Meine Rezension zu Felicity Whitmore Der wilde Garten am Helford River
Die Nonne Aurelie erleidet ein schweres Schicksal und durch Zufall und Glück kommt sie bei Schmugglern unter. Sie verliebt sich, aber diese Liebe will jemand um jeden Preis verhindern. Emily soll gemeinsam mit Ryan ein Drehbuch schreiben. Das ist leichter gesagt, als getan, denn Ryan ist mit seinen Gedanken ganz woanders. Nach dem Filmskript geht jeder seiner eigenen Wege, bis sie sich zwölf Jahre später zufällig wiedertreffen. Schon damals spürten beide eine große Anziehungskraft. Werden sie zueinander finden?
Ich liebe die Bücher von Felicity Whitmore und auch dieses hat mich beeindruckt. Es spielt in zwei Zeitebenen. Wir begleiten 1791 Aurelie, die vom Kloster flüchtet und ihrer Liebe begegnet. Dabei ist ihr Weg voller Hindernisse und Leid. Emely steht heute vor der größten Frage ihres Lebens und nimmt eine Auszeit und trifft Ryan wieder. Auch Ryans Leben hat sich gründlich verändert. Mich hat das Buch von Anfang an in Bann gezogen. Es war erschütternd zu lesen, was Aurelie erlitt und welches Schicksal Ryan ereilt hat. Wunderbar hat die Autorin daraus eine spannende Geschichte geflochten, deren Enden sehr gut verknüpft wurden.
Fazit: Nicht nur die Spannung hat es mir hier angetan, auch der tolle Schreibstil, der sehr lebendig wirkt, hat mich das Buch leicht und flüssig lesen lassen. Es gibt ernste Themen, die eine gewisse Dramatik entwickeln und die haben mich mitfiebern lassen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Dtv Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Dirk Osygus vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Dirk Osygus entwickelt und konstruiert eigentlich Werkzeugmaschinen und wurde 1967 in Wuppertal geboren, wo er heute auch noch mit seiner Familie lebt.
Sein leider schon verstorbener Cousin überzeugte in mit 18 Jahren davon, den Roman „Der Borowski-Betrug“ von Robert Ludlum zu lesen. Seitdem ist zum unheilbaren Lappland-Virus das Spannungs-Virus gekommen.
Zum Schreiben kam er über das Verfassen von Betriebsanleitungen für seine Werkzeugmaschinen und als das zu langweilig wurde, reifte die Idee, eigene Ideen für Krimis und Thriller in Worte zu fassen. Zudem hat ihn und einen guten Freund viele Jahre die Frage beschäftigt, ob man in Deutschland mit einem Mord durchkommen kann. Wie muss man es anstellen, damit ein vorsätzlicher Mord unentdeckt bleibt. Beide führten unendliche Diskussionen zum Thema: Was muss passieren, um so in die Enge getrieben zu werden, dass man in letzter Konsequenz einen Menschen tötet. Und wie kann man sich dann vor der Strafverfolgung schützen?
Die Antworten auf diese Fragen in Kombination mit jagdlichem Wissen bildeten die Grundlage für den ersten Wuppertal-Krimi „Selbstvergeltung“, den Dirk Osygus im März 2023 veröffentlicht hat. Viel Liebe zu Details und die Facetten seiner Heimatstadt sind in den Krimi eingeflossen.
Darin schickt er sein Ermittler-Duo Frank Gerste und Corinna Meier auf die spannende Jagd nach einem Mann, der etwas gesehen hat, was er nicht sehen sollte und somit vor eine Entscheidung gestellt wurde, die er nicht treffen wollte.
Der zweite Wuppertal-Krimi ist bereits in Arbeit.
Neben dem Schreiben geht er auf die Jagd, näht, fährt leidenschaftlich gerne Motorrad und bespricht Bücher in seinem Podcast „Buchcasting“.
