McFadden Freida – Die verschlossene Tür

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Nora Davies ist erfolgreiche Chirurgin, doch niemand ahnt etwas über ihre Vergangenheit. Ihr Vater hat viele Frauen im Keller ermordet, während sie als Kind nicht die leiseste Ahnung hatte. Auch nach 26 Jahren sitzt ihr Vater immer noch im Gefängnis, aber plötzlich werden zwei ihrer Patienten auf die gleiche Weise umgebracht, wie es ihr Vater einst tat. Die Polizei vermutet, dass sie irgendwie damit in Verbindung steht, kann ihr aber nichts nachweisen.

Schon der Prolog hat mich sofort gepackt und eine unglaublich spannende Atmosphäre geschaffen. Die Autorin versteht es wieder einmal, von Anfang an Fragen aufzuwerfen.
Nora wächst behütet auf, doch eine verschlossene Kellertür weckt ihre Neugier, und sie lebt ein anscheinend normales Leben und hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Dennoch hat sie zunehmend das Gefühl, beobachtet zu werden. Als zwei Frauen getötet werden, beginnt die Suche nach dem Täter, und auch ich habe mich immer wieder gefragt, wer der Mörder sein könnte.
Lange Zeit besteht eine unterschwellige Spannung, die stetig zunimmt. Vieles bleibt undurchsichtig und genau diese Unsicherheit trägt zum Reiz der Geschichte bei. Die Autorin setzt geschickt auf falsche Fährten und sorgt dafür, dass man bis zum Ende miträtselt. Die Auflösung hält schließlich eine Wendung bereit, die ich so nicht erwartet habe.
Obwohl ich diesen Thriller insgesamt etwas schwächer fand als andere Werke der Autorin, hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

Fazit: Es war mir erneut ein großes Vergnügen, in die kriminellen Machenschaften einzutauchen. Die beklemmende Stimmung und die geheimnisvolle Atmosphäre hinter der verschlossenen Tür haben mir sehr gut gefallen. Insbesondere die unerwartete Wendung zum Schluss wurde bestens umgesetzt. Für mich war es eine spannende Lektüre mit viel Rätselspaß.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an bookoutore Deutschland und Netgalley

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