet. Auch wenn sie mir anfangs nicht sympathisch war, habe ich dies im Verlauf der Geschichte revidiert. Sie hat nämlich einen Großteil dazu beigetragen, dass Etienne sich damals nicht aufgegeben hat.
Überhaupt sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und haben sich weiter entwickelt. Darin eingeschlossen sind auch Kitty und Diana. Auch hier spielt wieder die Querschnittslähmung eine große Rolle, aber andere Themen wie Tierschutz, Verlassensängste und vieles mehr, wurden mit einem gefühlvollen Schreibstil verfasst.


Fazit: ein außergewöhnlicher Roman, der im Advent spielt, ist tiefgründig und mit viel Gefühl geschrieben.
Auch wenn dieser Roman unabhängig von den anderen gelesen werden kann,  empfehle ich dennoch die Vorgänger Bücher auch zu lesen. Es lohnt sich.
Von mir gibt es eine  Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Marciniak Stefan 📖 Seegrab

Christian Dabert wird zu einem Tatort gerufen. Er findet eine Leiche voller Maden vor.
Seine Frau Luise übernimmt die Obduktion und stellt fest, dass der Mann schon vor vielen Jahren gestorben war.
Daberts erste Spur führt ihn in die Vergangenheit. Ein Schiff, namens France,  war im Ersten Weltkrieg verschwunden. Sie hatte viel Gold als Fracht dabei. Ein Geisterschiff wurde erst kürzlich gesichtet, das der France ähnlich sieht.
Dabert macht sich auf die Suche nach dem Schiff auf und trifft auf einen grausamen Widersacher.

Auch der fünfte Teil der mysteriösen Fälle des Commissaire Dabert beginnt spannend und bleibt es auch die ganze Zeit.
Dabert hat es mit seinem schwierigsten Fall zu tun, denn er ist auch noch persönlich betroffen. Das wichtigste für ihn ist, das Gold zu schützen. Keine leichte Aufgabe, denn es gibt jemanden, der dies zu seinem Eigen machen möchte.
Es erfolgt ein gnadenloser Kampf, in dem der Commissaire auch mal übers Ziel hinausschießt, dennoch einen kühlen Kopf bewahrt und den Gegner immer im Auge behält.
Die Charaktere und die sehr gute bildliche Sprache wurden ausgezeichnet dargestellt. Ich hatte die ganze Zeit alles gut vor Augen.

Fazit: ein besonders spannender Abenteuer-Thriller, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Im Gegenteil, eine Steigerung war hier spürbar.
Mich hat der Autor auf ein interessantes und fesselndes Abenteuer mitgenommen und außergewöhnlich gut unterhalten. Auch die Recherche dazu war hervorragend.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Lehmann Thea

🎤🎤🎤 #Autorinvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Thea Lehmann Krimi-Autorin vorstellen.

Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Thea Lehmann wurde am Ammersee in Oberbayern geboren, besuchte die Schule in Starnberg und studierte anschließend in München Deutsche Literatur, Geschichte und Kommunikationswissenschaften.
Als sie ihren heutigen Ehemann kennenlernte, einen gebürtigen Sachsen, tauchte sie nicht nur ein in seine Familiengeschichte und die DDR-Vergangenheit ein, sie verliebte sich auch schockartig in die Sächsische Schweiz, eine einmalige Landschaft aus engen Schluchten und hoch aufragenden Sandsteinfelsen. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Westen Münchens, verbringt aber so viel Zeit als möglich in der Sächsischen Schweiz.
Das Schreiben entdeckte sie schon früh, schrieb als Zehnjährige ihre erste Geschichte, später auch schmalzige Pubertätsgedichte, viel später Kurzgeschichten für Magazine. Aber Schriftstellerin zu werden war damals für sie kein reeller Beruf, deshalb wählte sie den Journalismus und arbeitete lange für verschiedene Zeitschriften, bis sie sich mit einem Pressebüro selbständig machte. Aber immer war da dieser große Wunsch im Hinterkopf, einen Roman zu schreiben.
2015 war es dann soweit, der unerwartete Tod eines Nahestehenden brachte sie dazu, endlich den Traum zu realisieren.
Der erste Kriminalroman „Tod im Kirnitzschtal“ entstand. Die romantische Sächsische Schweiz wurde zur Kulisse raffinierter Morde, die es aufzuklären gilt.
In diesem Jahr erschien der siebte Heimatroman dieser Reihe „Wolfshappen“ um den bayerischen Kommissar Leo Reisinger, der mit seinen sächsischen Kollegen in der Kripo Dresden arbeitet.
Dieser Bayer ist die Leinwand, auf der Thea Lehmann all ihre persönlichen Erfahrungen mit der sächsischen Sprache, der Küche, der Lebensart zeichnen kann. Mit humorvollem Blick schaut sie auf die Unterschiede zwischen Sachsen und Bayern, findet aber deutlich mehr Gemeinsamkeiten. In jedem Krimi jagt sie den Bayer Reisinger ins malerische Gebirge.
Inzwischen gibt es LeserInnen, die mit dem Krimi in der Hand die Wanderwege im Nationalpark Sächsische Schweiz ablaufen, auf den Spuren der verschiedenen Tatorte.

Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern e.V., im Syndikat e.V. und erhielt im Jahr 2021/22 einen Literaturpreis der Berliner „Wortrandale“ für ihren Kurzkrimi.
Weitere Kurzgeschichten sind erschienen in der Anthologie „In 18 Morden um die Welt“, herausgegeben von Fenna Williams, in der Jubiläumsausgabe der Mörderischen Schwestern: „Tour de Mord“ herausgegeben von Carola Christiansen und Mareike Fröhlich, und in der Reihe „Genusslichter“, herausgegeben von Fenna Williams und Klaudia Zotzmann-Koch.
Folgende Sächsische Schweiz Krimis erschienen im ddv-Edition Verlag, Dresden, gibt es im Handel:
Tod im Kirnitzschtal, Taschenbuch und ebook
Dunkeltage im Elbsandstein Taschenbuch und ebook
Mordskunst im Elbtal Taschenbuch und ebook
Tatort Kuhstall
Tödliches Schweigen im Sandstein
Blut und Blüten
Wolfshappen

Informationen über die Autorin findet man auch auf ihrer Homepage http://www.thealehmann.de
https://www.facebook.com/thea.lehmann
https://instagram.com/thealehmann_krimiautorin?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

Paris Helen 📖 On a cosy Winter Night

Jonathan möchte Weihnachten in dem anonymen Hotel Blue Cafe verbringen. Auch Marley landet dort, nachdem die Buchung für ihr Hotel schiefgelaufen ist.
Im Blue Cafe ist jeder anonym. Keiner verrät seinen wirklichen Namen. Als die Beiden aufeinander treffen, funkt es zwischen ihnen und sie verbringen eine Nacht zusammen und Marley verschwindet am Morgen. Sie haben sich an die Regel gehalten und tauschten keine Adressen aus. Keiner kann den anderen vergessen und die Suche nacheinander scheint aussichtslos.

Dieser stimmungsvolle Roman wird abwechselnd aus Sicht von Jonathan und Marley geschildert. 
Sehr unbeschwert genießen beide den  gemeinsamen  Tag und es zaubert etwas Weihnachtstimmung in das eher kalt gehaltene Hotel. Sie rodeln im Schnee, führen Gespräche und haben den gleichen Humor. Sehr einfühlsam wurde dies beschrieben. Am nächsten Morgen kommt das Erwachen und ich habe mitgefiebert, ob und wie sie sich wiederfinden.
Der Schreibstil ist flüssig und die Stimmung sehr gut eingefangen.

 Fazit: Ein tolles Setting mit einer schönen Geschichte, die mir gut gefallen hat und ich mitgefiebert habe, ob sie sich finden. Die Charaktere sind ausdrucksstark und die Stimmung hat ein übriges getan, mich gut zu unterhalten. Ein Roman, der nicht nur in die Weihnachtszeit passt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Willkommen!

https://www.luebbe.de/beheartbeat/buecher/romance/on-a-cosy-winter-night/id_9535308

Archan Isabella 📖 Sterz und der Mistgabelmord

Der Europol Inspektor Ferdinand Sterz, der inzwischen in Deutschland tätig ist, erhält einen Anruf seiner ehemaligen Freundin Lena. Ihr Bruder und Ferdinands bester Freund wurde ermordet. Nach einigen Telefonaten kommt er in die Steiermark zurück und ermittelt gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Gitte Busch. 
Kurz darauf geschieht ein zweiter Mord. Einen Zusammenhang scheint es nicht zu geben. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und selbst Sterz kommt in Gefahr: Was verbindet die Ermordeten?

Dies ist der Start einer neuen Reihe mit dem Ermittler Sterz und der Auftakt ist sehr gut gelungen.
Sterz kehrt in seine Heimat zurück und möchte unbedingt den Mord an seinem ehemaligen Freund aufklären. Seine Grazer Kollegen sind nicht gerade erfreut, aber mit Gitte versteht er sich bestens. Auch privat kommt nach Aussprachen einiges ans Tageslicht. 
Mir gefallen die Charaktere sehr gut. Die Autorin versteht es sie so darzustellen, dass man jeden einzelnen vor Augen hat. Auch die bildhafte Sprache begeistert mich. Der Humor fehlt hier auch nicht und ein wenig Dialekt ist dabei. 

Fazit: Ein spannender Krimi mit ausdrucksstarken Charakteren und mit einem unvorhergesehenen Mörder haben mich sehr gut unterhalten. Ein klasse Start einer neuen Reihe mit viel Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank  an benevento für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
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Summer Drea 📖 Der Nordseeritzer

Vor den Augen des Kriminalhauptkommissars Jan Graf springt auf Sylt ein Mann von den Klippen. Er versucht ihn noch festzuhalten, jedoch ohne eine Chance.
Es stellt sich heraus, dass dies kein Selbstmord war. Die erste heiße Spur führt Jan Graf und Steffi Teufel zu einem sehr alten Fall.
Gleichzeitig haben sie es noch mit einer Vermissten zu tun.

Diesmal spielt der neue Krimi von Drea Summer auf Sylt und mit Jan Graf und Steffi Teufel ist der Autorin ein gutes Ermittlungsteam gelungen. Nach gründlicher Recherche erkennen die Beiden Parallelen zum Nordseeritzer, der vor vielen Jahren sein Unwesen in Norddeutschland trieb.
Sie gehen der Frage nach, was hat den Mann veranlasst von den Brücke zu springen.
Keine einfache Aufgabe.
Gleichzeitig wird Leyla entführt und wir sind hautnah dabei,  was mit Leyla geschieht.
Durch geschickte Wendungen bleibt die Spannung hoch. In wechselnden Perspektiven wird erzählt.  Am Ende wurden  alle losen Fäden verknüpft, aber durch die vielen Verstrickungen fehlte mir ab und zu der Durchblick.

Fazit: ein guter Start einer neuen  Reihe mit einem sympathischen Ermittlerduo,  das spannend und fesselnd erzählt wird.
Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐ ⭐

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Rodeit Julia K. 📖 Winter im kleinen Inselhotel hinterm Deich

Die erfolgreiche Scheidungsanwältin Nella wird noch im Gericht von dem Ehemann einer Mandantin bedroht und angegriffen. Sie fühlt sich nicht mehr sicher zu Hause und reist zu ihrer Freundin Sarah nach Amrum. Ganz unverhofft trifft sie auf Ben, den sie vor ein paar Jahren kennengelernt  und der ihr den Kopf verdreht hat, aber nach einer gemeinsamen Nacht verschwunden ist. Sie möchte es ihm gerne heimzahlen. Wird ihr das gelingen?

Julia K. Rodeit hat mich wieder mit ihrem Wohfühlroman verzaubert.
Dies ist der zweite Band der Reihe. Ich kam gleich in die Geschichte, obwohl ich das Vorgängerbuch nicht kannte.
Im verschneiten Amrum hat die Autorin eine schöne Kulisse erschaffen.
Nella gefällt mir sehr. Ihre Vergangenheit und ihr Handeln hat mich sehr berührt. Auch wie sie sich verhalten hat, fand ich sehr interessant .
Das Zusammentreffen der Beiden hat mich amüsiert.
Ich finde, dass die Autorin die Charaktere liebevoll gestaltet und ausgearbeitet hat. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Auch die bildliche Sprache und die Emotionen wurden äußerst gut eingefangen.

Fazit: Dieser Wohfühlroman mit einer wunderschönen Geschichte hat mich berührt und mich auf die verschneite Insel Amrum entführt.
Ich hatte sehr schöne Lesestunden, die mich vom Alltag ablenkten.
Die Bücher des Inselhotels können unabhängig voneinander gelesen werden.
Von mir eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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