Anna Wolf ist eine erfolgreiche Sopranistin und wird 25 Jahre nach dem MAUERFALL die gleichnamige Oper in Berlin singen. Gemischte Gefühle begleiten sie, denn sie hat der Stadt vor einigen Jahren den Rücken gekehrt und wollte nie wieder zurückkehren. Schlechte Erfahrungen in der DDR prägten sie. An ihrer Seite singt Kilian Holm und er hat eine überraschende Begegnung in seiner Garderobe und möchte die Frau unbedingt wiedersehen.
Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Es gibt viele interessante Einblicke in die Oper. Sei es vor oder hinter den Kulissen, positive und negative Stimmungen. Wir begleiten Anna, die nach Jahren erstmals wieder nach Berlin zurückkehrt und die Schatten der Vergangenheit holen sie ein. Sie hat gelernt, leise zu sein. Die zehnjährige Lissi möchte zum Erstaunen aller in der Kinderoper vorsingen. Singen gehört hat sie bisher noch keiner. Die Entwicklung und der Enthusiasmus von Lissi haben mir sehr gut gefallen und schwer beeindruckt. Julie trifft der Blitz, aber ihre Vergangenheit lässt sie nicht los.
Fazit: Der Autorin ist es sehr gut gelungen, eine schöne Geschichte zu kreieren. Ich habe mich gerne in die Welt der Oper entführen lassen. Die verschiedenartigen Charaktere sind authentisch und sympathisch. Ich fand es zudem spannend, wie die unterschiedlichen Handlungsstränge zusammen laufen. Hier spürt man die Leidenschaft der Autorin, die selbst in der Staatsoper „Unter den Linden“ singt, und sie weiß, wovon sie schreibt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Meine Rezension zu Friedrich Kalpenstein Prost, auf die Feinschmecker
Ein Gourmet Club kocht regelmäßig in der Kochschule eines Sternekochs. Plötzlich stirbt der Hobbykoch Klaus Busch. Schnell ist klar, dass er vergiftet wurde. Hauptkommissar Tischler und Polizeiobermeister Fink nehmen die Ermittlungen auf. Sie gestalten sich schwierig, denn der Polizeioberrat Schwenk und der Bürgermeister Gmeinwieser waren bei diesem Kochevent anwesend und die beiden sind natürlich über jeden Verdacht erhaben. Doch wer hatte ein Interesse, dass Klaus Busch stirbt?
Dies ist bereits der siebte Fall für Tischler und Fink und von Langeweile ist nichts zu spüren. Gewohnt humorvoll führt uns der Autor durch die Zeilen. Der Schlagabtausch zwischen Fink und Tischler ist wieder sehr gelungen. Fink entwickelt sich immer weiter. Bei einem Verhör wächst er über sich hinaus. Viele Bekannte sind hier wieder dabei. Ich bin gespannt, wie es mit Nori und Tereza weitergeht. Die Beiden sind sich ja bisher nicht sonderlich sympathisch gewesen.
Fazit: Der Provinzkrimi besticht mit ausgereiften Charakteren. Die TuF-Methode bewährt sich hier wieder sehr gut. Auch eine Spannung zieht sich durch das ganze Buch und ich war vollkommen auf der falschen Fährte. Ein Täter wurde am Ende präsentiert, den ich nicht auf dem Radar hatte. Auch muss ich mal an den Coverdesigner ein Lob aussprechen. Die Cover sind allesamt sehr schön gestaltet und haben großen Wiedererkennungswert. Ich bin wieder begeistert und freue mich auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Dahinwelken im Altersheim?
Die ehemalige Krimiautorin Melli will das
nicht!
Doch dann findet sie im Lainzer Tiergarten
eine Leiche und ruft die Polizei. Vorbei ist
es mit Dahinwelken, ihre kriminalistischen
Instinkte erwachen.
Aber Chefinspektor Angermann ist gar
nicht begeistert, dass ihm nun eine
82-jährige Hobbydetektivin ins Handwerk
pfuscht.
Und dann passieren auch noch weitere
Morde.
Ein vergnüglicher und spannender
Wien-Krimi mit Witz und Wiener Schmäh
und einer ungewöhnlichen Ermittlerin
im Stil von Miss Marple.
Der Schuldenberg seines Erbbauernhofs wird nicht kleiner, die Urlaubsgäste zanken sich Tag und Nacht und die Apfelernte ist anstrengend: Privatdetektiv Lorenz Lovis hat wie immer alle Hände voll zu tun. Sein jüngster Fall führt ihn auf die Bretter, die die Welt bedeuten – als Spitzel mischt er sich unter eine Brixner Laientheatergruppe, deren Kulissen zerstört werden.
Zu allem Überfluss wird auch noch sein bester Freund Scatolin vom Polizeidienst suspendiert: Er wird der Korruption im Zusammenhang mit einem Drogenring bezichtigt. Ehrensache, dass Lovis die Ermittlungen aufnimmt – und dabei selbst tiefer und tiefer in den Strudel der Ereignisse gerät.
Das Buch erscheint am 17.05.2023 und kann bereits vorbestellt werden. Link zum Buch https://amzn.to/3pn3cLG
Meine Rezension zu Jürgen Seibold Sherlock ist ausgeflogen
In der Buchhandlung von Robert Mondrian sind tagsüber die Kakadus von seinem Mitarbeiter Alfons. Eines Tages ist Sherlock verschwunden und Watson bleibt alleine zurück. Ein blutbefleckter Flokati wurde am Tatort zurückgelassen. Weitere Tiere werden vermisst. Dann wird der pensionierte Oberstaatsanwalt Heinrich Jäckel tot aufgefunden und kurz darauf fehlt jede Spur von Kommissarin Lier. Wird sie das gleiche Schicksal erleiden, wie der Oberstaatsanwalt?
Dies ist bereits der vierte Fall, in dem der Buchhändler Robert Mondrian ermittelt. Ich kam gleich in die Geschichte, obwohl ich noch kein Vorgängerbuch gelesen habe. Robert und Alfons sind ganz in ihrem Element. Sie ermitteln in alle Richtungen. Robert fallen Gemeinsamkeiten auf und akribisch verfolgen sie jeder noch so kleinen Spur. Manchmal schießt Alfons aber übers Ziel hinaus. Der Krimi ist spannend und humorvoll und die Charaktere gefallen mir alle sehr gut. Es gibt zwar immer wieder Hinweise, aber wer dahintersteckt, wird erst zum Schluss bekannt gegeben.
Fazit: Der Regionalkrimi besticht mit ausgereiften Charakteren und Humor, sowie Spannung. Der gute Schreibstil hat ein übriges getan, um mich bestens zu unterhalten. Ich hätte mir vielleicht noch ein klein wenig Dialekt gewünscht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Sascha Nebel ist auf dem Weg zum Geburtstag seiner Tochter, als plötzlich eine Frau heftig das Auto attackiert. Die Polizei ist im Anmarsch und da Sascha in Schwierigkeiten steckt, flüchtet er mit der wütenden Frau und landet in einem Bus. Dieser führt sie schnurstracks zu einem Elternabend und die Beiden schlüpfen in die Rolle eines Elternpaares, das noch zu keinem Elternabend erschienen ist.
Was für eine Geschichte. Sehr humorvoll fängt sie an und da ich den Klappentext nicht gelesen habe, wusste ich auch nicht, was auf mich zukommt. Sascha Nebel ist ein kleiner Krimineller, der sich plötzlich auf einem Elternabend befindet und als Vater von Hector auftreten muss. Dieser ist kein einfacher Schüler, aber Sascha hat ganz andere Probleme. Es wird in der Ich-Form von Sascha Nebel erzählt und von Anfang an verfolgen wir die Gedankengänge von ihm. Sie sind anfangs sehr humorvoll. Manchmal war es mir aber etwas zu viel und zu übertrieben und dennoch finde ich den Roman sehr gut. Ab der Hälfte nimmt das Buch eine Wendung, die mich sehr nachdenklich stimmte. Einem schwierigen Thema hat sich der Autor gewidmet.
Fazit: Ausgezeichnet ist es Sebastian Fitzek gelungen, Humor und ernste Themen wie Mobbing und Suizid zu verknüpfen. Der Tiefgang der Geschichte war für mich sehr überraschend, das Ende aber auch. Der Autor kann nicht nur Thriller, sondern Humor mit ernsten Themen angehen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter